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HerrAbisZ

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Dienstag, 2. Dezember 2008, 08:52

Wie staatliche Stellen versagt haben in der Finanzkrise, diese sogar verschärft haben! Und was sich bis dahin schon zugetragen hat. Steckt da System dahinter?

Ich beginne wieder einmal zu sammeln!

Zitat


Finanzkrise

Exklusiv Fonds müssen Zahlungen an Rentner stoppen

von Richard Haimann (Hamburg)

Die Krise bei den offenen Immobilienfonds bringt mehrere Zehntausend deutsche Rentner in finanzielle Schwierigkeiten. Nach FTD-Informationen hat die Finanzaufsicht BaFin elf große Publikumsfonds aufgefordert, die sogenannten Auszahlungspläne für meist ältere Kunden zu stoppen.


Betroffen sind vor allem frühere Selbstständige und Freiberufler, die häufig kein Geld aus der gesetzlichen Rentenkasse erhalten. Die elf Fonds von Anbietern wie Credit Suisse, UBS, Kan Am oder Degi waren im Oktober geschlossen worden, nachdem Anleger ihre Anteile panikartig abgezogen hatten. Jedoch wollten die Gesellschaften Fondssparer mit Auszahlungsplänen von der Sperrung ausnehmen - schließlich sind diese Rückflüsse langfristig vereinbart. Die BaFin moniert nun, dass dieses Privileg "mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz aller Anleger nicht vereinbar" sei, so eine Sprecherin.

Für die durch die Finanzkrise ohnehin gebeutelte Fondsbranche ist die Anweisung der BaFin ein Schlag. "Jetzt werden ältere Anleger mit Auszahlungsplänen ihr Kapital auch aus jenen Fonds abziehen, die noch nicht eingefroren sind", sagte ein Fondsmanager. "Einige unserer Anleger sind auf die monatlichen Zahlungen angewiesen, um ihre Lebenshaltungskosten zu bestreiten", sagte ein Degi-Sprecher.

...

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdien…pen/446100.html
Die Auflösung solcher Investments ist auch dringend an zu raten, wie ich dies des öfteren schon anmerkte!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HerrAbisZ« (8. Dezember 2008, 10:24)


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Dienstag, 2. Dezember 2008, 09:13

Was hat die EU mit dem hinaus zögern der Finanzspritze vor?

Morgen! Meine Frage geht eher in diese Richtung, wie die Überchrift schon sagt!

