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31

Dienstag, 30. November 2010, 23:39

ich trage mich schon länger mit dem Gedanken, dass mit und hinter Wikileaks einiges nicht stimmt.


Ja ich dachte auch irgentwie daran, als beim letzen Mal er schon unter Druck geriet,
und dachte, diese Veröffentlichungen sind dann der Deal gewesen.
(Habe deine Antwort nichtmal gesehen, weil er zwischen meinen beiden Posts war)
Trotzdem hoffe ich nicht, das sie seinen Aufenthaltsort herausfinden,
das Bild was sich in diesen Dokumenten von dn Regierungen wiederspiegelt ist wirklich kein gutes,
und man sieht, wie (welt)Volksfremd die Regierungen eigentlich handeln.


Außerdem schärft es auf langsame, kontrollierte Art das Bewusstsein der Bevölkerung für Verschwörung und Manipulation hinter den Kulissen,


Ja, das denke ich auch, das mehr Leute aufhören werden, noch alles zu glauben, bzw Vertrauen in die Volksvertreter haben, bzw, wie in einem Kommentar heute in DIEWELT gelesen,"Respekt vor der Obrigkeit".
Und als Werbung können sie in diesen Zeiten der Wirtschaftskrisen vermutlich schon gar nicht gebrauchen.
Und jedenfalls sind diese Veröffentlichungen greifbarere für die breite Masse als eine zionistische Verschwörung.
Wenn man durch diese ganze Struktur liest, sieht es irgentwie doch noch mehr dannach aus, als wenn es viele sind, die ihre eigene Suppe kochen, und sich mehr gegenseitig anfeinden als eine geschlossene zielgerichtete Gruppe.
Einfach zuviele Psychopaten, die nichts anderes gefunden haben als eine Stelle bei ihrem Staat.

Aber nichtdestotrotz bleibt die Tatsache, das die Amerikanische Wirtschaft und Politik von Juden und Bankern durchsetzt ist, die die Gesetze das Land und die Menschen dort kontrollieren.
Seit Bush und dem Patriot Act ist dort sowieso jeder Amerikaner automatisch ein Terrorist.

Ich orientiere mich immer noch am meisten an T. Baldens Geschichte, wo mit Hilfe von Agenturen bestimmte Themen über Medien und 'Experten' in Auftrag gegeben und marktreif gemacht werden. Der jeweilige Kreis, der davon am meisten profitiert versucht mit allen seinen Möglichkeiten eine Veränderung zu verhindern.
Und die ganzen Psychos in den führenden Stellen tanzen schön brav nach den Tönen der Pfeife.

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IP-Check

32

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 00:13

Vielleicht wirds ja doch noch lustiger, wenn man nicht nur von Wikileaks etwas zu lesen bekommt.
Mit der Hoffnung, das es keine gezielt veröffentliche 'Enthüllungen' sind.

Zitat


Quelle: reuters.de

Wikileaks-Kritiker kündigen Aufbau von Alternativ-Plattform an
Dienstag, 30. November 2010, 17:58 Uhr

Berlin (Reuters) - Eine Gruppe von kritischen Ex-Mitarbeitern der Enthüllungs-Website Wikileaks haben den Aufbau einer eigenen Plattform angekündigt.

Das neue, bislang namenlose Netzwerk solle ab Mitte Dezember an die Öffentlichkeit gehen, sagte der ehemalige Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg der "taz" (Mittwochausgabe) einem Vorabbericht zufolge. "Möglichst viele Menschen sollen möglichst viele Dokumente entgegennehmen können", sagte er dem Blatt. Die Macht solle dabei "möglichst weit verteilt" werden. Man habe die Erfahrung gemacht, dass Macht zu leicht korrumpieren könne.

Domscheit-Berg war im Streit mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange aus der Organisation ausgetreten. Die Aussteiger kritisieren die autoritäre Führung des Australiers und die Informationspolitik von Wikileaks. Veröffentlicht werde vor allem Material aus den USA, während andere Informationen liegen blieben, zitierte die "taz" Domscheit-Berg. Es sei nicht nachvollziehbar, wann welches Dokument warum an die Öffentlichkeit gegeben worden sei.

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IP-Check

33

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 01:05

ich trage mich schon länger mit dem Gedanken, dass mit und hinter Wikileaks einiges nicht stimmt.


