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1

Donnerstag, 24. Juli 2008, 23:27

WIEN - Müllentsorgung und Kanalgebühr teurer

Ich hab hier mal eine Frage an die Wiener - Caddy, genau dein Thema, und hier könnte ich dich echt mal als Insider brauchen.

Ich bin grad über einen Bericht von Generalsekretär Missethon gestolpert, in dem er schreibt:

Zitat von »OJ-Österreich«

Der ÖVP-Generalsekretär erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass seit 2002 alleine in Wien der Strompreis um mehr als 20 Prozent erhöht, die Gebühren für Gas um knapp 25 Prozent und jene für Abwasser- und Müllentsorgung um unerklärliche 43 Prozent sowie die Kindergartengebühren um knapp 16 Prozent erhöht.
Link


Ich konnte im Internet jetzt nur auf die schnelle eine Beitrag zu diesem Thema aus dem Jahr 2006 finden:

Zitat von »Wien.ORF.at«

Müllentsorgung und Kanalgebühr teurer
06.02.2006

Die Gebühren für Müll und Abwasser werden ab 1. März teurer. Die Müllentsorgung wird um 19,5 Prozent, die Abwassergebühr um 28 Prozent erhöht. Die Rathaus-Opposition ist empört.

Erhöhung zwischen 19,5 und 28 Prozent
Ein durchschnittlicher Wiener Haushalt zahlt pro Jahr um 19 Euro mehr für die Entsorgung des Abwassers. Das ist eine Erhöhung um 28 Prozent. Pro Kubikmeter wird künftig 1,69 statt 1,32 Euro fällig.

In etwas geringerem Ausmaß steigt die Müllgebühr. Die Entleerung einer üblichen 120-Liter-Tonne Restmüll kostet ab März um 19,5 Prozent mehr. Sie steigt von 3,16 Euro auf 3,78 Euro.

Erste Gebührungeerhöhung seit Jahren
Laut Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder (SPÖ) sei die Müllgebühr seit vier Jahren, jene für Abwässer seit elf Jahren nicht mehr angepasst worden
Link


Kann mir ein Insider aus Wien dazu eine Auskunft geben. Weil für mich passt das nicht ganz zusammen.
Es ist schon schwer, wenn man sich eine eigene und wenn geht eine so wahrheitsgemäße wie möglich MEINUNG bilden will!
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Fenstergucker

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2

Donnerstag, 24. Juli 2008, 23:53

Meines Wissens wurden die Gebühren lange nicht angehoben, sodaß es irgendwann mal doch sein mußte. Allerdings war der Zeitpunkt und das Aufholen in einem Rutsch wohl nicht die klügste Lösung.

Das hat der politische Gegner (ÖVP und FPÖ) natürlich ausgenützt und - die Tatsachen verschweigend - lauthals kritisiert.
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

3

Freitag, 25. Juli 2008, 07:00

Die Stadt Wien machte Jahrzehntelang den Fehler, die Tarife der Mag. Betriebe nicht regelmäßig anzupassen.

Heuer wurde beschlossen, diese Gebühren mit einer Automatik zu versehen, um diese Gewaltsprünge zu vermeiden.

Das passt der Opposition natürlich auch nicht (einer Opposition kann man es nier Recht machen). :schulter:

4

Freitag, 25. Juli 2008, 11:05

Caddy,
mir ging es nicht darum, ob dies nun einer Opposition passt, oder nicht. Für mich ging es um 2 Aussagen, die für mich nicht wirklich übereinstimmen. Und deshalb dachte ich es wäre das beste einfach bei den Wienern nachzufragen, denn die wissen das sicherlich am besten.

43 % Gebührenerhöhung würden mich doch ein wenig erschrecken.
Denn wenn jahrelang keine Erhöhung durchgeführt wird, dann kann man den Menschen sicherlich die Illusion verkaufen, ein jeder kann sich sein Leben leisten.
Wenn es dann um derart horrende Erhöhungen geht, dann kann der eine oder andere sicherlich ins strudeln kommen. Hier gehts zwar nur um die Abwasser- und Müllentsorgungsgebühr, aber diese Erhöhungen werden quer durch die Bank vollzogen - wo gab es denn jemals eine ähnliche Lohnerhöhung, um sich die vorgeschriebenen Kosten leisten zu können. Denn keine oder nur eine geringfügige Lohnerhöhung haben wir Jahr für Jahr - Gebühren- und Preissprünge in zweitstelliger Höhe treffen uns Jährlich.
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5

Freitag, 25. Juli 2008, 12:57

warum

Caddy,
mir ging es nicht darum, ob dies nun einer Opposition passt, oder nicht. Für mich ging es um 2 Aussagen, die für mich nicht wirklich übereinstimmen. Und deshalb dachte ich es wäre das beste einfach bei den Wienern nachzufragen, denn die wissen das sicherlich am besten.

