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Mittwoch, 19. November 2008, 15:28

Polizist soll Augustin-Verkäufer gequält haben

Zitat

Wien, 19. November 2008 Der Mann wurde nach eigenen Angaben beschimpft, bedroht und musste sich nackt ausziehen, der beschuldigte Polizist ist nach wie vor im Dienst.
Ein slowakischer "Augustin"-Verkäufer soll bereits am 22. Oktober in der Polizeistation am Wiener Karlsplatz von einem Polizisten gedemütigt und misshandelt worden sein. Ein entsprechender Artikel mit dem Gedächtnisprotokoll des Betroffenen erscheint am Mittwoch, in der aktuellen Ausgabe der Obdachlosenzeitung. Die Polizei hat das "Büro für besondere Ermittlungen" (BEE) mit den Fall betraut. Vier Wochen nach dem Ereignis sind die betroffenen Beamten - der beschuldigte Polizist erhielt von Kollegen Schützenhilfe - nach wie vor im Dienst.
Solange die Ermittlungen laufen, kann die Polizei den Vorfall nicht bestätigen. "Wir sind aber natürlich an der Aufklärung interessiert", lautete die knappe Stellungnahme.

Mann wurde bedroht und beschimpft
Am 22. Oktober wurden der Zeitungsverkäufer, seine Frau und der Sohn von einem Polizisten in der Karlsplatzpassage kontrolliert. Laut Gedächtnisprotokoll soll der Polizist den 18-jährigen Sohn weggeschickt und das slowakische Paar mit auf die Wachstube am Karlsplatz genommen haben. Dort musste der "Augustin"-Verkäufer nach seinen eigenen Angaben in einem kleinem Zimmer auf dem Boden knien, gleichzeitig soll ihm der Beamte eine "Faustwatschn" ins Gesicht angedroht haben. Danach soll der Mann aufgefordert worden sein, sich auszuziehen. Immer wieder soll ihn der Polizist mit Beschimpfungen gedemütigt haben, die er bejahen musste.

Acht Organstrafen ausgehändigt
Insgesamt wurden dem "Augustin"-Verkäufer und seiner Frau acht Organstrafverfügungen zu je 21 Euro ausgehändigt: Drei für sich (wegen Anstandsverletzung, Ordnungsstörung und Lärmerregung), drei für seinen Sohn (wegen Rauchverbotsmissbrauch, Ordnungsstörung und Anstandsverletzung) und zwei für seine Frau (wegen Ordnungsstörung und Anstandsverletzung). Alle datiert mit 22. Oktober 2008 um 12.55 Uhr. Das slowakische Pärchen bezahlte die Strafe in der Höhe von 168 Euro bar.

Interne Ermittlungen eingeleitet
Der betroffene Verkäufer hat sich mehr als zwei Wochen später bei der "Augustin"-Redaktion gemeldet. Am 7. November wurde vom "Augustin" die Pressestelle der Wiener Polizei mit den Vorwürfen konfrontiert, sagte die Sprecherin der Zeitung, Angela Traußnig. Die Exekutive habe darauf sofort reagiert und interne Ermittlungen eingeleitet. "Am 18. November hat das 'Büro für besondere Ermittlungen um Kontaktaufnahme' gebeten und um die Kopien der Organstrafverfügungen gebeten", sagte Traußnig.
"Die Anschuldigungen sind absolut glaubwürdig, wir werden den Ermittlern anbieten, mit den Betroffenen und unseren Sozialarbeitern Robert Sommer und Riki Parzer vorbeizukommen und den Vorfall zu bereden", sagte die Sprecherin. Laut Sozialarbeiterin Parzer hat sich das Pärchen auch an die slowakische Botschaft gewandt. Ein Kontakt zum Verein Zara (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit) sei ebenfalls hergestellt worden, hieß es.
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/w…4+Newsletter+02


Auszüge aus dem Gedächtnisprotokoll
"Ich ging im Internet Café am Karlsplatz auf die Toilette. Als ich zurückkam, kontrollierte ein Polizist mit dunklen, kurzen Haaren die Ausweispapiere meiner Frau und ein anderer die Papiere meines Sohnes (...)"

