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ASY

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Donnerstag, 5. Juni 2008, 19:48

An-Nakba – die unvergessene Katastrophe der Palästinenser

Zitat

Sehnsucht, Widerstand und Resignation 60 Jahre nach der Gründung Israels

Die Gründung des Staates Israel und ihre Vertreibung aus vielen Gebieten Palästinas vor 60 Jahren nennen die Palästinenser an-Nakba – die Katastrophe. Die Flüchtlinge und ihre Nachkommen leben zum grössten Teil auch heute noch in Lagern rund um Israel. Ihr Traum von der Rückkehr richtet sich auf ein Land, das es nicht mehr gibt.
Von unserer Mitarbeiterin im Nahen Osten Karin Wenger

Nablus, Mitte Mai
Ahmed Iswid erinnert sich genau an den Tag im Frühjahr 1948, an dem er mit seiner Familie, einem Esel und einem Fahrrad aus seinem Dorf geflohen ist. Sein Dorf lag in der Nähe von Jaffa, Iswid war dreizehn Jahre alt. Noch war der erste israelisch-arabische Krieg nicht ausgebrochen, aber die Spannungen zwischen Palästinensern und Juden waren bereits deutlich spürbar. Das sei nicht immer so gewesen, erinnert sich Iswid, ein korpulenter Mann in einer langen Galabiya, der im Flüchtlingslager Balata im Westjordanland lebt. Anfangs habe seine Familie gute Beziehungen zu den jüdischen Nachbarn gepflegt. Man habe sich gegenseitig in den Orangenhainen oder mit den Tieren geholfen. Diese Beziehungen hätten sich jedoch verändert, als die Zahl der Zionisten anschwoll, die nach Palästina kamen. «Anders als die Juden, die seit Jahrhunderten mit uns lebten, kamen sie, um uns zu ersetzen. Sie wollten einen rein jüdischen Staat», sagt Iswid und verweist auf das Biltmore-Programm.


http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/an-…r_1.750912.html
Auch wenn es nicht sehr viele User interessiert, trotzdem möchte ich auf diesen Bericht hinweisen, dass er zur Gänze gelesen wird. Er ist sehr aufschlussreich.

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Donnerstag, 5. Juni 2008, 20:15

Zitat

«Wie ist es möglich, dass Juden aus aller Welt nach Israel einwandern können, während ich mein Dorf nicht einmal mehr besuchen darf?»
Zum großen Teil handelt es sich nicht einmal um Juden. Israel erachtet es als ausreichend, wenn mindestens ein Großelternteil Jude war. Viele Einwanderer haben somit wenig bis überhaupt keinen realen Bezug zum Judentum.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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