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Montag, 10. März 2008, 00:46

Der Kalte Krieg ist zurück!

Der Kalte Krieg kehrt langsam zurück. Und, er droht zu einem "Warmen" Krieg zu werden.
Nach der Abrüstungsstrategie eines Michail Gorbatschow scheinte die Welt ein Stückchen besser zu werden. Auch ich sah 1989, damals als Teenager, voller Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft.
Doch bald musste ich einsehen dass die Bedrohung von woanders kam, und immer größer wurde.

Ich weiß nicht wirklich, ob es unser Pech oder Glück ist, dass Wladimir Putin in Russland an die Macht kam. Jedenfalls stellte er während seiner Amtsperiode die Weichen so, dass Russland nicht "veramerikanisiert" werden konnte. Diese Gegenwehr kann ich nur mit einem Applaus begrüßen.
Hier ein Artikel aus der HH-Online

Zitat

Expansive NATO-Strategie: Putins Gegenschlag

Auch nach dem Ende des kalten Krieges war die expansive NATO-Strategie, die Russland auch weiter als potenzielle Gegenmacht betrachtete und die Einkreisung des russischen Territorium systematisch fortsetzte, nahezu ungebrochen in Kraft. Nun erfolgte die unmissverständliche Kampfansage aus dem Kreml, die die Kartenhäuser der westlichen Strategieplanspiele schwer durcheinanderzuwirbeln droht.

Zu den letzten Schritten der westlichen Einkreisung gehörten der Versuch, die Ukraine zu vereinnahmen, die amerikanische Raketenabwehr am West- und Südrand zu stationieren, der forcierte Konflikt in den Kaukasusrepubliken Georgien und Aserbeidschan, die Vorbereitung des Kriegs gegen den Iran, der als russischer Kooperationspartner an der Südflanke mit Zugang zum indischen Ozean fungierte und mit dem man gute Geschäftsbeziehungen pflegte, sowie schliesslich die militärische NATO-Präsenz in Afghanistan, das seit langem zum traditionellen russischen Einflussbereich zählte.

Der Versuch im Herbst 2003, die russischen Ölressourcen mithilfe des Oligarchen Chodorkowsky der westlichen Verfügung zu unterstellen und das Land im Ergebnis zu einem Protektorat der USA zu machen, wurde von Putin praktisch in letzter Minute abgewehrt und ist der politischen Elite Russlands sicher noch in guter Erinnerung.

Nun hat Putin nach diversen Bemühungen, die Scherben, die Jelzin hinterließ, wieder zu flicken, nach verschiedenen Schritten, die politische Situation zu konsolidieren und die russische Militärmacht wiederherzustellen, die Karten auf den Tisch gelegt:
indem er sich demonstrativ hinter die iranische Regierung stellte, sind die seit mindestens 6 Jahren betriebenen Bemühungen und Vorbereitungen der US-Regierung, den Krieg gegen den Iran zu führen, aller Wahrscheinlichkeit zerschlagen: ein amerikanischer Angriff würde offenbar auch auf nachhaltigen Widerstand Russlands (und vermutlich Chinas) stossen, und eröffnet damit ein Risikopotenzial, das auch die Falken in der US-Regierung abschrecken dürfte.

Offenbar sieht Putin die Konsolidierung der politischen und militärischen Situation Russlands als fortgeschritten genug, um das Risiko einer Konfrontation mit der NATO einzugehen: insbesondere dürfte dabei in seine Rechnung die Entwicklung des Bündnisses der SCO - mit den zentralasiatischen Ländern und China - eingehen, wie auch der desolate Zustand des amerikanischen Militärs einerseits und der US-Ökonomie andererseits: beide können heute als "abgewirtschaftet" beschrieben werden.

In den letzten Jahren waren zwar die Bemühungen der Russen und Chinas zu erkennen, die Dynamik der Kriegspolitik, die von seiten der USA und der NATO betrieben wurde, auszubremsen; diese wurden jedoch meist verhalten und vorsichtig ausgeübt, und verrieten keine klare Linie: die Konzilianz gegenüber den Ländern des Westens wurde in der Regel aufrechterhalten.

Diese Phase scheint nun beendet: der Widerstand gegenüber der westlichen Expansionspolitik wird nicht mehr nur subtil und diplomatisch verbrämt ausgeübt, sondern offen und unmissvertändlich vorgetragen.
Von seiten der Russen wird nun überdeutlich erklärt: "bis hierhin und nicht weiter" und es ist zu erwarten, dass die Chinesen sich nicht lange bitten lassen, sich dieser Haltung anzuschließen.

