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ASY

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1

Freitag, 7. März 2008, 00:04

Gleichnis von den anvertrauten Pfunden

http://bibleserver.com/act.php?text_ref=42019011

Zitat

Gleichnis_von den anvertrauten Pfunden
11 Während sie aber dies hörten, fügte er noch ein Gleichnis hinzu2, weil er nahe bei Jerusalem war, und sie meinten, dass das Reich3 Gottes sogleich erscheinen sollte. 12 Er sprach nun: Ein hochgeborener Mann zog in ein fernes Land, um ein Reich4 für sich zu empfangen und wiederzukommen. 13 Er berief aber zehn seiner Knechte5 und gab ihnen zehn Pfunde6 und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme! 14 Seine Bürger aber hassten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns König sei! 15 Und es geschah, als er zurückkam, nachdem er das Reich7 empfangen hatte, da sagte er, man solle diese Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, zu ihm rufen, damit er erfahre, was ein jeder erhandelt habe. 16 Der erste aber kam herbei und sagte: Herr, dein Pfund hat zehn Pfunde hinzugewonnen. 17 Und er sprach zu ihm: Recht so, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu warst, sollst du Vollmacht über zehn Städte haben. 18 Und der zweite kam und sagte: Herr, dein Pfund hat fünf Pfunde eingetragen. 19 Er sprach aber auch zu diesem: Und du, sei über fünf Städte! 20 Und der andere kam und sagte: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, das ich in einem Schweißtuch verwahrt hielt; 21 denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und du erntest, was du nicht gesät hast. 22 Er spricht zu ihm: Aus deinem Mund werde ich dich richten, du böser Knecht! Du wusstest, dass ich ein strenger Mann bin, der ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe? 23 Und warum hast du mein Geld nicht auf eine Bank gegeben, und wenn ich kam, hätte ich es mit Zinsen eingefordert?24 Und er sprach zu den Dabeistehenden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt es dem, der die zehn Pfunde hat! 25 Und sie sprachen zu ihm: Herr, er hat ja schon zehn Pfunde! 26 Ich sage euch: Jedem, der da hat, wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden. 27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie König würde, bringt her und erschlagt sie vor mir!
Es steht schon in der Bibel wie die Welt erobert werden soll, bis zum Zusammenbruch. Das geht schon seit tausenden Jahren so dahin.

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2

Freitag, 7. März 2008, 08:37

WUPS :oooch:

So klar hab ich das in der Bibel noch nicht lesen können - wohl weil es sein dicken und überfülles Buch ist.
Hier steht klar und deutlich der Wucher, die Gier, der Zins, der Betrug und Raub, der an denen verübt wird, die nur leben möchten. Und das will die überhöhte Mehrheit der Menschen. Es hat sich in 2000 Jahren nichts verändert (es ist schlimmer geworden) nur die Menschen werden niemals klug aus ihrem Schaden - aber vielleicht war die Zeit des erdulden wollens noch nicht lange genug.
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3

Freitag, 7. März 2008, 10:16

Diese Stelle gibt es noch mal.

Zitat

Matthäus 25 (ELB)
Endzeitrede: Gleichnis von den zehn Jungfrauen
1 Dann wird es mit dem Reich1 der Himmel sein wie2 mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen. 2 Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug. 3 Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; 4 die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. 5 Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ3, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. 8 Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen. 9 Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst! 10 Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. 11 Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns! 12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. 13 So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Endzeitrede: Gleichnis von_den anvertrauten Talenten
14 Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste, seine eigenen Knechte4 rief und ihnen seine Habe übergab: 15 Und einem gab er fünf Talente5, einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit; und reiste außer Landes. 16 Sogleich aber ging der, welcher die fünf Talente empfangen hatte, hin und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Talente. 17 So auch, der die zwei empfangen hatte, auch er gewann andere zwei. 18 Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. 19 Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und rechnet mit ihnen ab. 20 Und es trat herbei, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich dazugewonnen. 21 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so6, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn. 22 Es trat aber auch herbei, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, andere zwei Talente habe ich dazugewonnen. 23 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so7, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn. 24 Es trat aber auch herbei, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; 25 und ich fürchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde; siehe, da hast du das Deine. 26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Böser und fauler Knecht! Du wusstest, dass ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe? 27 So solltest du nun mein Geld den Wechslern gegeben haben, und wenn ich kam, hätte ich das Meine mit Zinsen erhalten.28 Nehmt ihm nun das Talent weg, und gebt es dem, der die zehn Talente hat! 29 Denn jedem, der hat, wird gegeben und überreichlich gewährt werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden. 30 Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

