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51

Samstag, 19. April 2008, 19:23

Propagiere nicht immer deine persönlichen Weisheiten, sondern beobachte die eingeschlagenen Maßnahmen, die jetzt im laufen sind.

Die Agrarsubventionen werden sicher gekürzt, obwohl unsere Bäuerlein damit sicher keine Freude haben werden (die Flachlandbauern).

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52

Samstag, 19. April 2008, 19:40

Propagiere nicht immer deine persönlichen Weisheiten, sondern beobachte die eingeschlagenen Maßnahmen, die jetzt im laufen sind.

Die Agrarsubventionen werden sicher gekürzt, obwohl unsere Bäuerlein damit sicher keine Freude haben werden (die Flachlandbauern).


Praktisch alle Mitglieder sind gegen ein Kürzung! Was mich doch sehr verwundert, weil warum soll etwas subventioniert werden, wenn doch China ohnehin so viele Lebensmittel haben will und dieser Umstand die Preise so in die Höhe treibt. :roll:

Keine argumentierte Preiserhöhung kommt noch ohne dem Schlagwort "China" aus!

Zitat

EU-Staaten lehnen Kürzung von Agrarsubventionen ab
Erschienen: Mittwoch 19. März 2008

Die Kommission wird ihre Vorschläge überarbeiten müssen, die vorgesehen hatten, dass die Subventionen, die große landwirtschaftliche Betriebe erhalten, gekürzt werden und jene Gelder stattdessen genutzt werden sollen, um die Entwicklung in ländlichen Gebieten zu unterstützen. Die Agrarminister der 27 EU-Mitgliedstaaten haben diese Pläne zurückgewiesen.

http://www.euractiv.com/de/gap/eu-staate…/article-171051
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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53

Samstag, 19. April 2008, 20:03

Irgedwie fasst das meine Logik nicht, wir benötigen Erdöl, und müssen bezahlen was gefordert wird, da geht kein Weg vorbei, wer Rohstoffe besitzt bestimmt den Preis.
Anders ist es plötzlich wenn ein riesiges Land wie China, Lebensmittel benötigt, da wird subventioniert (Geld zugeschossen) auf Teufel komm raus, nur um liefern zu dürfen.
So nebenbei sei bemerkt das die Subvention letztlich in den Taschen jener landen, die das Geschäft mit China machen, sie kennen keine Preisnachlässe sondern nur satte Gewinne, kurz gesagt, was China nicht bereit zu zahlen ist, zahlt der Steuerzahler. :schulter:
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

54

Samstag, 19. April 2008, 20:28

Irgedwie fasst das meine Logik nicht, wir benötigen Erdöl, und müssen bezahlen was gefordert wird, da geht kein Weg vorbei, wer Rohstoffe besitzt bestimmt den Preis.
Anders ist es plötzlich wenn ein riesiges Land wie China, Lebensmittel benötigt, da wird subventioniert (Geld zugeschossen) auf Teufel komm raus, nur um liefern zu dürfen.
So nebenbei sei bemerkt das die Subvention letztlich in den Taschen jener landen, die das Geschäft mit China machen, sie kennen keine Preisnachlässe sondern nur satte Gewinne, kurz gesagt, was China nicht bereit zu zahlen ist, zahlt der Steuerzahler. :schulter:

Preissteigerungen welche auf Erdöl zurückzuführen sind, dagegen kann man kaum etwas machen. Aber etwas subventionieren damit man es exportieren kann und dieser Export aufgrund der höheren Nachfrage die Lebensmittel nochmals in die Höhe treibt, kann man nicht gerade als intelligent bezeichnen.

Subventionen waren einst mal dafür gedacht, dass heimische vor fremden Güter besser geschützt wären. Nur dafür sollte es eigentlich Zölle geben, doch die wurden teilweise mittels GATT aufgehoben. Wenigstens sollte man dazu über gehen und Subventionen für exportierte Güter wieder zurückzuverlangen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

55

Samstag, 19. April 2008, 20:41

Darum sollen ja die Subventionen gekürzt und dann ganz verschwinden.

