Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

1

Donnerstag, 13. November 2008, 01:55

Schulstreik: 100.000 deutsche Schüler protestieren für bessere Bildung

Zitat

Berlin (AFP) — In ganz Deutschland sind am Mittwoch mehr als hunderttausend Schüler für ein besseres Bildungssystem auf die Straße gegangen. Allein in Berlin protestierten laut den Veranstaltern rund 10.000 Schüler gegen überfüllte Klassen und forderten die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, das in ihren Augen zu einer sozialen Spaltung führt. Die Polizei sprach von rund 8000 Demonstranten, knapp tausend von ihnen stürmten zudem kurzzeitig die Berliner Humboldt-Universität. An den bundesweiten Schulstreiks beteiligten sich rund 40 Städte. Zu dem Protest hatte das Bündnis "schulaction" aufgerufen. FDP und die Linke begrüßten die Aktionen.

Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich bundesweit rund 125.000 Jugendliche an den Protestaktionen. So demonstrierten etwa in Braunschweig, Bremen und Hannover jeweils rund 8500 Schüler, in Hamburg 6000. In Frankfurt am Main, Kassel und Gießen gingen insgesamt knapp 9000 Schüler auf die Straße, in Stuttgart, München und Kiel jeweils rund 5000.
In Berlin forderten die Schüler auf ihrer Kundgebung Klassengrößen von maximal 20 Schülern, die Abschaffung des Notendrucks und mehr Geld für Lehrmittel. Es gebe zu wenig Lehrer und zu viele Schüler in den Klassen, kritisierte etwa die 13-jährige Kristina Kalinovski, die gemeinsam mit ihren Freundinnen zu der Demonstration in Berlin erschienen war. "Das ist ungerecht." An Berliner Gymnasien sitzen laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Durchschnitt 28 Schüler in den Klassenräumen. An Realschulen sind es 27, an den Grundschulen durchschnittlich 24 Kinder pro Klasse.
http://afp.google.com/article/ALeqM5jI-Y…5cvp5dE7W6kkfng

Herrlich, wenigstens übernehmen unsere Nachkommen die Verantwortung für die gierige, billig abgespeiste Hirnlosigkeit unserer Vorfahren. In Deutschland ist ja bekanntlich der Generalstreik verboten, also müssen die Kinder auf die Straße.

Auf Kinder werden sie doch nicht etwa schießen?

Hier noch Bilder vom Schulstreik in Hamburg.
http://www.steinbergrecherche.com/08schulstreik.htm#Bilder

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

derphaetonsack

unregistriert

2

Donnerstag, 13. November 2008, 01:58

Auf Kinder werden sie doch nicht etwa schießen?


neee ausser es sind schüler von der (oder einer) rütli schule...dann aber auch nur mit wasser

3

Donnerstag, 13. November 2008, 07:24

beim asy schießen sie schon wieder auf die kinder

ich bin auch für ein besseres schulsystem und zwar ein ganz ein haufen mehr sonderschulen, für unsere asozialen österreicher und unseren faulen ausländerkinder
noch dazu gebe es dann weniger arbeitslose lehrer und die hauptschulen hätten wieder einen besseren ruf

Das_Gewissen

unregistriert

4

Donnerstag, 13. November 2008, 07:42

Anstatt zu demonstrieren, sollten diese sich auf den Hintern setzen und lernen. Rund 20 Schüler in einer Klasse ist doch nichts ungewöhnliches. Das 3 Klassen-Schulsystem ist nicht das schlechteste. Das Problem liegt nur darin, dass heute Abiturienten in Berufe reindrängen, die früher Grundschülern vorbehalten waren. Damit sind Grundschüler von vorneherein chancenlos. Und wer lernt schon gerne, wenn nach der Schule Hartz IV winkt?

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

5

Donnerstag, 13. November 2008, 07:50

in meiner schulzeit waren wir 38 in der klasse

Das_Gewissen

unregistriert

6

Donnerstag, 13. November 2008, 07:57

in meiner schulzeit waren wir 38 in der klasse


Ich kenne auch größere Klassen und gelernt wurde trotzdem.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

7

Donnerstag, 13. November 2008, 10:54

Anstatt zu demonstrieren, sollten diese sich auf den Hintern setzen und lernen.
Auf ihre Hintern sitzen sich die Schüler gerne, doch es fehlt wie beim Haider ein Gegenstück, in diesem Fall der Stuhl.

Das_Gewissen

unregistriert

8

Donnerstag, 13. November 2008, 13:12

Anstatt zu demonstrieren, sollten diese sich auf den Hintern setzen und lernen.
Auf ihre Hintern sitzen sich die Schüler gerne, doch es fehlt wie beim Haider ein Gegenstück, in diesem Fall der Stuhl.


