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hardmuf

unregistriert

51

Montag, 22. September 2008, 11:48

Unglaublich... aber leider wahr

Also das gestern war ja der Überhammer -- selten so viel gelacht.
Herr Auerbach hat sich nur Szene gesetzt indem er ständig jemand anderen unterbrochen hat, oder
ständig dieselben Floskeln vom Stapel ließ. "Die Leute glauben den Politikern nicht mehr" -- Ja, das
wir wohl stimmen aber Ihnen Herr Auerbach wird nach diesem Auftritt wohl auch niemand mehr
glauben...

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52

Montag, 22. September 2008, 11:53

Hab die gestrige Diskussion (zufällig beim durchzappen entdeckt) auch von ca. minute 10 an gesehen.

Auf mich haben die einzelnen Teilnehmer folgendermaßen gewirkt:

Ingrid Thurnher:

Sitzen meine Haare auch richtig? Und sind meine Fingernägel auch schön? Schreits nicht so, ich kann meine Gedanken nicht hören! Beantwortet direkt meinen Fragenkatalog, Sachen die mit den Fragen zusammenhängen versteh ich nicht! Hallo? Hört mir jemand zu? Hey! Wieso beachten mich die alle nicht! HALLO! *heul*

Kurz: (Unkompetente Moderatorin die Unfähig ist sich durchzusetzen. Hauptsache fesch aussehen)

Alfons Adam (Die Christen):

Der war richtig lustig. Schlecht vorbereitet und Ansichten wie von einem anderen Stern. Besonders die Sache mit der Kinderbetreuung fand ich lustig. Und das mehrmals erwähnte "Die Marxisten dort drüben!" (KETZER!! KETZER!! VERBRENNT SIE!!) :pillepalle: :zkugel:

Wilfried Auerbach (Unabhängige Bürgerinitiative Rettet Österreich / RETTÖ):

Sehr zwiegespaltener Eindruck. Einerseits sehr schlecht vorbereitet, ich denke mal falls er sich überhaupt groß auf das gespräch vorbereitet hat, dann auf die Punkte die nicht erwähnt wurden (kann sein, dass er deshalb so sehr gefordert hat Gentechnik zu erwähnen (ich persönlich hab nix gegen Gentechnik und bin (als Berufstätiger Chemiker der einen kleinen Einblick in die Materie hat, auch wenn ich nicht im Bereich Bioforschung arbeite) dafür, natürlich mit Maß und Ziel und genügend Vorabtests. Das Problem ist, dass sich die meisten Menschen nicht mit dem Thema auskennen und von der Medienpanikmache mitreißen lassen, aber das ist ein anderes Thema)

Also wie gesagt einerseits sehr schlecht Vorbereitet und ein sehr unangenehmer Gesprächspartner, der nicht sehr auf Benimmregeln achtet. Auch wenn die Emotionen hoch kochen und falsche Tatsachen geschildert würden etc. muss man sich, v.a. im öffentlichen Licht mehr im Griff haben. Allgemein also ein recht schlechter Eindruck.

Auf der anderen Seite muss man aber sagen, dass er zumindest eine große Klappe hat, die bei dem kindischen Verhalten unserer bisherigen "alten" Politiker sicher nützlich ist.

Apropos: statt "alte" Politiker hätte man auch "dienstältere Politiker" sagen können.

Wieso zu einer Gesprächsrunde von Spitzenkandidaten Rechtsexperten die explizit eine bestimmte teilnehmende Partei unterstützen zugelassen werden ist mir auch Schleierhaft.

Vielleicht wären außerdem auch alle Gesprächsteilnehmer etwas länger zu Wort gekommen, wenn nicht so viel Zeit mit herumzänkerei verschwendet worden wäre.

Fritz Dinkhauser (Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser):

Kurz: (Ein Fosil. Teilweise ein paar gute Ansichten, aber lebt einfach nicht mehr in der heutigen Welt. Es gibt wichtige brisante Entwicklungen die im Moment in Europa in Richtung Urheberrecht und Datenschutz (Stichwort: Überwachungswahn, Internetüberwachung, Elektronische Implantierchips zur Identifikation etc.) von denen ich beim Dinkhauser nicht den Eindruck habe, dass er diese Entwicklungen versteht. Ich finds auch schade, dass diese Themen kein Punkt der Diskussion waren.

