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Mittwoch, 10. September 2008, 13:22

Zitat

Analyse: Fenster ins Dunkle All

Ring frei für die größte Forschungsmaschine der Welt: Der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) soll Physikern den Urknall näher bringen als jemals zuvor. Mit unerreichter Wucht werden dazu in dem 27 Kilometer langen Ringtunnel bei Genf Atomkerne aufeinander geschossen. 600 Millionen Mal pro Sekunde wird dieser Mini-Urknall künftig stattfinden. Am 10. September sollen die ersten Atomkerne testweise in der ringförmigen Teilchenschleuder kreisen. Offiziell wird der drei Milliarden Euro teure Beschleuniger des europäischen Teilchenforschungszentrums CERN am 21. Oktober in Betrieb genommen.

Der LHC ist ein Experiment der Superlative: Er ist laut CERN die größte Maschine, die Menschen je gebaut haben. In dem Beschleuniger ist es mit minus 271,3 Grad Celsius etwas kälter als im Weltall (minus 270,4 Grad). Gleichzeitig wird es bei den Atomkernkollisionen - auf winzigem Raum - 100 000 Mal heißer als im Zentrum der Sonne. Ein Magnetfeld, 100 000 Mal stärker als das irdische, zwingt die Teilchen auf die Kreisbahn. Der Strombedarf ist mit 120 Megawatt so groß wie derjenige der 160 000-Einwohner-Stadt Genf. Die Wasserstoff- Atomkerne (Protonen) erreichen 99,9999991 Prozent der Lichtgeschwindigkeit, jede Sekunde drehen sie 11 245 Runden im unterirdischen Ring und legen 299 780 Kilometer zurück.

Gewichtig wie die Maschine sind auch die Fragen, die sie beantworten soll: Die mehreren tausend Physiker, die mit dem LHC arbeiten werden, erwarten fundamentale Erkenntnisse zur Dunklen Materie, zum ungelösten Rätsel, wie Materie zu ihrer Masse kommt, und zur Entwicklung des Universums. So ist etwa immer noch rätselhaft, warum im Urknall nicht gleichviel Materie und Antimaterie entstanden sind, die sich gegenseitig wieder vollständig ausgelöscht hätten, ohne Material für Sterne, Planeten und schließlich auch Menschen übrig zu lassen.

«Die Frage ist also letztlich: Warum sind wir überhaupt da? Das ist völlig mysteriös», wie es der Münchner Physikprofessor Siegfried Bethke ausdrückt. «Eigentlich dürfte es uns gar nicht geben. Das ist doch Grund genug, mal nachzuforschen.» Bethke hat mit seiner Gruppe vom Max-Planck-Institut für Physik wesentliche Teile des größten LHC- Detektors ATLAS entwickelt. Die massigen Detektoren in riesigen unterirdischen Hallen - ATLAS ist groß wie ein fünfstöckiges Haus - messen den Partikelhagel, der bei jeder Kollision im LHC entsteht.

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22

Mittwoch, 10. September 2008, 15:23

«Die Frage ist also letztlich: Warum sind wir überhaupt da? Das ist völlig mysteriös», wie es der Münchner Physikprofessor Siegfried Bethke ausdrückt. «Eigentlich dürfte es uns gar nicht geben. Das ist doch Grund genug, mal nachzuforschen.»


Wie blöd sind diese Professoren eigentlich ! Die Tatsache dass es uns doch gibt, ist Grund genug die eigene Wissenschaft zu überdenken.

23

Mittwoch, 10. September 2008, 21:17

Schwarze Löchlein sind doch gar nicht bewiesen und existieren lediglich auf Basis einer in sich geschlossenen Theorie.

Hier ein interessanter und gut zu verstehender Artikel, warum es Schwarze Löcher nicht gibt!


Zitat

Info 7
Es gibt keine „Schwarzen Löcher“ !
Über die Masse-Leuchtkraft-Beziehung der Sterne


Wie sich ein Stern entwickelt (seine Leuchtkraft, sein Materieverbrauch, die Lebensdauer), hängt von seiner Masse ab, also auch von der Menge der Materie (Gas, Staub), aus der er gebildet wurde. Energie (auch das Licht) entsteht bei der Umwandlung der Materie (vgl. Info 3 über den Elementenaufbau). Geringe Anteile der Materie werden danach als Energie freigesetzt („Massendefekt“). Der Stern zerstrahlt etwas Substanz. Je mehr Materie umgewandelt wird, umso mehr Strahlung bzw. Energie entsteht, umso heller leuchtet der Stern.

