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Mittwoch, 19. November 2008, 15:20

Warnungen von Chemie im Essen

in der heutigen zeitung steht eine überschrift:

leider konnte ich dazu keinen link im internet finden, der diesen von Christian Vollbracht wiedergibt.


Zitat

Dünnpfiff für fünf Personen

Olivenöl-Kaviar, Mango- Ravioli - Molekularküche ist der letzte Schrei. Die Rezepte verlangen allerdings große Mengen an Lebensmittelchemie.

aber es gibt noch andere meldungen:

Zitat


Chemie im Essen macht dick

Veröffentlicht am Donnerstag, 17. April 2008

Die zunehmende Belastung der Nahrung mit Chemikalien kann zu Übergewicht führen. Dies geht aus einem neuen Buch des Nahrungskritikers Hans-Ulrich Grimm hervor. Der Autor bezieht sich dabei unter anderem auf neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung. Zusatzstoffe, Giftrückstände und hormonartige Substanzen aus Plastikverpackungen könnten demnach die körpereigene Gewichtsregulierung stören und dazu führen, dass die Menschen mehr essen, als ihr Körper braucht.

Dick wird, wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht - dieses bisher gültige Dogma wird Grimm zufolge durch die neuen Forschungsergebnisse auf den Kopf gestellt. "Vergessen Sie die Kalorien", zitiert Grimm Professor Wieland Kiess, Direktor der Universitäts-Kinderklinik in Leipzig. Kiess gehört zu jenen führenden internationalen Forschern, die sich mit der Regulierung der Nahrungsaufnahme durch Hormone und Botenstoffe beschäftigen.

Wenn dieses sensible System durch hormonell wirksame Stoffe in der Nahrung gestört werde, könne dies zu Übergewicht, aber auch zu Krankheiten wie etwa Diabetes führen. Grimms Buch gibt dafür eine Fülle von Beispielen, beginnend mit der Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder.

Vor allem Aromen und Geschmacksverstärker wie etwa Glutamat könnten in die Gewichtsregulation eingreifen, aber auch Rückstände von Pestiziden. Ganz neu in Verdacht geraten sind Grimm zufolge auch hormonähnliche Stoffe aus Kunststoffen, die in den letzten Jahren immer wieder in industrieller Nahrung gefunden wurden, unter anderem in Babynahrung.

Diese Hormonchemikalien aus sogenannten "Weichmachern" in Kunststoffen galten bisher vornehmlich als Risikofaktor für Sexualität und Fortpflanzung. Nahrungskritiker Grimm berichtet über neueste Erkenntnisse etwa des US-Hormonspezialisten Frederick vom Saal von der Universität von Missouri, denen zufolge diese "Plastikhormone" auch als weit verbreitete Dickmacher in Verdacht gerieten.

Hans-Ulrich Grimm ist einer der führenden Nahrungskritiker Deutschlands. Sein wichtigstes Werk, "Die Suppe lügt", in viele Sprachen übersetzt, ist in einer Auflage von mehr als 150.000 Exemplaren erschienen und gilt als Klassiker der Ernährungsaufklärung.

Hans-Ulrich Grimm
ich habe hier nicht alles gelesen, aber denkt selber mal darüber nach
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Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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2

Mittwoch, 19. November 2008, 18:33

ist schon fast egal was man isst, chemie ist überall drin. man kann nur versuchen so wenig wie möglich davon zu konsumieren und selber immer frisch kochen.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

3

Mittwoch, 19. November 2008, 20:54

ist schon fast egal was man isst, chemie ist überall drin. man kann nur versuchen so wenig wie möglich davon zu konsumieren
ich denke, dass er konsument noch viel zu wenig informiert ist und/oder wird. das ganze BIO-getönse ist ja auch nur augenauswischerei... dazu zitiere ich sinngemäß ein gespräch mit einem vietnamesen.

Zitat

da es in vietnam keine äpfel oder birnen gibt, werden diese früchte ziemlich kostengünstig aus der VR-china, sowie etwas teurer aus den EU-ländern (oder AUS-US etc.) importiert. der vnese vor ort kauft sich das teurere obst, mit der begründung, dass das EU-obst nicht mit chemikalien behandelt sei. soweit sogut; das chinesische obst ist sogar z.t. lt. WHO gekennzeichnet, dass eben bestimmte pflanzenschutzmittel verwendet wurden. beim europ. produkt ist so eine kennzeichnung nicht notwendig, da......

  • die chinesen 100% EIN bestimmtes mittel verwenden, und sind daher gezwungen, dieses mittel zu deklarieren.
  • die europäer (oder sonst wer) verwenden 20 verschiedene mittel mit jeweils 5% und sind daher nicht deklarierungspflichtig.
was mich aber besonders zum innerlichen schmunzeln und erstaunen versetzt, ist die tatsache, dass immer mehr menschen beim bestellen von speisen (gerade beim asiaten) darauf bestehen, glutamatfrei zu kochen. und dann sieht man zufällig in das einkaufssackerl und endeckt brühwürfel, fertigsuppen, salattinkturen und ähnlichen halbfabrikatszeug in nicht unerheblichen mengen. so als wären die produkte, die man dort kaufen kann wo man aldi schönen (chemisch gedopten) sachen bekommt OHNE glutamat.

um die sog. bioprodukte auf's korn zu nehmen, kann ich auf ein eigenes erlebnis zurückgreifen. letzten sommer standen mehrere gitterbox-paletten mit BIO-wassermelonen bei einem, für bio-zeugs bekannten laden im sonderangebot 1.99€/Kg. vor dem eingang. auf den melonen war das herkunftspickerl (hab den namen vergessen) griechenland angepappt. danach kam ich beim türkenladen ums eck vorbei, stand da genau so eine GBX-palette mit eben genau den selben pickerln vor der tür OHNE BIO-bemerkung zum regulären (und sogar herunterhandelbaren) preis von 0.99€.