An sich hat man aber bei ihm eine gewisse politische und Diskussion-Erfahrung gemerkt.

Mirko Messner (KPÖ):

In meinen Augen der am besten vorbereitete Kandidat, der sehr klar und gut seine Punkte rüberbrachte und auch gleich Fakten und Zahlen mitgenommen hat um sie zu begründen. Wenn sich alle Teilnehmer so vorbereitet hätten wäre es eine viel zivilisiertere Runde geworden. Auch schön: das aufschreiben von Stichworten statt den anderen beim Sprechen zu unterbrechen. Sowas lernt man eigentlich in der Hauptschule, schade, dass er der einzige war. Leider nicht so ganz das Parteiprogramm das ich mir vorstelle, sonst hätte er meine Stimme.

Heide Schmidt (Liberales Forum):

Bei ihr hat man die politische Erfahrung sehr gemerkt. Relativ zurückhaltend bis auf einige Punkte, aber dennoch nicht auf den Mund gefallen, und auch ein bisschen ins Gespräch "eingemischt", aber auf eine Art und weise die gerade noch OK war. Sehr schön an der Grenze.

Leider hab ich mich auch bei ihr bei einigen Punkten fragen müssen "meint sie das jetzt wirklich ernst?" und es gab einige Punkte, bei denen ich mir gedacht habe mich einer relativ gegensätzlichen Meinung erinnern zu können. Typisch Politikerin halt, Meinung dreht sich je nach Wetterlage.



Allgemein:

Allgemein fand ich es eine ziemlich unzivilisierte Runde, was nicht zuletzt an unkompetenter Moderation lag, vor allem mit sehr sehr viel kindisch anmutendem Trotzverhalten, wo ich daran zweifle es mit vernünftigen erwachsenen Menschen zutun zu haben.

Es bleibt leider mal wieder nur die Entscheidung nach dem geringsten Übel... :depress

Wär (für mich) interessant wenn der Hr. Auermann auch hier im Forum dazu Stellung nehmen würde?

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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53

Montag, 22. September 2008, 12:31

Zeimlich sachlicher Artiekl mE!

Zitat


Fünfer-Konfrontation der "Kleinen" im ORF

Von Grundsicherung über Verstaatlichung bis EU-Vertrag



Wien - Eine Fünfer-Runde der Spitzenkandidaten jener Parteien, die nicht im Nationalrat vertreten sind, aber bundesweit antreten, brachte eine breite Diskussion über die Bereiche Grundsicherung, Verstaatlichung, EU-Vertrag, Steuerrecht und Familienpolitik. Phasenweise geriet die Konfrontation am Sonntagabend im ORF zu einem stimmlichen und emotionalen Durcheinander.

Grundeinkommen

Das von LIF-Spitzenkandidatin Heide Schmidt vertretene bedingungslose Grundeinkommen stieß erwartungsgemäß auf wenig Zustimmung. Lediglich Mirko Messner von der KPÖ wollte ein noch rigideres Modell, das ausnahmslos für alle Österreicher gelten soll. Schmidt sprach von einem Rechtsanspruch, aber ab einer gewissen Einkommenshöhe würde es steuerlich nicht mehr wirksam. Dinkhauser will kein bedingungsloses Grundeinkommen, es sei aber wichtig, Menschen in Not zu helfen. Alfons Adam von der Christenpartei kann sich eine derartige Maßnahme nicht vorstellen und Wilfried Auerbach von "Rettet Österreich" will soziale Härtefälle abfedern.

Im Steuerbereich will Dinkhauser die Steuersätze senken, weil "die Leute einfach zu wenig verdienen". Adam meinte, die Christen hätten keine konkreten Steuerpläne, er sei aber für ein Müttergehalt und ein höheres Familiengeld. Auerbach meinte, er "halte am Sessel nicht mehr aus, was hier alles vom Himmel runter versprochen wird". Messner kritisierte, dass seit 1994 vor allem jene Steuern gesenkt wurden, die Besserverdienenden und der Wirtschaft zugutekommen. Er will den Spitzensteuersatz auf 60 Prozent für Einkommen ab 70.000 Euro im Jahr erhöhen. Schmidt hielt das für kontraproduktiv, kann sich aber vorstellen, die Begünstigung vom 13. Und 14. Gehalt für Einkommen ab 200.000 Euro jährlich zu streichen.

