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ASY

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1

Freitag, 8. August 2008, 21:34

Polizist erschoss flüchtigen Motorraddieb in NÖ

Zitat

Ein Polizist hat Freitag früh auf einen flüchtigen Motorraddieb in Wetzelsdorf (Bezirk Mistelbach) geschossen. Der 46-jährige Verdächtige wurde tödlich getroffen. Der Mann war zunächst der Exekutive bei einer Kontrolle in Gaweinstal davongefahren, bei einem Anhalteversuch versuchte er erneut zu entkommen. Dabei machte ein Beamter laut Staatsanwaltschaft Korneuburg von seiner Dienstwaffe Gebrauch.

Der Fall wurde am Nachmittag an die Staatsanwaltschaft Wien übergeben. Dies teilte die Oberstaatsanwaltschaft Wien auf APA-Anfrage mit. Auch eine Obduktion des 46-Jährigen wurde bereits angeordnet. Der Schusswaffengebrauch des Polizisten wird untersucht.

Seinen Ausgang hatte der Fall in Gaweinstal im Weinviertel genommen, als am Straßenrand postierte Polizisten den Verdächtigen kontrollieren wollten. Der 46-jährige Wiener sei aber geflüchtet und den Beamten davongefahren, hieß es. In der Folge nahmen die Exekutivbeamten die Verfolgung auf, zudem wurde eine Fahndung nach dem Verdächtigen eingeleitet.

In Wetzelsdorf versuchten Beamte mittels einer Polizeisperre, den Motorradlenker anzuhalten. Der 46-Jährige versuchte jedoch erneut zu flüchten. Der Mann fuhr zwischen dem auf der Fahrbahn abgestellten Dienstauto und dem Straßenrand "mit hoher Geschwindigkeit" durch. In der Folge machte ein Beamter von der Dienstwaffe Gebrauch. Der mutmaßliche Dieb wurde in den Rückenn...........http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/…455838/index.do
Ein echter Held, der einem Flüchtenden von hinten in den Rücken schießen darf, wegen eines Blechesels. Bei der Polizei sind die Psychopathen wenigsten gesammelt beinander.

Doppelte sinnlose Gefahr, verursacht von der Polizei. Ein Fahrzeug kann nie so wichtig sein, dass ich eine Verfolgung starten muss.

Einen ähnlich gelagerten Fall gab es eh schon mal:
Polizei-Justiz-Terroralarm in Österreich
Da wurde auf jugendliche Mopedfahrer geschossen. :kotz:

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2

Freitag, 8. August 2008, 21:37

Der Polizist hat wohl zuviele Hollywood-Filme gesehen.

A Wahnsinn wie es manchmal zu geht, dachte die dürften erst im schlimmsten Falle schießen zb wenn sie selber mit der Waffe bedroht werden.
Und zwar in den Fuß oder so ned in den Rücken :kopfkratz:
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


3

Freitag, 8. August 2008, 22:01

Den Mistlbocha haums mid recht bei de Eia.

ASY

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4

Freitag, 8. August 2008, 22:13

Wo liegt das Recht? Was hat der Motorradbesitzer davon?

Ich weiß gar nicht, warum ich dich überhaupt noch für voll nehmen soll.

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5

Samstag, 9. August 2008, 09:24

In den heutigen Nachrichten steht schon mehr.

Er war ein Verbrecher mit X Vorstrafen (das ändert aber nichts am tödlichen Schuss), es relativiert aber die Arbeit der Polizei.

ASY

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6

Samstag, 9. August 2008, 09:45

Es gibt keinen vernünftigen Grund, jemand für 200 kg Schrott zu erschießen. Jede Argumentation für den Verbrecherpolizisten ist völlig daneben. Außerdem wird das in Zukunft die Arbeit der Polizei weitaus gefährlicher machen, denn jetzt geht es ja bei einem Kontakt mit der Polizei nicht mehr um eine Verhaftung sondern um Leben und Tod.

Traurig für anständige Polizisten.

7

Samstag, 9. August 2008, 10:13

RE: Polizist erschoss flüchtigen Motorraddieb in NÖ

Ein echter Held, der einem Flüchtenden von hinten in den Rücken schießen darf, wegen eines Blechesels. Bei der Polizei sind die Psychopathen wenigsten gesammelt beinander.

Doppelte sinnlose Gefahr, verursacht von der Polizei. Ein Fahrzeug kann nie so wichtig sein, dass ich eine Verfolgung starten muss.

Einen ähnlich gelagerten Fall gab es eh schon mal:
Polizei-Justiz-Terroralarm in Österreich
Da wurde auf jugendliche Mopedfahrer geschossen. :kotz:




