Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

21

Freitag, 14. November 2008, 23:32

Das muss man aber schon mal hier verewigen, wenn so offen dasteht, wie ALLE Bürger bis in letze Detail beschnüffelt werden sollen.

Zitat

Protokoll
Datum: 25.06.2008
Zeit: 9:30 bis 12:00 Uhr
Ort: ÖFEG, O 738 (Schulungsraum)
Teilnehmer: siehe beiliegende Anwesenheitsliste

Tagesordnung:

1. ÖFEG-Präsentation zu "Lawful Interception für IP-basierte Dienste - Standardisierung bei ETSI"

2. Diskussion BMI und Netzbetreiber über Umsetzungsszenarien

3. Weitere Schritte

Beilagen:

1.Anwesenheitsliste
2.ÖFEG-Präsentation (Titel siehe oben)

Verteiler:
Anwesende und Ansprechpersonen des AK-TK

1.Einleitung
Hr. Mag. Andreas Ney (WKO) eröffnet die Besprechung und begrüßt die anwesenden Vertreter des BMI, der RTR und der Netzbetreiber.

Ziel der Besprechung ist es, zwischen BMI und den betroffenen Unternehmen ein gemeinsames Verständnis über eine mögliche technische Umsetzung der Überwachung von IP-basierten Diensten bzw. IP-Verkehr zu finden. Rechtliche Grundsatzfragen zur Überwachung von IP-Verkehr sind nicht Gegenstand dieser Sitzung.

Zu Beginn wird von der ÖFEG der aktuelle Status der einschlägigen ETSI-Standardisierung dargestellt. Es folgt eine Erläuterung des BMI-Vorschlags zur Überwachung basierend auf fest zugewiesenen IP-Adressen mit Hilfe gesonderter Anlagen (Sniffer) inklusive Diskussion dieses Ansatzes. Weiters wird die weitere Vorgangsweise vereinbart.

2.ÖFEG-Presentation "Lawful Interception für IP-basierte Dienste"
Die Präsentation ist hier als Beilage 2 angeschlossen.

Ein Resümee lässt sich wie folgt formulieren:

Mit der Dokumentenserie TS 102 232 (Teile 1 bis 6) stellt ETSI ein recht mächtiges Werk­zeug für eine standardisierte Überwachung von IP-Verkehr bzw. von einer Reihe von IP-basierten Diensten bereit. Allerdings wird darin auch bewusst gemacht, dass aufgrund der im Feld befindlichen heterogenen Systemstrukturen und der inhärenten Trennung zwischen Transport- und Serviceebene die unterschiedlichen Rollen der beteiligten Organisationen bzw. Unternehmen genau zu definieren sind. Insbesondere muss durch den Regulator klar gestellt werden, welche konkreten Verpflichtungen Access Network Provider, Internet Access Provider und Internet Service Provider haben.

Auf die netzinterne Überwachungsfunktion (Internal Interception Function -IIF) wird in den Standards nicht eingegangen. Jedoch werden über die Spezifikation des Handover Interface (HI 2 und HI 3) mittelbar Anforderungen an die IIF gestellt. Ob bestehende Implementierungen diesen Anforderungen gerecht werden oder mit vernünftigem Aufwand angepasst werden können, ist nicht Gegenstand der einschlägigen ETSI-Arbeiten.

3.BMI-Vorschlag und Diskussion

BMI-Vorschlag

Der Ansatz des BMI geht von der Voraussetzung aus, dass einem Teilnehmeranschluss eine feste IP-Adresse zugewiesen werden kann. Auf Ebene des IP-Layer werden in weiterer Folge alle relevanten Datagramme eines IP-Stroms dupliziert und die Kopie entweder auf einem Medium zwischengespeichert oder über entsprechende Verbindungen (z.B. IP-VPN) direkt an die überwachende Behörde übertragen. Als Trigger soll allein die fest zugewiesene IP-Adresse dienen.

Geeignete Geräte ("Sniffer") sind laut BMI am Markt verfügbar und könnten bei Bedarf auch vom BMI bereitgestellt werden.

Bis zur Verfügbarkeit von standardkonformen Lösungen sind kleine Schritte erforderlich. Der gegenständliche Ansatz stellt einen ersten Schritt dar.

Diskussion

Folgende Punkte bzw. Fragen werden aufgeworfen:

Die Zuweisung einer festen IP-Adresse ermöglicht die Erkennbarkeit der Überwachungsmaßnahme. Abhilfe bringt erst der Einsatz von IPv6 (Zeitpunkt nicht absehbar).

Betreiber verwenden für die Zuteilung von IP-Adressen unterschiedliche dynamische Adress-Pools. Die Zuweisung einer festen IP-Adresse ist abhängig von der konkreten Implementierung und kann von den Betreibern nicht in allen Fällen sichergestellt werden.

Pro Netz kann es viele Übergabepunkte für IP-Verkehr geben. Die maximale Anzahl der zu überwachenden Übergabepunkte bzw. Links ist einzuschränken bzw. definieren.

Filterung des Datenstroms: Die Verantwortlichkeit für die korrekte Filterung des Datenstroms ist unklar. Wer haftet gegenüber den Teilnehmern?
Wie wird bei NAT (Network Address Translation) vorgegangen?

Laut BMI gibt es in solchen Fällen keinen richterlichen Überwachungsbeschluss.

Welche rechtlichen Verpflichtungen treffen die Netzbetreiber? Ist die Wahrung der Netzhoheit auch in Zusammenhang mit behördlichen Überwachungsmaßnahmen sicherzustellen? Ist eine Anschaltung von fremden Überwachungseinrichtungen zulässig?