Zitat

Tauziehen um Bankenhilfe: EU will härtere Auflagen
Sanierung der BayernLB trifft Kärntner Hypo Alpe Adria
Wien/Brüssel - Die Genehmigung des österreichischen Bankenpakets mit einem Volumen von 15 Milliarden Euro durch die EU-Kommission steht nach wie vor aus. Auch ein letzter Versuch von Finanzminister Wilhelm Molterer - er scheidet am Dienstag aus dem Amt -, Brüssel zu überzeugen, schlug am Dienstag fehl.
Die Kommission will den Banken einerseits eine höhere Verzinsung des Staatskapitals abringen; andererseits drängt sie auf einen Dividendenverzicht, wogegen sich Erste Bank, Bank Austria oder Raiffeisen Zentralbank stemmen. Wie Molterer erklärte, werde Brüssel aber Einschränkungen des Ausschüttungsverbots akzeptieren.
Brüssel/Wien - Wilhelm Molterer wurde ein krönender Abschluss seiner Finanzministertätigkeit am Montag verwehrt. Obwohl die EU-Kommission im Tauziehen um die Genehmigung des österreichischen Banken-Hilfspakets mit bis zu 15 Milliarden Euro Kapitalzuschüssen Zugeständnisse machte, sind die Positionen noch ziemlich weit auseinander.
Als heikel gilt das von Brüssel verlangte Dividendenverbot nach deutschem Vorbild für Banken, denen der Staat hilft. Für die heimischen Platzhirschen Bank Austria, Erste Bank und Raiffeisen Zentralbank dürften derartige Auflagen nicht tragbar sein, ist zu hören. Es könne den Investoren nicht zugemutet werden, fünf Jahre lang auf Ausschüttungen zu verzichten.
Dass Berlin das Dividendenverbot forciere, habe einen spezifischen Grund, meint ein hochrangiger Banker: "Dort will die Regierung verhindern, dass der Bund die Landesbanken stützt, und damit über Dividenden die Länder subventioniert." In Österreich bestehe diese Problematik hingegen nicht, weshalb die Vorschrift auch keinen Sinn mache, so Vertreter des heimischen Geldwesens. Molterer berichtete nach den Gesprächen in Brüssel, die EU-Kommission werde Einschränkungen des Dividendenverzichts akzeptieren.
Ebenfalls keine Einigung gibt es in der Frage der Verzinsung des Staatskapitals. Die EU-Kommission forderte ursprünglich - nach britischem Vorbild - zehn Prozent für die Bedienung des Geldes. Molterer hingegen vereinbarte mit der Erste Bank nur acht Prozent. Nun akzeptiert Brüssel zwar etwas weniger, verlangt aber immer noch deutlich mehr als acht Prozent.
Zur Seite springt Österreich die Europäische Zentralbank, die beim Finanzministertreffen eigene Berechnungen vorlegte. Demnach wären je nach Bonität Zinsen von sieben bis 9,3 Prozent für Kernkapital angebracht, sagten Experten in Brüssel. Eine Lösung im Fall der Erste Bank könnte so aussehen, dass neben der Nominalverzinsung von acht Prozent noch eine Partizipation an etwaigen Kursgewinnen des Institutes hinzukomme und so die reale Verzinsung über acht Prozent steigen könnte.
Der Generaldirektor der Bank Austria, Erich Hampel, will sich, was allfälliges Staatskapital betrifft, noch Zeit lassen. Aus Mailand wird keine Kapitalspritze kommen, erklärte er im Klub der Wirtschaftspublizisten.
Bank Austria überlegt
Man werde das Bankenpaket der Regierung, wenn es denn von der EU gebilligt ist, genau analysieren, um dann gegebenenfalls "in die Organe zu gehen". Das werde in den nächsten zwei, drei Wochen geschehen. Derzeit verfüge Bank Austria über 7,6 Prozent Kernkapitalquote und "wir sehen keine großen Belastungen auf uns zukommen", erklärte Hampel. Eine allfällige Erhöhung der Tier-One-Quote auf neun Prozent entspräche laut Hampel einer Zufuhr von rund zwei Mrd. Euro. Die Entscheidung, ob man die Kapitalspritze tatsächlich nützen wird, hänge in erster Linie von den Bedingungen wie Kosten, Laufzeit und Rückführung ab - ganz wesentlich sei aber die Frage der Dividende. Sollte die Kapitalspritze nur unter der Voraussetzung eines Dividendenverzichts möglich sein, "so wäre das für die Italiener eine schwierige Situation", meinte Hampel - im Vorjahr hat die Bank Austria 808 Millionen Euro Dividende ausgeschüttet.
Q: http://derstandard.at/

Ist das die EU wo wir uns vorstellen? od. ist die Finanzkrise doch keine so schlimme? Warum dürfen wir nicht selber über unser Buget bestimmen? Das sind doch unser Steuergelder od. nicht? Warum wartet die EU noch ab mit der Hilfe, wenn angeblich dies eine der schlimmsten Finanzkrisen ist? Kommts noch dicker? :kopfkratz:

ASY

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Dienstag, 2. Dezember 2008, 10:53

Ich werde jetzt keinen Aufsatz schreiben, sondern nur in kurzen Worten erklären, was eine verzinste Staatsspritze bedeutet.

Der Staat hat kein eigenes Geld, denn dieses kommt immer von einer Zentralbank. Der Staat leiht sich Geld von einer Zentralbank, welches er dann einer Zentralbank leiht. :pillepalle:

Dieser Wahnsinn ist nicht zu toppen, weil der Staat sind wir und es ist logisch abzusehen, dass die kleinen Zentralbanken mit diesem System geschnupft werden. Die Österreicher können sich dann über mehrere Bankgebäude freuen, weil sie sich ja an denen so schlau beteiligt haben.

