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11

Samstag, 9. August 2008, 15:15

Wenn ich zum Vergleich den Tod des Wiener Gemeinderats nehme der, der nichts getan hat, ausser zur falschen Zeit am falschen Platz zu sein , verstehe ich die Aufregung nicht ganz.
So wenig ich die Polizei liebe, so sicher bin ich mir doch das man auf den Kraddieb nicht geschossen hätte wäre er stehengeblieben.
Hi, Atlan
Ich gehöre weder zu den "Verteuflern" unserer Exekutive, noch bin ich deren "besonderer Freund".
Hier geht es mir einzig um die krasse Unverhältnismäßigkeit.
Schusswaffengebrauch bei Diebstahl? Was kommt als nächstes? Ein herumgeballere bei Beleidigung oder was?
Nein; hier wurde absolut falsch gehandelt.
Was den Tod des wiener Gemeinderats angeht, so ist das ein eigenes Kapitel; ein "Sachverständiger" (Psychologe; was sonst) hat festgestellt, dass diese Tat nicht "vorsätzlich" geschah und somit der Schläger aus der U-Haft entlassen wurde.
Hier ist wieder ein extrem falsches Signal gesetzt worden: Brauchst dich nur zudröhnen, dann ist's kein "Vorsatz".
Justiz, Exekutive liegen immer öfter total daneben; jeder "Hendldieb" wird härter angefasst, als so ein A.....loch, durch den jemand zu Tode kam.
Einfach nur noch irre das Ganze......

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ASY

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12

Samstag, 9. August 2008, 16:29

Unserer österreichischen "Terroristen" - diese Tierschützer, sitzen noch immer ohne Beweise in U-Haft.

Ein Motorrad braucht man nicht stoppen - wie Bengelchen richtig meint - denn der Treibstoff ist ganz schnell gar. Jede Tankstelle hat Kameras, es wär locker möglich die Identität des Diebes festzustellen, zumal er ohnehin nicht mit Sturzhelm tankt - wenn doch, dann kann bei tauglicher Publikmachung, die Tankstelle ihre Augen offen halten und ganz schnell Meldung machen.

Wer weiß, vielleicht war der Motorradfahrer auch noch ein unangenehmer Forenschreiber oder vielleicht hat er die Frau des Polizisten mal gepudert?

Einem Waffenprofi darf so ein Fehler nicht unterlaufen - und wenn es ein Fehlschuss war, dann ist die Sache ohnehin eindeutig - er ist zu deppat um eine Schusswaffe haben zu dürfen.

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13

Samstag, 9. August 2008, 17:33

...Schreien gutmenschlich auf wenn einer der das Gesetz bricht zu Schaden kommt. Was wollen wir eigentlich wirklich? Einer der Gesetze bricht ist plötzlich schützenswert, dafür fordern wir harte Bestrafung für Raucher die es wagen sich im beisein von Nichtrauchern und überhaupt eine Zigarette anzuzünden.


Es ist wirklich so, wie man es macht, ist es wohl verkehrt. Ist natürlich tragisch, der Tod dieses Mannes, der nicht hätte sein müssen. Man muß aber sagen, dass er halt auch seinen Teil dazu beigetragen hat. Der Polizist hat das sicher nicht gewollt. Die näheren Umstände werden ja untersucht werden.

Es ist ja wirklich nie recht, wie man es macht. Hätte man ihn ungehindert weiterfahren lassen und er hätte ev. einen Menschen überfahren, was hätte man der Polizei da vorgeworfen? Es wird der Polizei immer wieder vorgehalten, dass sie sich in manche Bezirke von Wien gar nicht mehr hineintraut. Irgendwie kann ich das langsam nachvollziehen....

ASY

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14

Samstag, 9. August 2008, 17:55

Der Polizist hat das sicher nicht gewollt.
Ockhams Rasiermesser lässt vermuten, dass jede andere Handlung besser als ein Schuss gewesen wäre. Ein stürzender Motorradfahrer ist immer noch gefährlicher als ein dahingondelnder.

Welchen Profit hatte sich dieser Polizist erwartet? Was wäre sonst passiert?
Hätte man ihn ungehindert weiterfahren lassen und er hätte ev. einen Menschen überfahren,
Müssma jetzt alle Motorradfahrer ihr Motorrad schieben lassen? Also manche Logik klingt wirklich oft nur nach allgemeiner Gaudi.