Vereinfacht ausgedrückt: je mehr Masse ein Stern hat, desto mehr Materie wandelt er um in Energie. Nach Arthur Eddington (1882-1944) wächst die Leuchtkraft eines Sternes mit der 3. bis 4. Potenz seiner Masse. Beispiel: Unsere Sonne soll in jeder Sekunde ca. 4,2 Millionen Tonnen Materie zerstrahlen (Massendefekt). Ein Stern mit der dreifachen Sonnenmasse würde dann schon das 70-fache an Leuchtkraft aufweisen. Und ein Stern mit 17-facher Sonnenmasse wäre 13.000 mal so hell und zerstrahlt das 13.000 fache unserer Sonne (= 13.000 x 4,2 Mio t = 54,6 Milliarden Tonnen Materieverbrauch pro Sekunde). Sicher sind das grobe Schätzungen. Aber Tatsache ist, daß die Leuchtkraft eines Sternes mit zunehmender Masse steigt. Bei dem Stern HD 93250 wuchs die Leuchtkraft auf das Millionenfache unserer Sonne. Auf diese Weise würde der Stern entlastet, seine Substanz (Masse) würde weniger.

Die Erzeugung von Strahlung aus Materie (und somit die Helligkeit eines Sternes) wächst also nicht linear, sondern steigert sich gewaltig mit der Zunahme der Masse. Dies führt bei besonders massereichen Sternen zu einer Steigerung bis hin, daß die Strahlkraft größer wird als die Anziehungskraft (Gravitation) des Sternes. Es kommt zur Explosion, daß Teile des Sternes zerstrahlten und zusätzlich durch den sich steigernden Gasdruck abgestoßen werden. Beispiele: die Ringnebel und extrem bei den Supernovae. In jedem Fall führt eine Materieverdichtung zur Steigerung der Leuchtkraft eines Sternes, die sich äußert in Strahlung aller Wellenbereiche.

Die Masse-Leuchtkraft-Beziehung der Sterne spricht gegen die Bildung von sog. Schwarzen Löchern. Diese „Schwarzen Löcher“ im Weltall (es soll Millionen davon geben) sind V e r m u t u n g e n , die seit Jahrzehnten verbreitet werden. Im Jahre 1916 äußerte Karl Schwarzschild die Vermutung, daß bei extrem hoher Masseverdichtung („unendliche Dichte“) die Gravitation eines Sternes so stark anwachse, daß selbst Strahlung nicht mehr entweichen könne (also auch kein Licht), sodaß der Stern nicht mehr leuchten und somit ein „Schwarzes Loch“ entstehen würde. Durch diese extreme Anziehungskraft würden ganze Sterne der Umgebung angesaugt und für immer verschwinden.

An solchen Geschichten war natürlich die Presse (auch die Fachpresse) besonders interessiert. Man schrieb von „ewigen Grabmälern“, von „Kannibalismus im Universum“ und steigerte damit die Auflagen. Man schrieb auch von „Weißen Löchern“, wo diese Materie in einem anderen Universum wieder zum Vorschein kommen soll. Die Verbindung dorthin nannte man „Wurmloch“. Das aber ist keine Wissenschaft mehr! Hier betätigen sich keine Wissenschaftler, sondern skrupellose Wichtigtuer, Geschäftemacher und natürlich die Gläubigen. Sie zerstören die Wissenschaft und machen aus ihr eine reine Glaubenssache. Die Welt ist voller Glaubenskriege. Dazu gehört auch diese Auseinandersetzung.

Es gibt noch andere Mechanismen der Natur, die eine solche extreme Verdichtung unmöglich machen:
- Der Gasdruck in einem Stern erzeugt den Sonnenwind und bei großen Sternen den Sternensturm. Bei massereichen Sternen kann auch der Gasdruck die Anziehungskraft des Sternes überwiegen, so daß Materie in den Raum abtreibt (z.B. bei „Ringnebel“). Der Stern wird dadurch entlastet.
- Bei kompakten „Sternleichen“ (z.B. Weiße Zwerge, Neutronensterne) wird durch die schnelle Rotation die Zentrifugalkraft zum unüberwindlichen Hindernis zusätzlicher Materieaufnahme.

Schon rechnerisch ist die Behauptung von Schwarzen Löchern widerlegbar. Denn alle diese Faktoren f e h l e n bei den Berechnungen, die zu der Vermutung von Schwarzen Löchern geführt haben. Diese „Berechnungen“ sind daher unvollständig und somit falsch. Bemerkenswert ist, daß die fehlerhafte Formel, die zu den Vermutungen der Schwarzen Löcher geführt hat, kaum erwähnt wird. Der Leserschaft wird zugemutet, sich mit der bloßen Behauptung zu begnügen.

Die Vorgänge in einem Stern vollziehen sich meist über große Zeiträume. Die Verdichtung einer großen Materiewolke bis hin zum Stern geschieht über viele Millionen Jahre. Die Materie eines Sternes hat also immer genug Zeit, sich auf veränderte Situationen einzustellen und darauf - im Extremfall explosiv - zu reagieren.

