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Fenstergucker

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21

Montag, 21. Juli 2008, 20:21

Naja, die Wahrheit liegt in der Mitte! Sowohl du, als auch Caddy - ihr habt beide nicht unrecht.
Genau diese Meinung ist wohl auch der Grund, warum sich die Volksräuber so leicht tun. Wenn ihr immer der Medienpropaganda aufsteigt, dann werdet ihr nie die wahren Schmarotzer erkennen. Wir sollten die Artgenossen in Ruhe lassen und endlich die Fressfeinde entmachten.

Es kann doch nicht wahr sein, wenn "der Elsner Milliarden an seine Rotzer verhurt" , die Antwort aus dem Volk nur "aber der Huaba Max is oiwai im Kaunkenstaund" ist.

Das ist doch lächerlich und ungerecht.


Verzeih, aber weißt du nicht mehr, was du geschrieben hast? Der Elsner hat mit dem Staat aber nur mehr sehr, sehr indirekt zu tun. Sicher gibt der Staat auch Geld an die Miliardäre, was eigentlich nicht sein sollte. Aber andererseits wird der überwiegende Teil der Einahmen wieder für Sozialleistungen und gemeinnützige Projekte ausgegeben. Auch ist der Staat der größte Arbeitgeber und nicht nur die vergleichsweise wenigen "Großkopferten", sondern auch zigtausende kleine Beamte und Arbeiter leben davon.

Würde der Staat wirklich nur - so wie du schreibst - von den Kleinen nehmen und alles den Milliardären schenken, wäre wohl schon längst Feuer auf dem Dach!

Daher sage ich, die Wahrheit liegt in der Mitte.
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

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22

Montag, 21. Juli 2008, 21:17

Daher sage ich, die Wahrheit liegt in der Mitte.
Die Wahrheit kann nicht in der Mitte liegen, das ist wie beim Schwanger sein.

All deine aufgezählten "Aufgaben" entbehren jeder Grundlage und stützen sich lediglich an der Tatsache, dass wir kein anderes System kennen. Natürlich treffen scheinbare Vorteile zu, doch das höhere Ziel ist einfach nun mal die Gewinnmaximierung auf Kosten der Wertschöpfer. Die vielen Beamten der Verwaltung sind Arbeitsplätze und Konsumenten, doch sie sind auch Stammwähler für Großparteien und somit maßgeblich an der Regierungsform beteiligt. Sie wählen die fütternde Hand - also das Regime an der Macht.

Letztendlich dient ihre "Arbeit" der Situationsverschlechterung.

Die Wahrheit schaut mE so aus. Leistungen werden dem Volk nur gewährt, wenn vorher der Geldfluss in die richtigen Bahnen gelenkt wurde. Durch dieses System gibt es keinen Grund die betrügerische Ausbeutung an den Wertschöpfer zu beenden.

So geht das: Was kostet die Freiheit?

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23

Montag, 21. Juli 2008, 23:18

Daher sage ich, die Wahrheit liegt in der Mitte.
Die Wahrheit kann nicht in der Mitte liegen, das ist wie beim Schwanger sein.

All deine aufgezählten "Aufgaben" entbehren jeder Grundlage und stützen sich lediglich an der Tatsache, dass wir kein anderes System kennen. Natürlich treffen scheinbare Vorteile zu, doch das höhere Ziel ist einfach nun mal die Gewinnmaximierung auf Kosten der Wertschöpfer. Die vielen Beamten der Verwaltung sind Arbeitsplätze und Konsumenten, doch sie sind auch Stammwähler für Großparteien und somit maßgeblich an der Regierungsform beteiligt. Sie wählen die fütternde Hand - also das Regime an der Macht.

Letztendlich dient ihre "Arbeit" der Situationsverschlechterung.

Die Wahrheit schaut mE so aus. Leistungen werden dem Volk nur gewährt, wenn vorher der Geldfluss in die richtigen Bahnen gelenkt wurde. Durch dieses System gibt es keinen Grund die betrügerische Ausbeutung an den Wertschöpfer zu beenden.

So geht das: Was kostet die Freiheit?