All dies nach dem Besuch bei Deutschlands Kanzlerin Merkel, die gerade erst in das Horn der NATO-Politik stiess, und den Iran mit verschärften Sanktionen bedrohte.
Inwieweit Putin ihr deutlich machen konnte, dass eine Bedrohung des Irans gleichzeitig eine Gefährdung der deutschen Energieversorgung beinhaltet, ist fraglich: dies Risiko könnte Deutschland (und Europa) gleich doppelt treffen: russische Öl- und Gaslieferungen werden statt, wie gewohnt, nach Westen zu fließen, umgelenkt nach China, das im Fall eines Irankriegs durch den Ausfall der Lieferungen aus dem persischen Golf, einen gravierenden Engpass erleidet. Gegenstand des SCO-Bündnisses waren unter anderem Absprachen einer gemeinsamen Energiepolitik und Versorgungssicherheit, die insbesondere für China einen neuralgischen Punkt ausmacht.

Mit einer solchen Abschnürung der Energieversorgung hätte die deutsche Industrie ein gravierendes Problem, gegen das die Oelkrise der 70er-Jahre sich ausnimmt wie ein harmloses Geplänkel im Sandkasten. Auch die USA, die sich um die Eskalation des Irankonflikts bemühen, würden in einem solchen Fall weder helfen wollen noch dazu überhaupt in der Lage sein: die Verknappung der Ölversorgung wird sie im Fall eines Irankriegs noch härter treffen (mit Ausnahme der mit der Bush-Regierung liierten Ölkonzerne, die neben der Rüstungsindustrie als die eigentlichen Gewinner eines solchen Krieges dastehen würden).

Hier ist deshalb Angela Merkel und die Bundesregierung insgesamt hin und hergerissen: zwischen der gewohnten Treue zur westlichen NATO-Strategie und der Rationalität der Interessen der deutschen Industrie.

Die Letztere ist an einem entspannten Verhaeltnis zu Russland und der neuen Wirtschaftsgroßmacht China interessiert, aber nicht an einem neuen amerikanischen Militärabenteuer, das auf ihre Kosten ginge.




Nun bringe ich die Erkenntnis aus og mit einem anderem Artikel aus der
Financial Times Deutschland in Verbindung

Zitat

Gazprom drosselt Gaslieferungen an die Ukraine
Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine ist erneut eskaliert. Wegen angeblich nicht bezahlter Schulden hat der russische Staatskonzern Gazprom seine Lieferungen an das Nachbarland gekürzt. weiterlesen...



Und diesem hier:

Zitat

Putin droht Ukraine mit Raketen
Russland und die Ukraine haben sich in ihrem Gas-Streit geeinigt. Doch die Ambitionen der ehemaligen Sowjetrepublik, der Nato beizutreten, erzürnen den russischen Präsidenten Wladimir Putin: Er erwägt, Raketen auf das Nachbarland zu richten. weiterlesen...


Und diesem hier:

Zitat

Russland warnt Polen vor neuer Konfrontation

Der Wink war deutlich: Im Streit um die US-Raketenabwehrpläne in Mitteleuropa hat der russische Nato-Botschafter Polen vor neuen Konfrontationen gewarnt: Der Versuch, Stellung gegen Russland zu beziehen, habe schon im Zweiten Weltkrieg tragisch geendet. weiterlesen...


Und noch einer:

Zitat

Europa wird zum Spielball russischer Gaspolitik
Der jüngste Gaslieferstreit zwischen Russland und der Ukraine nährt die Furcht vieler EU-Außenpolitiker, dass Europa zum Spielball der russischen Energieaußenpolitik wird. Das sagen sich EU-Beamte bislang nur hinter vorgehaltener Hand.weiterlesen...



Man könnte endlos weitermachen, die Stellung Putins ist klar: Wladimir gegen die NATO! Die neue Rolle Russlands wird ebenfalls klar, sie sind zu einem der bedeutendsten Energielieferanten geworden, und sitzen in der heutigen Zeit auf dem längeren Hebel.
Der neue Krieg hat mit den bisherigen wenig gemeinsam, dies wird ein verbitterter Krieg um die restlichen Ressourcen sein, die früher oder später aber auch zur Neige gehen werden. Erst dann wird man sich ernsthaft um neue Energiequellen bemühen. So ist nun mal der Mensch, ein Raubtier und keinesfalls ein intelligentes.

Der Russland-NATO Konflikt könnte in Kosovo zum Weltkrieg werden, hat sich jemand schon ernsthaft gefragt, wo werde ich stehen?

