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Winfried Sobottka

unregistriert

1

11.11.2008, 23:12

Wissenschaftliche Erkenntnis: Es gibt Untermenschen!

Definition: Wer einem anderen Menschen Gehorsam schuldet, ist ein Untermensch, denn er bestimmt nicht über sich, sondern lässt über sich bestimmen, und damit steht er niedriger als der Bestimmende, der aber höchstens ein Mensch sein kann.

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2

12.11.2008, 00:11

Wissenschaftlich würde ich diese Erkenntnis nicht nennen, obwohl ich von der Wissenschaft ohnehin nicht so viel halte. Allerdings ist Deine diesbezügliche Ausführung sehr interessant und ich hoffe, dass diese möglichst viele gehorsame Menschen lesen werden.

Denn eines ist auch klar, die Gehorsamen sind doch eigentlich gar nicht so gehorsam wie sie tun. Ich denke dass in jedem Menschen der Drang/Trieb nach freier Entfaltung steckt, aber aus irgendwelchen Gründen sie sich nicht trauen. Du hast doch in einem anderen Thread bezüglich Kinderschänder geschrieben, dass Menschen aus ihrer Geschichte so werden wie sie sind. Da stimme ich Dir auch voll zu, weil die Aktionen von Menschen stets das Ergebnis von "Erfahrungen" ihrer Vergangenheit sind.

Die gleiche Regel sollte man auch hier bei den Gehorsamen gelten lassen!
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Winfried Sobottka

unregistriert

3

12.11.2008, 00:25

Wissenschaftlich würde ich diese Erkenntnis nicht nennen, obwohl ich von der Wissenschaft ohnehin nicht so viel halte.


Echte Wissenschaft baut auf nichts anderem als auf Objektivität von Feststellungen und auf Logik in den Schlussfolgerungen. Wovon hältst Du nicht so viel, von objektiv richtigen Feststellungen, oder von logisch korrekten Folgerungen?

Denn eines ist auch klar, die Gehorsamen sind doch eigentlich gar nicht so gehorsam wie sie tun. Ich denke dass in jedem Menschen der Drang/Trieb nach freier Entfaltung steckt, aber aus irgendwelchen Gründen sie sich nicht trauen.


Du verkennst an der Stelle, dass der dominierte, an Selbstentfaltung also gehinderte Mensch nur zwei Möglichkeiten hat, solange er sich nicht befreit hat: Entweder, er frisst unterdrückte Entfaltung in sich hinein und wird ernsthaft krank, oder er reagiert sich an anderen ab, die es nicht verdient haben. Je mehr Zucht in einer Truppe, desto grausamer ist sie.


Da stimme ich Dir auch voll zu, weil die Aktionen von Menschen stets das Ergebnis von "Erfahrungen" ihrer Vergangenheit sind.

Die gleiche Regel sollte man auch hier bei den Gehorsamen gelten lassen!


Was willst Du damit konkret sagen? Ich sehe nämlich nicht, dass ich da unterscheide!

ASY

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4

12.11.2008, 00:29

und damit steht er niedriger als der Bestimmende, der aber höchstens ein Mensch sein kann.
Jein, weil die/der nicht Bestimmende auch nicht verantwortlich ist.

Wer sagt, dass das Bestimmen einen höheren Wert verleiht? Abzuwarten kann und ist oft eine erfolgreiche Tugend.

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5

12.11.2008, 00:32

Echte Wissenschaft baut auf nichts anderem als auf Objektivität von Feststellungen und auf Logik in den Schlussfolgerungen. Wovon hältst Du nicht so viel, von objektiv richtigen Feststellungen, oder von logisch korrekten Folgerungen?
Nur was ist "wahre" Wissenschaft? Letzten Endes ist das doch nur eine Frage der Perspektive. Was für Dich eine logisch korrekte Folgerung ist, ist für den anderen schon wieder eine Verschwörung.

