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1

Mittwoch, 17. September 2008, 12:43

Vorlage für EU-Arbeitszeitrichtlinie: Auf dem Weg zur 65-Stundenwoche!

Zitat

Die von den EU-Arbeits- und Sozialministern vorgelegte
EU-Arbeitszeitrichtlinie weist sozialpolitisch ins 19. Jahrhundert
zurück: bis 65 Stunden pro Woche soll wieder gearbeitet werden können.
Die Werkstatt Frieden & Solidarität fordert die Zurückweisung der
EU-Arbeitszeitrichtlinie. Statt Verlängerung und Flexibilisierung der
Arbeitszeit fordern wir eine generelle Verkürzung der Arbeitszeit auf
35 Stunden bei vollem Lohnausgleich, damit die gewaltigen
Produktivitätsgewinne der letzten Jahrzehnte endlich zu einer
gerechteren Aufteilung der Arbeitszeit führen.weiter..........

http://www.werkstatt.or.at/index.php?opt…id=100&Itemid=1
Bei diesen Arbeitszeiten (und gutem Essen – Gentechnik, Pestizidverordnung)
brauchen wir uns keine Sorgen mehr um die Pension machen, denn wir erleben sie
nicht mehr. :thumbdown:



Ist das nicht Cool? :evil: Da hat uns unsre Regierung ja wieder
sehr geholfen. :pfui: Oder?

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2

Mittwoch, 17. September 2008, 17:25

Bessere nationale Regeln werden dadurch nicht aufgehoben, wir haben bessere.

Das ein schwarzer Arbeits und Wirtschaftsminister für diese Regelung eintritt, ist doch für die schwarze Regierungsseite logo.

3

Mittwoch, 17. September 2008, 18:00

Bei diesen Arbeitszeiten (und gutem Essen ? Gentechnik, Pestizidverordnung)
brauchen wir uns keine Sorgen mehr um die Pension machen, denn wir erleben sie
nicht mehr. :thumbdown:

Klingt komisch ..... ist aber so ! :schulter:

Bessere nationale Regeln werden dadurch nicht aufgehoben, wir haben bessere.

Caddy, da kann ich dir nicht folgen. Wenn die EU diese Arbeitszeitenregelung beschließt, dann erkläre mir bitte wozu? Wenn sie keinen Einfluß auf die EU Staaten haben kann.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

4

Mittwoch, 17. September 2008, 18:12

richtlinien

Caddy, da kann ich dir nicht folgen. Wenn die EU diese Arbeitszeitenregelung beschließt, dann erkläre mir bitte wozu? Wenn sie keinen Einfluß auf die EU Staaten haben kann.


das sind doch nur richtlinien für dijenigen die 70 arbeitsstunden arbeiten. wie caddy sagte. gilt dan nur wenns schlechter ist.

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5

Mittwoch, 17. September 2008, 18:30

das sind doch nur richtlinien für dijenigen die 70 arbeitsstunden arbeiten. wie caddy sagte. gilt dan nur wenns schlechter ist.

Jetzt muss ich auch dich Roti um eine Erklärung bitte, denn ich glaub nicht, dass ich und offensichtlich auch Gundi das falsch verstehen.

Die werkstatt.or.at schreibt:

Zitat

bis 65 Stunden pro Woche soll wieder gearbeitet werden können
Text


Das klingt für mich nicht nach einer gesetzlich verordneten Höchstgrenze, die Darüberliegende Eu-Länder zur Veminderung zu zwingen. Hier wird klar von einer ERWEITERUNG der Arbeitszeiten geschrieben.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

6

Mittwoch, 17. September 2008, 19:31

Bevor man kritisiert, sollte man sich informieren.

Zitat


ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
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7

Donnerstag, 18. September 2008, 09:41

Dein Link ist halt schon ein sehr alter!

Zitat

Ab dem kommenden Jahr gelten in Österreich neue Arbeitszeitregelungen. Verbesserungen gibt es vor allem für Teilzeit-Arbeitnehmer, die mit einem 25prozentigen Zuschlag für Mehrarbeit rechnen dürfen. Arbeitgeber profitieren von erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten. [13.08.2007]
:kopfkratz:

8

Donnerstag, 18. September 2008, 13:01

@ Caddy und Roti,

ich warte noch immer auf eine Erklärung, die mir mein "offensichtliches" Irrdenken zurecht rückt. Für mich bedeutet es eine klare Erlaubnis für eine 65-Stunden Woche EU weit. :popcorn:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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9

Donnerstag, 18. September 2008, 13:10

studiere da nicht weiter.