Heimlich verfolgen (Zivilstreife) und wenn er das Motorrad abstellt, einfach festnehmen. Was haltest von dieser logischen Lösung?

Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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15

Samstag, 9. August 2008, 18:56

einen menschen wegen eines motorradls zu erschießen ist absolut NICHT gerechtfertigt!
aber es war doch ein frischer polizist, sein erster extremfall, wäre doch auch möglich das er nur auf das rad gezielt hat Oder?
da hat sicher auch die nervosität eine große rolle gespielt.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

16

Samstag, 9. August 2008, 19:27



Welchen Profit hatte sich dieser Polizist erwartet? Was wäre sonst passiert? Müssma jetzt alle Motorradfahrer ihr Motorrad schieben lassen? Also manche Logik klingt wirklich oft nur nach allgemeiner Gaudi.

Heimlich verfolgen (Zivilstreife) und wenn er das Motorrad abstellt, einfach festnehmen. Was haltest von dieser logischen Lösung?


Der Polzist hat als Profit eine Verhandlung zu erwarten und mit etwas Glück kommt er mit einer Rüge davon. Ein scheiss Job, an seiner Stelle würde ich, so ich nicht aus dem Staatsdienst entlassen werde, mich in Zukunft darauf beschränken Autofahrer aufzuschreiben, da ist man auf der sicheren Seite.
Sollte ich zu einer Schlägerei gerufen werden würde ich vorsichtig abwarten bis einer Todgeschlagen ist und der Täter sich entfernt hat, es könnte ja sein das er sich einer Festnahme wiedersetzt und körperlichen Schaden, im schlimmsten Fall den Tod erleiden könnte. Das könnte ich nicht mehr verantworten, die Polizei ist ja nicht dazu da Täter dingfest zu machen, da muss man umdenken.
Aber vieleicht sollte man neue Wege gehen, zum Beispiel über Radio und TV die Diebe, Todschläger, Vergewaltiger und sonstige Gesetzbrecher bitten sich selbst zu stellen. Wenn sie kommen gut, wenn nicht auch gut, so würde jedenfalls keiner zu Schaden kommen. :zkugel: :zkugel: :zkugel:
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

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17

Samstag, 9. August 2008, 23:24




Aber vieleicht sollte man neue Wege gehen, zum Beispiel über Radio und TV die Diebe, Todschläger, Vergewaltiger und sonstige Gesetzbrecher bitten sich selbst zu stellen. Wenn sie kommen gut, wenn nicht auch gut, so würde jedenfalls keiner zu Schaden kommen. :zkugel: :zkugel: :zkugel:



:ggg: :ggg: :ggg:

ASY for Sicherheitsdirektor, and caddy for chief of Gesetzesbrecherbetreuung! :zkugel:

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18

Sonntag, 10. August 2008, 03:39

Euch zwei Trostpreisen sag ich etwas mal.

Ihr hättet nicht mal den Mumm in ein deftiges Gemetzel reinzubrechen, denn, wenn ihr den hättet, so würdet ihr euch nicht um solchen Unsinn bemühen. Von hinten jemandes, wegen eines ohnehin zu Schrott werdenden Motorrades, Tod in Kauf nehmen, ist doch die schwächste Art der Konfliktlösung die ich mir vorstellen kann.

Der Polizist war ein soziales Arschloch oder ein unfähiger Schütze. Beides nicht würdig den Wertschöpfer zu schützen. Wofür plädiert ihr? Etwa für "zuerst schießen, dann denken"?

.... und extra für Trams die Frage: Wie passt das zu deinem Thread Steuerfreiheit für Lebensretter :kopfkratz:

19

Sonntag, 10. August 2008, 08:51

Einen anderen Ton, wenn ich bitten darf!

[code]Euch zwei Trostpreisen sag ich etwas mal.[/code]

Dir Erstem Preis sag ich auch was:

[code]Ihr hättet nicht mal den Mumm in ein deftiges Gemetzel reinzubrechen, denn, wenn ihr den hättet, so würdet ihr euch nicht um solchen Unsinn bemühen.[/code]

Nein, gebe ich auch unumwunden zu! Nicht soviel Mut wie Du, der hoffentlich nur im Zustand der Vollberauschung und doch nicht verdroschen, so unsachliche Einwürfe macht!

[code]Der Polizist war ein soziales Arschloch oder ein unfähiger Schütze. [/code]

Ahja? Der Bike-Klauer hingegen ein sozial integrierter Edelmensch?