Da halte ich dagegen! Unter http://www.boeckler.de/pdf/p_imk_pb_9Mai2007.pdf findest du eine Abhandlung darüber, warum es - entgegen bisheriger Meinung - besser ist, den Staat nicht zurückzudrängen. Ich hab mal irgendwo einen Artikel gelesen, der das Ganze noch deutlicher unterstrich, aber den finde ich leider nicht mehr. Grundtenor war jedenfalls, daß der Staat für die Volkswirtschaft mehr tut, als alle privaten Unternehmen, da er das eingenommene Geld sofort wieder ausgibt. Und das kommt auch noch zu einem äußerst hohen Prozentsatz der eigenen Volkswirtschaft zugute, was in der Privatwirtschaft niemals in diesem Umfang der Fall ist.
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fenstergucker« (21. Juli 2008, 23:45)


24

Dienstag, 22. Juli 2008, 00:27

Grundtenor war jedenfalls, daß der Staat für die Volkswirtschaft mehr tut, als alle privaten Unternehmen, da er das eingenommene Geld sofort wieder ausgibt. Und das kommt auch noch zu einem äußerst hohen Prozentsatz der eigenen Volkswirtschaft zugute, was in der Privatwirtschaft niemals in diesem Umfang der Fall ist.
Hab noch nie einen größeren Blödsinn gehört/gekesen.
Frage an dich: Wo will "der Staat" das Geld hernehmen das er ausgiebt, wenn nicht von den kleinen, bzw. mittelständischen Unternehmern????
Von Konzernen kriegt der Staat nicht die Bohne; die haben "Auslandsschulden" die sie bei uns geltend machen können; somit keine Steuerlast haben; so etwas lässt sich wunderbar steuern (sofern man über das nötige Kapital verfügt)
Der Mittelstand, der "noch" vorhanden ist, wird "ausgeblutet"!!!!!!
Ich bin selbst "selbständig"; zähle mich noch zum Mittelstand; betonung auf "noch"!
Ich geb dir gern mal meine Vorschreibung an Sozialversicherung und Finanzamt! Wenn du das mal machst, dann wirst wohl ein bisschen leiser sein.
Ich "muss" ob ich will oder nicht eine extra Pensionsvorsorge treffen. Obwohl ich mehr einzahle als jeder normale Arbeitnehmer!
Reden nicht unsere "Oberen" immer von "sozialer Gerechtigkeit"??????????
Ach, wo bleibt denn die....???????

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25

Dienstag, 22. Juli 2008, 00:46

Zitat

Besser wäre es, privat und staatlich kooperativ für mehr Wachstum zu sorgen.
Das ist der letzte Satz deines verlinkten Textes - und darum geht es, nämlich ums Wachstum. Ich brauche kein Wachstum - wozu brauchst es du?

Leute deiner Ansicht vergessen immer wieder, dass oben keine Altruisten, sondern hinterletzte Asoziale dirigieren. Die existente Not hat nichts mit Zufall zu tun, denn es handelt sich eindeutig um Berechnung. Kapitalismus kann nicht ohne Verlierer funktionieren, darum werden sie auch ständig produziert. Es gehört zur Staatskunst das Volk ohne Krawalle immer weiter durch Existenzangst auszubeuten. Wie bei einer verkehrten VErsteigerung, wo der Preis immer billiger wird. (was langfristig niemals gscheit sein kann)

Warum bringt die Tonne Sand der Justizminister-Familie Fekter mehr als die Tonne Weizen einem Bauern? Doch sicherlich nicht, weil die hier besprochene Wahrheit dazwischen liegt.

Ich habe nichts gegen den Staat als Verantwortungsträger, doch unsere Marionetten vertreten nicht die Bürger,
sie vertreten das Kapital. Das wird sich auch nicht so einfach ändern lassen, weil von oben her alles verseucht ist. Anständige gehen in der Politik unter oder kommen erst gar nicht rauf.

26

Dienstag, 22. Juli 2008, 06:37

wenn nicht von den kleinen, bzw. mittelständischen Unternehmern????


Aha, der Unternehmer spricht.

Dir ist also nicht bekannt, das die Lohnsteuer der Dienstnehmer der größte Brocken im Budget ist!

27

Dienstag, 22. Juli 2008, 10:13


wenn nicht von den kleinen, bzw. mittelständischen Unternehmern????


Aha, der Unternehmer spricht.

