Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

1

Samstag, 14. Juni 2008, 13:38

Bukowskis Warnung vor einer drohenden EUdSSR

Zitat

Hier das Interview mit Wladimir Bukowski:

Paul Belien: Sie waren ein berühmter Sowjet-Dissident und heute nun ziehen Sie Parallelen zwischen der Europäischen Union und der Sowjetunion. Können Sie dies ein wenig genauer erklären?

Wladimir Bukowski: Ich beziehe mich auf Strukturen, auf bestimmte Ideologien, die uns eingeflößt wurden, auf die Pläne, die Richtung, die unausweichliche Expansion, die Auflösung der Nationalstaaten, die allesamt das Ziel der Sowjetunion waren. Die meisten Leute begreifen dies nicht. Sie wissen einfach nicht, wir jedoch wissen es, weil wir in der Sowjetunion aufwuchsen, wo wir die sowjetische Ideologie an Schulen und Universitäten lernen und studieren mussten. Das ultimative Ziel der Sowjetunion war es, eine neues historisches Staatsgebilde zu erschaffen, das Sowjetvolk, das den gesamten Globus umspannt. Das selbe gilt für die heutige EU. Sie (die EU-Komission) versuchen, ein neues Staatsvolk zu erschaffen, das sie “Europäer” nennen, was immer das heißen mag.
Laut der Doktrin der Kommunisten wie auch vieler anderer sozialistischer Interpretationen, muss der Staat als Nationalstaat langsam verschwinden. In Russland jedoch geschah just das Gegenteil. Anstatt allmählich zu verschwinden, wurde der Sowjetstaat ein äußerst starker Staat (Obrigkeit), die nationalen Identitäten jedoch wurden in den Hintergrund gedrängt und verloren an Bedeutung. Als nun die Zeit des sowjetischen Kollaps kam, erstarkten sofort wieder die nationalen Identitäten der Völker und zerstörten dabei beinahe das Land. Es war furchterregend.

Glauben Sie, dass das selbe geschehen könnte, wenn die Europäische Union einst kollabiert?

Absolut. Man kann eine Sprungfeder nur bis zu einem gewissen Grad zusammendrücken, und wissen Sie, die menschliche Psyche ist sehr belastbar bis zu einem gewissen Punkt. Wie bei einer Sprungfeder können Sie mehr und mehr Druck ausüben, aber vergessen Sie nicht: es entsteht immer mehr Gegendruck, je mehr Sie pressen. Und wenn der Druck sich schließlich entlädt, kommt es immer zu Überschussenergie.

Aber alle Mitgliedsländer der EU sind doch freiwillig beigetreten.

Nein, das sind sie nicht. Schauen Sie sich Dänemark an, das zweimal gegen Maastricht gestimmt hat, oder Irland (das gegen das Nizza-Abkommen stimmte). Oder viele andere Staaten, sie befinden sich unter enormen Druck. Es grenzt an Erpressung. Die Schweizer wurden fünfmal zu einem Referendum gezwungen. Alle fünf Mal haben Sie einen EU-Beitritt abgelehnt. Aber wer weiß, was beim sechsten Referendum herauskommt, oder beim siebten. Es ist immer dasselbe. Es ist ein Idiotentrick. Das Volk muss solange abstimmen, bis das gewünschte Ergebnis herauskommt. Danach darf nicht mehr abgestimmt werden. Und warum nicht? Lassen Sie uns einfach weiter abstimmen. Die Europäische Union ist das, was die Amerikaner eine Mussheirat (shotgun marriage) nennen.

Was glauben Sie, sollten junge Menschen hinsichtlich der Europäischen Union tun? Worauf sollten sie bestehen? Diese Institution zu demokratisieren oder sie abzuschaffen?

Ich glaube, dass die EU, wie auch schon die Sowjetunion, nicht demokratisiert werden können. Gorbatschow versuchte zu demokratisieren und alles flog auseinander. Solche Strukturen können nicht demokratisiert werden.

Aber wir haben doch ein Parlament, das vom Volk gewählt ist.

Das europäische Parlament ist auf der Basis des Verhältniswahlrechts gewählt, das keine wahre Repräsentation der Wählerstimme darstellt. (”The European Parliament is elected on the basis of proportional representation, which is not true representation.”) Und worüber stimmt es ab? Den Fettgehalt in Joghurt und solcherlei Dinge. Es ist einfach lächerlich. Es hat dieselben Aufgaben wie der oberste Sowjet. Der durchschnittliche Abgeordnete hat pro Jahr sechs Minuten Redezeit im Parlament. Dies ist kein echtes Parlament.
http://www.pi-news.net/2008/06/bukowskis…ohenden-eudssr/

Mir läuft es kalt über den Rücken runter, denn schon lange meine ich, dass uns der Kommunismus eingebaut wird.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

2

Samstag, 14. Juni 2008, 15:06

Kommunismus

Das ist aber eigentlich das, was du haben willst!



