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Dienstag, 9. Dezember 2008, 16:00

Ein Putsch hat in Kanada stattgefunden

Zitat

Ein Putsch hat in Kanada stattgefunden

Der rechtskonservative Premierminister Kanadas, Stephen Harper, ist den drohenden Sturz seiner Minderheitsregierung durch die Opposition zuvorgekommen und hat das Parlament einfach ausgesetzt, um weiter an der Macht zu bleiben. Dies ist ein einmaliger Vorgang in der Geschichte Kanadas, welcher an die Machtergreifung und Aussetzung des Parlaments durch Hitler erinnert. Dieser Coup d’Etat ist sogar von der Generalgouverneurin Michaelle Jean genehmigt worden, die seiner Bitte entsprochen hat. Ein beispielloser Schritt. Die Generalgouverneurin ist Vertreterin der britischen Königin Elizabeth II., die kanadisches Staatsoberhaupt ist.

Morgen Montag wollte die Opposition aus Liberalen, Neuen Demokraten (NDP) und dem Bloc Québécois Harper das Vertrauen entziehen und damit die Regierung stürzen, weniger als zwei Monate nach den jüngsten Wahlen. Die Opposition hatte sich bereits auf die Bildung einer neuen Koalitionsregierung verständigt, was in der jüngeren Geschichte Kanadas ebenfalls ein Novum gewesen wäre. Die Opposition hatte die Generalgouverneurin aufgefordert, das Parlament nicht bis zum 26. Januar 2009 auszusetzen.

Harper ist diesem Misstrauensvotum mit seinem undemokratischen Schachzug zuvorgekommen. Er sagt, nun hätten alle Seiten die Möglichkeit, gemeinsam nach Lösungen für die Wirtschaft zu suchen. An der Konjunkturpolitik hatte sich ein erbitterter Streit zwischen der Opposition und Harpers konservativer Minderheitsregierung entzündet.

Jetzt ist die Bevölkerung Kanadas sehr drüber aufgebracht.

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Regieren in unseren "Demokratien" wirklich nur noch Diktatoren?
Oder besser gesagt: Wir die Welt wirklich nur noch von USrael regiert?

Zitat aus obigem Beitrag:

Zitat

Das Harper ein Kriegshetzer ist, wissen wir spätestens seit dem er sich als Alliierter Israels outete und die Invasion und Bombardierung des Libanon im Jahre 2006 vehement verteidigte, bei dem 1'300 libanesische Zivilisten ermordet und Millionen von Streubomben auf das ganze Land abgeworfen wurden. Für diese Unterstützung wurde Harper von jüdischen Organisationen mit dem „International Leadership Award“ ausgezeichnet.


Im vergangenen Juni wurde ihm auch die Präsidentiale Goldmedaillie für Humanität von der B'nai B'rith International verliehen (Helmut Kohl 1996 und Angela Merkel 2008 haben auch Orden von denen bekommen). Diese höchste Auszeichnung wird nur denjenigen zuteil, „die auf internationaler Ebene Führungskraft und gesellschaftliches Engagement demonstrieren und dabei weit über die reine Pflichterfüllung hinausgehen.“ Fragt sich nur wessen Pflicht sie erfüllen, für das eigene Land sicher nicht.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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Dienstag, 9. Dezember 2008, 19:47

Verschwörungspraxis

Wie das Wallstreet-Journal am 3. Dezember meldete, schloß sich inzwischen auch Kanada dem israelischen Schritt an. In einer von Samuel Lasters JÜDISCHEN veröffentlichten Übersetzung des beagten Artikels heißt es:
„Die für den kommenden April in Genf anberaumte UN-Rassismuskonferenz (”Durban II”) droht zu einer Parade antiisraelischer Propaganda auszuarten - ganz wie ihre Vorgängerin 2001 in Durban.
In den Entwürfen der Vorbereitungskomitees wird abermals Israel als vermeintlicher Hauptfeind von Menschlichkeit und Frieden isoliert und angeprangert. Im Wall Street Journal wird nun dazu aufgerufen, sich Kanada und Israel beim Boykott der tendenziösen Veranstaltung anzuschließen.

“Israel hat vergangenen Monat mitgeteilt, dass es Genf fernbleiben wird. Kanadas Ministerpräsident Stephen Harper verdient Komplimente dafür, schon im Januar dazu aufgerufen zu haben. “Wir werden nicht an einem antisemitischen und antiwestlichen Hass-Festival in der Verkleidung des Antirassismus teilnehmen”, sagte er.

Die Entscheidung über die Entsendung einer Delegation zu Durban II wird ein früher Test für die designierte US-Außenministerin Hillary Clinton und die neue Obama-Administration sein. Die westlichen Staaten würden der Sache des Antirassismus am besten dienen, wenn sie sich Ottawa und Jerusalem bei dem Boykott dieses Hass-Festes anschlössen”.

(The Wall Street Journal, 03.12.08)

Hillary Clintons Ernennung zur US-amerikanischen Außenminsterin war in der Vergangenheit von Israel und seinen Diaspora-Sektionen in aller Welt begeistert begrüßt worden, gilt Clinton doch als sogenannter „Falke“. Das ist die Bezeichnung für die Angehörigen der Vertreter US-amerikanischer Kriegspolitik in den letzten Jahren und auf den, wie wir jetzt sehen können, die Bush-Administration keineswegs einen Monopolanspruch hat.
Clintons Ehemann hatte in der Vergangenheit einmal geäußert, daß er im Falle eines wirklichen Angriffs auf Israel, selber als Soldat in den Reihen der israelischen Armee kämpfen wolle, was aus dem Munde eines früheren Kriegsdienstverweigerers freilich ein wenig komisch klingt und wohl nicht allzu ernst gemeint sein dürfte. Doch was tut man nicht alles für seinen Wähler, vor allem wenn dieser dem Auserwählten Volke angehört.

Siehe auch
Die Jüdische 08.12.08

Juden in US-amerikanischen Medien

Prominente Juden in Kanada

:kotz: :kotz: :kotz:

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Freitag, 17. April 2009, 14:10

Zitat

Das schlechte Image des Ahmadinedschad:
UN-Rassismuskonferenz droht zu scheitern
Neben den USA, Israel und Italien wird wohl auch Deutschland der Konferenz fernbleiben. Die Stimmung wird schlechter: Syrien spricht von einer «neurotischen» Aversion der Konferenzkritiker.

Wenige Tage vor Beginn der zweiten Rassismuskonferenz der Vereinten Nationen an diesem Montag wird der Teilnehmerkreis immer kleiner. Deutschland und andere EU-Staaten blieben dem Treffen in Genf mit hoher Wahrscheinlichkeit fern, sagte der Menschenrechtsbeauftragte des Auswärtigen Amts, Günter Nooke, am Donnerstag.
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:kopfkratz:

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