ASY

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4

Dienstag, 2. Dezember 2008, 11:41

Was ich vorhin ganz oberflächlich erklärte, ist in diesem Beitrag so herrlich beschrieben, dass ich den ganzen Beitrag stelle. Ich werde den Autor fragen, ob ihm das Recht ist.

http://www.muslim-markt.de/forum/messages/174.htm

Zitat

Von Yavuz Özoguz am 06. November 2008 16:17:00:
Ein famoser Sanierungsplan für die Banken

In den letzten Tagen wurde sehr lautstark darüber gewettert, dass die Gewinne der Banken privatisiert und die Verluste sozialisiert werden. Immer wenn das Geschrei zu laut wird im kapitalistischen Betrugssystem ist es angebracht genauer hinzuschauen, von welchem noch größeren Betrug eigentlich abgelenkt werden soll.

Irgendwie war es “zu“ auffällig, dass das Rettungspaket der Bundesregierung zunächst von den Banken nicht angenommen wurde, um dann doch zögerlich zuzugreifen. Und die Tatsache, dass die Commerzbank mit den Hilfsgeldern auch noch eine andere Bank aufkaufen will, hätte man ja auch nicht gleich der gesamten Menschheit mitteilen müssen. Es roch geradezu derart “übel“, und die Hofberichterstattung hat diesen üblen Geruch merkwürdigerweise nicht einmal versucht zu kaschieren, wie sie es sonst so systemtreu immer tut, dass irgendetwas anderes dahinter stecken musste.

Sicher ist es unschön, dass der Steuerzahler jetzt mit Steuergeldern den Banken “Garantien“ dafür gibt, dass die von ihnen verliehenen Gelder abgesichert sind. Dafür sollen bis zu 500 Milliarden “bereit“ stehen. Rund 80 Milliarden davon sollen so genannte “Soforthilfen“ sein, die den Banken sofort geliehen werden! Der etwas nachdenkliche Beobachter fragte sich aber stets, warum eine marode kurz vor dem Bankrott stehende Bank dadurch saniert werden soll, dass sie jetzt Geld geliehen bekommt. Dadurch werden die Geschäfte doch nicht besser! Und wem soll sie denn Kredite geben, wenn die Wirtschaft nicht floriert? Gibt es denn tatsächlich einen Kreditbedarf in der Wirtschaft, der nicht mehr gedeckt wird? Die “Großen“ kann es kaum betreffen, denn die haben meist ihre eigene Bank, und die “Kleinen“ haben auch früher nur dann Kredite bekommen, wenn sie diese absichern konnten. Wem also sollten jene unglaublichen Summen helfen? Auch auffällig war, dass bestimmte Banken sich an jenem “Geschäft“ nicht beteiligen wollten. Ging es jenen Banken wirklich so gut, oder wollten deren Vorstände eines Tages nicht im Gefängnis landen wegen einer bisher unbekannten Art von Geldwäsche unvorstellbaren Ausmaßes!

Also der Reihe nach. Versuchen wir das Ganze einmal anhand der Bank namens “Pleitegeier“ durchzuspielen. Für weniger informierte sei darauf hingewiesen, dass es keine gleichnamige Bank in Deutschland gibt. Jegliche Ähnlichkeit mit bestehenden Banken ist zwar ungewollt aber sicherlich nicht zufällig. Also die Bank “Pleitegeier“ ist pleite. Sie ist (um es einfach zu gestalten) mit 10 Milliarden € verschuldet und hat dem nichts aber auch gar nichts entgegen zu setzen. Die bestehenden Barmittel reichen gerade noch aus, um den täglichen Zahlungsverkehr zu bewältigen. Würden aber einige Bürger mehr als üblich ihr Geld abheben wollen, müsste die Bank ihre Schalter schließen. Der Börsenkurs ist auf einem Rekordtief, so dass mit den eigenen Aktien auch nicht viel bewirkt werden kann. Der Verlust ist vor allem durch eine unglaubliche Gier einiger Verantwortlicher, dem Druck der Aktionäre nach immer mehr Wachstum und immer mehr Rendite und dem zunehmenden Risiko, dass man eingegangen ist, zu erklären. Jene Bank “Pleitegeier“ braucht also mindestens 30 Milliarden €. Die bekommt sie von der Bundesregierung ausgeliehen zu einem Zinssatz, der sehr niedrig ist. Mit 10 Milliarden werden die bestehenden Schulden gedeckt. Der Rest kann gewinnbringend verliehen werden.