4.Weitere Schritte

Es werden folgende weitere Schritte vereinbart:

Das BMI stellt eine technische Beschreibung über derzeit eingesetzten und über die geplanten Lösungen zur Verfügung. Dabei soll insbesondere auf Dimensionierungs­aspekte und erforderliche Schnittstellen eingegangen werden.

Die ÖFEG wird Kontakt mit dem BMVIT aufnehmen und die Position des BMVIT zur Erstellung von einheitlichen rechtlichen, technischen und betrieblichen Rahmen­bedingungen für die Überwachung von IP-Verkehr sondieren.

Erstellung einer Branchenempfehlung in Bezug auf das einzusetzende technische Equipment und die betrieblichen Abläufe in einer geeignete Arbeitsgruppe

Nach Vorliegen von Inputs wird die Geschäftstelle des AK-TK zu einem Folgetermin (Termin voraussichtlich im Herbst) einladen.

Wien, 4. Juli 2008

Dipl.-Ing. Adolf Vielberth
Protokollführer


Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

22

Samstag, 15. November 2008, 20:02

Bedeutet das, das unsere Gespräche irgendwo gespeichert werden ???
Heute ist mir eine bessere Erklärung eingefallen. Das Prinzip funktioniert wie mit einem Wasserzähler. Der Trojaner (trojanisches Pferd) schleicht sich über ein Bild, einen Film oder irgendeine Datei in den PC ein und installiert hier einen sehr genauen "Wasserzähler", der den kompletten Datenfluss von deiner Leitung abzapft und speichert.

23

Samstag, 15. November 2008, 20:08

Welchen Geheimdienst interessiert mein PC. :kopfkratz:

I schenk ihm meine Festplatte, i hob kane Geheimnisse aufn Rechner.

Ich speicher auch keine wichtigen Daten auf der Festplatte.

Mochds an Knolla, setz i eam neich auf und weida gehds.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

24

Samstag, 15. November 2008, 20:33

Kannst du bitte mit deiner Naivstellerei aufhören?

Warum fragst du nicht, warum es so ausschaut, dass es getan wird? Die Hinweise sind eindeutig. Nach dem Löschen der Bilder, des Caches und der Cookies ist die Sache weg. Ich kümmerte mich nicht wirklich darum, weil mir ohnehin bewusst ist, wir werden alle bespitzelt, so es nur eine Möglichkeit gibt. Mit der Vernichtung des Postdienstes fällt eine weitere, halbwegs abhörsichere Kommunikationsplattform weg.

Caddy, aufwachen, alles liegt offen da, du musst nur das Puzzle zaummfügen. Das Volk wird jetzt endgültig in die totale Wehrlosigkeit getrieben. Wenn solche Domänen an die Wirtschaftverbrecher fallen, dann hast du keine Möglichkeit mehr dich gegen das Regime zu wehren, niemals wieder.

Verstehst du das?

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

25

Samstag, 15. November 2008, 20:37

Nach dem Löschen der Bilder, des Caches und der Cookies ist die Sache weg


Diesen Rat von dir befolge ich schon seit Jahren, Danke.

Alles andere können wir nicht beeinflussen, es gäbe dazu nur eine Alternative, kein Net.

Ob nämlich ein Hacker in meinen PC einbricht oder ein Geheimdienst, beides kann ich nicht verhindern, du (leider) auch nicht.

26

Samstag, 15. November 2008, 20:39

Ob nämlich ein Hacker in meinen PC einbricht oder ein Geheimdienst, beides kann ich nicht verhindern, du (leider) auch nicht.

Auf gut groda Michl, mir is as Wuarscht, i wähl wieda di gleichn! ;(
Wei ändern wü i nix! :oooch:

27

Samstag, 15. November 2008, 20:49

Aso, wenn ich Rettö wähle, ist mein "Combjuda" sicher !

Wäre ein Grund, Rettö zu wählen.

Bist du wirklich so naiv. Egal welche Partei am Ruder ist, die Net - Spionage kann niemand verhindern.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

28

Samstag, 15. November 2008, 21:20

Bist du wirklich so naiv. Egal welche Partei am Ruder ist, die Net - Spionage kann niemand verhindern.
Seit wann nutzt denn eine Partei gegen ein Verbrechen? Helfen Kranke gegen Krankheit?


Es geht rein um die Frage, warum der Staat seinen Souverän bespitzelt. Was hat der Souverän der Regierung getan? Oder ist es umgekehrt?


Caddy, welche Mittel haben wir, wenn ein signifikanter Teil der Regierung an der Verunfallung Haiders verantwortlich wäre?

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

29

Samstag, 15. November 2008, 21:23

Zitat

Caddy, welche Mittel haben wir, wenn ein signifikanter Teil der Regierung an der Verunfallung Haiders verantwortlich wäre

Unsere Rechtsprechung.

Da gäbe es nichts zu deuteln.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
  • Private Nachricht senden

30

Samstag, 15. November 2008, 21:31

Dann schreib mit dir alleine - ist mir echt zu deppat auf so einen Schaß zu antworten. Fang doch du a Thema an und halte dich aus solchen Konversationen raus, die du nur zu einem kleinen Teil kapierst.

Was mit deinem beschissenen Vorschlag ist, kannst du eh in der Causa Haidinger nachvollziehen, oder bei den Untersuchungsausschuss mit geschwärzten Akten.

Also echt, deine Ideen brauche ich zu meiner Zufriedenheit wie ein Gesäßfurunkel. :pillepalle:

Thema bewerten