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HerrAbisZ

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41

Donnerstag, 29. Januar 2009, 10:13

Wenn also Grundstücke nichts kosten, wer bestimmt nun wer auf welchen Grundstück für sich selber ein Haus bauen darf?

Und was ist, wenn es mehrere gleichzeitig haben wollen?

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ASY

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42

Donnerstag, 29. Januar 2009, 11:39

Gewählte Vertreter die ein Gebiet nach vernünftigen Richtlinien organisieren.

Der Besitzer (jemand der auf einem Anwesen residiert)hat natürlich das Vorrecht auf ein bestehendes Objekt - sonst gilt ein sinnvoller Bebauungsplan. Das Thema wurde hier Miete zahlen und Grundstück kaufen! ausführlich behandelt.

Bei mehreren Kandidaten für ein Grundstück kann ein Los oder die Reihung in einer Wartelisten entscheiden. Du vergisst bei deinen Bedenken immer wieder, dass die Triebfeder Zins in einer Freiwirtschaft unwirksam ist - somit auch das Horten von Eigentum, welches nur dient, damit der Mehrheit die Ressourcen knapp gehalten werden, um sie teurer verkaufen zu können.

HerrAbisZ

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43

Donnerstag, 29. Januar 2009, 12:07

Du vergisst bei deinen Bedenken immer wieder, dass die Triebfeder Zins in einer Freiwirtschaft unwirksam ist

Tue ich nicht, weil das hier Gib mir die Welt plus 5 Prozent! sehr gut heraus gearbeitet wird!

Mir geht es um eine vernünftige Umsetzung des Freigeldes OHNE Angst wieder unter die Räder zu kommen! (Geld zu verlieren)

Es wird auch dann mehrere quasi herrenlose Grundstücke / Häuser geben - fallen dann an die Gemeinden und die, wie du sagst, werden dann von gewählten Vertretern organisiert

Ich denke aber, das gewisse Zahlungsmittel nach wie vor Gültigkeit haben werden. (GOLD? - wenn auch wahrscheinlich ziemlich persönlich) z.B.: Wenn jemand mehrer Grundstücke noch besitzt, und diese dann weitergeben will. USW!

ASY

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44

Donnerstag, 29. Januar 2009, 12:46

Wenn jemand mehrer Grundstücke noch besitzt, und diese dann weitergeben will. USW!
Du kannst nicht mehrere Grundstücke besitzen, sondern nur Eigentümer mehrerer Grundstücke sein. Wozu diese Bedenken, zumal es keine Beschissregelung durch Nutz-, Bau- und Industriegrund besteht?

Du drehst dich mit den Einwänden immer im Kreis, weil du Pflichten unseres Systems nicht auslassen kannst. Eigentumssucht ist ein Phänomen des Kapitalismus - in einer gesunden Gesellschaft gelten prunksüchtige Kapitalisten als schwer krank. Bei uns werden sie noch geehrt und bewundert.

Dass du "Geld verlieren" mit unter die Räder kommen vergleichst, ist mir unverständlich aber nachvollziehbar, immerhin sind Geld und Besitz in deinen Beiträgen permanent eingebrannt.

Schau AbisZ - du hattest in diesem System sehr gute Karten und nun hast du Angst, dass dir bessere Zeiten schlechtere Karten bescheren. Was könntest du in einer Wertschöpfungsgesellschaft leisten? Zinsen gibt keine mehr und redliche Banken sind mit Hausmütterchenwissen zu führen. Eine soziale Tätigkeit kann ich mir bei dir nicht vorstellen, weil dir die Klienten davonlaufen. Religion wie bisher dürfte keine Rolle mehr spielen. Miesmacher und Schwarzmaler kommen in den Kerker.