...und selber immer frisch kochen.
kannst du z.b. noch einen linseneintopf kochen, in dem du die rohen linsen bein grzmek (ich glaub so heist der am naschmarkt) holst.....

...aber wieviele leute kochen noch selber? ich meine so richtig von der pike auf, ohne auf irgendwelche bofrost (t'schuldige den als sündenbok herzuholen) oder andere TK-produkte und/oder halbfabrikate zurückzugreifen. wer macht z.b. den teig für lasagne oder canneloni noch selber? wenn ich (egal wo) mal in der kassen-warteschlange stehe, sehe ich wie oft und wie viele leute ihre rippchen, steaks oder sonstige fleischprodukte schon im blisterpack (vorgefertigt und gewürzt), oder ihre beilagen (z.b. fertigen kartoffelsalat) im einkaufswagen haben.

dann hört man immer wieder, wie wenig zeit die menschen heute haben (z.b. zum kochen und das dazugehörende saubermachen danach).... ich zitiere einen gesprächsfetzten, welchen ich mir mal anhören durfte.


  • ....na ich hab um halb drei feierabend, um viertel nach drei muß ich beim frisör sein, dann noch schnell einkaufen, weil ich um sechs im fitnesscenter*) sein muss. dort bleib ich heute nur bis um sieben, denn um halb acht fängt das kino an....... siehste ich hab viel zu wenig (frei)zeit für mich bzw. zum selber kochen
*) jaja, im fitnesscenter wird man ja eh ned vergiftet.... kaum frische luft, und dann soll man noch diese bionischen (chemische eingriffe durch dotierung) aufputschmittel geniessen

das waren nur randbemerkungen zum heutigen umfeld. mikreowellenfutter und wie es schon seit zig jahren in US war "enriched flavorerd ...." ich will wirklich nicht wissen, was sich so in oder an unserem täglichen futter für künstlich zugeführter chemie befindet
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mike-ao« (19. November 2008, 22:47)


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Freitag, 13. Februar 2009, 20:45

Bioladen

Es ist nur zur Hälfte wahr ,dass Bio - Produkte geschmacklich besser wären als die normalen.

Hatte mal eine Dose Weinblätter für 3,29 gekauft und probiert im Eo - bio Supermarkt -

geschmeckt hat es sogar schlechter als beim Türken.

So wenig wie möglich von Chemie zu konsumieren - ist im Prinzip heute nicht mehr möglich bei

allen Fertiggerichten und bei stark alkoholischen Getränken sowieso.
Ich bin 27 und´bin bikulturell aufgewachsen. Ich beschäftige mich gerne mit intellektuellen Themen und meine bevorzugten Fernsehkanäle sind

3sat ,Arte und Zdf Theaterkanal.

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5

Samstag, 14. Februar 2009, 08:56

Es ist nur zur Hälfte wahr ,dass Bio - Produkte geschmacklich besser wären als die normalen.


Da sieht man es mal, die Leute haben scheinbar schon das gesunde Kochen verlernt, und die Bauern sogar das richtige Anbauen.
Auch das ist nämlich eine Kunst, noch zb wirklich gut schmeckende Äpfel zu züchten, ohne viel Spritzmittel zu verwenden.
Früher hatten die Leute auch noch mehr Wissen über die Natur, wie man Schädlinge ohne Chemie vertreiben kann.
Aber bei der Umweltbelastung wird es mit guten Boden wohl auch nicht mehr weit her sein.
Hatte kürzlich mal einen Kurzurlaub in Ungarn, wo wir einem Bauern geholfen haben, und das Obst was die da hatten,
ein Unterschied wie Tag und Nacht gegenüber unseren.
Die Äpfel zb was man hier kaufen kann schmecken mir schon seit 20 Jahren nicht mehr, und meistens werde ich von denen eher krank,
wo es normal heißt, jeden Tag einen Apfel essen, und man bleibt gesund.

Ein Bekannter hat erzählt, das die ganzen Supermarktketten L.. und Al.. usw in den meisten Produkten wie Brot und Jogurt Zusätze drin haben, die eigentlich hungrig machen,
Bei MCschnell merkt man das am deutlichsten, da kann man 3 so Teile verputzen, und nach einer Stunde hat man wieder Hunger.
Das selbe mit dem Brot, Nährwert ist da irgentwie gleich Null.
Da braucht man sich dann auch nicht mehr wundern, wenn der biologische Kreislauf nur noch im Dreivierteltakt läuft.

6

Montag, 23. März 2009, 15:54

wie krank kann denn noch die gesellschaft werden?

Molekulares Kochen für Jedermann
Beim molekularen Kochen ist nichts so, wie es scheint: Soßen gibt es da in Kugeln, das Filet wird getrunken und der Pfeffer ist ein Schaum. Solche Spezialitäten kann man für viel Geld in Gourmet-Restaurants probieren. Aber ist das auch was für zu Hause? Die hessenschau hat bei einem "Molekular-Kochkurs" in Bad Vilbel mitgemacht.

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