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Sonntag, 20. Juli 2008, 00:37

Kampf gegen Rechts ("Der Teufel, das sind Sie!")

Eine Passage aus einem Interview, das Michael Klonovsky, Redakteur bei der Zeitschrift FOCUS, der Wochenzeitung 'Junge Freiheit' gegeben hat. Darin wird u.A. unseren Neuro-Antifaschisten ein Spiegel vorgehalten.

Zitat

Klonovsky: Meiner Ansicht nach haben wir es mit einem ganz elementaren Prozeß kollektiver Identitätsfindung zu tun. „Gott ist widerlegt, der Teufel nicht“, steht auf einem Zettel im Nietzsche-Nachlaß. Wenn wir schon keinen Gott mehr haben, dann muß es wenigstens den Teufel geben. Und einer muß der Teufel sein. Diese Gesellschaft wird von nahezu nichts mehr zusammengehalten, sie braucht einen kleinsten gemeinsamen Nenner des zu Verabscheuenden, zu Bekämpfenden. Dafür steht der „Kampf gegen Rechts“ und letztlich die JUNGE FREIHEIT.

Die tatsächlichen Rechtsextremen sind ja intellektuell viel zu unterbelichtet und auch nicht wirklich greifbar, aus einer Distanzierung von denen läßt sich sowenig Kapital schlagen wie aus der Verspottung Paris Hiltons. Ihr Pech besteht nun darin, daß Sie die Rolle des Teufels spielen müssen.

Des Teufels? Tragen Sie da nicht ein wenig zu dick auf?

Klonovsky: Na ja, cum grano salis – und im Lilliputanermaßstab dieser Republik. Sie sind politisch gefährlich, argumentieren logisch, führen zynisch die Wirklichkeit gegen die Verheißungen ins Feld, kennen den Optativ nicht, schließen wahrscheinlich andauernd heimlich Pakte mit Wankelmütigen, und Sie verstellen sich natürlich über Ihre wahren Absichten – wie der Teufel. Deswegen werden Sie auch nicht wirklich gelesen, sondern bloß überführt, und wer sich mit Ihnen einläßt, landet auf dem medialen Scheiterhaufen. Das ist der Sinn der Bann-Rituale, etwa wenn mal ein SPDler mit Ihnen geredet hat.

"Man kann ohne Risiko auf der Tugendskala nach oben klettern"

Gleichzeitig ist es absolut ungefährlich, gegen Ihr intellektuell zwar anspruchsvolles, aber – Sie verzeihen – insgesamt doch recht unbedeutendes Blatt zu Felde zu ziehen, was der Mentalität einer sogenannten Zivilgesellschaft erfreulich entgegenkommt. Indem man sich gegen Ihre Zeitung engagiert, kann man auf der Tugendskala nach oben klettern, ohne das Geringste zu riskieren. Es wäre nicht menschlich, ein solches Angebot auszuschlagen. Solange keine größeren Feinde Sie ablösen, werden Sie aus dieser Rolle wohl nicht herauskommen.

Eine traurige Prognose.

Klonovsky: Nun, sehen Sie es positiv: Ihre Rolle ist wichtig. Der Feind stabilisiert die Gemeinschaft. Bei Ihnen in der Redaktion ist man doch so für Carl Schmitt! Indem sie den Feind verkörpert, leistet Ihre kleine Klitsche womöglich mehr für den Zusammenhalt der Republik als der Verfassungsschutz oder das thüringische Kultusministerium. Ohne Sie kein Ganzes.

Natürlich kann man es auch ganz anders betrachten und das Verhältnis zu Ihrer Zeitung zum Lackmustest auf Demokratiefähigkeit deklarieren, und zwar in einem ganz anderen Sinne, als unsere Musterdemokraten es sich vorstellen. Nur: In seinem tiefsten Innern ist eben niemand Demokrat.

Quelle: Das ganze Interview

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2

Sonntag, 20. Juli 2008, 08:19

Was willst du uns mit diesem intellektuellen Schas sagen ?

ASY

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3

Sonntag, 20. Juli 2008, 11:09

Jaja, lieber Caddy - der Text ist in der Tat anspruchsvoll, also für dich nicht geeignet. Hier ein Gustostückerl daraus.

Zitat

Krause hat Wochen des Terrors hinter sich: Anonyme Belästigungen, Drohungen – nicht nur gegen ihn, auch gegen Familienangehörige –, Zerstörungen an seinem Auto etc. Dafür interessiert sich kaum ein Medienorgan. Klonovsky: Das Schweigen der Medien ist das eine Phänomen. Viel interessanter finde ich das gute Gewissen derer, die ihn verfolgen. Im übrigen spricht beides dafür, daß ich mit meinen Mutmaßungen nicht ganz falsch liege. Wer sich mit dem Teufel einläßt, ist vogelfrei.
Haben wir eigentlich einen qualitativen Begriff von Freiheit in Deutschland?
Klonovsky: Keine Ahnung. Ich kann nur sagen: Braun, Rot und Grün sind es wohl nicht. Die größte geistige Freiheit hat vermutlich im Kaiserreich bestanden. Da ich selber maßlos intolerant bin, glaube ich jedenfalls rückhaltlos an freedom of speech.