Kinderkrippen als "Misshandlung"

Einen heftigeren Wortwechsel zwischen Schmidt und Auerbach mit einer Klagsdrohung der LIF-Kandidatin gab es beim Vorwurf des "Rettet Österreich"-Proponenten, dass Bürger, die für das Liberale Forum Unterstützungserklärungen abgegeben haben, dafür Geld erhalten hätten. Schmidt sprach von Infamie und Unterstellung. Zur jüngsten Debatte über Lobbying-Geschäfte im Zusammenhang mit Eurofighter von LIF-Chef Alexander Zach sprach Schmidt von einem "Problem, über das wir reden" werden. Rücktritt von Zach sei kein Thema.

Adam bezeichnete beim Thema Familienpolitik Kinderkrippen als eine "Art von Kindesmisshandlung". Schmidt nahm den Christen-Kandidaten "nicht sehr ernst", weil die Realität eine andere sei und man dringend flächendeckend sowohl Kindergärten als auch Kinderkrippen brauche. Dinkhauser meinte, "es hat alles was für sich", aber Kinder könnten auch zum Vater gehören. Das missfiel Adam, der einwarf, "wird er dem Kind dann auch die Brust geben?". Auerbach gab Adam recht. Messner sprach von einem "patriarchalen Dunkelmännertum der übelsten Art" durch Adam und Auerbach.

Verstaatlichung

Beim Thema privat oder Staat kritisierte Messner auch angesichts der Finanzmarktkrise, dass Gewinne privatisiert werden sollen, Verluste dagegen vergesellschaftet, und "wir wollen das genau umgekehrt". Dinkhauser kann sich eine Verstaatlichung in den Bereichen Wasser, Strom, Kanal oder Versorgungssicherheit als sinnvoll vorstellen. Auerbach sah daraufhin gleich den Kommunismus auferstehen. Allerdings meinte er dann, man müsse sich diese Frage von Fall zu Fall ansehen. Adam teilte wiederum die Meinung von Auerbach. Das kommunistische Konzept, "dass alle gleich arm sind", komme für ihn überhaupt nicht infrage. Schmidt meinte, es gebe in Österreich sicher keinen Verstaatlichungsbedarf.

Das EU-Thema nahm Auerbach zum Anlass, um zu behaupten, dass die Wahrheit beim EU-Vertrag immer zu kurz komme. Messner sagte, Österreich sollte die Neutralität als Beispiel der Methode der Friedenspolitik einbringen. Dinkhauser sprach sich für eine Volksabstimmung aus, den EU-Vertrag habe er nicht gelesen. Adam meinte, die EU mache ihm Sorgen. Vom Friedensprojekt sei er nicht mehr so überzeugt, seit es die EU-Sanktionen gegen Österreich gegeben habe. Schmidt meinte, die EU könne nicht alle Wünsche erfüllen, aber der Lissabon-Vertrag sei ein wichtiger schritt zu mehr Demokratie. Sie selbst sei heftig gegen nationale Volksabstimmungen.

http://derstandard.at/?url=/?id=1220458721165

54

Montag, 22. September 2008, 13:27

RE: Auerbach bei der "kleinen" Elefantenrunde

Hallo an alle!

