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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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1

Freitag, 31. Oktober 2008, 13:19

Wo ist unser Geld? Wo sind die Werte, die das einfache Volk erarbeitet hat?

NA DAAAA!

Zitat


Exxon verdient 11,7 Milliarden Euro in drei Monaten

31.10.2008 | 09:43 | (DiePresse.com)

Der hohe Ölpreis beschert Exxon Mobil einen Gewinn-Sprung von 57 Prozent im dritten Quartal auf 11,685 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten summiert sich der Gewinn dadurch auf fast 29,5 Milliarden Euro.

....

http://diepresse.com/home/wirtschaft/int…426911/index.do

Man hat die Menschheit über den Energiesektor bereits abhängig gemacht!

Das Volkseigentum wurde mit Auflagen zur Privatisierung seitens der EU verscherbelt bereits! Trotzdem steigen die Staatsverschuldungen

Weiters wurden Infrastrukturen der Kommunen (Kanal, etc.) über CBL= Cross border Leasing Geschäfte verkauft!

Und das Geld des Volkes am Finanzmarkt investiert und nun gibt es riesige Wertverluste durch die mE bewusst ausgelöste Finanzkrise!

Beim Rest was die Kommunen noch halten, wird uns jetzt eine riesige Preislawine ins Haus stehen! z.B.: Bestattung plus 30%.

Wer kauft das andere alles? Werden dann auch hier massive Preiserhöhungen drohen? Ich bin sicher!

Wie seht ihr das? Aktuelle Preiserhöhungen von Kommunen kann man ja hier dann bringen! STROM, GAS, FERNWÄRME, etc.

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ASY

33.333 Beiträge sind genug

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2

Freitag, 31. Oktober 2008, 13:29

Ich glaub, ich muss dazu mal Tacheles schreiben.

Unsere ganzen wirklichen und unwirklichen Werte haben andere Eigentümer - solange wir an sie Miete und Zins in Form von Steuern und Inflation bezahlen, werden wir nicht entleibt.

Ich lebe in einem Industriegebiet, wo durchwegs schon kurzgearbeitet wird - jetzt fallen nach und nach die Arbeitgeber aus, weil sie von den zukünftigen Rettern der Menschheit vernichtet werden. Wenn alles nur noch wenigen Eigentümern gehört, so brauchst du keinen Krieg mehr - du brauchst der aufständischen Region einfach nix mehr kaufen oder verkaufen lassen.

Die Oberspitzel dieses Systems sind unsere sichtbaren Regierungen.

3

Freitag, 31. Oktober 2008, 13:35

Im Bürgerforum wo vor zwei Tagen im ORF LIVE ausgestrahlt wurde, kam auch die Meldung: Einzelne Gemeinden haben mit ihren Geldern, wo der Bürger als Gemeindesteuer zahlt, Spekulationsgeschäfte (Aktien) gemacht!

GrauTiger

unregistriert

4

Freitag, 31. Oktober 2008, 13:48

Einzelne Gemeinden haben mit ihren Geldern, wo der Bürger als Gemeindesteuer zahlt, Spekulationsgeschäfte (Aktien) gemacht!


in vielen kleinen Gemeinden ist eben der Bankdirektor der Raika gleichzeitig der Bürgermeister und wenns nicht so ist dann ist der Sohn des Bürgermeisters Bankdirektor.
z.b. Traunkirchen
Matthias Ellmauer
Bankgeschäftsleiter
Pflichtschulen 1952–1961, Försterausbildung mit Staatsprüfung 1961–1967, Absolvierung der Raiffeisenakademie in Wien 1977–1978; Präsenzdienst 1968–1969.
Bankangestellter bei der Oberösterreichischen Volkskreditbank Linz 1969, Geschäftsführer der Raiffeisenbank Traunkirchen 1973, Direktor der Raiffeisenbank Traunsee-West - Verleihung des Titels durch den Raiffeisenverband Oberösterreich 1990, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Traunsee-West seit 1992, karenziert 1995.
Mitglied des Gemeinderates von Traunkirchen seit 1973, Bürgermeister der Gemeinde Traunkirchen 1987–2002, Obmann-Stellvertreter der ÖAAB-Betriebsgruppe der Volkskreditbank 1971, Ortsgruppenobmann des ÖAAB Traunkirchen 1974–1983, Ortsgruppenobmann des Wirtschaftsbundes Traunkirchen seit 1984, Bezirksparteiobmann der ÖVP Gmunden seit 1991, Mitglied des Bundesvorstandes des Österreichischen Gemeindebundes seit 1994.