Der Masseverlust (entsprechend dem „Massendefekt“) soll in Fällen hoher Materieverdichtung allein durch Zerstrahlung bis zu 1/10.000-stel einer Sonnenmasse pro Jahr betragen. Bei heftigen Ereignissen (z.B. Supernova) sei der Masseverlust ca. 1 Sonnenmasse pro Jahr (so die Literatur). Wohl liegen in den meisten Fällen die Umsetzungen niedriger, werden aber mit zunehmender Verdichtung sofort erheblich gesteigert (3. bis 4. Potenz der Massezunahme). Die Supernova ist demnach die bisher größte beobachtete Steigerung der Masse-Leuchtkraft-Beziehung. Uns erscheint die Supernova als Gegenbeweis für die Behauptung der Existenz Schwarzer Löcher. Die Supernova beweist nämlich, daß sich ein Stern n i c h t zu beliebig hoher („unendlicher“) Dichte entwickeln kann, weil es den Stern vorher zerreißt. Würde es Schwarze Löcher geben, dann dürfte es keine Supernova-Explosionen geben. Da es aber solche Extremsituationen bei Sternen gibt, kann es keine Schwarzen Löcher geben.

http://www.cosmopan.de/info07.html


Die Überwindung der neuzeitlichen Scholastik

„Der Urknall kommt zu Fall“
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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24

Sonntag, 14. September 2008, 11:25

Auch nicht gerade beruhigend!

Zitat


Informatiksystem des Teilchenbeschleunigers gehackt

Hacker wollten angeblich nur Sicherheitslücken aufzeigen - Computertechniker in Botschaft als "Schüler" bezeichnet



London - Computerhacker sind britischen Medienberichten zufolge in das Informatiksystem des weltgrößten Teilchenbeschleunigers LHC vorgedrungen. Dabei hätten die Hacker eine Nachricht hinterlassen, berichteten am Samstag übereinstimmend die Tageszeitungen "Times" und "Daily Telegraph". In der Botschaft hätten sich die Hacker über die Computertechniker des Atomforschungszentrums CERN in Genf lustig gemacht und diese angesichts der Sicherheitslücken als "Schüler" bezeichnet.

Angriff am Tag der Inbetriebnahme

Der Angriff der Hacker erfolgte den Angaben zufolge am Mittwoch, also dem Tag der Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers. Allerdings schworen die Angreifer in ihrer Botschaft, dass sie den Ablauf des größten Experiments der Wissenschaftsgeschichte nicht stören wollten. Vielmehr wollten sie nur die Risiken im Computersystem aufzeigen.
http://derstandard.at/?url=/?id=1220458107671

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25

Mittwoch, 24. September 2008, 13:59

Also nix mit Weltuntergang!

Zitat


Schwerer Rückschlag: Teilchenbeschleuniger steht bis Frühling still

Die Panne im Kühlsystem hat sich als komplizierter als bisher angenommen erwiesen - CERN-Direktor spricht von "psychologischem Rückschlag"



Genf - Schwerer Rückschlag für die vor rund zwei Wochen in Betrieb genommene größte Forschungsmaschine der Welt: Der europäische Teilchenbeschleuniger LHC kann erst im Frühjahr 2009 neu gestartet werden, nachdem ihn eine Panne im Kühlsystem am vergangenen Freitag lahmgelegt hatte. Das teilte die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) am Dienstagabend in Genf mit. Der Schaden sei komplizierter als zunächst angenommen.

...

http://derstandard.at/?url=/?id=1220458525277
Es lebe die Schlampigkeit!

26

Sonntag, 28. September 2008, 01:10

panne im CERN

P.S.: Kleine Insider-Information zum heutigen Abschalten der Anlage. Ein nicht ganz unbekannter US-Konzern soll fehleranfällige - na sagen wir mal - "Komponenten" geliefert haben ... Ein Techniker des CERN stammelte anscheinend noch ein, "Nein, ich will keinen Fehlerbericht senden" kurz bevor ... ach, macht euch selbst ein Bild ...


(gefunden in http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/203011,70.html)



und für diejenigen, die an das schwarze loch glauben, sollen mal da einen blick reinwerfen...

http://www.cyriak.co.uk/lhc/lhc-webcams.html
um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.

sundancekid

Nur der gesunde Hausverstand machts möglich

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28

Sonntag, 28. September 2008, 11:16

CERN ist Chefsache (die Engerln haben Urlaub bis in den Frühling). Wäre interessant zu wissen wieviel die EU an Steuergeldern dazu bezhalt hat?
Für alle nochmal zum Mitschreiben:

Artikel 1. :P
Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.

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29

Montag, 29. September 2008, 12:46

Es lebe die Schlampigkeit!

Naja, 2008 ist doch einfach noch zu früh für deinen 2012 vorhergesagten "Weltuntergang"... ;)

30

Montag, 29. September 2008, 18:17

für die CERN-Gegner

:D noch ein gutes gemachtes videoclip

um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
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