Endzeitrede: Das Gericht
31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; 32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken8 scheidet. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. 34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich9, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! 35 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf; 36 nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir. 37 Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken? 38 Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was10 ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. 41 Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken; 43 ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was11 ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan. 46 Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Es steht ziemlich viel in der Bibel, doch die Pfaffen erklärten ihren Schäflein nie, was sich hinter vielen Zeilen verbirgt. Es geht um Wucher, Zins, Betrug - doch die meisten Bibeltextverbreiter beschränken sich aus Unverstand immer genau auf Umstände, die die Liebe hervorheben. Aber genau die Liebe ist die Vernichtung der Friedlichkeit, zumal sich auf der anderen Seite dann Gott Mammon unermesslich viel Macht anscheffeln kann.

Die Bibel ist kein Leitfaden zum Leben, sondern eine Beschreibung damaliger Zustände und Gesetze. Das ist etwa gleichzusetzen mit dem EU-Vertrag und die vielen Texte der Kritiker, die von der Mehrheit nie verstanden wurden/werden. Den Schäflein (=Volk) werden die Hintergründe nie vermittelt, sie müssen das Rad immer wieder neu erfinden - so wie das Gleichnis von den zehn Jungfrauen. Während die Wissenden Öl mitnahmen, vertrödelten die "Dummen" ihre Zeit mit dem Kauf von Öl, während die "Klugen" schon beim Herrn eingelassen wurden.

4

Freitag, 7. März 2008, 10:41

Endzeitrede: Das Gericht

Eine schöne Überlieferung - der "Sohn des Menschen" kommt auf die Welt und teilt die Schafe und Böcke in zwei Teile. Die "Schafe" das Volk, die werden von ihm belohnt, zumal ihre Hilfsbereitschaft untereinander und zu anderen ungleich RICHITIGER ist, als die Lebensweise der "Böcke". Als Böcke sehe ich die damaligen "hohen Priester", den Geldadel und die Zinswucherer - die immer die anderen benötigen um zu haben, weil sie einfach nehmen statt zu geben.

Den Schäflein (=Volk) werden die Hintergründe nie vermittelt, sie müssen das Rad immer wieder neu erfinden - so wie das Gleichnis von den zehn Jungfrauen. Während die Wissenden Öl mitnahmen, vertrödelten die "Dummen" ihre Zeit mit dem Kauf von Öl, während die "Klugen" schon beim Herrn eingelassen wurden.

Und wir werden von den Religionen seit Jahrtausenden DUMM gehalten - Klug waren jene laut der Bibel, die Zins, Raub und Wucher praktizierten - Dumm jene, die zu geben bereit waren wo benötigt wurde bis sie gezwungen waren jenen zu geben, die schon mehr als genug hatten.
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5

Freitag, 7. März 2008, 11:18

Und wir werden von den Religionen seit Jahrtausenden DUMM gehalten - Klug waren jene laut der Bibel, die Zins, Raub und Wucher praktizierten - Dumm jene, die zu geben bereit waren wo benötigt wurde bis sie gezwungen waren jenen zu geben, die schon mehr als genug hatten.
Na, so deute ich das nicht. Die Bibel macht die Bösewichte sehr deutlich, doch wer hat schon wirklich die Bibel gelesen? Wer sie nämlich nur ein einziges Mal gelesen hat, der versteht auch - wie ich oben schon erwähnte - dass sie nur eine Beschreibung der politischen Zustände ist. Sie ist eine Sammlung von Disputen, die das herrschende System der "Israeliten" kritisierten.

