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1

Samstag, 9. August 2008, 08:32

Kaukasus-Krise

Russland und Georgien schlittern in einen Krieg

Zitat

Der Streit um die abtrünnige Region Südossetien eskaliert. Russische und georgische Streitkräfte liefern sich erbitterte Kämpfe um die Hauptstadt. Feuergefechte töteten bereits mehrere hundert Zivilisten.
Der militärische Konflikt in der von Georgien abtrünnigen Teilrepublik Südossetien hat am Freitag kriegsähnliche Ausmaße angenommen. Nach Angaben des südossetischen Präsidenten, Eduard Kokoity, kamen bei den heftigen Kämpfen etwa 1400 Menschen ums Leben. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen trat wegen der Zuspitzung am Abend zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.

Nachdem Georgien am Freitag eine Großoffensive mit Panzern, Kampfjets und Raketen gestartet hatte, verstärkte Russland seine Truppen in der südlichen Kaukasus-Region. Der georgische Präsident Saakaschwili begründete die Offensive mit der Wahrung der territorialen Unversehrtheit seines Landes. Russland führe auf georgischem Boden Krieg gegen sein Land, sagte der pro-westliche Politiker in Tiflis.

Hier ganzer Artikel !!


Unter diesem Link gibt es viele interessante Infos über den Konflikt:

Zitat

Der georgisch-ossetische Konflikt

Wie in zahlreichen anderen Krisenherden im Kaukasus reichen die Wurzeln bis in die Zeit des russischen Zarenreiches zurück.

Die russische Regierung vereinigt Georgien und südliche ossetische Gebiete unter die Verwaltung Transkaukasiens, während nordossetische Gebiete an der nördlichen Seite des Kaukasus dem nordkaukasischen Militär unterstellt werden. Diese Verwaltungsgliederung bleibt dann auch in der Sowjetunion erhalten.

Link
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


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ASY

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2

Samstag, 9. August 2008, 09:20

Und was ist deine geschätzte Meinung dazu?




Südossetien mag weg von Georgien, Georgien mag zur Nato. Die Nato mag Georgien, weil es wirtschaftsstategisch günstig an die Türkei grenzt, die ja auch von der Nato und der EU und den USA gemocht wird. Es ist anzunehmen, dass der Konflikt von der Wirtschaft angezettelt wird, was letztendlich in einem militärischen Konflikt enden muss. Die Giftspritzer sitzen unbekannt irgendwo in ihrer Villa.

3

Samstag, 9. August 2008, 09:33

Und was ist deine geschätzte Meinung dazu?


Die gleiche wie bei allen militärischen Konflikten > unnötig.

Hat halt wiedermal irgendwer jemanden die Suppe versalzen und dieser rächt sich usw usw usw...

ich bin nur drauf gestoßen auf den Georgienkonflikt weil Bekannte von mir im September runter fahren wollten. WIrd wohl nix wenns Bomben regnet
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


4

Samstag, 9. August 2008, 10:07

Ossetien - Georgien am 08.08.08


888
ist eine Schlüsselzahl des freimaurerischen Zahlensatanismus.
Der achte Buchstabe des Alphabets ist das H. 88 heißt bis heute
Heil Hitler, die Schaftstifel der Gefolgsleute heißen
88-er.
Hitler, der eigentlich Schicklgruber hieß, wurde
umbenannt in "kleiner Schläger" (to hit = schlagen;
-ler = Verkleinerungssuffix). Es stand von vornherein fest, daß
er den II. Weltkrieg verlieren würde. Nomen est omen : Churchill
= kranke Kirche. Ohne Versagen der Kirchen ging es nicht, die die
Kanonen gesegnet haben.
Befohlen wurden die beiden ersten
Weltkriege und der jetzt laufende III. vom Finanz-Doppeldrachenkopf
USA und England.

Deswegen gehe ich jedesmal hoch, wenn die
Klatschserien die British Royals darstellen, als könnten sie
kein Wässerlein trüben.

Dr.H.G.Vogelsang, Leydelstr.
35, D - 47802 Krefeld.


Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
Bus ab Krefeld Hauptbahnhof 52 u. 60 bis Haltestelle Leydelstr. ALLE KASSEN

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5

Samstag, 9. August 2008, 10:12

Das Verhältnis zwischen Georgien und Südossetien errinert an Serbien und Kosovo, nur dass sich die USA, EU und die NATO hier ganz anders verhalten. Warum? Diesen Heuchlern geht es nur um das georgische Öl und sonst um gar nix. Zu allen Konflikten am Kaukasus (und woanders) empfehle ich das Buch von Zbigniew Brzezinski - "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft"

Ist zwar aus dem Jahre 1997, dennoch werden darin alle heutigen Konflikte mit und ohne Einmischung der USA erklärt. Ein Konflikt OHNE die USA? Gibt es nicht, fällt mir gerade so ein!

Daniel Neun von "Radio Utopie" hat sehr schön die Zusammenhänge und Besitzverhältnisse erklärt:

Zitat

ABCHASIEN UND SÜDOSSETIEN SIND KEINE "ABTRÜNNIGEN GEORGISCHEN PROVINZEN"

Die Auseinandersetzung zwischen Georgien und Südossetien begannen bereits zu Zeiten der Machtergreifung der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands" (SDAPR, später Umbenennung in KPdSU) im Oktober 1917 in der damaligen, seit einem halben Jahr bestehenden Räterepublik Russland.
(Die russische Revolution gegen das Zaren-Regime fand im März 1917 statt.)

Georgien erklärte sich 1918 für unabhängig vom damaligen Russland (1922 wurde die "Sowjetunion" gegründet) und verleibte sich Südossetien ein, während Nordossetien für 3 Jahre bei Russland verblieb.
Schon damals kam es in Südossetien zu Aufständen gegen Georgien.

Als die Rote Armee der Bolschewiki 1921 die Oberhand im blutigen russischen Bürgerkrieg gewann und Georgien wieder eroberte, schuf Moskau die unabhängige Provinz Südossetien.

1988 gründeten sich, im Zuge der Perestroika von Generalsekretär Gorbatschow in Moskau, in Südossetien Regionalparteien wie die "South Ossetian Popular Front". Am 10.November 1989 ersuchte dann der Regionalsowjet Südossetiens vom in der Sowjethierarchie übergeordneten Rat der Sowjetrepublik Georgien den Status einer autonomen Sowjetrepublik.

Dies wurde durch den Sowjet von Georgien abgelehnt, und nicht nur das: die georgische Sprache wurde 1989 als allgemeine Amtsprache in ganz Georgien eingeführt.
Für Südossetien (wie für andere ethnische Gruppen in der Georgien wie die Abchasen), eine kulturelle Katastrophe.

Nun erklärte sich die unabhängige Provinz Südossetien 1990 selbst als autonome Sowjetrepublik, gleichrangig mit Georgien.

Georgien wiederum erklärte daraufhin am 10. Dezember 1990 diese einfach für null und nichtig, ohne dass es irgendeine Berechtigung dazu gehabt hätte. Die bereits paralysierte Zentralregierung der Sowjetunion in Moskau griff nicht mehr ein.

Das heisst: 1990 versuchte Georgien die Annexion von Südossetien und nicht umgekehrt etwa Südossetien einen Weg als "abtrünnige Provinz" Georgiens.

Trotz eines Einmarsches georgischer Truppen 1991, mit ca.1000 toten Südosseten und 100.000 Vertriebenen, verlor Georgien schliesslich den Krieg und musste sich 1992 auf das eigene Territorium zurückziehen.

Das von westlichen Ölmagnaten umworbene Regime Georgiens hatte aber noch nicht genug.

Am 9.April 1991 hatte sich Georgien selbst für unabhängig von der Sowjetunion und am 21.Februar 1992 seine alte Verfassung von 1921 während der dreijährigen Unabhängigkeit für rechtsgültig erklärt.
Das bedeutete eine Annexion der bis dahin in der Sowjetunion ebenfalls autonomen Region Abchasien.