"Alles wird so furchtbar langweilig"
Der Publizist Nicolaus Fest schreibt in einem Kommentar für Bild.de: „Krause hat tatsächlich geglaubt, in diesem Land herrsche so etwas wie Meinungsfreiheit. So was rächt sich.“
Trifft doch voll auf dich zu - besonders dieser Teil

Zitat

Die jüdische Theologin Edna Brocke sagte in einem Interview dieser Tage: „Es gibt nur einen identitätsstiftenden Mythos in der Bundesrepublik, egal ob in der Variante Ex-DDR oder in der Variante Ex-alte-Bundesrepublik. Dieser identitätsstiftende Mythos ist die Absetzung vom Nationalsozialismus. Und in dem Moment, wo man sich irgendwo identifizieren will, muß man jemanden in die Ecke der Nazis oder der Erben der Nazis stellen und sich von ihm distanzieren.“

Klonovsky: Exakt. So läuft das seit Jahrtausenden in wechselnden Kostümen, wenngleich in verschiedenen Schärfegraden. Um dazuzugehören, wird ausgegrenzt. Und es muß, wie gesagt, heutzutage möglichst ungefährlich sein. Je inniger deutsche Journalisten vor einer Gefahr warnen, desto sicherer kann man sein, daß ihnen dadurch keine droht.
Es geht darum, sich auf die sichere Seite der Mehrheit zu schlagen. Menschen wollen sich aufgehoben fühlen. Ein paar Verrückte oder Idealisten fühlen sich auch als verfolgte oder wenigstens verpönte Minderheit wohl, aber die meisten sind im Schutz konformer Ansichten glücklicher. Das ist so demütigend simpel für den sich aufgeklärt wähnenden modernen Intellektuellen, daß er den Vorgang zivilreligiös aufpeppen muß.
Die Schleimspuren sind überall zu erkennen. :suspect:

4

Sonntag, 20. Juli 2008, 11:41

Der Text ist voll von vertrottelten Aussagen, mit diesen Suaden kann er in einem Zirkel reüsieren, aber nicht in der Öffentlichkeit, die haut den Hut auf solche Wortkonstruktionen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »caddy40« (20. Juli 2008, 16:05)


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5

Sonntag, 20. Juli 2008, 11:51

Dabei wärst du ein Kind dieser Kriegszeit!

Manchmal hab ich den Verdacht, dass genau für Kinder wie dich eine starke sozialistische Partei in unser Land kommen musste.
Mit Mammon und Ehre hat man eure Moral in eine für sie sehr profitable Richtung gesteuert.

Lauf ihnen nach, so lange sie es noch gibt. Denn dann bist politischen gesehen ja ohnehin "heimatlos".
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

6

Sonntag, 20. Juli 2008, 16:07

Ich bin nicht politisch Heimatlos, mir gehen nur die Weicheier an der Spitze der SPÖ auf die Nierndln.

ASY

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7

Sonntag, 20. Juli 2008, 16:18

Ich bin nicht politisch Heimatlos, mir gehen nur die Weicheier an der Spitze der SPÖ auf die Nierndln.
Mir gehen hingegen alle Parteispitzen auf die Eier.

8

Sonntag, 20. Juli 2008, 16:42

Ich bin nicht politisch Heimatlos, mir gehen nur die Weicheier an der Spitze der SPÖ auf die Nierndln.


Aber genau diese haben das Sagen - und wer hat sie dorthin gebracht?

Caddy - die Sozialisten werden niemals mehr das werden, was sie sein sollten - jedoch nie waren.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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9

Sonntag, 20. Juli 2008, 18:14

Sie waren Jahrzehnte das Sozialgewissen in Österreich, die neue Generation der Spindoktoren haben sie in die Scheiße gefahren.

Bei den Roten darf nicht ein Gschdudierter das Sagen haben, sondern einer aus dem Hacklervolk.

ASY

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10

Sonntag, 20. Juli 2008, 20:11

Sie waren Jahrzehnte das Sozialgewissen in Österreich, die neue Generation der Spindoktoren haben sie in die Scheiße gefahren.
Verlogener Schmarrn, die SPÖ war maßgeblich beteiligt den Karren Österreich in den Dreck zu fahren.

Die SPÖ ist ein Hochverräter und Arbeiterbetrüger, das ist nämlich ihre höhere Aufgabe.

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