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ASY

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1

Donnerstag, 15. Mai 2008, 10:58

Hallo Exekutor! Familienvernichtung durch Zins-Wucher

Zitat

Teurer Traum vom schönen Wohnen

Kreditzinsen verdoppelt: Familie fühlt sich falsch beraten

Der Exekutor steht bei einer niederösterreichischen Familie vor der Tür.


Im Jahr 2004 sah die Welt für Familie Traxler noch rosig aus. Das Ehepaar mit sechs Kindern (aus erster und zweiter Ehe) entschloss sich ein Haus im niederösterreichischen Lassee zu bauen. Der Kredit, den ihnen die Hausbank empfahl, war unschlagbar billig: Finanzierung in Schweizer Franken zu zwei Prozent Zinsen.

220.000 Euro nahm das Ehepaar mit einem Familieneinkommen von 2500 Euro und etwa 1000 Euro Kinderbeihilfe auf. 350 Euro an monatlichen Zinsen und etwa 700 Euro im Monat für eine Lebensversicherung, mit der der Kredit zu Laufzeitende getilgt werden sollte. Jetzt, vier Jahre später, sieht die Welt der Traxlers trostlos aus. Die Kreditzinsen haben sich auf 750 Euro mehr als verdoppelt. Dazu mussten die Traxlers eine Zins-Cap-Versicherung abschließen. "10.000 Euro haben wir dafür bezahlt. Genutzt hat es nichts. Wir können uns den teuren Kredit nicht mehr leisten. Der Exekutor steht vor der Tür", ist Herr Traxler verzweifelt. Er fühlt sich von der Bank falsch beraten. "Die Bank hat uns nur gesagt,die Zinsen könnten eine Kleinigkeit steigen", sagt er. Die Beraterin stellte den Schweizer Franken-Kredit laut Traxler ins beste Licht: "Die Summe zahlen Sie in 12 bis 13 Jahren ab".
http://kurier.at/geldundwirtschaft/159647.php
Das ist ein einziger von ganz vielen Fällen und ich weiß genau, dass die Leute diese perfide Zinswuchersystem nicht begreifen. Ein Großfamilie so in einen risikoreichen Fremdwährungskredit zu empfehlen, ist ein totales Verbrechen.

Wann ist die Gesellschaft reif genug sich endlich über die tatsächlichen Probleme zu kümmern?

So kommen die Banken zu immer mehr Immobilien, die natürlich auch mit Menschen gefüllt werden müssen. Vielleicht ist jetzt einigen klar, warum es so eine starke Lobby für Ausländerzuzug gibt.

Denkt daran, wenn ihr das nächste Mal auf eine Bank geht - dorthin ist die echte Demokratie verkauft worden, bevor sie überhaupt ein einziges Mal probiert wurde.

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2

Donnerstag, 15. Mai 2008, 13:28

RE: Hallo Exekutor! Familienvernichtung durch Zins-Wucher

Zitat

Teurer Traum vom schönen Wohnen


So kommen die Banken zu immer mehr Immobilien, die natürlich auch mit Menschen gefüllt werden müssen. Vielleicht ist jetzt einigen klar, warum es so eine starke Lobby für Ausländerzuzug gibt.




:respekt:

Das hätte man doch den ahnungslosen Interessensvertretungen (AK, ÖGB) melden müssen, damit da ein Riegel vorgeschoben würde! Speziell der ÖGB hätte Kraft seiner unverzockten Mittel da sicher etwas mit links dagegen unternommen.....ähhhh...ja das mit der Bawag ist halt ein blödes Mißgeschick! :schulter:

3

Donnerstag, 15. Mai 2008, 14:51

RE: Hallo Exekutor! Familienvernichtung durch Zins-Wucher



So kommen die Banken zu immer mehr Immobilien, die natürlich auch mit Menschen gefüllt werden müssen. Vielleicht ist jetzt einigen klar, warum es so eine starke Lobby für Ausländerzuzug gibt.

Denkt daran, wenn ihr das nächste Mal auf eine Bank geht - dorthin ist die echte Demokratie verkauft worden, bevor sie überhaupt ein einziges Mal probiert wurde.


Ein befreundeter Bankdirektor hat mir in den 90ern gesagt; das zuverlässigste Zeichen für Weltwirtschaftskrisen ist, wenn Banken in Grundstücke Geld investieren. Seither habe ich das immer im Auge behalten, und verachte die Methode der Geldhaie zutiefst. Es werden Baukredite vergeben deren Rückzahlung in der heutigen Wirtschaftslage oft bei besten Willen eine Glückssache ist. So kommen Banken günstig in den Besitz von Imobilien, und nebenbei zu Bargeld aus Zinsen und Zinslast. Es ist ein infames Spiel, aber im Kapitalismus durchaus legal. :schulter:
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

4

Donnerstag, 15. Mai 2008, 17:48

Welcher Idiot nimmt sich mt 2500 Euronen Familieneinkommen im Monat einen Kredit auf, der im Monat

Zitat

350 Euro an monatlichen Zinsen und etwa 700 Euro im Monat für eine Lebensversicherung, mit der der Kredit zu Laufzeitende getilgt werden sollte.