In einer besseren Welt gibt es für dich nicht viel zu tun - für mich übrigens auch nicht. :schulter:

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45

Donnerstag, 29. Januar 2009, 13:17

Du drehst dich mit den Einwänden immer im Kreis, weil du Pflichten unseres Systems nicht auslassen kannst. Eigentumssucht ist ein Phänomen des Kapitalismus - in einer gesunden Gesellschaft gelten prunksüchtige Kapitalisten als schwer krank. Bei uns werden sie noch geehrt und bewundert.
Da stellt sich auch die Frage, mit welchem Recht jemand einen Zaunpfahl in die Erde rammte und sagte, "das ist jetzt mein Land"?

Das wäre das Gleiche wenn jemand behaupten würde, dass das Volumen X an Luft jetzt ihm gehören würde.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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46

Donnerstag, 29. Januar 2009, 13:54

Das wäre das Gleiche wenn jemand behaupten würde, dass das Volumen X an Luft jetzt ihm gehören würde.
Das wird schon mit den Klimas-CO2 Schwindel ja schon getan. Wer Geld hat, kann die Luft verpesten, weil er sich Zertifikate leisten kann. Auf der anderen Seite kann er, so er viele Grundstücke mit Pflanzen hat, massig Co2 Zertifkate verkaufen.

Er ist dann Lufthändler. :schulter:

47

Sonntag, 1. Februar 2009, 04:01

und der Mehrheit fehlt einfach der Verstand zu der Sache.


Das bedeutet, das wir alle deppad san, Danke für diese Einschätzung, du bist ja ärger als der Gusi mit seinem Sager.


Hui, da hab ich wieder in der alten verstaubten Kiste gewühlt.

Also, so wie ich das sehe,
"und der Mehrheit fehlt einfach der Verstand zu der Sache."
heist das, man hat keinen Draht dazu, heist aber nicht, das alle deppert sind, solange ihr euch nicht selbst dazu macht.
Das ist genauso, als wenn ein Doktor an einem Auto rumschrauben muss, der wird dazu auch 'zu deppert' sein.
Das ist einfach nicht sein Fachgebiet.
Und das ist genauso, den Verstand zu einer Sache nicht zu haben ist nicht gleichbedeutend mit 'Ihr seit alle Deppen'.
Man kann den ganzen Tag als Facharbeiter oder Architekt zb Häuser entwerfen bzw bauen, und macht das gut,
aber dann kommt man heim, und weiss nicht, wie man einen Haushalt richtig macht, oder einen Computer bedient, oder eine Fernbedienung ZB.
Man hat einfach nicht den Verstand dafür.
Und bei dieser Verschleierungspolitik ist es eh nicht verwunderlich,
wenn man über den Tellerrand nicht mehr raussehen kann, oder noch eine eigene Meinung haben bzw bilden kann.
Deppert ist es aber, wenn man es so auslegt, bzw auslegen will.

Und so wie ich das sehe, legten da gerne ein paar sich die Sachen so aus, wie sie es gerne sehen,
und mit der Zeit schaukelt sie sich immer weiter hoch.
Zweimal lesen und zweimal denken hilft da oft weiter, aber vielleicht ist das Denken ja auch manchen 'nicht sein Fachgebiet'.

Wen wunderts, frei denken ist in unserer Gesellschaft eh nicht gefragt, besser ist, du bist ein Mitläufer,
und lässt dich schön 'führen'. Da hat man dann auch gleich die besten Aufstiegschancen.
Und zum Glück ist ja dieses System ja überhaupt nicht manipulativ, oder?
Und wenn einer mal an unseren illusorischen Palästen rüttelt, ja dann.. dann.., dann gibts aber was.

48

Freitag, 13. Februar 2009, 23:23

Ein guter Beitrag zu diesem Thema brachte auch "Zeit-Fragen"


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49

Samstag, 14. Februar 2009, 11:48

Wirtschaftstheorie in der Krise

Dieser Gastbeitrag von Freimut Kahrs für www.egon-w-kreutzer.de ist auch lesenswert:

Zitat

Wirtschaftstheorie in der Krise

Mit den fallenden Aktienkursen sollte eigentlich auch das Selbstbewusstsein der führenden Ökonomen immer neue Tiefstände erreichen. Jean-Philippe Bouchaud, ein französischer Wirtschaftswissenschaftler, brachte das Problem in der Zeitschrift Nature (Bd. 455 S. 1181) so auf den Punkt:

"Im Vergleich zur Physik kann man durchaus sagen,
dass die quantitativen Ergebnisse der Wirtschaftswissenschaften enttäuschend sind."