Dazu ein weiterer Inhalt Hesekiel 22 (ELB)

Zitat

Jerusalem, die Blutstadt
1 Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: 2 Und du, Menschensohn, willst du richten, willst du richten die Stadt der Blutschuld? So lass sie alle ihre Gräuel erkennen, 3 und sage: So spricht der Herr, HERR: Du Stadt, die in ihrer Mitte Blut vergießt, damit ihre Gerichtszeit komme, und die sich1 Götzen macht, so dass sie sich unrein mache! 4 Durch dein Blut, das du vergossen hast, bist du schuldig geworden; und durch deine Götzen, die du gemacht, hast du dich unrein gemacht; und du hast deine Gerichtstage herbeigeführt und bist zu deinen Jahren gekommen2. Darum habe ich dich zum Hohn für die Nationen gemacht und zum Gespött für alle Länder. 5 Die dir nahe und die von dir entfernt wohnen, verspotten dich, deren Ruf befleckt, deren Bestürzung gewaltig ist. - 6 Siehe, die Fürsten Israels waren in dir - jeder pochte auf seine Macht -, um Blut zu vergießen. 7 Vater und Mutter verachtet man in dir, dem Fremden tut man Gewalt an in deiner Mitte, Waise und Witwe unterdrückt man in dir. 8 Meine heiligen Dinge verachtest du, und meine Sabbate entweihst du. 9 Verleumder sind in dir, um Blut zu vergießen. Und auf den Bergen isst man in dir, Schandtaten verübt man in deiner Mitte. 10 Die Blöße des Vaters deckt man auf in dir, die in ihrer Absonderung3 Unreine missbraucht man in dir. 11 Der eine verübt Gräuel mit der Frau seines Nächsten, der andere macht seine Schwiegertochter durch Schandtat unrein, und ein anderer missbraucht in dir seine Schwester, die Tochter seines Vaters. 12 Bestechungsgeschenke nimmt man in dir, um Blut zu vergießen; Zins und Aufschlag nimmst du und übervorteilst deinen Nächsten mit Gewalt. Mich aber vergisst du, spricht der Herr, HERR4.13 Und siehe, ich schlage in meine Hand wegen deines unrechten Gewinns, den du gemacht hast, und über deine Blutschuld, die in deiner Mitte ist. 14 Wird dein Herz festbleiben, oder werden deine Hände stark sein in den Tagen, da ich mit dir handeln werde? Ich, der HERR, habe geredet und werde handeln. 15 Und ich werde dich versprengen unter die Nationen und dich zerstreuen in die Länder und deine Unreinheit ganz aus dir wegschaffen. 16 Und du wirst durch dich selbst entweiht werden5 vor den Augen der Nationen; und du wirst erkennen, dass ich der HERR bin. 17 Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: 18 Menschensohn, das Haus Israel ist für mich zu Schlacken geworden; sie alle sind Kupfer und Zinn und Eisen und Blei im Schmelzofen; Silberschlacken sind sie geworden6. 19 Darum, so spricht der Herr, HERR: Weil ihr alle zu Schlacken geworden seid, darum, siehe, werde ich euch in Jerusalem zusammentun. 20 Wie man Silber und Kupfer und Eisen und Blei und Zinn in einen Schmelzofen zusammentut, um Feuer darunter7 anzublasen, um es zu schmelzen, so werde ich euch in meinem Zorn und in meinem Grimm zusammentun und euch hineinlegen und schmelzen. 21 Und ich werde euch sammeln und das Feuer meines Grimms gegen euch anblasen, dass ihr darin geschmolzen werdet. 22 Wie Silber im Ofen geschmolzen wird, so werdet ihr mitten in ihm8 geschmolzen werden. Und ihr werdet erkennen, dass ich, der HERR, meinen Grimm über euch ausgegossen habe. 23 Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: 24 Menschensohn, sprich zu ihm: Du bist ein Land, das nicht benetzt9, nicht beregnet ist am Tag des Zorns, 25 dessen Obere in seiner Mitte sind wie ein brüllender Löwe10, der Beute reißt. Seelen fressen sie, Reichtum und Kostbarkeiten nehmen sie, seine Witwen lassen sie zahlreich werden in seiner Mitte. 26 Seine Priester tun meinem Gesetz Gewalt an und entweihen meine heiligen Dinge; zwischen heilig und nicht heilig unterscheiden sie nicht, und den Unterschied zwischen unrein und rein lassen sie nicht erkennen; und vor meinen Sabbaten verhüllen sie ihre Augen. So werde ich in ihrer Mitte entweiht. 27 Seine Obersten sind in seiner Mitte wie Wölfe, die Beute reißen, um Blut zu vergießen, Seelen zugrunde zu richten, damit sie unrechten Gewinn erlangen. 28 Und seine Propheten streichen ihnen Tünche darüber, indem sie Nichtiges schauen und ihnen Lügen wahrsagen und sprechen: So spricht der Herr, HERR! Und doch hat der HERR nicht geredet. 29 Das Volk des Landes verübt Erpressung11 und begeht12 Raub; und den Elenden und Armen unterdrücken sie, und am Fremden handeln sie gegen jedes Recht13. 30 Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauern und vor mir für das Land in den Riss14 treten könnte, damit ich es nicht verheeren müsste; aber ich fand keinen. 31 So gieße ich meinen Zorn über sie aus, im Feuer meines Grimms vernichte ich sie, ihren Weg bringe ich auf ihren Kopf, spricht der Herr, HERR15.
Diese Geschichte passt doch eindeutig auch in unsere Zeit - es fehlt sogar überhaupt nix. :depress