Wozu braucht Haider noch einen Stuhl????? :kopfkratz: :kopfkratz: :kopfkratz:

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

Wanderer

Wumsbert's schlimmster Alptraum

  • »Wanderer« ist männlich
  • Private Nachricht senden

9

Donnerstag, 13. November 2008, 14:00

in meiner schulzeit waren wir 38 in der klasse


Ich kenne auch größere Klassen und gelernt wurde trotzdem.

Die Größe der Klassen macht ja gar nicht die Probleme, aber das Gefälle im Schulsystem geht schon seit ewigen Zeiten immer mehr nach oben. Mit einem guten Hauptschulabschluß kannst du heute auf dem Arbeitsmarkt praktisch nix mehr erreichen, mittlere Reife ist schon für die einfachen Jobs durch die Bank die Voraussetzung. Die Abiturienten drängen in den "Markt" der früher den guten Realschülern oder Fachabiturienten vorbehalten war (z.B. Bürojobs oder Verwaltung) und was dann noch auf der Uni landet, braucht zuerst mal Vorbereitungskurse, um überhaupt das gewünschte Fach studieren zu können.

Und das alles aus dem Grunde, daß einfach niemand mehr das Recht hat, blöd zu sein. Auch wenn das arrogant klingen mag: Früher kamen alle, bei denen es aufgrund der geistigen Voraussetzungen auch für einen Hauptschulabschluß nicht gereicht hat, in "Malocherjobs" unter (Industrie, Bau, Landwirtschaft). Durch zunehmenden Maschineneinsatz und durch Berufsgenossenschaften, die evtl. für Folgeschäden aus diesen Tätigkeiten zahlen müssen und Gewerkschaften, die für die zunehmende Verbesserung der Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder eintreten, sind diese ungelernten "Knochenjobs" mittlerweile häufig Weggefallen. Damit MUSS jemand schon einen Hauptschulabschluß aufweisen, um überhaupt irgendwas machen zu können (s.o.).

Darin liegt ja auch der Boom begründet, den die Gesamtschulen in Deutschland haben. Aufgrund der politischen Vorgaben werden dort die Schüler vielfach einfach mindestens bis zu einem minimalen Abschluß, häufig auch noch weiter, durchgeschleift, auch wenn sie dafür eigentlich gar keine Voraussetzungen haben. Denn: Die Entlaßzahlen müssen stimmen, damit die Politik in ihrem Einsatz für diese Schulform gerechtfertigt ist. Ich habe Freunde, die als Gesamtschullehrer arbeiten, und weiß daher von dem Druck, der dort von oben nach unten weitergegeben wird, damit auch bei mangelnden Leistungen am Ende gute Noten rausspringen. Und diese mangelnden Leistungen kann man auch nicht dem mangelnden Einsatzwillen der einzelnen Lehrer zuschreiben, denn dieser Fehler steckt im System.

Das viel kritisierte "Turbo-Abi" wird meiner Meinung nach zwar nicht zu einer Überbelastung der Schüler führen - dann müssen halt mal nachmittags irgendwelche Aktivitäten wie der Musikunterricht zum dritten Instrument oder die Ballettstunde nach dem Jazzdance-Unterricht aus dem ohnehin oft schon überladenen "Freizeit-Stundenplan" der Kinder zugunsten der Schulausbildung gestrichen werden. Das Problem dürfte vielmehr darin liegen, daß der Stoff von 9 Jahren jetzt in 8 Jahre reingedrückt wird und daß am Ende auch dort die Entlaßzahlen noch stimmen müssen, egal, wie viel vom Stoff dann tatsächlich hängen geblieben ist.

Auch dadurch wird die Qualität der jungen Menschen, die zukünftig auf den Arbeitsmarkt "geworfen" werden nicht besser. Irgendwann werden wir es dann an den Arbeitslosenzahlen wieder sehen.

Das_Gewissen

unregistriert

10

Donnerstag, 13. November 2008, 14:45

Also ich kenne noch Zeiten, da waren die Kinder mit 8 Jahren Grundschule, also 14jährig, reif für die Lehre. 18jährig hatten diese ihren Beruf erlernt und konnten eine Familie gründen. Heute stehen 18jährige völlig hilflos in der Welt herum. Vor geraumer Zeit befragte mich ein Mädel, im 10. Schuljahr und kurz vor der mittleren Reife nach Dreiecksberechnung. In der Untertertia, also im 8. Schuljahr, haben wir uns mit dem Binom beschäftigt, aber nicht mehr mit Dreiecksberechnung. Wenn das so weiter geht, hat bald ein Abiturient grade mal Grundschulreife. Das kann sicher nicht am 3 Klassen-Schulsystem liegen. Ich glaube auch nicht, dass wir damals intelligenter waren, als die heutigen Schüler. Irgendetwas drückt das Niveau nach unten, aber es ist nicht meine Aufgabe, das zu analysieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Das_Gewissen« (13. November 2008, 15:58)


Thema bewerten