Dir ist also nicht bekannt, das die Lohnsteuer der Dienstnehmer der größte Brocken im Budget ist!
T'schuldige, wenn ich dich jetzt als Traumtänzer bezeichne.
Du hast echt keinen Dunst davon, wie's um die Einkommensverhältnisse der Arbeiter bestellt ist.
Immer mehr werden in Teilzeit gedrängt (speziell Frauen); somit keine Abgaben;
Einkommen im Handel: Wenn's gut geht, gerade noch im Bereich von Lohnsteuerpflicht; sehr oft knapp darunter.
Bist du echt so verblendet, dass du das nicht schnallst?
Zur Zeit ist der größte Steuerbrocken noch die Lohnsteuer; Betonung auf "noch".
Die Entwicklung läuft aber in die Richtung, dass die "Einkommen" so gestaltet werden, dass keine Lohnsteuer mehr anfällt.
Kapierst du aber wohl nicht; hat dir ja die "Badei" noch nicht geflüstert......

ASY

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28

Dienstag, 22. Juli 2008, 10:17

Das ist richtig - je weniger Leute Lohnsteuer zahlen, desto mehr bleibt den oberen Schmarotzern, die natürlich keine Steuern zahlen. Viele Gläubige der Politik durchschauen den Endzweck nicht > nämlich die schleichende Installation einer diktatorischen, kriegerischen Planwirtschaft.

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29

Dienstag, 22. Juli 2008, 10:35

Hab noch nie einen größeren Blödsinn gehört/gekesen.
Frage an dich: Wo will "der Staat" das Geld hernehmen das er ausgiebt, wenn nicht von den kleinen, bzw. mittelständischen Unternehmern????
Von Konzernen kriegt der Staat nicht die Bohne; die haben "Auslandsschulden" die sie bei uns geltend machen können; somit keine Steuerlast haben; so etwas lässt sich wunderbar steuern (sofern man über das nötige Kapital verfügt)
Der Mittelstand, der "noch" vorhanden ist, wird "ausgeblutet"!!!!!!
Ich bin selbst "selbständig"; zähle mich noch zum Mittelstand; betonung auf "noch"!
Ich geb dir gern mal meine Vorschreibung an Sozialversicherung und Finanzamt! Wenn du das mal machst, dann wirst wohl ein bisschen leiser sein.
Ich "muss" ob ich will oder nicht eine extra Pensionsvorsorge treffen. Obwohl ich mehr einzahle als jeder normale Arbeitnehmer!
Reden nicht unsere "Oberen" immer von "sozialer Gerechtigkeit"??????????
Ach, wo bleibt denn die....???????



Da hast du mich jetzt aber total mißverstanden! Sicher gibt es Mißwirtschaft, Mißbrauch und Fehlentwickluungen, die der Staat zum Teil auch nicht verhindern kann. Aber er ist noch immer derjenige, der die Folgen vieler negativer Entwicklungen, die meist globale Ursachen haben, abfedert.

Ein paar Beispiele, warum - von Parteiwirtschaft und ähnlichen Mätzchen mal abgesehen - der Staat grundsätzlich für die Volkswirtschaft besser ist, als das Privatunternehmen:

Der Staat macht keine Gewinne, geschweige denn verschiebt er sie ins steuerschonende Ausland
Der Staat investiert alles was möglich ist, in soziale Projekte, Infrastruktur, Kultur, etc. Also alles, was der lokalen Volkswirtschaft zugute kommt.
Der Staat hortet kein Vermögen, sondern gibt das erhaltene Kapital sofort wieder aus.
Staatliche Betriebe wandern nicht ins Ausland, um von niedrigeren Löhnen zu profitieren.
Der Staat sorgt über Förderungen und Zuschüsse - zumindest teilweise - für eine gerechtere Verteilung des Kapitals.
Der Staat fördert lokale Unternehmen, keine Auslands- oder gar Offshore-Betriebe.
Der Staat bevorzugt in der Regel lokale Unternehmen bei den Auftragsvergaben.

Und diese Liste könntest du noch lange fortsetzen. Fakt ist jedenfalls: staatliches Kapital bleibt zu einem viel größeren Prozentsatz im Lande, als bei Privatbetrieben.
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30

Dienstag, 22. Juli 2008, 10:48

Zur Zeit ist der größte Steuerbrocken noch die Lohnsteuer; Betonung auf "noch".


Mich interressiert, was jetzt der Dienstnehmer bezahlt und was er in der Zukunft bezahlt.

Mit der Unterstützung der Gschtopften muß Schluss sein, die Hackler müssen ihren gerechten Anteil am Kuchen bekommen.

Deine Zukunftsahnungen sind zum vergessen, du schwimmst nur auf dem ASY seiner Welle mit.

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