6

Freitag, 7. März 2008, 12:12

Na, so deute ich das nicht. Die Bibel macht die Bösewichte sehr deutlich, doch wer hat schon wirklich die Bibel gelesen? Wer sie nämlich nur ein einziges Mal gelesen hat, der versteht auch - wie ich oben schon erwähnte - dass sie nur eine Beschreibung der politischen Zustände ist. Sie ist eine Sammlung von Disputen, die das herrschende System der "Israeliten" kritisierten.

Ich habe vor Jahren begonnen die Bibel zu lesen. Um diese Sammlung an Worten zu verstehen, muss man wirklich Zeile für Zeile studieren, da ein flüssiges Lesen mit unserem heutigen Wortverständnis sehr "unflüssig" ist (zumindest für mich) und deshalb auch immer schwer verständlich im Kontext.
Ich habe mich auch durch deine Geschichte des "Hesekiel" gelesen - was mir überdeutlich aufzeigt, dass deine folgenden Worte wahr sind.

Diese Geschichte passt doch eindeutig auch in unsere Zeit - es fehlt sogar überhaupt nix. :depress

Ein Gespräch darüber würde mich hier im Thread mehr erfreuen, als die - zwar sehr aufschlussreichen - jedoch sehr zeitaufwendigen und schwer zu lesenden Zitate aus der Bibel. Ich habe mich bis zu Noah in der Bibel durchgekämpft und muss gestehen, dass ich eher dem Schmarotzertum fröne, wenn es um meine Fortbildung in Sachen Bibel geht.

Des Judens Lehre ist unmenschlich und wurde schon von Gott in der Bibel dar nieder geschrieben.
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ASY

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7

Freitag, 7. März 2008, 12:55

Um diese Sammlung an Worten zu verstehen, muss man wirklich Zeile für Zeile studieren,
Man braucht sich nur dem gegebenen Verschluss, verursacht durch die Pfaffen, öffnen. Dann liest sich die Bibel eben wie die Beschreibung eines Zusammenlebens. Dass die Bibel schon so lange doch unverändert währt liegt wohl an der Tatsache, dass sie durch Irreführung falsch verstanden wird und sie immer wieder als Lösung und nicht, wie ich meine, als kritische Beschreibung gesehen wird.