Ja ich dachte auch irgentwie daran, als beim letzen Mal er schon unter Druck geriet,
und dachte, diese Veröffentlichungen sind dann der Deal gewesen.
(Habe deine Antwort nichtmal gesehen, weil er zwischen meinen beiden Posts war)
Trotzdem hoffe ich nicht, das sie seinen Aufenthaltsort herausfinden,
das Bild was sich in diesen Dokumenten von dn Regierungen wiederspiegelt ist wirklich kein gutes,
und man sieht, wie (welt)Volksfremd die Regierungen eigentlich handeln.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich darüber denken soll. Manche haben Zweifel an Wikileaks andere sehen gerade an diesem Beispiel, dass das mit der Wahrheitsfindung etc. gut funktioniert und alles ans Licht kommt, auch wenn die "Helden" (der eine im Militärgefängnis der andere auf der Flucht) mit Konsequenzen zu rechnen haben. Wie es ausgeht, das ist noch ungewiss. Hollywood könnte keine besseren Filme drehen ... und es lebe das Internet ...

Aber jetzt mal zur Sache! Was spricht dafür, dass Wikileaks unabhängig ist oder was dagegen?

Es gab Veröffentlichungen die sicher nicht angenehm sind. Anderseits wirklich Neues war für mich nicht dabei, weil dass im Krieg Zivilisten massakriert werden, ist keine wirkliche Überraschung. Ich glaube es hat noch nie einen Krieg gegeben, wo es anders gewesen wäre. Dass alle möglichen Länder/Organisationen mit Agenten und Spitzel durchsetzt sind haut auch keinen vom Hocker. Gut, jetzt wissen wir, dass nicht unbedingt der Westen gegen den Iran Krieg führen will, sondern dass die Anrainerstaaten sich von der Persern bedroht fühlen. Und wir helfen denen dann nur ... :suspect: Fehlte nur noch die Information, dass Westerwelle schwul ist.

Glaubt hier einer ernsthaft, dass wenn Wikilieaks wirklich untouchable ist, diese Organisation nicht schon längst von Spitzel/Agenten durchzogen wäre - so wie ein Schweinsbraten mit Fett -, welche Desinformationen einschleusen und die Glaubwürdigkeit von Wikileaks nachhaltiger schaden würde als die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Assange, oder der HInweis, dass der eine Informant schwul ist und schon immer ein Außenseiter war? Wenn ja, dann träumt den Traum von Demokratie und Meinungsfreiheit weiter. Emotional würde ich es mir ja wünschen, dass es so wäre, nur rational betrachtet ist es nicht so.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

34

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 12:27

Man muss sich immer fragen, welche Auswirkungen Veröffentlichungen etc. haben.

Hier mal zwei Beispiele:

Zitat

Die konservative britische Zeitung "The Times" kommentiert am Mittwoch die politische Isolation des Iran nach den Enthüllungen von Wikileaks:

"Die US-Regierung bedauert zu Recht die Veröffentlichung von Dokumenten, die die Sicherheit des Personals vor Ort gefährden. Doch im Stillen kann sie zufrieden sein. Die Enthüllungen bestätigen die internationale Übereinstimmung, dass man gegen das iranische Regime einschreiten muss. Der Iran hat das Recht auf die zivile Nutzung von Atomenergie. Dafür braucht man kein umfassendes Atom- und auch kein Raketenprogramm. Die iranische Atom-Diplomatie ist eine unverschämte Provokation. Die USA kämpfen dagegen an und handeln dadurch nicht nur im Namen der internationalen Gemeinschaft, sondern auch wie die Wikileaks-Depeschen zeigen, mit ihrer Unterstützung."
http://diepresse.com/home/politik/aussen…index.do&popup=


Zitat

Die unabhängige französische Tageszeitung "Le Monde" kommentiert die Enthüllungen über das Verhältnis der Araber zum Iran:

"Man wusste, dass die arabischen Regierungen über die Atompläne des Iran besorgt sind. Dass sie sich jedoch so sehr vor dem Aufbau eines Atomprogramms der islamischen Republik fürchteten, gehört zu den interessantesten Aspekten der Enthüllungen von Wikileaks. Die Angst, die das Regime in Teheran in der arabischen Welt verbreitet, ist so groß, dass die arabischen Regierungen die USA dazu drängen, das iranische Atomprogramm mit allen Mitteln zu stoppen, auch mit Gewalt. Bisher wusste man nichts über das Ausmaß der arabischen Reaktionen ebenso wenig wie über den starken Druck, den die Araber auf Washington ausüben. Wikilieaks hat hier hinter den Schlagzeilen der Aktualität Hintergründe erhellt, die den Zusammenhang besser verständlich machen."
http://diepresse.com/home/politik/aussen…index.do&popup=

Also, wem nutzt es?
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

35

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 14:07

Ich würde erstmal so sagen, demjenigen, der die Informationen
am besten verkaufen/vermarkten kann.
Denn jede Geschichte hat 2 Seiten, einmal die des Betroffenen und einmal die des Berichtenden.
Wohl auch klar, das bestimmte Medien Schadensbegrenzung versuchen,
und die Dokumente als nicht relevant herunterzuspielen.

