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Mittwoch, 8. Oktober 2008, 16:41

stoOrganentnahmen bei "Sterbenden"

1982 wurde im Nationalrat mit den Stimmen ALLER Parteien als Novelle zum Krankenanstaltengesetz das Bundesgesetz über die Organentnahme bei "Verstorbenen" beschlossen, das die "operative Entnahme von Organen erlaubt, sobald der "Spender" verstorben ist und soweit der "Spender" dem nicht schriftlich widersprochen hat. Nun sind aber Organe von Toten unbrauchbar, nur die Organe eines (für "hirntot" erklärten) Menschen, der aber noch atmet und fiebert, können für Transplantationen verwendet werden.

Sterbende Unfallopfer werden - anscheinend deshalb - für tot erklärt, weil man ja etwas von ihnen will, nämlich ihre Organe. Sobald jemand für hirntot erklärt wird, verliert er jeglichen Rechtsschutz als Person, er hat keine Lobby mehr. Die Hirntod-Diagnose ist heute praktisch ein Todesurteil ohne Berufungsmöglichkeit.

Wieder einmal zeigt ein Blick auf das Bundesgesetz, dass NIEMAND eine persönliche Verantwortung trägt. Die ehem. Bundesministerin Rauch-Kallat sprach in Zusammenhang mit einer "NEUEN" Gesundheitspolitik von den Prinzipien: Gerechtigkeit, Eigenverantwortung und ENTSCHEIDUNGSFREIHEIT, es wäre schön, wenn dem noch die "Würde des Menschen" hinzugefügt würde.

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2

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 16:54

dazu kommt noch,

das unser land eines der zezier (was für ein wort) freudigsten länder der welt ist.

auserdem könnten immer mehr gehirntode gerretet werden. die medizintechnik schreitet voran. oder doch bei gehirntode nicht?

der umkehrschluss. wer zustimmt, sollte eine kleine tetowierung am körber bekommen. leider ist es gegen den kleinen gerichtet und unmenschlich.

3

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:02

Die medizinische Wissenschaft schreitet ständig voran, doch woher sollten sie sonst ihre benötigten Organe bekommen? Jeder - oder fast jeder vertraut einem Arzt, der mitteilt, dass der Angehörige im Sterben liegt und hirntot ist. Es gibt jedoch über 30 verschiedene Definitionen von Hirntod. Die damals gefassten Beschlüsse sind längst überholt und unhaltbar. Die kaum bekannte Widerspruchsregelung bedeutet, dass jeder, der nicht ausdrücklich und schriftlich einer Organentnahme widerspricht, damit einverstanden ist, seine Organe nach seinem (Hirn)Tod zur Verfügung zu stellen.

4

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:33

Die kaum bekannte Widerspruchsregelung bedeutet, dass jeder, der nicht ausdrücklich und schriftlich einer Organentnahme widerspricht, damit einverstanden ist, seine Organe nach seinem (Hirn)Tod zur Verfügung zu stellen.



Und genau hier ist eine Änderung nötig, nur wer sich ausdrücklich als Organspender eintragen lässt, sollte als Organersatzbank benützt werden dürfen.
Der Körper mit seinen Organen ist ein fester Bestandteil unseres Daseins, und ich finde das es kein Recht für Dritte geben darf, das diesen Zustand missachtet.
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

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5

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:45

freunde.

wie soll ich das meine freunde-organe wieder erklären. sie bekommen alles von mir. jetzt soll ich sie hintergehen und einfach hergeben.nein das tue ich nicht. sofort gross eintetowieren, kein organspender. für alle staaten der erde.

hopla, muss es auch dokumentieren. auch in alle sprachen der welt? da muss ich ja immer einen rucksack mittragen.

6

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:46

Richtig! Und die Menschen müssten vor allem darüber aufgeklärt werden, dass die Organentnahme nicht - wie allgemein angenommen - nur dann erfolgt, wenn man einen Spenderausweis hat, sondern automatisch bei jedem, weil ab dem Zeitpunkt der Feststellung des (Hirn)Todes der Körper im Besitz der Klinik ist. Genauso verhält es sich auch bei Fehlgeburten, IVF usw. Ab Verlassen des Mutterkörpers ist das Kind als "Organabfall" definiert und gehört der Klinik.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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7

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:48

Ein bischen haben wir hier schon darüber diskutiert

Leiden von Organempfänger und Organspender

8

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 18:02

Meine Organe können ohne weiteres nach meinem Tod verwendet werden, wenn sie noch zu gebrauchen sind. Ich habe da allerdings gewisse Zweifel, da die meisten meiner Organe schon jetzt nicht mehr so richtig funktionstüchtig sind.....

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9

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 18:05

re.

Meine Organe können ohne weiteres nach meinem Tod verwendet werden, wenn sie noch zu gebrauchen sind. Ich habe da allerdings gewisse Zweifel, da die meisten meiner Organe schon jetzt nicht mehr so richtig funktionstüchtig sind.....



aber wenn jemand nur gehirntod ist, lebt er ja noch. viele gehirntode sind nach jahren wieder erwacht. der versuch an menschen were ja verboten.

10

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 18:12

Natürlich wäre es verboten. Doch wen will man belangen? Es ist ja "gesetzlich" legitim, einem im Sterben liegenden - trotzdem immerhin noch lebenden - Menschen, seine Organe zu entnehmen, damit die Gesundung eines anderen Menschen gewährleistet wird. Die Vorverlegung des Individualtodes durch den sogenannten "Hirntod" hat nicht nur mehrere Todeszeitpunkte, sondern auch eine enorme ethische Grauzone geschaffen. Ich jedenfalls vermisse hier das Geschrei der Kirche.

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