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Freitag, 24. Oktober 2008, 09:53

Let's make money

Auf der Spur des Geldes

Zitat

Let's Make Money ist Erwin Wagenhofers dokumentarische Kritik am internationalen Finanzsystem, das die Vermehrung von Kapital zum vermeintlich obersten Gebot erklärt hat. Mit seinem zweiten Dokumentarfilm setzt der österreichische Filmemacher seine Globalisierungskritik fort, die er mit We Feed the World – Essen Global begann.

Wohin fließen die Abermilliarden, die wir unseren Banken und Versicherung zur Anlage anvertrauen? Wie vermehrt sich unser Geld? Wagenhofer hat sich aufgemacht, diese Fragen zu beantworten und blickt in die wirren Kanäle des globalen Finanzsystems. Vorbei am Finanzzentrum London führt ihn seine investigative Reise über den afrikanischen Kontinent, nach Indien, zurück in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol.

Überall auf dem Globus arbeiten Menschen in gut sitzenden Anzügen daran, Kapital zu mehren. Auftraggeber sind Geldinstitute; Banken und Versicherungen, und damit in letzter Instanz wir selbst. Dass unser Geld nicht dazu genutzt wird, das Wohl der Menschheit zu steigern, zeigt Wagenhofers Film sehr schnell. Er lässt Akteure zu Wort kommen, die an den Schalthebeln der globalen Finanzindustrie sitzen, die uns Einblicke in ihre Arbeit geben: Da erklärt ein Wirtschaftskiller, wie im Auftrag der Weltbank Dritte-Welt-Staaten finanziell ruiniert und so politisch gefügig gemacht werden. In der Investoren-Welt werden diese Abhängigkeitssysteme verschönt als emerging markets bezeichnet - aufstrebende Märkte. Wenn noch Blut auf den Straßen dieser Märkte liegt, erklärt der Investor Guru Mark Mobius, dann ist der Zeitpunkt für Investitionen besonders günstig. Und so sieht der Zuschauer auf der Reise des Geldes, wie die Realität fiskaler Begriffe wie Deregulierung und Freihandel zum Beispiel auf den Baumwollfeldern in Burkino Faso aussieht. Subsumiert wird die Perversion dieser Maschinerie in einzelnen Bildern. Übermächtig ragt ein riesiges Billboard mit der Aufforderung "join the millionaires club today" über den Wellblech-Dächern eines indischen Slums hervor.
[...]

Quelle
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


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2

Freitag, 24. Oktober 2008, 10:21

let`s make money

Es ist die Wahrheit, die dich frei macht, nicht deine Anstrengung, frei zu sein.
Krishnamurti, 100 Jahre

ASY

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3

Freitag, 24. Oktober 2008, 10:30

Ich habe den Hinweis zum Film und eine Interview mit Erwin Wagenhofer in einer Kinozeitung entdeckt. Beeindruckend fand ich die Erwähnung der dümmlichen Ansicht, Geld würde arbeiten, denn Geld arbeitet nix. Wer meint, Geld würde arbeiten, der beutet nur Menschen aus.

ASY

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4

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 19:52

Ich bin komplett positiv überrascht - die Zeiten scheinen sich tatsächlich noch rechtzeitig zu ändern. Heute wurde in der ZiB voll Werbung für den Film gemacht. Der ORF erlaubt sich eine gute Sache, wenn das so weiter ginge, werde ich mich für GIS-Gebühren einsetzen.

Wer die ZiB noch gesehen hat, dem ist ohnehin das Kotzen gekommen. Diese von österreichischen Bürgern gewählten Schwachköpfe gehören geteert und gefedert. Sie erlauben sich unbeschreibliche Frechheiten - sie verhöhnen die Menschen.

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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5

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 19:58

Heute wurde in der ZiB voll Werbung für den Film gemacht. Der ORF erlaubt sich eine gute Sache, wenn das so weiter ginge

Da habe ich auch geschaut! Vielleicht hat das jahrelange Schicken von Infos jetzt doch etwas bewirkt!

Aber ob es wirklich noch eine Kehrtwende bzw. eine Herumreißen gibt, getraue ich mir nicht zu sagen?

ASY

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6

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 20:13

Für mich schaut es aus wie "zeigen wir doch alles, jetzt ist es eh schon wurscht" Ich bin überrascht, dass ich über die Vorgänge überrascht bin. Mir kommt das Ganze ein bisschen gach.

7

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 20:40

Fand ich ebenfalls überraschend, das der ORF dies zeigte. Sogar ein Bürgerforum hama jetzt im TV, zur Hauptsendezeit! Mal schaun was das bringt!

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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8

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 20:45

Für mich schaut es aus wie "zeigen wir doch alles, jetzt ist es eh schon wurscht" Ich bin überrascht, dass ich über die Vorgänge überrascht bin. Mir kommt das Ganze ein bisschen gach.


Das habe ich ja schon erwartet! Die Banken haben die ganze Zeit geschwiegen, wie stark sie wirklich beroffen sind. Jetzt kommt die Hilfe und auf einmal werden immer horendere Fehlbeträge genannt! Fast von einem Tag auf den anderen!

BayernLB braucht auf einmal 6,4 Mrd. - Unicredit sagt wir brauchen keine Kaptialerhöhng am Donnerstag - Am Montag darauf 6,6 Mrd. Kapitalerhöhung! Das sind keine "Peanuts!"

Und das kann mir keiner erzählen, dass das nur innerhalb von einer Woche aufgetaucht ist!

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9

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 16:13

Finde ich ja schön, dass ihr so etwas sehen könnt. :evil: bin

Bei uns kommt echt nur Scheiße. Das Politnuttengequatsche auf den öffentlichen kannste Dir sparen, Musikantenstadl ist auch nicht sehr prickelnd und ein Deutscher-Schinken (Film) uffn Samstag Abend haut mich auch nicht vom Hocker, auch wenn er immer in den TV-Zeitschriften die meisten Sternchen bekommt :roll: ......und auf den PrivSendern kommt der allerletzte Müll. Die Flimmerkiste habe ich schon fast gar nicht mehr an.
Was sollte man auch schauen ausser...ich bin zu blöde mein Kind zu erziehen, bin zu blöd zu bauen,ich dacht Schulden wären Guthaben..darum kommt Herr Zwegert :ggg: :pillepalle: , oder ich wander halt aus, mit der dollen Geschäftsidee ein Bratwurstbauchladen uff'n spanischen Markt :ggg: aufzumachen

Aua Aua.... :ggg: :ggg: was ist das Volk behämmert geworden sich so einen Scheiß anzuschauen

ASY

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10

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 17:08

Auch der RTL brachte sehr gute Sachen, es wird halt nicht so viel Propaganda gemacht. Der Klimaschwindel

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