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Dienstag, 24. Juni 2008, 17:42

Kampagnisierung: „Wir basteln einen Bundeskanzler“

Zitat

Kampagnisierung: „Wir basteln einen Bundeskanzler“

23.06.2008 | 23:09 | Von Patricia Käfer (Die Presse)

Journalismus oder „Wahlwerbung“? Die guten Kontakte des SPÖ-Vorsitzenden Werner Faymann zum Boulevard manifestieren sich in Jubelberichten.

Schon des Öfteren hatte ich bemerkt, dass Kreisky, aber auch andere Politiker, so etwas wie eine irrationale Angst davor zeigen, die ,Kronen Zeitung‘ könnte ein zu starker Faktor in unserem Staate werden“, schrieb Hans Dichand in seinem „Kronen Zeitungs“-Porträt, „Geschichte eines Erfolgs“ – 1977. Dichand weiter: „Kreisky sprach in solchem Zusammenhang schon mehrmals die Befürchtung aus, die ,Kronen Zeitung‘ könnte so etwas wie eine Zeitungspartei ins Leben rufen.“

http://diepresse.com/home/kultur/medien/…dex.do?from=rss
Im Prinzip nichts Neues, aber schön dass es doch einmal erwähnt wird, wie so mancher Taugenichts in den Olymp gejubelt wird. Wodurch - ausser mit Umfärbung - machte sich Faymann auf sich aufmerksam?

Aktenlesen bis in die Morgenstunden - eine Beschäftigung die ohnehin keiner nachweisen kann - bedeutet nicht, dass er diese auch versteht. Es bedeutet lediglich, dass er sich Mühe gibt, so man dieser Geschichte glauben schenken kann.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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2

Dienstag, 24. Juni 2008, 18:30

Akten lese auch ich bis um 3 Uhr in der Früh und zum Opernball bringt mich überhaupt nix hin.

Ich glaube, ich sollte Bundeskanzler werden. :)

3

Dienstag, 24. Juni 2008, 20:20

Biografie:

Zitat

Geb.: 04.05.1960

Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

Konsulent der Zentralsparkasse 1985–1988, Geschäftsführer und Landesvorsitzender der Wiener Mietervereinigung 1988.

Mitglied des Wiener Gemeinderates und Abgeordneter zum Wiener Landtag 1985–1994, Amtsführender Stadtrat für Wohnbau und Stadterneuerung 1994–1996, Amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung 1996–2007, geschäftsführender Bundesparteivorsitzender der SPÖ seit 2008.

http://www.parlament.gv.at/WW/DE/PAD_36450/pad_36450.shtml
Naujo, der geborenen Kanzler! :engel:
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4

Dienstag, 24. Juni 2008, 22:08

Aufmerksame Zeitwortleser wissen, das liegt alles in den Genen. :oooch:

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5

Mittwoch, 16. Juli 2008, 10:32

Zitat

Porträt: Wer ist Werner Faymann?

15.07.2008 | 18:51 | THOMAS PRIOR (Die Presse)

Er hat – zumindest offiziell – nie etwas angestrebt und trotzdem alles erreicht. Wie tickt der SPÖ-Spitzenkandidat? Auf den Spuren eines politischen Phantoms.

WIEN. Die Frage ist ja, ob das Leben planbar ist. Oder wenigstens Politik. Oder wenigstens eine Nationalratswahl.

Liesing geht noch. Hier hat Werner Faymann alles im Griff. Am Liesinger Platz 3, da ist er zu Hause. Ein sechsstöckiges Gebäude, rote Türen. Die Volkshochschüler sind hier genauso daheim wie „Die gemütlichen Liesinger“ – so nennen sich die hiesigen Pensionisten. Die Bahn vor der Tür, die Bezirksvorstehung im Rapunzelturm gegenüber. Und ein Stück weiter stadtauswärts: das Geriatrie-Zentrum. Es ist ein guter Platz für die SPÖ und ihren Bezirksvorsitzenden.

http://diepresse.com/home/politik/neuwah…=/home/index.do

Ja, so kennen wir den Faymann! Auf den Opernball musste man ihm fast mit Zwang hinprügeln - obwohl er doch zu Hause lieber Akten gelesen hätte - und auch sonst strebte er nie etwas an. :suspect:
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6

Mittwoch, 16. Juli 2008, 10:51

Wodurch - ausser mit Umfärbung - machte sich Faymann auf sich aufmerksam?


Da ist der Lebenslauf von Faymann aus unserem "Wissenspool" Wikipedia schon ein wenig informativer :)

Zitat von »Wikipedia«

Leben

Während seiner Schulzeit an einem Bundesrealgymnasium in Wien XV trat Faymann der Sozialistischen Jugend, der Jugendorganisation der SPÖ, bei. Nach seiner Matura und absolviertem Militärdienst wurde er 1981 Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Wien.

Von 1985-1988 studierte er vier Semester Rechtswissenschaften und arbeitete als Konsulent der Zentralsparkasse. Faymann war von 1985-1994 Mitglied des Wiener Landtages und Gemeinderates.