Hab grade die Diskussion gesehen und frage euch, wie ihr den Herrn Auerbach gefunden habt.
Ich hatte das erste Mal das "Vergnügen" den Herrn Auerbach zu erleben und muss sagen, dass ich seine Art in der Diskussion mehr als unkommunikativ finde. Er fiel jedem bei jeder Gelegenheit ins Wort, versuchte sie zu übertönen und konnte nicht einmal von der Frau Thurnher eingebremst werden (wobei ich der Frau Thurnher auch nicht viel Potential als Moderatorin einer solchen Sendung zuspreche).
Alles in Allem MUSS ich sagen, dass mich Herrn Auerbachs Auftritt sehr davon abhält RETTÖ zu wählen!!!

mfG
guest123
hallo erst mal es ist dir vielleicht auch schon mal so gegangen du wolltest etwas erreichen und die andern labern nur dumm rum aber du hattest ein ziel-jetzt nicht irgendwann.. es ist zwar unkommunikativ dazwischen zu reden nur auf jeden fall besser als ruhig zu sitzen und sich müll anzuhören. rettö vertritt den bürger und in vielen fällen stosst es dem bürger eben auf was die daher reden -ausserdem sind emotionen die nicht gespielt sind sehr hilfreich den sie sagen mehr als leere floskeln-sie zeigen das herr auerbach das nicht aus eigennutz macht sondern weil wir gezwungen werden dazu,zudem hat er 3 kinder denen er später nicht erklären will warum er damals so blöd war und nichts unternommen hat --die zukunft sieht nicht rosig aus --genmampf --überwachung--keine selbstbestimmung-armut soziale kälte -würden wahlen etwas bewirken wären sie schon längst abgeschafft --oder warum wurden wir nicht gefragt ob wir den vertrag von lissabon wollen--die einzigen die befragt wurden in ganz europa waren die iren und die sagten nein. das sollte uns zu denken geben
mit freundlichen grüssen

thomas hämmerle :kopfkratz:

55

Montag, 22. September 2008, 13:41

durchgelesen

habe wie ein zeitungsleser alles durchgelesen. bin der meinung, das alles + - o steht.

das einzige, das RETTÖ durch das zeitwort.at bekannter wurde. aber es ist ja noch eine woche zeit.

56

Montag, 22. September 2008, 13:48

RE

Leider bin ich auch schwer enttäuscht..das ging ziemlich in die Hose..schade! :sad:
Glaubst Du dass du es besser gekonnt hättest?


Ich kann mich erinnern das auch bei dir schon einiges in die
Hosen gegangen ist. :-P

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Maladaja

unregistriert

57

Montag, 22. September 2008, 13:54

Im Zentrum Diskussion

Der gestrige Auftritt bei der Im Zentrum Diskussion von Herrn Auerbach war absolut peinlich und unseriös!

Weiters würde mir noch "katastrophal" dazu einfallen! Außerdem vermittelte Herr Auerbach den Eindruck schlecht vorbereitet zu sein und sehr wenige bis gar keine Inhalte präsentieren zu können!



Es grüßt

Maladaja

58

Montag, 22. September 2008, 14:09

wo kommen diese ganzen unregistrierten affen daher, hat die der asy im internet angeheuert

59

Montag, 22. September 2008, 14:11


Inhalte? Man kann vom RETTÖ also mehr erwarten als gegen das Bein der EU pinkeln? Es war halt keine Diskussion über die EU sondern über die Programme der Parteien. Bin selbst auch nicht zufrieden, weil einfach viel zu viele unterschiedliche Themen angekratzt wurden.

Es war auch keine Diskussion über Parteiprogramme.Es wurde über das diskutiert was Frau Thurnherr vom Herrn Wrabec vorgeschrieben bekommen hat.

Es hätten jedem kandidaten 10 Minuten gebührt,in denen er sein Programm vorstellt,und darüber hätte man dann 30 Minuten diskutieren können.

Aber der ORF hat wieder einmal seine Aufgabe als Parteifunk unter Beweis gestellt,wo information und unabhängige Berichterstattung mit Füßen getreten werden.

60

Montag, 22. September 2008, 14:17

RE: RE



Leider bin ich auch schwer enttäuscht..das ging ziemlich in die Hose..schade! :sad:
Glaubst Du dass du es besser gekonnt hättest?


Ich kann mich erinnern das auch bei dir schon einiges in die
Hosen gegangen ist. :-P

Ich hätte die Diskussion sicher besser leiten können,und qualifizierter als dieser Lewinsky Verschnitt namens Thurnherr.

Woher willst du wissen was in meiner Hose gewesen ist :poptuschi:

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