43 % Gebührenerhöhung würden mich doch ein wenig erschrecken.
Denn wenn jahrelang keine Erhöhung durchgeführt wird, dann kann man den Menschen sicherlich die Illusion verkaufen, ein jeder kann sich sein Leben leisten.
Wenn es dann um derart horrende Erhöhungen geht, dann kann der eine oder andere sicherlich ins strudeln kommen. Hier gehts zwar nur um die Abwasser- und Müllentsorgungsgebühr, aber diese Erhöhungen werden quer durch die Bank vollzogen - wo gab es denn jemals eine ähnliche Lohnerhöhung, um sich die vorgeschriebenen Kosten leisten zu können. Denn keine oder nur eine geringfügige Lohnerhöhung haben wir Jahr für Jahr - Gebühren- und Preissprünge in zweitstelliger Höhe treffen uns Jährlich.



warum müssen sie die grosse erhöhung auch jetzt machen, wo sowieso alles rapit erhöht wurde. es würde ja die doppelte inflationrate auch genügen. was machen die mit soviel mehreinnahmen auf einmal? ist das überhaupt erlaubt, solange zeit rückwirkend etwas zu fordern?

vieleicht wird da noch etwas 50 jahre rückwirkend erhöht? dan weren gleich 2 monatsgehälter futsch.

6

Freitag, 25. Juli 2008, 13:32

43 % Gebührenerhöhung würden mich doch ein wenig erschrecken.
Der alte Trick mit den Prozenten.

Der Wasserpreis pro m² € 1,30, das sind ATS 18, das ist kein Eckhaus.

Seit 1.1.1998 ist das der Wasserpreis in Wien für 1 000 l Wasser, inklusive 10% Mwst.

Ähnlich verhält es sich mit der Müllgebühr.



HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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7

Freitag, 25. Juli 2008, 17:20

Die Kanal und Müllgebühr wird in der Hausabrechnung für die meisten nur ersichtlich sein. Es gibt zwar auch Einfamilienhäuser in Wien, aber die meisten Leute leben in große WOHNHÄUSERN. Und da fällt das nicht so auf jedem Einzelnen.

Aber auch hier kann ich etwas berichten. Wir haben im Haus anfangs 5 große Müllkontainer gehabt (3+2 je Stiege) Wenn ich mich richtig erinnere kostete das damals öS 260,00 pro Woche je Kontainer. Als ich das beobachtet habe, sah ich , dass wir je einen gar nicht benötigten und verlangte dann das diese entfernt werden. Das Magistrat hat sich Monate gesträubt dies zu tun. Aber sie mussten dann 2 wegnehmen und bis heute reichen 3 aus! Also mal gerechnet: 260*2*52*15(wenn es nicht eh schon mehr Jahre sind!)=405.600,00 = ca. EUR 29.500,00 Ersparnis für das Haus! OHNE Anhebung dabei eingerechnet!

Aber ich liefere euch eine Stromrechnung von mir! Schaut mal was da an Abgaben steht alles! Ich habe voriges Jahr um 108 kWh WENIGER verbraucht und muss trotzdem mehr zahlen!

Ich habe schon vor ca. 10 Jahren gesehen, dass der größte Preistreiber die öffentlcihe Hand ist. BeamteInnen müssen ja auch bezahlt werden! Und das wird noch viel schlimmer werden!
»HerrAbisZ« hat folgendes Bild angehängt:
  • STROMABRECHNUNG0001.jpg

8

Samstag, 26. Juli 2008, 21:37

Super, dass du deine Stromrechnung reingestellt hast - ich werd mich jetzt mal um einen Vergleich mit meiner kümmern (was sich auf den ersten Blick nicht ganz einfach gestalten wird - da die Rechnung sehr unterschiedlich aufgebaut sind).

Aber sobald ich einen Überblick hab, werd ich meine Ergebnisse posten.
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HerrAbisZ

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9

Sonntag, 27. Juli 2008, 06:59

Gerne geschehen!

Stell mal rein wíe deine aussieht. Rechnen kann ich sehr gut! Und ich sehe die Diskrepanzen sehr schnell!

Verbund soll am günstigsten sein derzeit!

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