Raketen fliegen zum Mond, aus Atomen kann man Energie gewinnen und die Satelliten des GPS-Systems weisen Millionen Menschen den Weg. Im Gegensatz dazu erscheinen die Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute und die Kursziele der Investmentbanken als realitätsfremde Kaffeesatzleserei. Diese enttäuschenden Ergebnisse beruhen auf einer Fehlkonstruktion des gegenwärtigen Wirtschaftsmodells, das den Wirtschaftsteilnehmern zu viele Freiheiten gewährt.


Zu viele Freiheiten

Nur zwei einfache Beispiele:

* Wir betrachten es als Selbstverständlichkeit, jederzeit über den Kauf oder Nichtkauf eines beliebigen Gutes entscheiden zu können, und übersehen dabei, dass der Hersteller dieses Gutes durch unsere Entscheidungsfreiheit möglicherweise in die Insolvenz getrieben wird.
* Wir genießen das Recht, jederzeit den Arbeitsplatz wechseln zu dürfen, und müssen letztendlich feststellen, dass nicht genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, um jedem arbeitslosen Bewerber eine Erwerbsarbeit zu ermöglichen.

Seit rund 30 Jahren predigen Ökonomen, der Königsweg zum wirtschaftlichen Wachstum führe über mehr Deregulierung und mehr Flexibilisierung zu wirtschaftlichem Wachstum. Seit rund 30 Jahren übersehen sie dabei die Gefahren dieser hemmungslosen Deregulierung.

Analogie Straßenverkehr

Überträgt man diese Deregulierungswut auf den Straßenverkehr, so wird der Irrsinn grenzenloser Freiheiten für alle Verkehrsteilnehmer unmittelbar erkennbar. Sowohl das Verhalten im Straßenverkehr, wie auch Abmessungen, Ausrüstung und Sicherheitsstandards der Fahrzeuge sind weitgehend vorgeschrieben. Doch selbst die verbliebenen kleinen Freiräume reichen aus, um unerfahrenen Fahrern die Gelegenheit zu geben, die Grenzen ihrer Fahrfertigkeiten und zugleich die Grenzen der Fahrphysik auszuloten.

Zahlreiche Manager verhalten sich in der Wirtschaftskrise wie leichtsinnige Autofahrer bei Nebel und Glatteis: Sie versuchen rücksichtslos, allen erkennbaren Gefahren zum Trotz, den Aktienkurs ihres Unternehmens zu steigern und versäumen es, ihre "Fahrweise" den "Straßenverhältnissen" anzupassen. Sie geben Gas, statt zu bremsen, und sind überrascht, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit aus der Kurve fliegen.



Gesellschaft und Gesetze

Auf fast allen Feldern des gesellschaftlichen Zusammenlebens hat die Politik per Gesetzgebung Grenzen gesetzt und Bremsen eingebaut. Viele Gesetze sind zwar unbeliebt, dennoch sind sie ebenso notwendig und für das störungsfreie Miteinander ebenso beachtenswert wie Verkehrsampeln. Auch für die Wirtschaft wurden einige sichtbare und unsichtbare Bremsen gesetzlich vorgeschrieben. Bilanzierungsvorschriften, geldpolitische Instrumente wie Leitzins und Mindestreservesatz, Rückstellungen zur Risikovorsorge, um nur einige zu nennen, sollen übermäßiges Wachstum verhindern. Leider sind diese Bremsinstrumente zu schwach, um dem Gasfuß profitgieriger Spekulanten und Glücksritter ausreichende Bremskräfte entgegenzustellen.