Du verkennst an der Stelle, dass der dominierte, an Selbstentfaltung also gehinderte Mensch nur zwei Möglichkeiten hat: Entweder, er frist unterdrückte Entfaltung in sich hinein und wird ernsthaft krank, oder er reagiert sich an anderen ab, die es nicht verdient haben. Je mehr Zucht in einer Truppe, desto grausamer ist sie.
Das verkenne ich doch nicht. Das Krankwerden oder das Abreagieren der Unterdrückung ist doch nur ein Beweis meiner These, dass diese Menschen doch eigentlich gar nicht so gehorsam sind sondern tatsächlich den Drang nach Entfaltung haben. Bloß äußert sich deren Entfaltung dann in einer destruktiven Art und Weise.

Was willst Du damit konkret sagen? Ich sehe nämlich nicht, dass ich da unterscheide!
Warum fühlst Du dich angegriffen? Meine Aussage dahin gehend war doch deutlich genug.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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6

12.11.2008, 00:32

Denn eines ist auch klar, die Gehorsamen sind doch eigentlich gar nicht so gehorsam wie sie tun. Ich denke dass in jedem Menschen der Drang/Trieb nach freier Entfaltung steckt, aber aus irgendwelchen Gründen sie sich nicht trauen. Du hast doch in einem anderen Thread bezüglich Kinderschänder geschrieben, dass Menschen aus ihrer Geschichte so werden wie sie sind. Da stimme ich Dir auch voll zu, weil die Aktionen von Menschen stets das Ergebnis von "Erfahrungen" ihrer Vergangenheit sind.
Eindeutig ja.

derphaetonsack

unregistriert

7

12.11.2008, 00:34

tja und woanderst heißt es dann wieder man soll die vergangenheit vergessen und streichen ... wat denn nu :kopfkratz: vergessen oder handeln wie man es gelernt hat :oooch:

Winfried Sobottka

unregistriert

8

12.11.2008, 00:38

und damit steht er niedriger als der Bestimmende, der aber höchstens ein Mensch sein kann.
Jein, weil die/der nicht Bestimmende auch nicht verantwortlich ist.

Wer sagt, dass das Bestimmen einen höheren Wert verleiht? Abzuwarten kann und ist oft eine erfolgreiche Tugend.


Auf blauen Dunst hin abzuwarten kann niemals klug sein. So, wie Du offenbar vergeblich darauf wartest, dass derphaetonsack irgendwann aufhört, zwischen meine Beiträge zu pissen. Anders kann man das nicht bezeichnen, was er tut. Offenbar Dein Wohlwollen geniessend, nach wie vor.

Ansonsten: Willst Du hier leugnen, dass Befehl und Gehorsam ein Oben-Unten-Verhältnis begründen? Der Untermensch steht und stand auch bei den Nazis für den Sklaven! Die Nazis machten das bloß andersherum: Sie bezeichneten bestimmtn Rassen als Untermenschen, und leiteten daraus das "Naturrecht" ab, diese Rassen versklaven zu dürfen. Ich bezeichne nicht Rassen als Untermenschen, sondern Sklaven, eben solche, die Gehorsam leisten.

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9

12.11.2008, 00:39

tja und woanderst heißt es dann wieder man soll die vergangenheit vergessen und streichen ... wat denn nu :kopfkratz: vergessen oder handeln wie man es gelernt hat :oooch:
Man kann es doch nicht vergessen, also warum sollte man es versuchen?

Wichtiger scheint mir zu sein, seine oder die Vergangenheit von anderen mit den nötigen Abstand zu analysieren. Vielleicht erkennt man daraus warum man so denkt oder handelt wie man es eben tut.

Schopenhauer meinte, "man kann tun was man will, aber nicht wollen was man will!"

Nun bin ich der Meinung, dass man nicht alles tun kann was man will, aber wenn man aus der eigenen Analyse weiß warum man es will (aber vielleicht nicht darf), kann man doch damit sein Tun gut steuern.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

derphaetonsack

unregistriert

10

12.11.2008, 00:40

was sind schon 340 jahre :schulter: :oooch:

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