Diese erklärte sich nun am 23.Juli 1992 selbst für unabhängig und wehrte sich in einem blutigen Krieg erfolgreich gegen einen Einmarsch Georgiens.

D.h. nach dem Versuch der Eroberung Südossetiens scheiterte Georgien in den 90er Jahren auch mit dem Versuch der Eroberung Abchasiens, was seit 1921 nicht mehr "Teil" von Georgien gewesen war, welches damals ganze drei Jahre seinerseits unabhäng als Staat existierte.


Ganzer Artikel hier


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6

Samstag, 9. August 2008, 10:35

Russland wird sich diese EUSrael-Aggression nicht gefallen lassen - ich lese gerade, dass Russland mit 500 Panzern nach Südossetien einmarschiert ist.

Die Lage ist sehr angespannt und Europa steckt mittendrin :depress .

7

Samstag, 9. August 2008, 10:45

Russland wird sich diese EUSrael-Aggression nicht gefallen lassen - ich lese gerade, dass Russland mit 500 Panzern nach Südossetien einmarschiert ist.

Die Lage ist sehr angespannt und Europa steckt mittendrin :depress .


So sieht es leider aus. :depress

Interessant dass USrael so ungeniert und so offensichtlich wie hier agiert:

Zitat

Saakaschwilis Blitzkrieg: Deutsche Waffen eingesetzt, israelische Militärberater und US-Soldaten im Land

Autor: Daniel Neun • 9. August 2008

1200 US-Soldaten nach gemeinsamem Militärmanöver in Georgien / Bericht: Feldzug gegen Südossetien geschah mit Unterstützung von bis zu 1000 “Militärberatern” aus Israel

Tbilisi: Laut CNN (via Internet TV zu empfangen z.B. über zattoo.com) kam es am frühen Samstag Morgen in der Haupstadt von Georgien während einer Demonstration vor der russischen Botschaft zu Detonationen. Weiteres ist noch nicht bekannt.

Unterdessen wurde öffentlich, dass im Blitzkrieg gegen den Kleinstaat Südossetien Bewaffnete auf Seiten Georgiens deutsche Waffen einsetzen. link


Rechnen sie damit dass alle von der Olympiade in China abgelenkt sind?

8

Mittwoch, 13. August 2008, 14:24

Zitat

Georgien: Russland bombardiert angeblich Gori

Trotz der Einigung auf einen Friedensplan hat nach georgischen Angaben das russische Militär die georgische Stadt Gori bombardiert und ist mit Panzern in die Stadt vorgerückt. Panzer sollen auch in Richtung Tiflis unterwegs sein.

Die russischen Streitkräfte bombardieren nach Angaben der Regierung in Tiflis erneut die im georgischen Kernland liegende Stadt Gori. Moskau habe damit die Waffenstillstandsvereinbarung gebrochen, sagte der Leiter des georgischen Sicherheitsrats, Alexander Lomaia, am Mittwoch.
Reporter der französischen Nachrichtenagentur AFP berichteten zudem, dass eine Kolonne russischer Panzer und Panzerfahrzeuge von Gori aus in Richtung Tiflis unterwegs sei. Die georgische Hauptstadt Tiflis liegt rund 90 Kilometer südöstlich von Gori.

Zuvor war von georgischer Seite berichtet worden, 50 russische Panzer seien nach Gori vorgerückt. Die russische Armee dementierte diese Angaben umgehend.
Selber weiter lesen...


Also trotz den Friedensverhandlungen gehts da unten immer noch weiter. Ich hoffte schon auf Frieden, aber irgendjemand will da wohl unbedingt Krieg führen...
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Mittwoch, 13. August 2008, 16:04

Zitat

MOSKAU, 13. August (RIA Novosti). Der Vizechef des russischen Generalstabs, Generaloberst Anatoli Nogowizyn, hat die Meldungen einiger Medien über den Einmarsch von 50 russischen Panzern in die georgische Stadt Gori dementiert.
"Ich sage absolut verantwortungsbewusst, dass es keine russischen Panzer in Gori gibt, sie könnten auch nicht dahin geraten. Aber die Stadtregierung hat ihre Posten schmählich verlassen und rannte aus der Stadt. Wir versuchen derzeit den Kontakt aufzunehmen. Doch in dieser Stadt können wir keinen Dialog aufbauen", sagte Nogowizyn am heutigen Mittwoch.

http://de.rian.ru/safety/20080813/116004364.html

Das ist georgische Falschpropaganda - wie in jedem Krieg.

