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21.11.2008, 13:19

Islamisches Bank - Zins- und Spekulationsverbot

Zitat

Islamic Banking - Zins- und Spekulationsverbot, dafür Gebühren

WIEN. Beim Islamic Banking werden Geldgeschäfte nach den Grundsätzen des islamischen Rechts, der Scharia, durchgeführt. Im Islam gibt es verschiedene Regeln, die es Moslimen nicht erlauben, bei konventionelle Banken zu investieren.

Die wichtigste dieser Bestimmungen ist das im Koran verankerte Zinsverbot (Riba). Es untersagt, für den alleinigen Besitz von Geld bzw. für das Verleihen Zinsen zu erhalten. Grundlage ist das moralischen Gebot, sich nicht an Bedürftigen zu bereichern.

Gewinne aus Investitionen, bei denen es auch ein Verlustrisiko gibt, werden hingegen im islamischen Banksystem gefördert. Daraus resultiert das „Profit-and-Loss-Sharing“-System (PLS). Gewinne dürfen nur gemacht werden, wenn das Kapital „arbeitet“, also in der Wirtschaft Umsätze macht oder der Gesellschaft als Ganzes Vorteile bringt. Die Veranlagung in Aktien oder Beteiligungen ist also erlaubt, die Anleger müssen aber Verluste mittragen.

Islamische Banken verstehen sich als Mittelsmänner, die Spareinlagen in Unternehmen investieren. Der Unternehmer bringt seine Arbeitszeit ein. Im Falle eines Gewinns wir dieser in einem vorher vereinbarten Verhältnis aufgeteilt, bei einem Verlust verliert der Geschäftsmann seine Arbeitszeit und die Bank - also der Sparer - das investierte Kapital.

Trotz des Zinsverbots gibt es islamische Einlagenkonten, nämlich Giro, Spar- oder Anlagekonten. Statt Überziehungszinsen verlangt die Bank vorher vereinbarte, fixe Strafgebühren. Auch Habenzinsen werden nicht ausbezahlt. Im Gegenzug werden dann andere Spesen miniminiert. Dieses „Mark-up-Financing“ ist wegen der schwierigen Abgrenzung zum normalen Zinssystem umstritten, ist aber die Basis für einen Großteil islamischer Finanzprodukte. Neben den herkömmlichen Konten ist die Immobilienfinanzierung die häufigste Veranlagungsform.

Ein weiterer Rechtsgrundsatz, der auf Koran-Versen basiert, ist das Verbot von Glücksspielen sowie Spekulationen (Maysir). Untersagt sind Spiele, die vom Menschen kreiert wurden und nicht Teil des Alltagslebens sind. Diese Spiele beinhalten kein Risiko, wenn man nicht daran teilnimmt und tragen nicht zum Wohlergehen der Gesellschaft bei. Im Unterschied dazu handelt es sich beim Unternehmerrisiko nicht um Maysir.

Im Islam sind außerdem Verträge, denen ein möglicherweise in Zukunft eintretendes Ereignis zugrunde liegt, verboten (Gharar). Dies beinhaltet beispielsweise Deckungs- oder Derivatgeschäfte. In gewissem Ausmaß ist Gharar jedoch akzeptabel, ihm wird geringere Bedeutung als dem Zinsverbot beigemessen.

Durch das Verbot von Maysir und Gharar sind Investitionen in Futures oder Optionen unzulässig, weil diese ausschließlich Spekulationszwecken dienen. Ähnlich verhält es sich mit Versicherungen. Sie sind in verschiedenen Regionen nach wie vor umstritten oder nur unter verschiedenen Bedingungen zulässig.

Untersagt sind auch Investitionen in Geschäfte, die mit unreinen Waren, nämlich Alkohol, Schweinefleisch, Waffen, Drogen und pornografischem Material direkt oder indirekt zu tun haben. Auch das Grundkapital der Banken darf nicht aus diesen Bereichen stammen.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,71700
:up
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JonDonym anonymous proxy servers

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21.11.2008, 13:29

Ich denke, jetzt wird einigen das Bild vom bösen, bösen Muslim viel klarer. :respekt:

ASY

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3

21.11.2008, 13:46

:up Im Zeitwort gibt es schon lange keine islamophoben User mehr.

4

21.11.2008, 16:11

Und darum kann man auch begreifen, warum der Islam als Feind Nr.1 dargestellt wird. :schulter:
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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5

21.11.2008, 16:36

Auch Juden und Christen wären durch die Bibel zu einem zinsfreien Leben angehalten, doch hier scheint es mit dem Charakter nicht ganz zu funzen.

6

21.11.2008, 17:32

Weil sich dessen niemand bewusst ist. Wer liest denn heute noch die Bibel?
Auf der anderen Seite macht es doch die Hure Babylon, dessen Chef natürlich mal wieder ein Deutscher ist :oooch: :ggg: , eindrucksvoll vor, wie man das ergaunerte Geld gewinnbringend anlegt oder verwaltet. Das die Bibel durch deren heuchlerischen Vertreter übelst vergewaltigt wird, nimmt doch keiner mehr wirklich war.

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7

21.11.2008, 17:35

zeig mir eine religion, die nicht wasser predigt und wein säuft ?
um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.

Adam Yeswatschek

unregistriert

8

21.11.2008, 17:45

zeig mir eine religion, die nicht wasser predigt und wein säuft ?
Was nicht ist, kann ja noch werden. Gründen wir halt eine solche, mit a-z als Boss. :engel:

9

21.11.2008, 18:48

Wer liest denn heute noch die Bibel?
ICH! Ich weiß aber auch, das die Bibel von der Kirche manipuliert ist, aber das kann ich rausfinden!


Was nicht ist, kann ja noch werden. Gründen wir halt eine solche, mit a-z als Boss.

Interessante Idee! Ich arbeite ja bereits daran! Und praktiziere es auch!

Eines muss ich aber auch noch sagen. Ich habe ein paar Suren gelesen. Naja, da steht schon drinnen ...

Moslemfilm "FITNA"

10

15.05.2009, 21:01

Ja, wer die Suren liest, wirst feststellen, dass das Wort Gottes schon in sehr starker Sprache dort geschrieben steht. Vielleicht ist es aber auch genau das was die Menschen brauchen und erklärt warum die Muslime oft so "Gottesfürchtig" sind. In den Suren findet man solche Aussagen wie : " ... Wer Zinsen nehmet legt sich mit Gott an ... etc; ... und wird den Zorn Gottes spüren ..."

Klare Ansagen und allemal besser für die Menschen.

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