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ASY

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1

Dienstag, 10. Juni 2008, 20:33

Agrarsubventionen wurden veröffentlicht - Österreich fördert Milliardäre!

Zitat

Agrarsubventionen werden veröffentlicht
Ab dem 23. Juni kann jeder im Internet nachlesen, welche Bauern und Firmen wie viel an Agrarförderungen bekommen.


http://kurier.at/geldundwirtschaft/166770.php
Na endlich!
www.transparenzdatenbank.at, Seite ab 23. 6. online (extern)



Das ist jetzt noch ein Gustostückerl wie das Kapital in Österreich gefördert wird.

Zitat

In Österreich erhalten etwa zehn heimische Betriebe mehr als 300.000 Euro pro Jahr, rund 700 Betriebe bekommen mehr als 72.000 Euro. Welche Unternehmen das sind, war bisher nicht bekannt. Als große Subventionsempfänger genannt wurden zuletzt die liechtensteinsche Gutsverwaltung in Niederösterreich und der Energydrink-Hersteller Red Bull (über die Förderung für Rübenzucker). Insgesamt wurden 2006 an rund 144.000 Betriebe in Österreich 1,6 Milliarden Euro Agrarförderungen ausgeschüttet.
Karies, Diabetes werden in Österreich gefördert. So schaut des aus.

Österreich fördert Milliardäre!

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2

Dienstag, 10. Juni 2008, 20:59

So schaut's aus in unserer tollen Demokratie. Red Bull (Matschitz) und die liechtensteinische Gutsverwaltung (Riegersburg) bekommen kräftig Gelder aus dem Steuertopf.


Zitat

Red Bull verteidigt Zuwendung
Das Unternehmen wies jedoch darauf hin, dass es sich bei den von der EU erhaltenen Exportförderungen nicht um Subventionen im eigentlichen Sinn handle. Grund: Die EU fördert heimische Zuckerproduzenten durch Festsetzung von Stützpreisen, die über dem Weltmarktniveau liegen. Diese Preise müssen von Konsumenten und Industrie bezahlt werden - auch von Red Bull.

http://orf.at/071022-17880/?href=http%3A…1txt_story.html
Ich frage mich ernsthaft, welcher Umstand Red Bull so exportförderungswürdig macht, damit es subventioniert werden muss? :kopfkratz:

Allerdings gibt's noch mehrere Subventionsempfänger die finanzielle Unterstützung sicher brauchen:

Zitat

"profil": Liechtensteins Fürst Hans Adam II. erhält höchsten Agrar-Subventionen in Österreich
Utl.: "profil" veröffentlicht geheime Liste der EU-Bauern-Förderungen - Adel und Kirche voran - 1,7 Millionen Euro für Stiftung des Liechtensteinschen Adeligen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazins "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet erhält die Stiftung des Fürsten Hans
Adam II. von Liechtenstein die höchsten EU-Agrar-Förderungen in Österreich. Das geht aus der geheimen Liste der Landwirtschafts-Subventionenen in Österreich für das Jahr 2006 hervor, die "profil" veröffentlicht. Demnach verzeichnete die Stiftung Fürst Liechtenstein im vergangenen Jahr ein Fördervolumen von rund 1,7 Millionen Euro. Auch schon in den Jahren davor lag die Stiftung mit Beträgen zwischen 1,4 bis 1,7 Millionen immer auf Platz eins.

http://www.ots.at/presseaussendung.php?s…S0003&ch=medien
Tja, Fürst Hans Adam braucht das Geld sicher weil seine Banken in Liechtenstein gar nicht gut laufen. :roll:
Die glücklichen Sklaven
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Marie von Ebner-Eschenbach

3

Dienstag, 10. Juni 2008, 21:11

Steht in diesen EU - Regeln etwas von Förderung für Landwirtschaftliche Betriebe oder Förderung für den Fürsten Liechtenstein.

Es steht "Landwirtschaftliche Betriebe".

Jetzt kann man natürlich darüber streiten, ob diese Betriebe Förderungswürdig sind oder nicht, rechtlich stimmt es sicher.

Wenn der Mateschitz Zuckerrübenbauer ist, wird es sicher auch rechtens sein.

4

Dienstag, 10. Juni 2008, 22:25

Vom Papier her wird es sicher rechtens sein, wenngleich sich die Frage stellt wer diese Gesetze macht, wer übt den Einfluss darauf aus, dass diese Gesetze so geschrieben werden?