Aber an wen soll die Bank 20 Milliarden gewinnbringend verleihen? Wer will sich 20 Milliarden € leihen, einen möglichst hohen Zinssatz zahlen (der höher ist, als die Zinsen, die man selbst zahlt) und ist dennoch eine halbwegs sichere Anlage? Andere Staaten kommen derzeit kaum in Frage, denn selbst in Europa stehen einige Staaten vor dem Staatsbankrott. Andere Banken in Deutschland würden kaum von der Bank “Pleitegeier“ etwas leihen, wenn sie das gleiche Geld von der Bundesregierung “billiger“ leihen könnten. Und Wirtschaftsunternehmen in Deutschland, die “sicheres“ Geld in solch einer Größenordnung leihen könnten, sind angesichts der desaströsen Situation selbst auf dem Automarkt kaum zu finden.

Wer also soll das Geld leihen? Es gibt tatsächlich einen Abnehmer für das Geld, der dennoch ganz sicher ist: Die Bundesrepublik Deutschland! Deutschland muss sich neu verschulden, um die neuen Gelder bereit stellen zu können. Jetzt wird sich natürlich jeder die Frage stellen, warum Deutschland sich ausgerechnet von den Banken das Geld leihen sollte, denen sie zuvor das Geld geliehen hat. Vom wem sollte sie es sich denn sonst leihen? Die zweite Frage ist, warum der Staat für das geliehene Geld mehr Zinsen zahlen sollte als sie selbst beim verleihen einnimmt. Das ist leicht zu beantworten. Verliehen wird um zu helfen. Geliehen wird gemäß den “Marktbedingungen“. Die Banken verleihen das Geld zu “Marktbedingungen“, also kann die Bundesrepublik auch nur an Geld zu “Marktbedingungen“ kommen. Würde aber die Bundesrepublik das Geld auch zu “Marktbedingungen“ verleihen, dann würde es ja niemandem nützen, da man damit keinen Gewinn erwirtschaften kann. Und wie kann dieser Schwindel im unvorstellbaren Ausmaß abgesichert werden: Durch das Bankgeheimnis und die Tatsache, dass die Gläubiger der Bundesrepublik Deutschland und die Bedingungen, zu denen Deutschland das Geld erhalten hat, auch eine Geheimnis sind, nämlich Staatsgeheimnis.

Die Bundesrepublik Deutschland verschuldet sich also faktisch, um den Banken Geld leihen zu können, dass sie von ihnen zurück leiht, weil sie sich verschuldet hat. Es wäre in jedem Fall einfacher und effektiver, würde man den Banken das Geld schenken.

So oder so verzögert das Ganze nur den Systemzusammenbruch des aktuellen Finanzsystems. Umso wichtiger ist es, dass sich vernünftige Menschen Gedanken darüber machen, wie das verhindert werden kann, was beim letzten Zusammenbruch geschah: ein Weltkrieg. Übrigens hat auch damals die damalige Regierung Geld gedruckt. Aber sie hat es nicht nur an die Banken verteilt, sondern an die Bevölkerung. Das hat den Zusammenbruch extrem beschleunigt.

Den bevorstehenden Weltkrieg mit unvorstellbaren Auswirkungen kann kaum jemand gewinnen. Aber vernünftige Menschen können sich bemühen, ihn zu verhindern. Dazu bedarf es Verantwortungsträger, die uns darüber aufklären, dass unser aller Gelder entwertet werden muss! Diese Wahrheit traut sich leider kein einziger Politiker den Bürgern mitzuteilen. Dabei wäre das die Chance, viel Schlimmeres zu verhindern. Und es wäre die Basis zu einem vernünftigen Neuanfang.


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HerrAbisZ

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Dienstag, 2. Dezember 2008, 18:44

Wie wahr wie wahr!

Hier habe ich etwas aus den USA. Gibt es nicht mehr so ohne weiteres online!

Zitat


SEC:Ein Wachhund ohne Biss


Ihr Interesse an der Strafverfolgung lässt nach


...
Der berühmte ehemalige Fidelity-Fondsmanager Peter Lynch hatte sich
zunächst
auf die Rückzahlung von 300.000 Dollar geeinigt Die SEC-Kommission reduzierte das später auf 16.000 Dollar. Seit Cox die Behördeführt ist das Budgetfür die Strafverfolgung um 11 Prozent
gesunken Die geplante Personalstärkedieser Abteilung für liegt derzeit 11
Prozent unter dem Niveau von 2005! Lynn Turner ein ehemaliger Spitzenbeamter der SEC findet dafür folgenden Vergleich Cox hat die Polizisten vonder Autobahngenommen und sie in einem Parkplatz zusammengekettet


Quelle: Frankfurter Allgemeine 25.04.2008 Anlage
Guter Vergleich finde ich!