56

Sonntag, 20. April 2008, 23:42

Merkel gibt Entwicklungsländern Mitschuld an Nahrungskrise



Zitat


Für den rasanten Anstieg der Nahrungsmittelpreise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine eigene Erklärung. Ihrer Ansicht nach wird die Preisentwicklung durch die Politik der Entwicklungsländer und neue Essgewohnheiten mitverursacht.
Der Anstieg sei im Wesentlichen nicht auf Biosprit zurückzuführen, sondern auch auf die "sehr unzureichende Agrarpolitik in den Entwicklungsländern" und "nicht ausreichend prognostizierte Ernährungsgewohnheiten" in Schwellenländern, sagte sie am Donnerstag in Freiberg in Sachsen. Wenn die Inder plötzlich doppelt soviel Nahrungsmittel verbrauchten wie zuvor und 100 Millionen Chinesen damit begännen, Milch zu trinken, verzerrten sich die Milchquoten.

FTD


Wörtlich soll sie gesagt haben: "In Indien etwa nehmen inzwischen rund 300 Millionen Menschen eine zweite Mahlzeit am Tag ein. Wenn die plötzlich doppelt soviel Nahrungsmittel verbrauchen als sie das früher gemacht haben und dann auch noch 100 Millionen Chinesen beginnen Milch zu trinken, dann verzerren sich natürlich unsere gesamten Milchquoten und vieles andere."

Wie bitte? Weil die Inder wie bisher statt nur einmal am Tag essen, jetzt die Unverschämtheit haben zwei Mahlzeiten zu sich nehmen zu wollen, sind sie an der Lebensmittelkrise schuld?

Was ist denn erst wenn die Inder drei Mahlzeiten pro Tag essen wollen, so wie wir es schon seit Ewigkeiten machen? Das wäre ja in ihren Augen eine noch grössere Katastrophe. Was fällt diesen Indern überhaupt ein, das Gleiche zu wollen wie wir und dadurch mehr Nahrung zu verbrauchen? Wie kommen sie dazu sich satt essen zu wollen? Die haben zu hungern wie bisher und fertig. Und überhaupt die Chinesen, jetzt saufen die auch noch unsere Milch statt ihren Tee.

Diese vollgefressene Kuh!

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57

Sonntag, 20. April 2008, 23:51

Ja da kann man nur noch den Kopf schütteln. Aber man bemerkt in den Aussagen der Politiker, dass sie uns einen "unterschwelligen" Hass auf diese Länder suggerieren wollen. Das setzt sich mit Sicherheit im Unterbewusstsein fest!

Nirgends ist aber zu lesen, dass die von ihnen gemachte bzw. unterstützte Globalisierung Grund für diesen Wettkampf ist.
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Marie von Ebner-Eschenbach

58

Sonntag, 20. April 2008, 23:57

Nirgends ist aber zu lesen, dass die von ihnen gemachte bzw. unterstützte Globalisierung Grund für diesen Wettkampf ist.


Die "Financial Times" wird sowas bestimmt nie schreiben, bei der Merkel habe ich mittlerweile meine Zweifel ob sie die Folgen ihres Handelns überhaupt nachvollziehen kann.

59

Montag, 21. April 2008, 00:18

Nirgends ist aber zu lesen, dass die von ihnen gemachte bzw. unterstützte Globalisierung Grund für diesen Wettkampf ist.

Die "Financial Times" wird sowas bestimmt nie schreiben, bei der Merkel habe ich mittlerweile meine Zweifel ob sie die Folgen ihres Handelns überhaupt nachvollziehen kann.

Das ist klar, und Merkel weiß es einfach nicht besser!

Deswegen wurde sie ja auch gewählt! :roll:
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Marie von Ebner-Eschenbach

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