Von 1988 bis 1994 war er Geschäftsführer und Landesvorsitzender der Wiener Mietervereinigung. 1994 wurde Faymann amtsführender Stadtrat für Wohnbau und Stadterneuerung, Präsident des Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds (WBSF) und Vizepräsident des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF). Ab 1996 war er amtsführender Stadtrat von Wien für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung. Seit Jänner 2007 bekleidet er das Amt des Infrastrukturministers. Am 16. Juni 2008 wurde er zum geschäftsführenden Vorsitzenden der SPÖ bestellt und soll auf dem nächsten Parteitag in dieser Funktion Kanzler Alfred Gusenbauer nachfolgen. Nach der Aufkündigung der SPÖ-ÖVP-Koalition durch Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) am 7. Juli 2008 wurde Faymann von der SPÖ zum Spitzenkandidat für die Neuwahl des Nationalrates designiert.

Faymann ist seit 2001 mit der Wiener Landtagsabgeordneten Martina Ludwig-Faymann verheiratet und hat zwei Töchter, aus erster Ehe die 17-jährige Martina, aus der bestehenden Ehe die fünfjährige Flora. Er wohnt in Wien-Liesing. Jedes Jahr verbringt der begeisterte Fisch- und Spaghettikoch einen Urlaub in Venedig, wo er auch seite Gattin Martina geheiratet hat.

Beziehungen zu Medienunternehmern

Mit Hans Dichand, dem Herausgeber der Tageszeitung Kronen Zeitung, verbindet Faymann eine langjährige Freundschaft. Der in Medienberichten aufgetauchten Behauptung, er würde Dichand „Onkel Hans“ nennen, widersprach Faymann und bezeichnete dies als "Unsinn". Er gab an, Dichand zu kennen, seit er 25 gewesen sei, und zu ihm ein gutes Verhältnis zu haben. Während Faymanns Zeit als Wiener Wohnbaustadtrat unternahm er gemeinsam mit Dichand Städtereisen und schrieb für die Kronen Zeitung eine Kolumne unter dem Titel Der direkte Draht zum Stadtrat. In der Kronen Zeitung wurde auch jener an Dichand adressierte Brief Faymanns und Gusenbauers veröffentlicht, in dem sie die Änderung der Parteilinie in Europafragen sowie Volksabstimmungen über zukünftige EU-Verträge ankündigten, der wenige Tage vor der Aufkündigung der Koalitionsregierung durch die ÖVP für Aufregung sorgte.

Der ehemalige Pressesprecher Faymanns, Wolfgang Jansky, ist Geschäftsführer der Gratiszeitung Heute, die von Eva Dichand herausgegeben wird, der Schwiegertochter Hans Dichands. Jansky ist mit SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures liiert.

Seit Jugendtagen ist Faymann mit Wolfgang Fellner befreundet, dem Herausgeber der Tageszeitung Österreich.
Link


Nach 4 Semester Rechtswissenschaft ist er dann gleich voll rein ins profitable Arbeitsleben. Nach 6 Jahren Arbeitserfahrung hatte er doch schon eine ganze Stange an lukrativen Posten inne.
Die Verflechtungen Faymann und Medien ist allerliebst.

Ich glaub ich muss mir jetzt dann gleich mal in mein Hoserl lululn.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

7

Mittwoch, 16. Juli 2008, 10:54

Nach 4 Semester Rechtswissenschaft ist er dann gleich voll rein ins profitable Arbeitsleben. Nach 6 Jahren Arbeitserfahrung hatte er doch schon eine ganze Stange an lukrativen Posten inne.
Die Verflechtungen Faymann und Medien ist allerliebst.

Ich glaub ich muss mir jetzt dann gleich mal in mein Hoserl lululn.
Jetzt kann er schon eine Palette an Jobs aufweisen die er nie anstrebte! Denk mal nach was passiert wenn er sich ändert und plötzlich Ziele entwickelt? :suspect:
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Marie von Ebner-Eschenbach

8

Mittwoch, 16. Juli 2008, 11:04

Denk mal nach was passiert wenn er sich ändert und plötzlich Ziele entwickelt? :suspect:


Vielleicht denkt ja sein mediales Umfeld über seine Ziele mehr nach - und "österreichisch" wie er nun mal ist unser Faymann, läßt er sich einfach mal vom Strom treiben. Und wer sich mit Kronen- und Österreichzeitung so gut verbrüdert hat, dem ist doch die Strandung in einer goldenen Zukunft vorherbestimmt.
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9

Mittwoch, 16. Juli 2008, 12:33


Nach 4 Semester Rechtswissenschaft ist er dann gleich voll rein ins profitable Arbeitsleben.
Das habe ich anders verstanden:

Zitat

Von 1985-1988 studierte er vier Semester Rechtswissenschaften und arbeitete als Konsulent der Zentralsparkasse. Faymann war von 1985-1994 Mitglied des Wiener Landtages und Gemeinderates.
Hervorhebung von mir:

Er arbeitete UND studierte. Faymann ist ein Wunderwutzi. :oooch:

10

Mittwoch, 16. Juli 2008, 14:35

Er arbeitete UND studierte. Faymann ist ein Wunderwutzi. :oooch:
Und war zu dieser Zeit Mitglied des Landtages und Gemeinderats!

Da hatte er sicher viel für die Menschen tun können so er doch nebenbei nur studierte und Konsulent bei der Bank war! :suspect:
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Marie von Ebner-Eschenbach

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