Zitat


Kommunismus (vom lateinischen communis = „gemeinsam“) bezeichnet das politische Ziel einer klassenlosen Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben ist und das erwirtschaftete Sozialprodukt gesellschaftlich angeeignet wird, das heißt allen Menschen gleichermaßen zugänglich ist.

Der Begriff „Kommunismus" für eine dauerhaft sozial gerechte und freie Zukunftsgesellschaft wurde im 19. Jahrhundert geprägt. Er erhielt in den Konflikten antikapitalistischer Richtungen von Beginn an verschiedene Bedeutungen. Daher bezeichnet er heute mehrere Gesellschaftsentwürfe und deren Umsetzungsversuche

http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus

Alles gehört allen! Doch auch hier wurde dann eine Diktatur engeführt und desweegen missfällt einem das!

Nur meine Meinung!

4

Samstag, 14. Juni 2008, 15:38

Kommunismus mit der Freigeld-Theorie gleichzusetzen - was ja oft gemacht wird - entbehrt jeglicher Grundlage. Für Kommunisten sind nicht nur Geld sondern auch Maschinen gleich Kapital. Für Marx war das Finanz- sowie Unternehmertum gleichgesetzt als Kapitalisten. Das ist falsch und deswegen diskutieren Kapitalisten so gerne über Marx, weil er eine keine Ahnung vom Kapital hatte. Unternehmer stehen - vielleicht ohne es zu wissen - dem Arbeiter viel näher als sie es zu den Kapitalisten tun.

Will ein Unternehmer etwas finanzieren, so muss er normalerweise den Weg zur Bank - ggf. Börse - gehen. Die Bank verlangt von ihm für das geborgte Geld genauso Zinsen. Kommt der Unternehmer den Zinszahlungen nicht nach, so muss er Anteile seiner Firma - vielleicht in Form neuer Schulden - an die Bank abgeben. Folglich wird der Unternehmer - selbst wenn er es nicht will - Arbeiter entlassen müssen, nur um seine Zinszahlungen wieder nachkommen zu können.

Muss der Unternehmer schließen, verliert das Kapital insofern nichts, weil sie dann die Firma besitzt.

Und da meinte Marx, dass Finanz- und Unternehmertum gleichzusetzen sei! :ggg:
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

5

Samstag, 14. Juni 2008, 17:27

Freigeld-Theorie
Was ist das nun wieder? Geld ohne Zinsen?

6

Samstag, 14. Juni 2008, 17:40

Freigeld-Theorie
Was ist das nun wieder? Geld ohne Zinsen?
Wüsste nicht, was es sonst sein sollte. :)
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

7

Samstag, 14. Juni 2008, 17:46

Wüsste nicht, was es sonst sein sollte.
Meinst du etwa auch, dass jeder, auch wenn er nix arbeitet bzw. seinen Beitrag für die Gemeinschaft beibringt dann Geld (Sozialhilfe, etc.) immer bekommen soll?

8

Samstag, 14. Juni 2008, 17:52

Wüsste nicht, was es sonst sein sollte.
Meinst du etwa auch, dass jeder, auch wenn er nix arbeitet bzw. seinen Beitrag für die Gemeinschaft beibringt dann Geld (Sozialhilfe, etc.) immer bekommen soll?
Nein wieso, die Freigeld-Theorie baut doch gerade am Leistungsgedanken auf. Das ist ein weiterer Unterschied zum Kommunismus.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

9

Samstag, 14. Juni 2008, 17:56

Leistungsgedanken
Das ist doch beim Kapitalismus auch so! Oder? Was läuft falsch?

10

Samstag, 14. Juni 2008, 18:27

Leistungsgedanken
Das ist doch beim Kapitalismus auch so! Oder? Was läuft falsch?
Dem ist nicht so, weil Zinsgeld - also leistungsloses Einkommen - den Kapitalismus prägt. Der Mensch muss somit Leistung nicht nur für seinen Lebensunterhalt erbringen, er muss auch für die höheren Preise durch Zinsen aufkommen. Er arbeitet heute u.a. für den am Anfang einer Warenproduktion stehenden Geldverleiher, weil der Warenproduzent die Mehrkosten seiner Produkte (Zinsenzahlung) im Preis inkludieren muss.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Thema bewerten