Was ich allerdings auch vermisse sind die fortlaufenden Zeiten in den Posts,
es sind öfters Pausen darin.
Und genauso möglich, das manche Briefe dort relevant sind, andere unwichtig,
oder vorgetäuscht.
Was ich über den Iran gesehen habe, war, das zuerst anfing, Atomenergie zu entwickeln,
später durch internationale Drohungen sein Waffenarsenal zu erweitern,
als die Internationlen Anstandspolizisten ihm das verwehren wollten.
Es wurden ja auch schon im Vorfeld Drohungen gegen den Iran ausgesprochen,
bevor er eigentlich URan anreichern konnte.
Da war doch auch noch was, das er das angereicherte URan aus dem Ausland für hohe Preise kaufen sollte?

So schwergewichtig sind diese Dokumente für mich auch nicht,
ich denke, es gibt da noch weitaus brisanteren Briefewechsel,
der es wert wäre, veröffentlicht zu werden.

36

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 16:36

Eben mal den Haftbefehl wegen Vergewaltigung international erweitert?
Sieht mit doch mehr dannach aus, als wenn wenn Assange das noch mit
eigenen Quellen erreicht hat.

Zitat


Quelle Google
Nach Wikileaks-Mitbegründer Assange wird jetzt weltweit gefahndet

(AFP) – Vor einer Stunde

Lyon/Washington — Nach der erneuten Veröffentlichung brisanter US-Dokumente gerät Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange immer weiter unter Druck. Die internationale Polizeiorganisation Interpol setzte den Australier wegen der gegen ihn in Schweden erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe auf die Fahndungsliste. Durch die enthüllten Depeschen wurde am Mittwoch zudem bekannt, dass die USA wegen Pakistans Atomprogramm besorgter sind als bekannt.

Interpol erließ eine sogenannte Red Notice zu Assange, der damit nun international gesucht wird. Diese Mitteilungen fordern die 188 Mitgliedsstaaten von Interpol auf, das Land, aus dem der ursprüngliche Haftbefehl stammt, bei der Suche nach einer beschuldigten Person "mit Blick auf ihre Festnahme und Auslieferung" zu unterstützen. Es handelt sich dabei laut Interpol nicht um einen internationalen Haftbefehl.

Interpol veröffentlichte auf seiner Internetseite einen kurzen Steckbrief des 39-Jährigen. Assange gilt als das Gesicht von Wikileaks. Ein Gericht in Stockholm hatte kürzlich einen Haftbefehl gegen den Australier wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung von zwei Frauen ausgestellt. Die Ermittlungsleiterin bei der schwedischen Staatsanwaltschaft hatte ihren Antrag damit begründet, dass Assange zu den Vorwürfen befragt werden müsse.

Wo sich Assange derzeit aufhält, ist unklar. Am Dienstag gab er zwar dem US-Magazin "Time" ein Interview, in dem er US-Außenministerin Hillary Clinton zum Rücktritt aufforderte, falls sie US-Diplomaten im Ausland zur Spionage angestiftet habe. Dieses Interview gab der Australier aber über den Internet-Telefondienst Skype von einem unbekannten Ort aus. Seine Mutter Christine Assange sagte im australischen Rundfunk, sie sei angesichts der Fahndung nach ihrem Sohn "erschüttert".

Clinton bemühte sich am Mittwoch weiter um Schadensbegrenzung und würdigte Italiens Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, der in den Depeschen als "inkompetent, aufgeblasen und ineffektiv" bezeichnet wurde. Washington habe "keinen besseren Freund", sagte Clinton am Rande des OSZE-Gipfels in Kasachstan. Verteidigungsminister Robert Gates erklärte, die Konsequenzen der Veröffentlichungen für die US-Außenpolitik seien "bescheiden". Wikileaks hatte am Sonntag mit der Veröffentlichung der insgesamt rund 250.000 Dokumente begonnen.