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Montag, 10. März 2008, 02:13

Ich beobachte das Geschehen im Bezug mit Russland schon sehr lange und es stellt sich zusätzlich die Orientierungsfrage, "wo steht Europa?" Die Anerkennung der serbischen Probleme durch Kosovo, die Schulterschlüsse mit China, Iran und Teilen Südamerikas machen eine Antwort überflüssig. Ich bin mir leider sicher, es wird über lang oder eher kurz zu einem Zusammenstoß kommen müssen, weil die USA ohne ihrem kriegerischen Expansionsterror einfach nicht überleben kann. Die Alliierten werden einen großen Krieg brauchen an dem sich der US-Imperialismus endgültig bestätigen wird müssen.

Meine bescheidende und ehrliche Meinung ist, wir haben es verdient, weil wir den Weg des ausbeuterischen Raffkapitalismus gewählt haben, sind wir an dieser Tragik die aktiven Aggressoren. Niemand tut der Welt so viel Leid an wie die Europa - Israel - USA - Commonwealth - Mafia, mit ihren zahlreichen Nebenverbündeten, die weltweit in ihrer Nachbarschaft Hochfinanzgift spritzen und die Leute verseuchen.

Wir haben eine horrende Inflation, welche die Leute zwar spüren, jedoch nicht begreifen. Es könnte sehr schnell gehen, dass durch Energielieferengpässe die Preise noch mehr steigen und die Verarmung beschleunigt. Die Folgen sind absehbar und sehen absolut nicht gut aus. :depress

Die Gegenwehr begrüße ich ebenfalls, weil eine unipolare Weltordnung nie wieder rückgängig gemacht werden könnte, darum muss dieser Stopp unbedingt sein, nun liegt es an uns diesen noch nie gehabten Weltkrieg zu verhindern. Russland und Freude können lediglich reagieren.

[edit]Mir ist ein Fehler unterlaufen, den ich geändert habe. Natürlich wurde von Russland nicht der Kosovo sondern das Kosovoproblem Serbiens anerkannt.

3

Montag, 10. März 2008, 11:10

...nun liegt es an uns diesen noch nie gehabten Weltkrieg zu verhindern.


Das dürfte schwierig werden, denn die Propagandamaschine läuft bereits auf hochtouren. Leider sehe ich in Deutschland immer mehr Menschen die resignieren, die Einstellung: "Bevor wir unsere Autos schieben müssen, überfallen wir halt die Araber!" hat mich letzte Woche vom Hocker gerissen.
Wenn es hart auf hart kommt, werden die meisten den Schwanz einziehen und ihre Schäfchen ins trockene bringen wollen. Manche werden sogar aus dem Krieg Profit schlagen wollen und über Nacht reich werden.
Die Zeiten in denen man gemeinsam für eine gute Sache zu kämpfen bereit war, scheinen vorbei zu sein.

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4

Montag, 10. März 2008, 12:04

Anmerkung: Ich habe im oberen Posting etwas geändert - es war wohl schon zu spät!

Die Propaganda läuft seit jeher unter Hochtouren und es ist auch für sehr Interessierte nicht auszumachen wo die Übeltäter lenkend sitzen. Die Bürger reagieren nur auf sie selbst treffende Umstände - dass das neutrale Österreich ein Krieg führendes Land ist, können die Menschen gar nicht begreifen - in Deutschland passiert dies ja offener - doch allein, dass wir am System mitnaschen, macht uns eindeutig zum Tätervolk. Viele sehr unschlaue Ösis meinen noch immer, wir hätten 60 Jahre Frieden, nur weil sich die Fronten in anderen Ländern befinden, doch die Soldaten dort werden u.a. mit der österreichischen Wertschöpfung bezahlt.

"Ich bin friedlich, weil ich ja nur meiner Arbeit nachgehe und lebe!", ist die hirnlose Meinung der Mehrheit!

Ich hatte schon heftige Diskussionen darüber, doch leider ist dieses Wissen den Österreichern nicht in den Kopf einzubauen. Mehr als furzen, rülpsen und nach irgendwessen Geldpfeife tanzen ist im Volk nicht drinnen. Das kommt von der schulisch und universitären Verblödungstaktik - anstatt den Menschen Platons Gedanken über das Gute beizubringen, wird halt Holocaust, Geldwirtschaft und diskriminierende Verbrecherdemokratie gepaukt. Privat beschäftigen sich die Menschen mit esoterischem, religiösem und kommunistischem Hyperschwachsinn, reden über Engel, Weltuntergänge, Karmen und von Dummen bezeichnete Dummheit. Ich habe in den vielen Foren und hier schon öfter versucht das Augenmerk auf das Wesentliche für eine friedlichere Weltordnung zu schaffen - aber was soll ich tun, wenn es nicht fruchtet, weil die Basis im Wertesystem einfach fehlt?

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5

Montag, 10. März 2008, 18:06

Das Problem ist, das du deine Meinung nicht rüberbringst, ist aber kein Wunder.