Für Österreich werde ich das noch besser dokumentieren können! Aber man sieht wie interantional mow nichts unternommen wurde um das Desaster zu verhindern!


Die SEC ist die amerikanische Börsenaufsicht!
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Mittwoch, 3. Dezember 2008, 08:51

HINTERGRUND: Einlagensicherung in Österreich

Zitat


...

Die Einlagensicherung der Banken und Bankiers ist seit 1995 in den Fällen BHI (1995), Diskontbank, Riegerbank (beide 1998) und Trigon Bank (2001) tätig geworden und hat dafür 140 Mio. Euro aufgewendet. Danben gibt es aber noch selbstständige gesetzliche Haftungsgesellschaften für den Sparkassenbereich (inklusive Erste Bank, Bank Austria), Raiffeisen, die Volksbanken und die Hypothekenbanken.

Die Sicherungseinrichtungen müssen sich wechselseitig Hilfe geben, wenn ein Problemfall die Kräfte einer Garantiegesellschaft überschreitet. Reicht auch die Hilfe der anderen Sektoren nicht aus, werden Anleihen begeben, die vom Staats garantiert werden.

Bisher hat noch kein Schadensfall die Sektorgrenze überschritten. Eine Nagelprobe, wie sie mit Lehman Brothers nun offenbar auf die deutsche gesetzliche Einlagensicherung durch die Schließung der deutschen Lehman-Tochterbank zukommt, ist Österreich bisher erspart geblieben. Die BAWAG, die im Frühjahr 2006 am Rande eines Runs stand, hätte im Ernstfall ohne Kapitalmarkt nicht aufgefangen werden können, sagt Heiss. Das System, heißt es unisono, ist nicht darauf ausgerichtet, mehrere gleichzeitig auftretende große Schadensfälle zu bewältigen.

....

Quelle siehe Anlage


Wie wir bereits wissen, ist die Einlagensicherung massiv erhöht worden, aber es existiert keien Deckung dazu in Wahrheit! Die Bawag wird hier noch ein gewichtiges Beispiel zu diesem Thema werden!

Die Riegerbank, war der eigentliche Auslöser für dieses Thema hier und spielt hier Totale Rechtsunsicherheit bezüglich Einlagensicherung? Es geht auch um IHR Geld! eine gewichtige Rolle!

Wenn die BAWAG bankrott erklärt worden wäre, wäre die gesamte Einlagensicherung in Österreich kollabiert!

Könnt ihr dem Folgen bis jetzt?
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Donnerstag, 4. Dezember 2008, 09:09

Auf Grund dieser Bankenzusammenbrüche wurde ein Rechnungshofbericht erstellt

Zitat


– Hinweis auf den oberstgerichtlich dem Grunde nach bestätigten Schadenersatzanspruch

der Rieger Bank AG gegen die Republik Österreich

mit einem gutachterlich ermittelten Wert von 396 Mill S zum 31. Dezember

1995,

Bisher erfolgte eine Inanspruchnahme der Republik Österreich aus der

Amtshaftung wegen mangelhafter Erfüllung der Aufsichtspflichten in

zwei Fällen. Die Schadenersatzleistungen beliefen sich bei den Insolvenzen

der Allgemeinen Wirtschaftsbank AG (Wien) auf rd 43 Mill S und

der ATS–Bank für Teilzahlungskredite GesmbH (Graz) auf rd 14 Mill S,

somit insgesamt auf rd 57 Mill S.

Quelle Anlage Suchwörter "Mangel" und "Schaden"



Es ist schon interessant, wie man in diesem Bericht sich gegenseitig die Mängel zugeschoben hat!

Danach wurde die FMA = Finanzmarktaufsicht gegründet! Doch mE hat man nur die Hülle ausgetauscht und ist weiter so mit mangelnder Sorgfaltspflicht vorgegangen seitens der Republik Österreich, wie bisher! Die Pleiten waren anscheinend noch zu klein. Wie wir bereits wissen, kam es noch dicker!