Seit uralten Zeiten suchen Politiker und Wissenschaftler nach Möglichkeiten, um die Konjunktur zu steuern und das Wirtschaftswachstum zu steigern. In meinem jüngst im EWK-Verlag erschienen Buch "Lebenslüge Freiheit" beschreibe ich unter anderem ein Steuerungsmodell, mit dem die optimale Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts einer Volkswirtschaft zielgenau erreicht werden kann (ab Seite 160).



Das Scheitern der Wirtschaftswissenschaften

Die Technik hat es mittlerweile geschafft, die Naturkräfte zielgenau zu steuern, während die auf der menschlichen Entscheidungsfreiheit aufgebauten Gesellschaftswissenschaften immer noch Rätsel aufgeben. Wenn die mächtigsten Führer der Welt sich in Davos versammeln, um andere Persönlichkeiten zu treffen, die genauso ratlos sind, dann fragt sich der gewöhnliche Zuschauer:

"Sind die mächtigsten Führer der Welt einfach nur dumm?"

Die Vorstellung, dass der stolze, raketenbauende Mensch seine selbstgeschaffenen Institutionen nicht überblickt, erscheint uns unvorstellbar. Gleichwohl erlauben wir uns den Luxus einer Wirtschaftstheorie, die in all ihrer Hilflosigkeit eher dazu beiträgt, wirtschaftliche Zusammenhänge aus dem menschlichen Bewusstsein zu verdrängen, als sie aufzuklären.


Vernachlässigte Faktoren

Überlegt man, was unsere Gesellschaft im Innersten zusammenhält, findet man bald heraus, dass es sich dabei im Wesentlichen um unsichtbare immaterielle Einflussgrößen handelt. Wissen, Vertrauen, Schuld und Macht sind die ausschlaggebenden Faktoren, die jedoch aufgrund unzureichender Mess- und Beschreibungssysteme in der öffentlichen Debatte gerne ausgeblendet werden.

Die Folge ist ein Menschenbild, das vom tiefen Glauben an eine Gesellschaft von ausnahmslos klugen, gerechten, tapferen und unbeirrbaren Individuen geprägt ist.

Von daher widerstrebt uns die Vorstellung, diese scheinbar perfekten Wesen durch Regeln in ihrer Entscheidungsfreiheit einengen zu wollen.

Das menschliche Gehirn sehnt sich andererseits nach eindeutigen Regeln, um die Komplexität eines modernen Gesellschaftssystems auf ein nachvollziehbares Maß zu reduzieren. Deshalb hat der Mensch im Laufe der Geschichte immer wieder neue Institutionen und Regeln erfunden und weiterentwickelt. Banken wurden zum Beispiel geschaffen, um das Risiko privater Kreditverträge zu begrenzen. Ursprünglich als Instrument zur Risikovermeidung geplant, entwickeln sich die Banken aufgrund ihres immer komplexer erscheinenden Derivatehandels mittlerweile selbst zum Bedrohungsfaktor der wirtschaftlichen Stabilität.

Wird es nicht allmählich Zeit, neue Institutionen und Regeln zu entwickeln?

Solange die Wirtschaftswissenschaft sich damit begnügt, dem eigennützigen Handeln einzelner Wirtschaftsteilnehmer hinterherzulaufen, wird sie die Gestaltungsfähigkeit der Ingenieure und Techniker nicht erreichen.

Die Aufgabe der Wirtschaftswissenschaft sollte es sein, Regeln zu entwerfen, um die komplexen Risiken der modernen Gesellschaft auf ein berechenbares Maß zu reduzieren und den Wirtschaftsteilnehmern somit eine verlässliche langfristige Planung zu ermöglichen.

Die Ideen dazu sind vorhanden.



Freimut Kahrs
im Februar 2009

link

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50

Freitag, 27. Februar 2009, 05:06

Ich habe hier eine Diplomarbeit zu Freigeldwirtschaft gefunden

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