Herr Genosse!
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Marie von Ebner-Eschenbach

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5

Dienstag, 10. Juni 2008, 22:41

Was ist jetz so modern ?

Die Lobbyisten.

ASY

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6

Dienstag, 10. Juni 2008, 22:50

wird es sicher auch rechtens sein.
Ja was jetzt? Müssen Milliardäre vom Volk unterstützt werden oder nicht?

7

Dienstag, 10. Juni 2008, 23:02

wird es sicher auch rechtens sein.
Ja was jetzt? Müssen Milliardäre vom Volk unterstützt werden oder nicht?
Da es "rechtens" ist, müssen wir wohl. :roll:

Da die Gesetze vom Parlament beschlossen werden und dieses vom Volk gewählt wird (zwangsweise gewählt werden muss) stellt sich die Frage, ist die Bevölkerung automatisch mit solchen Gesetzen einverstanden weil eben diese Parteien alle paar Jahre gewählt werden?

Oder sollte man nicht auf folgendes System ausweichen?

http://www.zeitwort.at/index.php?page=Th…D=6344&pageNo=1

"Demokratie ist jene Staatsform, in der man sagt, was man will,
und tut, was einem gesagt wird."

(Gerald Barry)
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Marie von Ebner-Eschenbach

8

Mittwoch, 11. Juni 2008, 08:30

Ich sags ja immer wieder... wir haben Plutokratie :zkugel: :ggg: :bruell: Lang lebe Mateschitz, er lebe hoooooch :zkugel:
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


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9

Mittwoch, 11. Juni 2008, 09:27

Steht in diesen EU - Regeln etwas von Förderung für Landwirtschaftliche Betriebe oder Förderung für den Fürsten Liechtenstein.

Es steht "Landwirtschaftliche Betriebe".
O.K. diese Förderungen laufen unter dem Titel "Landwirtschaftliche Betriebe"; somit wären sie "rechtens".
Wobei ein Detail leider immer außen vor gelassen wird: Förderungen werden vergeben ohne Rücksicht darauf, ob der eigentliche Nutznießer (Eigentümer) dieser Förderungen überhaupt bedarf!

Diese industriell geführten Landwirtschaften haben derartige Förderungen ja wohl absolut nicht nötig. Produzieren sie doch zu Billigsttarifen und verhökern ihre Waren zu Irrsinnspreisen.
Eine Förderung ergibt für mich nur dort einen Sinn, wo entsprechend hohe Kosten in Produktion, Vermarktung anfallen, um diese für Otto-Normalverbraucher in erschwinglichen Preisen zu halten; niemals jedoch um Multimillionären -milliardären den Arsch noch mehr zu vergolden.

10

Mittwoch, 11. Juni 2008, 10:09

Diese industriell geführten Landwirtschaften haben derartige Förderungen ja wohl absolut nicht nötig. Produzieren sie doch zu Billigsttarifen und verhökern ihre Waren zu Irrsinnspreisen.
Eine Förderung ergibt für mich nur dort einen Sinn, wo entsprechend hohe Kosten in Produktion, Vermarktung anfallen, um diese für Otto-Normalverbraucher in erschwinglichen Preisen zu halten; niemals jedoch um Multimillionären -milliardären den Arsch noch mehr zu vergolden.
Bei Red Bull kommt dazu, dass diese eigentlich keine landwirtschaftl. Subventionen in herkömmlichen Sinne sondern Gelder aus den Exportsubventionen beziehen.

Klar, Red Bull muss doch kräftig unterstützt werden! :roll:

Mich stößt aber mehr die Tatsache auf, dass normale Bauern ständig als die Schmarotzer der Subventionstöpfe hingestellt werden, während die obig genannten kaum erwähnt werden. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum dieses Zuwendungsliste geheim gehalten wurde. Die Leute sollen gegen die kleinen Bauern ausgespielt werden, damit diese weniger Rückhalt in der Bevölkerung haben. Dabei würden die Bauern lieber angemessene Preise für ihre Produkte verlangen als ständig um Zuwendungen streiten zu müssen.

Aber das kennen wir ja, diese schleichende Versozialisierung der Gesellschaft. Den Bauern und den Arbeitern wird das Geld mittels Steuern aus der Tasche gezogen, dann wird es je nachdem "verteilt" und die jeweilige Regierung stellt sich als der große Wohltäter hin.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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