1050 Euro kostet. :pillepalle: :pillepalle: :pillepalle:

Der Tramserl mit seiner GW - Beschuldigung hat einen Klopfer.

AK und die GW haben immer wieder vor solchen Auslandwährungskrediten gewarnt.

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5

Donnerstag, 15. Mai 2008, 18:21

Welcher Idiot nimmt sich mt 2500 Euronen Familieneinkommen im Monat einen Kredit auf, der im Monat

Zitat

350 Euro an monatlichen Zinsen und etwa 700 Euro im Monat für eine Lebensversicherung, mit der der Kredit zu Laufzeitende getilgt werden sollte.


1050 Euro kostet. :pillepalle: :pillepalle: :pillepalle:

Der Tramserl mit seiner GW - Beschuldigung hat einen Klopfer.

AK und die GW haben immer wieder vor solchen Auslandwährungskrediten gewarnt.


richtig caddy und noch dazu hat die hüttn 220 000euro gekostet, is ja ein wahnsinn, da zahlst ja bist gstorbn bist

uns hat die bank damals abgeratn, von solchen krediten wie jen oder schweizer franken

ASY

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6

Donnerstag, 15. Mai 2008, 20:40

1050 Euro kostet. :pillepalle: :pillepalle: :pillepalle:
Eine Wohnung für eine 8köpfige Familie würde ebenfalls so viel kosten. Mit einer ordentlichen Bauweise minimieren sich auch noch die Betriebskosten. Ein eigener Garten hilft auch Geld sparen.

Wieder mal kapiert ihr überhaupt nicht worum es geht - nämlich - das sind die Verlierer, woher die Gewinne zu den Verbrechern fließen. Wer noch nicht zu alt ist kommt auch noch dran, denn dieses System kann nie satt werden.

Warum macht ihr nicht einfach den Hauptschulabschluss in Mathematik nach? :-P

7

Donnerstag, 15. Mai 2008, 21:08

Du hast im Prinzip recht.

Das Problem ist, wenn ich die Marie nicht habe, dann kann ich mir kein Quatier mit 304m² leisten, wie es theoretisch vorgesehen wäre.

Zitat




Pro-Kopf-Wohnfläche



Aufgrund von steigenden Einkommen, erhöhten Lebensstandards und dem immer größeren Anteil an Single-Haushalten kommt es zu einer Vergrößerung der Pro-Kopf-Wohnfläche. In quantitativer Hinsicht ist neben der Wohnungsanzahl vor allem auch die Pro-Kopf-Wohnfläche ein zentraler Indikator. Die Pro-Kopf-Wohnfläche hat in den letzten Jahren weiter zugenommen und lag in Wien 2001 bei 36 m² pro Person (ganz Österreich bei 38%).
http://www.oesw.at/uploads/media/Impulsreferat_WWT_Pech.pdf

Schön wäre es ja, aber das Hirn sollte man bei so einer Entscheidung auch einschalten.

Wer hat ein Haus mit 304m² Wohnfläche ?

Ich kenne nur einen und der hat das Geld für diese Riesenhütte geerbt, jetzt wohnt er zu zweit in Mauerbach, dort bellen die Hund mit dem Arsch.

Am Abend wird es so feucht, dasd rostig wirst.

ASY

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8

Donnerstag, 15. Mai 2008, 21:15

Wer hat ein Haus mit 304m² Wohnfläche ?
Hier geht es wohl auch um die mögliche Landesförderung, die hier wohl auch kontrollierend versagt hat - aber dafür ist sie nicht wirklich da, obschon ich wollte, dass sie das wäre.

Wir kennen die genaueren Umstände nicht wirklich, doch das Prinzip dahinter ist immer dasselbe und schon oft von mir erwähnt. Da es bei Hypotheken auch immer ein Drittel Eigenkapital wegen der Sicherheit braucht, kann es auch sein - wie oft üblich und hier schon besprochen - dass die Sicherheit unter eine Schwelle gesprungen ist, wo die Hypothek sofort fällig gestellt werden kann.

Das kann auch passieren, nur weil die Grundstückspreise sinken.

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9

Donnerstag, 15. Mai 2008, 21:58

Das ist die Gefahr.

Es könnte sein, daß der Immobilienmochatschek der Bank auf diese Wertverminderung gesetzt hat, wenn, dann gehören ihm die Eier abgeschnitten.

Wenn die Bank bei dem Verkauf einen "Schnitt" macht, gehören die Verantwortlichen sofort ins Häfn.

Der Staat müßt für solche Fälle regelnd eingreifen können.

10

Donnerstag, 15. Mai 2008, 22:39

AK und die GW haben immer wieder vor solchen Auslandwährungskrediten gewarnt.
Das ist allerdings richtig. Es wurde gar nicht so selten vor Fremdwährungskrediten gewarnt. Man muss nur gelegentlich auch hinhören und nicht nur auf die eigene Gier achten.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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