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ASY

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1

Freitag, 9. Mai 2008, 22:09

Rettungs-Amnestie für Entführungstäter

Seit dem Aufkommen des Fritzl - Falles mache ich mir Gedanken um weitere eingesperrte Opfer und wie man die Täter bewegen könnte sie frei zu lassen. Die einzige Möglichkeit sehe ich in einer befristeten (ein Monat) Amnestie für Täter, die sich freiwillig stellen, ihre Opfer freilassen und ab Verkündigung der Amnestie kein weiteres Verbrechen begehen. Vielleicht könnte man auch eine Pauschalstrafe anbieten mit anschließender Fußfessel-Freiheit?

Was haltet ihr davon?

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2

Freitag, 9. Mai 2008, 22:23

Ich halte eine Amnestie deswegen für nicht zielführend, weil solche Täter sich nicht melden würden. Es wurde bereits immer wieder erwähnt, dass auch ein höherer Strafrahmen, ähnliche Delikte - und auch ganz andere - wie im Amstetten nicht vermeiden würden.

Eine Amnestie ist eigentlich nur das andere Ende der der gleichen Logik!
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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3

Freitag, 9. Mai 2008, 22:30

Bei den Finanzdelikten hat Grassers Amnestie angeblich auch funktioniert.

Ehrlich, was gibt es bei einer Amnestie zu verlieren und was zu gewinnen?

4

Freitag, 9. Mai 2008, 22:52

Bei den Finanzdelikten hat Grassers Amnestie angeblich auch funktioniert.

Ehrlich, was gibt es bei einer Amnestie zu verlieren und was zu gewinnen?
Angeblich ja! Aber nur deswegen, weil Steuersünder Angst hatten, bei der angesagten "Aktion scharf" aufgedeckt zu werden. Das ist ja bei Fällen wie in A. nicht so.
Die glücklichen Sklaven
sind die
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Marie von Ebner-Eschenbach

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Weihnachtsmann« (9. Mai 2008, 23:39)


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5

Freitag, 9. Mai 2008, 23:10

Trotzdem fällt mir jetzt kein Nachteil, wenn ein befristete Amnestie versucht würde. Wo siehst du das Problem?

6

Freitag, 9. Mai 2008, 23:39

Trotzdem fällt mir jetzt kein Nachteil, wenn ein befristete Amnestie versucht würde. Wo siehst du das Problem?
Ich sehe kein Problem, ich sehe nur keinen Sinn darin.
Die glücklichen Sklaven
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Marie von Ebner-Eschenbach

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7

Freitag, 9. Mai 2008, 23:41

Der Sinn ist die Hoffnung, dass sich doch ein Entführer entscheidet so aus der Sache halbwegs gut rauszukommen.

8

Samstag, 10. Mai 2008, 08:05

Der Sinn ist die Hoffnung, dass sich doch ein Entführer entscheidet so aus der Sache halbwegs gut rauszukommen.



Hoffnung zu haben bedeutet, eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung dahingehend zu haben, dass etwas, das dem Hoffenden wünschenswert erscheint, in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht. :schulter: :schulter:
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

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Samstag, 10. Mai 2008, 08:28

Ich verstehe die Wehrhaftigkeit wider die Idee nicht. Diese Amnestie kann gar keinen Schaden anrichten und möglicherweise Opfer befreien, die sonst nie gefunden würden.

Einen Versuch wäre es Wert. Die Täter sind auch jetzt unerkannt frei und haben ihre Opfer noch immer in ihrer Gewalt.

10

Samstag, 10. Mai 2008, 08:33

Ein sehr gutes Argument.

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