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ASY

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1

Montag, 6. Oktober 2008, 12:16

Österreich : Mann tötet schlafende Schwiegereltern mit Flammenwerfer

Zitat

Schwiegereltern mit Flammenwerfer getötet

GRAZ. Geständig ist jener 48-Jährige, der im Verdacht steht, in der Nacht auf Samstag bei Hartberg seine Schwiegereltern mit einer zu einem Flammenwerfer umfunktionierten Propangasflasche getötet zu haben.


„Ja, verurteilt’s mich, ich bin der Täter“, sagte der Verdächtige Franz B. gestern bei der ersten Einvernahme am Krankenbett. „Das war aber auch die einzige konkrete Aussage des Mannes“, sagt Chefermittler Anton Kiesl vom Landeskriminalamt Steiermark.
Franz B. steht im Verdacht, seine Schwiegereltern Hermann (83) und Margarethe (84) J. nach einem Streit angezündet zu haben. Die Eheleute lebten zusammen mit ihrer Tochter und deren Ehemann in einem Haus in St. Magdalena am Lemberg. Die Pensionistin war beinamputiert und bettlägerig. Das Pensionistenpaar hatte sich im Schlafzimmer befunden, als Franz B. das Zimmer betrat. „Er hat dazu eine Propangasflasche so manipuliert, dass sie quasi als Flammenwerfer fungierte“, sagt Kiesl. Margarethe J. verbrannte hilflos im Bett, ihr Ehemann schleppte sich noch ins Freie, wo er jedoch den Verletzungen erlag.
Die Ehefrau von Franz B. rettete sich durch einen Sprung aus dem ersten Stock des Hauses ins Freie und alarmierte die Polizei. Gestern wurde über Franz B. die Untersuchungshaft wegen des Verdachtes des Mordes verhängt.
Der 48-Jährige hatte sich nach der Tat mit Schnitt- und Stichverletzungen selbst töten wollen. Die Verletzungen sind jedoch nicht lebensbedrohlich. Zusätzlich hat der Verdächtige eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten.
„Über das Motiv hat der mutmaßliche Täter keine Auskünfte geben wollen oder können“, sagt Kiesl. Franz B. habe bei der Einvernahme einen verwirrten Eindruck gemacht. Nach wie vor geht die Polizei jedoch davon aus, dass der Oststeirer mit der langjährigen Pflege der Schwiegereltern überfordert war.
http://www.nachrichten.at/regional/oesterreich/740660
Ist das nicht eine kranke Gesellschaft? Für mich völlig unverständlich, warum ein Mensch, der seine Schwiegereltern auch noch pflegt, dann so eine abscheuliche Tat begeht.

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2

Montag, 6. Oktober 2008, 12:25

weilo viele aufs pflegegeld aus sind, aber dann mit dem pflegefall nicht zurechtkommen

3

Montag, 6. Oktober 2008, 14:00

Ist das nicht eine kranke Gesellschaft


Ich bin nicht krank.

Der Oasch ghead in a Schwefebergwerk, wo ea si Deppat hackln muas.

ASY

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4

Montag, 6. Oktober 2008, 15:34

Sehr konstruktiv eure Antworten, sie ändern aber trotzdem nix am geschehenen Grauen.

Ihr zählt euch nur zur guten Gesellschaft, wenn Katastrophen passieren, dann sind es immer die Anderen. :kopfkratz:

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5

Montag, 6. Oktober 2008, 16:33

Der Reini ihr Beitrag kommt sicher der Wahrheit am nächsten.

Die Amputierte hatte sicher die Pflegestufe zwischen 5-7, der alte Herr sicher 3, das sind mindestens ca. 1200 Euronen.

Sie hatten es sich leichter vorgestellt, haben es nicht mehr derpackt und er hat durchgedreht.

Jetzt ist die Marie weg und er sitzt Lebenslänglich im Häfn (oder in einer geschlossenen Anstalt).

ASY

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6

Montag, 6. Oktober 2008, 16:36

haben es nicht mehr derpackt und er hat durchgedreht.
Das ist doch trotzdem seltsam - was konnte so viel Druck ausüben?

7

Montag, 6. Oktober 2008, 16:47

Reinige einmal eine Bettlägrige Frau was ned wia oft im Tag, der Vater liegt dir den ganzen Tag in den Ohren (die Marie steckst ein (hackln duasd fia uns nix usw.), hoda duchdrahd. :pillepalle:

ASY

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8

Montag, 6. Oktober 2008, 16:55

Wie hättest du die Sache gelöst? 24 Stundenpflege ist halt sehr teuer - mit einem einzigen Einkommen sind sie in den meisten Fällen einfach nicht leistbar. Vielleicht gab es eine Vereinbarung, weitere Schwierigkeiten und böse Überraschungen?

Wir sollten den Tag nicht vor dem Abend schimpfen! Allein die Tatmerkmale lassen auf Unzurechnungsfähigkeit des Täters schließen. Wer so etwas veranstaltet ist kein Krimineller, sondern sicherlich kopfkrank.

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9

Montag, 6. Oktober 2008, 17:16

der asy hat von dem allen keine ahnung, die gier is eben ein hund

10

Montag, 6. Oktober 2008, 17:36

Wie hättest du die Sache gelöst?


Kann ich dir genau sagen.

Meine Eltern sind leider schon tot.

Meine Gattin pflegt ihre 88jährige verwitwete Mutter, die noch im eigenen Haus lebt, ihre Schwester unterstütz sie dabei.

Da die Schwägerin kein Auto hat, ist die Aufteilung ca. 60/40, meine ältere Tochter putzt ihr einmal im Monat die Fenster, den kleinen Garten machen die Schwestern gemeinsam.

Soweit, so gut.

Das Problem ist die zunehmende Verblödung. Sie ist schon Stocktaub, Halbblind, das Gefühl in den Fingern ist weg und seit drei Jahren war sie nicht mehr im Gärtlein vor der Tür, Zähne hat sie fast keine, zum Zahnarzt geht sie nicht (dieses Problem gab es schon vor x Jahren).

Sie hat die Pflegestufe 2, das reicht nicht einmal fürs Benzingeld und die Monatskarte für die zwei "Madln".

Besonders lustig ist diese Situationfür die Zwei nicht.

Ich bin für die groben Sachen im Haus zuständig.

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