99% der User verstehen deine Satzkombinationen nicht, sie sind zu verschachtelt.

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6

Montag, 10. März 2008, 18:45

Das hast du allerdings Recht. Darum lese ich mir meine Beiträge vor dem Absenden meist durch um komplizierte Sätze zu entschärfen. Irgendwie bin ich da offensichtlich ein Versager. Wenn ich jedoch die Sätze umbaue, dann meine ich, nicht mehr das Gewünschte in meinem gedachten Ausmaß vermitteln zu können. Leider sind schwierige Zusammenhänge ebenso schwierig niederzuschreiben.

Ich werde mich bemühen meinen Schreibstil mehr der Verständlichkeit zu widmen.

7

Dienstag, 11. März 2008, 09:26

...nun liegt es an uns diesen noch nie gehabten Weltkrieg zu verhindern.


Das dürfte schwierig werden, denn die Propagandamaschine läuft bereits auf hochtouren. Leider sehe ich in Deutschland immer mehr Menschen die resignieren, die Einstellung: "Bevor wir unsere Autos schieben müssen, überfallen wir halt die Araber!" hat mich letzte Woche vom Hocker gerissen.
Wenn es hart auf hart kommt, werden die meisten den Schwanz einziehen und ihre Schäfchen ins trockene bringen wollen. Manche werden sogar aus dem Krieg Profit schlagen wollen und über Nacht reich werden.
Die Zeiten in denen man gemeinsam für eine gute Sache zu kämpfen bereit war, scheinen vorbei zu sein.

Fatur,
ich bin völlig einer Meinung mit Deiner Einschätzung der Lage, bloß der letzte Satz bedarf einer Ergänzung, da dieses Verhalten nicht naturgegeben ist, sondern ein Ergebnis der Meinungsmanipulation, hervorgerufen durch ein Nachkriegsmeinungsmonopol, das jedes Medium, das vom Mainstream abweichende Bulletins veröffentlicht, kriminalisiert.

Ein gutes Beispiel dazu ist die Wochenzeitung Junge Freiheit aus Berlin, die sehr wohl die andere Seite der Madaille berichtet, dafür aber vom politischen Herrschaftssystem mit Prozessen belegt wird.

8

Dienstag, 11. März 2008, 09:43

Der kalte Krieg ist oder war für die Menschen in Europa kein realer Schrecken. In den Zeiten des kalten Kriegs, wurde Europa behudert und unsorgt, seit dem Wegfall der kommunistischen Bedrohung hat der Kapitalismus sein wahres Gesicht gezeigt, und begonnen den Rahm abzuschöpfen. Geld und Wohlstand wurden aus Europa abgezogen und in die "Hoffnungsträger" im Osten weiter geleitet, die verarmung des kleinen Europa nimmt man gerne in kauf, der Osten hat viel mehr Menschen, und viele Menschen bringen viel Umsatz und viel Gewinn, typisch kapitalistische Denkweise.

Nur so eine Überlegung, die nicht richtig sein muß, aber durchaus sein könnte. :pillepalle:
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

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Sonntag, 23. März 2008, 15:11

Dieser Thread scheint mir der beste Platz für diesen Artikel .

Zitat

Die NATO, Afghanistan und eine unerwünschte Pipeline

Geostrategische Spiele am Hindukusch

Eins der heikelsten Energietransfer-Projekte steht aktuell am Hindukusch zur Disposition: ein Pipeline-Projekt, dass von der US-Regierung als hoch unerwünscht betrachtet wird, befindet sich in der Vorbereitung: die geplante Röhre könnte den Energiehunger der neuen Industriegiganten Indien und China stillen - mit Erdgas aus dem Iran...


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Samstag, 5. April 2008, 14:40

Unruhen von Muslimen in China ausgebrochen

Und das einkreisen der Republik China geht weiter. Unruhen werden ganz nach dem Beispiel Kosovos geplant und durchgeführt.

Zitat

Peking (dpa) - Nach den Unruhen in Tibet sind in Nordwestchina auch Proteste von Muslimen ausgebrochen. Die chinesische Polizei löste einen Protest von «Separatisten» in der vornehmlich von Uiguren bewohnten Stadt Hetian in der Region Xinjiang auf.

Eine kleine Gruppe von Unruhestiftern habe versucht, die Massen aufzustacheln, teilte die Stadtregierung mit. «Es war nur ein Komplott und wurde sofort beendet», sagte ein örtlicher Parteifunktionär telefonisch der Deutschen Presse-Agentur dpa in Peking. Augenzeugen berichteten dem US-Sender Radio Free Asia (RFA) von hunderten Teilnehmern. Auch sollen Hunderte festgenommen worden sein.


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