"Ich musste alles, was ich in der Jacken- und Hosentasche hatte, auf die Bank legen. Während der andere Polizist noch meinen Sohn kontrollierte, stieß der Polizist, der mich und meine Frau kontrolliert hatte, meinen Sohn mit beiden Händen gegen die Brust und sagte zu ihm: "Du auch, leg alles auf die Bank." Danach gab man meinem Sohn den Ausweis zurück, und der Polizist (...) sagte auf Tschechisch: "Di Domu-zmizni." Auf Deutsch heißt das: Geh nach Hause, verschwinde."
(...) Ich sagte zum anderen Polizisten: "Entschuldigung, mein Sohn versteht nicht gut Deutsch." Daraufhin sagte der Polizist, dass ihn das nicht interessiere. Er sagte weiters: "Wenn man nach Österreich kommt, muss man Deutsch verstehen."
Zu mir sagte er: "Ich werde dir garantieren, dass du das letzte Mal in Österreich bist." Meine Frau Anna fragte ihn, warum es verboten sei, in Österreich zu sein, wir seien doch in Österreich gemeldet.
Er (der Polizist, Anm.) drehte sich um und sagte nochmals zu meinem Sohn, er solle verschwinden und das ganze Gepäck mitnehmen. (...) Mein Sohn fragte mich noch, wo wir uns treffen sollten. Ich meinte, am Südbahnhof. Polizist zu mir: "Sei ruhig, Depperter."
Meine Frau und ich gingen mit den zwei Polizisten in die Wachstube am Karlsplatz. (...) Ich musste dann mit dem Polizisten (...) und dem anderen Polizisten in ein kleines Zimmer gehen. Herr (...) sagte zu mir, ich müsse mich auf den Boden knien. Ich kniete mich auf den Boden. Der Polizist (...) sagte zu mir, ich sei ein schmutziger Zigeuner. Er hat mich nicht geschlagen, aber er deutete mir immer eine sogenannte "Faustwatschn" ins Gesicht an.
Immer wenn er mir die Faust zum Gesicht hinhielt, drehte ich meinen Kopf zur Seite. Er sagte zu mir: "Hast du Angst, du dreckiger Zigeuner?" Polizist (...) sagte zu seinem Kollegen, er solle ihm helfen. Der andere Polizist hielt mich fest. Polizist (...) hob mein Kinn und drückte mit der Faust auf meine Nase. Er sagte, er habe mit einem slowakischen Kollegen gesprochen, die schlagen die Leute auch.
Er sagte, ich solle ihm in die Augen schauen. Er wiederholte, ich sei ein schmutziger Zigeuner. Polizist (...) lachte und sagte: "Schau, so musst du betteln." Ich musste aufstehen und mich nackt ausziehen. Als ich nackt vor ihm stand, sagte Polizist (...) zu mir: "Pfui, du stinkst, du dreckiger Zigeuner!" Ich musste darauf immer mit "Ja!" antworten.
Er stieß mir mit der Faust mehrmals in den Bauch. (...) Daraufhin gingen die Polizisten aus dem Zimmer. Polizist (...) kam zurück und sagte zu mir, dass ich mich anziehen solle. Ich zog mich an. Polizist (...): "Ich bin Polizist, was ich sage, musst du machen! Ich sage zu dir, sei ruhig, also sei ruhig. Ich sage zu dir, verschwinde, also verschwinde!" Polizist (...) ging dann weg.

Dieser rechtlich geschützte Abschaum tummelt sich auch hier im Forum. Die österreichische Polizei mutierte zum Psychopatenauffanglager. Ein völlig geistesgestörter Haufen und ich bedaure, dass viele anständige Polizisten durch solchen gesellschaftlichen Dreck mit beschmutzt werden.

Ich bezweifle aber, ob es überhaupt noch handelnde anständige Polizisten gibt.

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IP-Check

2

Mittwoch, 19. November 2008, 15:52

... eigentlich kann man schon sage, wie das "Ermittlungsverfahren" ausgehen wird. :roll:

Die Polizei ist halt wie die Politik ein in sich geschlossener Kreis. Man beschützt sich halt untereinander. :kotz:
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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3

Mittwoch, 19. November 2008, 21:53

Wahrscheinlich sind die Polizisten selbst böhmischer Abstammung. :schulter:

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