Das ist eine verzwickte Sache, was ist richtig und was ist falsch. Angenommen der Dieb wäre von einer Streife abgedrängt worden und hätte sich das Genick gebrochen, auch wieder Mord? :kopfkratz:
Oder Hätte man sagen sollen er will halt nicht stehen bleiben, also zurück in die Dienststelle und lassen wir es, das Radl ist ja versichert.
Man könnte das weiterdenken, was wenn man einen flüchtigen Mörder verfolgt, ist es notwendig sein Leben in Gefahr zu bringen, der von ihn Ermordete wir dadurch ja nicht lebendig.
Es ist wirklich sehr kompliziert geworden in einer Zeit wo selbst Kinder und Jugendliche sich über Gesetze hinwegsetzen, und jene die das Gesetz durchsetzen sollen eher Witzfiguren sind. Zum einen sind sie Das durch ihr Auftreten und ihre nicht vorhandenen Fähigkeiten, zum anderen werden sie aber auch durch das Gesetz selbst behindert. Ich kann sie sogar zum Teil verstehen, ein Festgenommener der um sich tritt, schlägt, beisst und spuckt, ist oft eine Stunde nach der Festnahme wieder frei, und zur Verhandlung muss ert wieder gesucht werden. ich glaube unser Gesetz ist so verkompliziert geworden das keiner mehr Durchblick hat.
Wir lassen uns wiederstandslos Bespitzeln und Überwachen, alles im Sinn der Sicherheit, und Schreien gutmenschlich auf wenn einer der das Gesetz bricht zu Schaden kommt. Was wollen wir eigentlich wirklich? Einer der Gesetze bricht ist plötzlich schützenswert, dafür fordern wir harte Bestrafung für Raucher die es wagen sich im beisein von Nichtrauchern und überhaupt eine Zigarette anzuzünden. :kopfkratz: :schulter:
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

8

Samstag, 9. August 2008, 11:09

Ich denke, der Einsatz der Waffe war gerechtfertigt, jedoch nicht um den Fahrer zu Strecke zu bringen sondern das Fahrzeug von der Strecke zu bringen. Somit hoffe ich, das der Polizist ins DIS geht, weil der Einsatz der Waffe zu diesem Zwecke nicht zulässig war. Das einzige traurige daran: der Fahrer hat tatsachlich nix mehr davon.
Be HUMAN and you will grant success ...
Never trust a WOMAN ...

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9

Samstag, 9. August 2008, 11:25

In diesem Fall würd ich sagen: Schusswaffengebrauch absolut ungerechtfertigt!
Wozu gibt's Funkgeräte?
Vollkommen ausreichend wär's gewesen, den nächsten Dienststellen eine entsprechende Mitteilung zu senden, um weitere Straßensperren aufzubauen.
"Straßensperren" wohlgemerkt; nicht nur seitlich postieren.
Der Dieb kann ja mit dem Motorrad nicht einfach von der Bildfläche verschwinden; früher oder später wär er ohnehin geschnappt worden (Sprit reicht auch nicht ewig).
Die Unverhältnismäßigkeit der Vorgehensweisen mancher Polizisten ist in letzter Zeit schon mehr als auffällig.
Mag eventuell auch daran liegen, was @Atlan angeschnitten hat: Unsere Gesetze sind derart (sinnlos) "verkompliziert" geworden, dass sich kein Aas mehr auskennt.

Dennoch: Einen "einfachen" Dieb so mir nix dir nix vom Motorrad herunterzuknallen ist absolut idiotisch. Mit Mördern wird nicht so umgegangen........

10

Samstag, 9. August 2008, 11:59

In diesem Fall würd ich sagen: Schusswaffengebrauch absolut ungerechtfertigt!
Wozu gibt's Funkgeräte?
Vollkommen ausreichend wär's gewesen, den nächsten Dienststellen eine entsprechende Mitteilung zu senden, um weitere Straßensperren aufzubauen.
"Straßensperren" wohlgemerkt; nicht nur seitlich postieren.
Der Dieb kann ja mit dem Motorrad nicht einfach von der Bildfläche verschwinden; früher oder später wär er ohnehin geschnappt worden (Sprit reicht auch nicht ewig).
Die Unverhältnismäßigkeit der Vorgehensweisen mancher Polizisten ist in letzter Zeit schon mehr als auffällig.
Mag eventuell auch daran liegen, was @Atlan angeschnitten hat: Unsere Gesetze sind derart (sinnlos) "verkompliziert" geworden, dass sich kein Aas mehr auskennt.

Dennoch: Einen "einfachen" Dieb so mir nix dir nix vom Motorrad herunterzuknallen ist absolut idiotisch. Mit Mördern wird nicht so umgegangen........


Hi Bengelchen,
so wie ich die Fähigkeiten unserer Polizisten einschätze, war es kein gezielter Schuss, hätte er gezielt, könnte der Pikeräuber heute seinen Kumpels erzählen wie er die Bullen geleimt hat.
Ich bin fest der Meinung das es Passiert ist, was aber am Ergebniss nichts ändert.
Bedauerlicher Weise rechnen viele Ganoven damit das ihr Leben schützenswerter ist als das anderer, und was Strassensperren angeht sind die auch zweischneidig. An unübersichtlicher Stelle angebracht können sie andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen, angekündigt sind sie wirkungslos, da ja die Zielperson ausweichen kann.
Wenn wir nach dem Verursacherprinzip gehen ist der Fall klar, Auslöser sämtlicher Geschehnisse war der Motorraddieb mit seiner Straftat, er hatte mehrfach die Möglichkeit die Aktion zu beenden, hat aber alles auf eine Karte gesetzt, und verloren.
Wenn ich zum Vergleich den Tod des Wiener Gemeinderats nehme der, der nichts getan hat, ausser zur falschen Zeit am falschen Platz zu sein , verstehe ich die Aufregung nicht ganz.
So wenig ich die Polizei liebe, so sicher bin ich mir doch das man auf den Kraddieb nicht geschossen hätte wäre er stehengeblieben. :schulter:
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

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