@ Caddy und Roti,

ich warte noch immer auf eine Erklärung, die mir mein "offensichtliches" Irrdenken zurecht rückt. Für mich bedeutet es eine klare Erlaubnis für eine 65-Stunden Woche EU weit. :popcorn:


wenn die sozialpolitischen endscheidungen in den jeweiligen ländern zu endscheiden ist, kann das von der eu nur ein vorschlag sein? die eu kann nur übers wirtschaftliche endscheiden. somit erübrigt sich für mich unnötige hirnanstrengung.

10

Donnerstag, 18. September 2008, 13:27

Hier einige Artikel, die vielleicht bei dir und Caddy für Aufklärung sorgen, wo welche benötigt wird:

Zitat von »Österreich-Zeitung«

EU erlaubt die 65-Stunden-Woche
Luxemburg, 10. Juni 2008

Der EU-Streit um Höchstarbeitszeiten ist beigelegt: Bis zu 65 Wochenstunden sollen möglich sein. Zudem werden Zeitarbeiter gleichgestellt.

Die EU-Staaten haben ihren jahrelangen Streit um Höchstarbeitszeiten und die Gleichstellung von Zeitarbeitern beigelegt. Die Arbeitsminister der 27 Mitgliedstaaten einigten sich in der Nacht zum Dienstag in Luxemburg nach langwierigen Beratungen auf gemeinsame Regeln, die unter bestimmten Bedingungen eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit von derzeit 48 auf bis zu 65 Wochenstunden ermöglichen, wie der slowenische EU-Vorsitz mitteilte. .......

....... Hitzige Debatte in Österreich
Die neue EU-Regelung setzt in Österreich nun eine hitzige Debatte in Gang. Lobende Worte kommen vom Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer, Reinhold Mitterlehner, und von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, der den Kompromiss mitverhandelte.

In Österreich würde sich laut Bartenstein nichts ändern: „Außer dass mein Schlaf ruhiger sein wird, weil wir in Sachen Arbeitszeit in den Spitälern nicht mehr gegen EU-Recht verstoßen.“ Seit zwei EuGH-Urteilen von 2000 bzw. 2003, die Bereitschaftszeit als Arbeitszeit ansahen, verstießen fast alle EU-Länder gegen EU-Recht.

„Verheerendes Signal.“
Heftige Kritik hagelt es von SPÖ, Grünen und der Gewerkschaft. ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer spricht von einem „verheerenden Signal für das soziale Europa“. Er setzt auf das EU-Parlament, das der Novelle noch zustimmen muss. „Die Abgeordneten werden sich hoffentlich nicht dem faulen Kompromiss der Mitgliedsstaaten beugen, sondern ein deutliches Zeichen für ihre politische Eigenständigkeit setzen“, so Hundstorfer.
Quelle


Zitat von »Spiegel.de«

Gewerkschafter mobilisieren gegen 65-Stunden-Woche

Die 65-Stunden-Woche, ganz legal - die EU hat sich nach mühsamem Geschacher auf eine neue Richtlinie für Arbeitszeiten und Schichtdienste geeinigt. Kritiker sind empört: SPD, Linke und Grüne finden die Regeln unzumutbar, Gewerkschaften wollen sie im EU-Parlament zu Fall bringen.

Brüssel - Mit drastischen Worten sparten nicht einmal die Parteifreunde von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz. Das Ergebnis sei ein "Schlag ins Gesicht für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen", erklärte die SPD-Sozialexpertin Karin Jöns am Dienstag in Brüssel. Der Kompromiss zur Arbeitszeit sei nicht auf Bereitschaftsdienste beschränkt: Er eröffnet quasi den Einstieg in die 60-Stunden-Woche und mehr für alle Beschäftigten, sofern entsprechende Tarifvereinbarungen getroffen werden", kritisierte Jöns. Die SPD-Politikerin betonte: "Für uns Sozialdemokraten im Europäischen Parlament sind weder die Regelungen zur Leiharbeit noch zur Arbeitszeit akzeptabel."
Quelle


Vielleicht auch noch einen kleine Informatin am Rande:
Österreicher arbeiten in der EU am längsten

Oder sollten wir uns einfach darauf verlassen, was uns die Politiker noch rasch vor der Wahl glaubhaft machen wollen :kopfkratz:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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