Ich habe dann auch noch gelesen, dass die Republik Österreich zu Schadenszahlungen verpflichtet wurde im Zusammenhang mit der Rieger Bank! Vielleicht finde ich das noch.

Und jetzt ist laut einer Zeitungsmeldung geplant, die Amtshaftung dazu abzuschaffen Totale Rechtsunsicherheit bezüglich Einlagensicherung? Es geht auch um IHR Geld!
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Donnerstag, 4. Dezember 2008, 09:36

Zitat


Riegerbank
09.09.2005

Republik zu Schadenersatz verurteilt
Am Landesgericht ist die Republik Österreich zum Ersatz des Schadens nach der Pleite der Riegerbank verurteilt worden. Das teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) am Donnerstag mit.

Anleger zu einem Drittel mit Schuld
Die Republik wurde zur Zahlung von zwei Drittel zuzüglich Zinsen verurteilt. Allerdings warf das Gericht den Anleihezeichnern vor, die Risikohinweise nicht ausreichend beachtet zu haben und durch die höhere Verzinsung sehenden Auges ein erhebliches Insolvenzrisiko der Riegerbank akzeptiert zu haben. Ihnen wurde daher ein Mitverschulden von einem Drittel angelastet.

Laut Gericht unterliefen dem Bankprüfer über Jahre hinweg gravierende Fehler. Bei gehöriger Sorgfalt wäre schon viele Jahre zuvor die Überschuldung und Konkursreife der Riegerbank erkennbar gewesen.

Republik ist aber nicht mehr haftbar
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Ein ähnlich gelagerter Fall, die BHI Bank in Graz, bei dem die Republik zahlreiche Anleger entschädigen musste, war laut KSV der Anlass dafür, dass mittlerweile eine Haftung der Republik Österreich für Fehler des Bankprüfers durch Gesetz ausgeschlossen wurde.

Seit 1. Jänner 2005 ist laut Finanzmakrtaufsichts-Behördengesetz ein Bankprüfer kein Organ der Finanzmarktaufsicht mehr und folglich die Republik für dessen Fehler und Versäumnisse nicht haftbar.

http://oesterreich.orf.at/wien/stories/56901/

Dem hat der OGH aber widersprochen! Anlage!
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Donnerstag, 4. Dezember 2008, 09:43

Und dann las ich noch folgende Meldung vom 12.02.2007!

Zitat


Republik zahlt Riegerbank-Geschädigte aus
Bund übernimmt mit 8,5 Millionen Euro vollen Schadenersatz für Riegerbank-Anleihezeichner im KSV-Konsortium
Wien - Die Republik Österreich muss 8,5 Millionen Euro an 543 Geschädigte der Riegerbank-Pleite zahlen. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (OGH), dass den Geschädigten voller Ersatz zu leisten ist, also 100 Prozent des Kapitalausfalles durch den Riegerbank-Konkurs (27.10.1998) plus vier Prozent Zinsen, wurde den Betroffenen kürzlich zugestellt.
Bis zur Auszahlung des Geldes müssen die Betroffenen allerdings noch bis Ende des Konkurses warten. Und das kann noch fünf bis acht Jahre dauern, so KSV-Experte Hans-Georg Kantner am Montag. Allerdings sei geplant, für diejenigen, die aus irgendwelchen Gründen nicht länger auf das Konkursende warten können oder wollen, eine Finanzierung für eine teilweise vorzeitige Zahlung zu erlangen.
Konkret geht es um eine Amtshaftungsklage, die ein Konsortium bestehend aus 543 Personen unter Federführung des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV) gegen die Republik eingebracht hat. Bei den Geschädigten handelt es sich um Zeichner der Riegerbank-Anleihe, die gemeinsam das Risiko und die Kosten der Klagsführung gegen die Republik Österreich übernahmen. Jeder beteiligte sich mit einem kleinen Fixbetrag und zwei Prozent der anerkannten Forderungssumme.
Quote zwischen 15 und 20 Prozent
Die Riegerbank-Gläubiger haben bis jetzt eine Quote von 8,8 Prozent erhalten. Kantner geht davon aus, dass sie noch einmal 8,8 Prozent bekommen werden, so dass die Quote insgesamt zwischen 15 und 20 Prozent betragen werde.
Der Konkurs der Riegerbank war eine der spektakulärsten Bankpleiten des Landes. Der Gründer und damalige Eigentümer der Bank, Wolfgang Rieger, wurde nach seiner Flucht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und im Frühjahr 2003 aus der Haft vorzeitig entlassen. Vom Konkurs der Bank mit Passiva von rund 100 Millionen Euro waren mehr als 1.000 Geschädigte, davon rund 900 Private betroffen. Die größte Gruppe der Geschädigten waren die Zeichner der Riegerbank-Anleihe, für die der KSV ein Gläubigerkonsortium organisiert hat. "Wir haben einen vollen Erfolg für die Geschädigten erreicht", so Kantner zur aktuellen Entscheidung. (APA)