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5

Freitag, 31. Oktober 2008, 14:29

Das ist öffentliches Geld und die Bank sollte darauf hinweisen! Jetzt zahlen wir doppelt! Du hast das doch selber schon irgendwo mit den 12500€ pro Kopf selbst erwähnt!
Theoretisch kriegen wir das alles nicht mehr gebacken!
Weil der Staat ( ist das zahlende Volk und das Land, aber das kann ja nicht zahlen :D ), soll dort helfen und dort etwas investieren, wo bekannlich ja wir selber zahlen!
Siehe Banken, man gibt Geld auf die Bank, die verspekulierts, holt ein Hilfspaket vom Staat (wo du ja das Hilfspaket mitsponserst, damit die Bank dein Geld weiter verwalten kann! :schulter: Da wär ein Alarmsystem z. b. gut angebracht, wo die Politiker die Leute warnen, das du noch rechtzeitig dein Geld holen kannst! Wenn dann die Bank pleite geht, kanns uns egal sein! Wenn dort halt eien Kredit hast, mußt halt dein Auto od. dein Haus hergeben od. die Bank mit den Rückzahlungen leben! Hoffe hab das richtig erklärt.

6

Freitag, 31. Oktober 2008, 22:00

Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise ziehen: Für einen demokratischen Kurswechsel !

Zitat

Hintergründe der aktuellen Finanzmarktkrise sind die enormen Umverteilungsprozesse zu Gunsten der Konzerne und Großvermögen sowie die Auseinandersetzung zwischen den großen Machtblöcken um die globale Vorherrschaft. Die Werkstatt Frieden & Solidarität fordert einen demokratischen Kurswechsel.
Dessen Kern: Umverteilung von oben nach unten, um Kaufkraft und Realwirtschaft zu stärken, und die öffentliche Kontrolle über Banken und Finanzmarkt.


1 Die Ursachen der derzeitigen Finanzmarktkrise reichen weit zurück. Nach 1945 wurde mit dem System von Bretton-Woods versucht, der Weltwirtschaft einen stabilen kooperativen Gesamtrahmen zu geben (fixe Wechselkurse plus strikte Kapitalverkehrskontrollen), um die ökonomischen Exzesse der Vorkriegszeit zu unterbinden. Mit dem Ende von Bretton-Woods zu Beginn der 70er Jahre wird dieser kooperative Gesamtrahmen mehr und mehr durch eine Politik der hemmungslosen Konkurrenz ersetzt. Die Triebfeder der neoliberalen Globalisierung der Finanzmärkte findet sich in der parasitären Aufrechterhaltung und Durchsetzung hegemonialer Interessen. Der Stoff, mit dem diese Herrschaftsträume gefüttert werden, bildet die fortgesetzte Umverteilung von wirtschaftlichem Ertrag und politischem Einfluss hin zu einer schmalen Schicht nationaler Eliten. Instrumente der Durchsetzung dieses Eliteninteresses sind Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung.

2 Dadurch wird eine seit 1945 einmalige Umverteilung von Einkommen und Vermögen zu Gunsten der Reichen und Superreichen eingeleitet – sowohl global als auch in den Industriestaaten selbst. Die Schere zwischen dem obersten Einkommensfünftel der Weltbevölkerung und dem untersten öffnete sich von 30 : 1 in den 60er Jahren auf 90 : 1 am Beginn dieses Jahrtausends. In Europa sinkt seit den 80er Jahren die Lohnquote kontinuierlich, Arbeitslosigkeit und Armut breiten sich aus. Das EU-Binnenmarktprogramm erwies sich als Turbomotor der Umverteilung zu Gunsten der großen Konzerne auf dem Rücken von ArbeitnehmerInnen und Klein- und Mittelbetrieben. Das EU-Primärrecht schreibt das Verbot von Kapitalverkehrskontrollen sogar im Verfassungsrang fest. Die Staaten und Gemeinden wurden dadurch in eine soziale und ökologische Standards untergrabende Standortkonkurrenz hineingetrieben. Die Aushungerung der staatlichen Budgets offerierte öffentliches Eigentum den hungrigen Konzernen und Finanzmärkten zu Schnäppchenpreisen. Seit Einführung des EU-Binnenmarktes ist in der EU öffentliches Eigentum im Wert von über 700 Milliarden Euro privatisiert worden. Der damalige EU-Wirtschaftskommissar Bangemann pries den EU-Binnenmarkt als das „größte Deregulierungsprogramm der Wirtschaftsgeschichte“. Die EU-Verträge unterbinden eine solidarisch ausgerichtete Wirtschaftspolitik, indem sie allen Mitgliedstaaten die Verpflichtung zur „offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb“ aufoktroyieren.

3 Die Neoliberalen versprachen, dass die steigenden Gewinne von heute die Investitionen von morgen und die Arbeitsplätze von übermorgen sind. Tatsächlich hat es sich anders verhalten. Die wachsende Umverteilung zu Gunsten der Gewinne, ließ die Massenkaufkraft zurückfallen, sinkende Absatzerwartungen führten zu sinkenden Investitionsquoten und Wachstumsraten. Die überbordenden Gewinne und Vermögenszuwächse der oberen Schichten drängten zunehmend in den Finanzsektor, wo sich durch die Privatisierung von Staatseigentum und der Pensionsvorsorge gewaltige Geschäfte machen ließen. Über die Deregulierung und Stärkung der Finanzmärkte wird enormer Umverteilungsdruck auf die gesamte Wirtschaft ausgeübt.