Hier ein Fernsehbericht: www.russiatoday.com/guests/video/1438

Gestern in der ZiB24 sagte auch der Österreich-Korrespondent, dass in Gori und in Tiflis alles normal sei. :schulter:

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10

Mittwoch, 13. August 2008, 16:10

International Israelische Militärinstrukteure: Georgien durch Israel massiv hochgerüstet

Zitat

TEL AVIV, 12. August (RIA Novosti). Israelische Militärinstrukteure, die rund ein Jahr georgische Soldaten ausgebildet hatten, sind kurz vor dem Beginn der Kampfhandlungen in der abtrünnigen Republik Südossetien in ihre Heimat zurückgekehrt.

Das berichtet die israelische Zeitung "Haaretz" am Montag unter Berufung auf private Unternehmen, die in Georgien tätig waren.

Es handelt sich dabei unter anderem um die Unternehmen Defensive Shield und Global SCT, an deren Spitze israelische Generäle a. D. stehen, schreibt das Blatt.

Die Zeitung zitiert einen der israelischen Instrukteure, der die Handlungen seiner ehemaligen Zöglinge als ein "Abenteuer" bezeichnet und ihre Siegeschancen bei der Konfrontation mit der russischen Armee als äußerst gering einschätzt.

"Sie haben sich auf ein Abenteuer eingelassen, zu dem ich mich bei einem solchen Vorbereitungsstand, den ich bei den georgischen Truppen beobachten konnte, nie entschlossen hätte", meinte der Instrukteur, der früher einen hohen Posten in der israelischen Armee innehatte.

"Heute kann die georgische Armee unter keinen Umständen ein ernsthafter Gegner für die Russen sein", fügte er hinzu. "Sie haben eine kleine Armee, die sich, offen gesagt, kaum von den Streitkräften eines Dritte-Welt-Landes unterscheidet." "Bis sie einen hohen professionellen Stand erreicht, wird noch viel Zeit vergehen", stellte der Experte fest.

Die israelische Zeitung "Maariv" verweist ihrerseits darauf, dass sich der israelische Militärexport nach Georgien in den letzten Jahren auf 300 Millionen Dollar belief. An dieser Kooperation verdiente auch Roni Milo, Ex-Verteidigungsminister und früherer Bürgermeister von Tel Aviv, der die Interessen der israelischen Rüstungsindustrie in Transkaukasien vertrat.

Die ebenfalls in Israel erscheinende Zeitung "Yediot Ahronot" verweist auf die besondere Rolle, die georgische Juden bei der Herstellung und Entwicklung dieser Beziehungen gespielt haben. Als Erster wird der georgische Verteidigungsminister David Keseraschwili, "ehemaliger Israeli, der fließend Hebräisch spricht", aufgeführt. "Seine Tür stand immer für jeden Israeli offen, der kam, um in Israel hergestellte Waffen anzubieten", schreibt das Blatt.

Nach Angaben der israelischen Presse hatte Israel seine militärtechnische Zusammenarbeit mit Georgien vor einigen Monaten auf Bitte Moskaus auf Beratungen und Waffen für Verteidigungszwecke reduziert.

Mit dem Beginn der Kampfhandlungen in Südossetien schlug Israels Außenministerium vor, den Rüstungsexport nach Georgien vollständig zu verbieten. Wie der israelische Rundfunk berichtet, wurde dieser Vorschlag allerdings vom Verteidigungsministerium nicht unterstützt.

http://de.rian.ru/world/20080812/115976851.html
Jetzt bin ich wieder mal über ein Gustostückerl gestolpert.

So ein Zufall! :kopfkratz: :kopfkratz: :kopfkratz: :kopfkratz:

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