http://www.aktien-online.at/forum/dcforu…ID2/225.html#31

http://derstandard.at/?url=/?id=2746467



Ich glaube fast, dass die Auszahlung trotzdem nicht stattfinden wird!

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Montag, 8. Dezember 2008, 10:20

Wie wir bereits wissen, kam es noch dicker!

Was war das?

Nein, es war nicht die BAWAG zuerst!

DIE AMIS PLEITE! HIER GEHT ES UM BIS ZU EUR 70 Millionen!

Zitat


AMIS-Affäre: Bundeskanzleramt frotzelt Geschädigte

Seit mehr als zwei Jahren warten 16.000 Anleger auf eine Entschädigung – bisher ohne Erfolg




Während die Entschädigung der 16.000 AMIS-Anleger (rund 64 Millionen € Schaden) weiter in die ­Ferne rückt, kommen immer kuriosere ­Akten ans Tageslicht.
Wie berichtet kümmert sich die Finanzprokuratur, die Anwaltskanzlei der Republik, eifrig um eine Gesamt-Entschädigungslösung für die AMIS-Anleger. Indes versucht der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts eine Staatshaftungsklage einer geschädigten Anlegerin abzuwehren - und dabei ist anscheinend jedes „Mittel" recht. „Beim AMIS-Komplex handelt es sich nicht um einen Fall des österreichischen Anlegerentschädigungssystems, sondern allenfalls um einen Fall des luxemburgischen Anlegerentschädigungssystems, weil der (noch nicht festgestellte) Schaden primär durch eine widmungswidrige Verwendung bzw. Entnahme korrekt transferierter Kundengelder aus den Sicavs-Fonds in Luxemburg und damit außerhalb des österreichischen Territoriums und der österreichischen Jurisdiktion entstanden ist", schreibt das Bundeskanzleramt in einer Gegenschrift an das Verfassungsgericht.

Absurde Argumentation

„AMIS hatte ihren Sitz in Wien, ­hatte hier eine Konzession der Finanzmarktaufsicht, war ausschließlich hier tätig und der österreichische Kunde hat in Österreich einbezahlt", kontert Anwalt Wolfgang Haslinger von der Kanzlei Haslinger Neu­mayer & Walter. „Wo die Gelder veranlagt wurden, ist nicht relevant, weil AMIS nicht im eigenen Namen Gelder veranlagen durfte, sondern nur verwalten." Streitgrund zwischen dem AMIS-Opfer und der Republik ist die Tatsache, dass die österreichische Anlegerentschädigung AeW nicht zahlt. „Die EU-Anlegerentschädigungs-Richtlinie gibt als Ziel vor, dass Anleger mit bis zu 20.000 € entschädigt werden, wenn es einen Entschädigungsfall gibt", sagt Haslinger. „Die Republik hat die EU-Richtlinie eins zu eins ins Gesetz abgemalt, aber nicht sichergestellt, dass dieses Ziel tatsächlich erreicht werden kann. Das wäre aber die Aufgabe der Republik gewesen." Nachsatz. „Es ist absurd, dass die AeW, die zahlen müsste, selbst prüft, ob sie zahlen muss oder nicht." Laut Anlegeranwalt gibt ­keine staatliche Aufsicht, die kontrolliert, was vorgeht. Jeder einzelne Anleger müsse jahrelang teure Prozesse bis zum Obersten Gerichtshof führen. Haslinger: „Das kann wohl nicht Sinn der Anlegerentschädigungs-Richt­linie sein."
https://www.wirtschaftsblatt.at/home/oes…o?pageActive=42

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