Vollständiger Beitrag siehe: http://www.werkstatt.or.at/index.php?opt…id=125&Itemid=1
Wirtschaftspolitische und - ökonomische Hintergründe siehe auch: www.nachdenkseiten.de

derphaetonsack

unregistriert

7

Freitag, 31. Oktober 2008, 22:23

Ich glaub, ich muss dazu mal Tacheles schreiben.

Unsere ganzen wirklichen und unwirklichen Werte haben andere Eigentümer - solange wir an sie Miete und Zins in Form von Steuern und Inflation bezahlen, werden wir nicht entleibt.

Ich lebe in einem Industriegebiet, wo durchwegs schon kurzgearbeitet wird - jetzt fallen nach und nach die Arbeitgeber aus, weil sie von den zukünftigen Rettern der Menschheit vernichtet werden. Wenn alles nur noch wenigen Eigentümern gehört, so brauchst du keinen Krieg mehr - du brauchst der aufständischen Region einfach nix mehr kaufen oder verkaufen lassen.

Die Oberspitzel dieses Systems sind unsere sichtbaren Regierungen.


du kannst ja doch verständlich schreiben :shock: hättest du das in einem anderen thread so gemacht (du weißt schon..furchen etc) hätt ich auf anhieb kapiert auf was du anspielst...aber naja..scho rum ums eck

ASY

33.333 Beiträge sind genug

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8

Samstag, 1. November 2008, 09:28

Freilich, ich muss zugeben, manchmal werden Diskussionen mit mir kompliziert, besonders, wenn mir der Gesprächspartner nicht bekannt ist und ich den Kern des Gesprächs nicht verlieren will. Das darfst mir verzeihen, weil ich net immer weiß, wie die Gegenübers drauf sind.

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9

Samstag, 1. November 2008, 10:16

Unsere ganzen wirklichen und unwirklichen Werte haben andere Eigentümer - solange wir an sie Miete und Zins in Form von Steuern und Inflation bezahlen, werden wir nicht entleibt.
Vor allem wird mit den unwirklichen Werten - welche gestützt von den Medien als real präsentiert werden(*) - den wahren Werten eben dieser entzogen. Was eigentlich bedeutet, dass die realen Werte natürlich nach wie vor existieren, bloß gehen diese in den Händen jener über, welche die irrealen Werte erzeugen.

Ich lebe in einem Industriegebiet, wo durchwegs schon kurzgearbeitet wird - jetzt fallen nach und nach die Arbeitgeber aus, weil sie von den zukünftigen Rettern der Menschheit vernichtet werden. Wenn alles nur noch wenigen Eigentümern gehört, so brauchst du keinen Krieg mehr - du brauchst der aufständischen Region einfach nix mehr kaufen oder verkaufen lassen.
Im großem gedacht ist es noch viel perverser.

Viele (überschuldete) Staaten schießen momentan Milliarden in Banken. Banken besitzen durch Hypotheken etc. viele Häuser sowie andere Besitztümer und der Staat "kauft" sich nun einen Teil davon mit der Arbeitskraft der Leute im Lande. Das wäre isoliert betrachtet vielleicht noch irgendwo in Ordnung, wenn es eine echte Demokratie gäbe und der Staat den Menschen im Lande gehört. Doch der Staat ist hoch verschuldet und jemand der Schulden hat, hat auch nicht die volle Selbstbestimmung über sich selbst.

Somit kauft der Staat zwar indirekt diese Anteile an Besitztümer aber gehören tuen diese dann den Gläubigern des Staates.



(*) Es wurde von den Medien immer wieder berichtet, dass der Anstieg des Rohöls durch den höheren Bedarf von China und Indien verursacht wurde. Dabei waren es bspw. die Deutsche Bank und einige andere, welche durch riesen Spekulationssummen diese Preis in die Höhe trieben. Aber alle Medien (auch "staatliche" wie orf, ard, zdf ...) berichteten etwas anderes.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

GrauTiger

unregistriert

10

Samstag, 1. November 2008, 11:12

Unsere ganzen wirklichen und unwirklichen Werte haben andere Eigentümer


Was sind eigentlich Werte?

Ist es ein Stück Papier auf dem eine Zahl steht?

ein Auto bei dem die Fenster auf Knopfdruck auf und zu gehen?

ein Haus mit 200m² oder mehr?

eine Urlaubsreise auf eine Südseeinsel und dort im Club von Animateuren auf Trab gehalten werde?

wie sagte einmal ein Aboriginal als er in Frankfurt war: "Ihr Europäer seit ein komisches Volk, das Geld, das auf die Straße fällt hört ihr, aber das Singen der Vögel hört ihr nicht.

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