Sie braucht auch nicht von vorne gelesen werden, weil die Inhalte völlig ungeordnet sind. Darum ist auch das oft verwendete Argument, man dürfe dort nichts aus dem Zusammenhang reißen, völlig untauglich. Selbes erlebte ich auch oft, wenn es um den Koran ging und sich manche beschwerten, man dürfe ihn nur als Ganzes sehen. Doch nur wenige wissen, dass der Koran nach Verslängen sortiert ist - also somit sich selbst aus dem Zusammenhang reißt.:pillepalle:
Ein Gespräch darüber würde mich hier im Thread mehr erfreuen, als die - zwar sehr aufschlussreichen - jedoch sehr zeitaufwendigen und schwer zu lesenden Zitate aus der Bibel.
Das wäre zwar erwünschenswert, ist aber kaum möglich, weil sonst Gespräche entstehen, wie mit dem Caddy beim EU-Vertrag. Er hat ihn zwar nicht gelesen, sondern bringt die Meinung einer ihm sympathischen Gruppe zum Besten. Du wirst einsehen, dass da nicht wirklich Sinnvolles rauskommen kann. Es ist auch so, dass Leute zu faul oder zu uninteressiert sind angegebene Links zu lesen und trotzdem etwas dazuschreiben. Wenn ich jedoch das zu besprechende Beispiel anführe, dann kann ich mich auch genau darauf beziehen.

In diesem Thread bezog ich mich auf ein Gleichnis und diese sind bekanntlich zeitlos. Sie gelten so ziemlich immer, weil sie eben Bezug auf Lebensumstände nehmen, da kann jeder mitreden. Ich wollte auch vermitteln, dass in der Bibel sehr viel doppelt und mehrfach enthalten ist, eben weil sich die Prediger und Evangelisten auf andere beziehen und nochmals auf Vorhandenes hinweisen. Wir können somit der "teuflischen" Technik dankbar sein, dass sie uns hilft die Bibel nicht als Religionsleitfaden sondern lediglich als politisches Tagebuch zu begreifen, in dem Leute angeführt wurden, die halt ihren Ideen mit einem gefürchteten Gott Nachdruck verleihen wollten.

Auch da hat sich zu damals nichts geändert. :schulter:

HerrAbisZ

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8

Freitag, 7. März 2008, 17:49

Das ist ein Gleichnis! Das soll man nicht wörtlich nehmen!

Gleichnis_von den anvertrauten Pfunden bzw Talenten

Ich versuche (m)eine Erklärung dazu:

Man ersetze Pfunden bzw. TALENTE = Gabe UND Zins = Vermehrung der Gabe bzw. Gute Taten

GOTT hat jedem von uns eine Gabe/n mitgegeben (Kennt die jeder von euch?). Wenn man nun diese Gabe zum Wohle der Menschen einsetzt, dann wird diese sich vermehren bzw. lernt von anderen Gaben(= der Zins dann); mit guten Taten bzw. Beispiel vorangehend. Klar?

Wenn man aber seine Gabe "vergräbt" bzw. diese nur in egoistischer Weise nur für sich selbst einsetzt, wird diese sich nicht vermehren und es gibt auch keine gute Taten dann! Klar?

Wie war noch mal die Gute Regel?

Das Gleichnis mit den Öllampen hat Asy für mich richtig verstanden

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ASY

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9

Freitag, 7. März 2008, 18:34

Man ersetze Pfunden bzw. TALENTE = Gabe UND Zins = Vermehrung der Gabe bzw. Gute Taten
Du scheinst die Bibel nicht aufmerksam zu lesen:

Zitat

Und warum hast du mein Geld nicht auf eine Bank gegeben,....
Wie kann man Gute Taten auf eine Bank geben? Mir scheint du hast das Zinssystem noch nicht verstanden, denn sonst würde dir diese Verdrehung erst gar nicht einfallen.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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10

Freitag, 7. März 2008, 19:28

Wie kann man Gute Taten auf eine Bank geben? Mir scheint du hast das Zinssystem noch nicht verstanden, denn sonst würde dir diese Verdrehung erst gar nicht einfallen.

Geld=Pfunden=Talent= GABE! in dem Fall Bank= jemand andreen zur verfügung stellen, damit er damit arbeitet und Gute Taten damit vollbringt! Klar?

Und wenn du glaubst, dass ich das Zinssystem, als ehemaliger Bankangestellter nicht verstanden haben, irrst du dich!

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