.... und extra für Trams die Frage: Wie passt das zu deinem Thread Steuerfreiheit für Lebensretter :kopfkratz:



Wo ist da ein Widerspruch?

Darf ich Dir zu bedenken geben, daß, weiß man das wieder mal zu Gunsten der Polizei hinzudrehen, künftige verdächtige Flüchtende eben mit Beschuß zu rechnen haben und nicht gefährdete Polizisten zur Seite hupfen müssen! Das sehe ich angesichts herrschender/verschlechternder Zustände positiv!
Aber Dir sind ja kluge, konfliktscheuende Polizisten lieber, die Parksünder abstrafen oder sich hinter Gebüschen neben schnurgeraden Straßen mit der Laserpistole wichtig machen, während Häuser und Geschäfte , Lagerhallen, ausgeräumt, Schienen, Oberleitungen, Kabel abmontiert und KFZs nach Lust und Laune entwendet werden!
Es ist zur Bekämpfung explosionsartige ansteigender Kriminalität die Position der Polizei im Rahmen der Gesetze zu stärken und nicht diese zu verunsichern und womöglich die Diebe bei Straßensperren freundlich durchzuwinken!

Mein Mitleid mit dem Dieb hält sich in Grenzen, der Polizist mag auch ein jämmerlicher Schütze sein, aber wer eben nicht anhält ist selbst schuld und soll sich auch künftig nicht darauf verlassen können, daß ihm nur nachgepfiffen werden kann!
:up

20

Sonntag, 10. August 2008, 09:15

Euch zwei Trostpreisen sag ich etwas mal.

Ihr hättet nicht mal den Mumm in ein deftiges Gemetzel reinzubrechen, denn, wenn ihr den hättet, so würdet ihr euch nicht um solchen Unsinn bemühen. Von hinten jemandes, wegen eines ohnehin zu Schrott werdenden Motorrades, Tod in Kauf nehmen, ist doch die schwächste Art der Konfliktlösung die ich mir vorstellen kann.

Der Polizist war ein soziales Arschloch oder ein unfähiger Schütze. Beides nicht würdig den Wertschöpfer zu schützen. Wofür plädiert ihr? Etwa für "zuerst schießen, dann denken"?

.... und extra für Trams die Frage: Wie passt das zu deinem Thread Steuerfreiheit für Lebensretter :kopfkratz:



Trostpreis ist ein gutes Stichwort, den Trostpreis hat der Besitzer des ohnehin zu Schrott werdenden Motorrades, er hat dafür gezahlt, und wenn es entwendet wird hat er Pech gehabt. Selbst bei einer Vollkaskoversicherung wird nur der Zeitwert vergütet, pech gehabt.
Für den von dir Bedauerten war das Radl scheinbar jeden Preis wert, er hat sogar sein Leben dafür eingesetzt, und verloren. Ich kann mir nicht vorstellen das er gezwungen wurde das Bike zu klauen, oder sich den Anhalteversuchen der Polizei zu entziehen.
Was "die schwächste Art der Konfliktlösung" betrifft, was würde dir vorschweben. Etwa das der Geschädigte von der Öffentlichkeit voll entschädigt wird, oder das er den Schaden selbst zu tragen hat, nach dem Motto, wer Besitz hat und diesen nicht verteidigen kann ist selber schuld.
Ich versteh die Aufregung nicht wirklich, vom Motorrad geschossen, starke Aussage, das macht was her in den Schlagzeilen, was wenn der Schuss nicht Tödlich war sondern der Tod eine Folge des Sturzes war, ist dann der Polizist ein Killer? Und was wenn ein Nagelband einen Tödlichen Sturz verursacht hätte?

Die Frage "zuerst schießen, dann denken"? stellt sich eigentlich nicht wirklich im zusammenhang mit der Polizei, zuerst denken wäre für Straftäter ratsam, man kann nicht davon ausgehen das jeder Coup gelingt, und man sollte dann erkennen wann man verloren hat.
Du kannst es drehen wie du willst, Auslöser der Geschehnisse war das "Opfer", ohne den Diebstahl hätte es sämtliche Geschehnisse bis hin zum Schuss nicht gegeben, und die Frage ob der Schuss gerechtfertigt war würde sich nicht stellen. :schulter:

Der Polizist war ein soziales Arschloch? Vieleich ist er wirklich eines, aber was ist (war) der Tote?
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

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