Das US-Außenministerium schränkte den Zugang der US-Streitkräfte, wo möglicherweise die Quelle für die Enthüllungen saß, zu internen diplomatischen Dokumenten ein. Der Austausch interner Unterlagen zwischen Ministerien und Behörden war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 stark ausgeweitet worden, am Ende hatten hundertausende Menschen Zugriff auf die Datenbank mit den Dokumenten.

Wie der britische "Guardian" zudem unter Berufung auf die US-Depeschen berichtete, schrieb die US-Botschafterin in Pakistan, Anne Patterson, im Jahr 2009, dass die "Hauptsorge" nicht sei, dass ein militanter Islamist eine komplette Atomwaffe stehle. Vielmehr werde befürchtet, dass jemand, der in pakistanischen Regierungseinrichtungen arbeite, nach und nach "ausreichend Material herausschmuggelt, um daraus am Ende eine Waffe zu bauen". Den Dokumenten zufolge äußerten sich Briten und Russen ähnlich besorgt. Das pakistanische Außenministerium bezeichnete die Befürchtungen hingegen als "deplatziert" und "herablassend".



Da ist er ja wieder, Der Grund 'zur nationalen Sicherheit,
' Es könnte ja jemand Material aus dem Pakistanischen Atomkrafttwerk herrausschmuggeln'
Das rechtfertigt das natürlich, diesen Ländern nicht zugriff auf Kernenergie zu geben,
und auch keine erneuerbaren Energie zu stark werden zu lassen.

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IP-Check

37

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 18:07

mann, mann, mann wie kann ich was als gatekeeper bezeichnen, das voellig nackt daherkommt, unkommentiert, unselektiert

da werden prall ueber 250tausend datensaetze veroeffentlicht, bunt geemischt nach topic und region, und dann stellt jemand die frage ..." wer profitiert......"


wir profitieren, weil endlich mal ein kleiner david assenge aufsteht und die schleuder wirft und zeigt...hey....wir koennen die hegemonier doch wirklich treffen

durch die trasparentmachung zieht sich letztlich die us-hegemonie selbst durch den caffee....ist schwer angeschossen...und das ganze neoliberale system beginnt zu wackeln, angesichts der bevorstehenden veroeffentlichung ueber die finanzindustrie und die ethik der banker

ueber die anfaenge der hacker haben die ja noch gelacht, die hegemoniker, da haben die ein bisschen open source gemacht, und so linuxzeugs...interessiert eh die masse nicht...kratzt den kommerz nicht mal an...dann haben die hacker da aufgezeigt, wie ma die ganze angebliche sicherheitstechnik von kreditkarten ueber RFID und fingerabdrucksreisepass faelschen und cracken kann....wurscht...wir haben ja die oeffentliche meinung in der hand, wir hegemoniker


klein david assenge hat jetzt ausgeschissen und wird so schnell keine ruihge minute mehr haben (obwohl ecuador hat ihm ja assyl angeboten und mein sozifreund der chavez versteckt ihn sicher auch), hat sich als einzig bekannter frontman schnell mal seine identität verhaut fuer ein bissi zivilen ungehorsam...(denn bei den amis ist der jetzt der neue binladen)....auf fox fordern die schon seine hinrichtung....wir sollten uns lieber mal schnell ueberlegen, was wir tun koennen damit die ganzen hegemoniker unseren erloeser assange nicht zum greifen bekomme


"schuetzt assange und alle whistleblower....." das sollte unsere einzige sorge im moment sein.....denn das werkzeug, das assange und da in die hand gibt ist eines der staerksten, das wir jemals haben werden....aufdecken, aufdecken, aufdecken....ohne den aufdecker greifbar zu machen

Baumfällt

unregistriert

38

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 19:38

mann, mann, mann wie kann ich was als gatekeeper bezeichnen, das voellig nackt daherkommt, unkommentiert, unselektiert

Angenommen A ist Mafiapate und besitzt drei Firmen mit den dortigen CEOs B, C und D.
Jeder dieser ebenfalls mafiosen CEOs hat Subfirmen, z.B. C hat die XY-Co., eine Sicherheitsfirma, und noch genügend weitere.

Jetzt lässt A durch Mitarbeiter verschiedenster Subfirmen (nicht nur XY-Co.) einige Gegner ausschalten und begeht dabei noch ein Haufen betrügerischer Finanzdelikte, die damit im Zusammenhang stehen.
Die Presse und Polizei, von denen zwar die Schaltstellen auf As Gehaltsliste stehen (durch Subfirmen), werden trotzdem durch ein paar sehr engagierte Unterleute langsam aufdringlich in ihren Ermittlungen.
Also lässt A durch B die Subfirma WL für Aufdeckungsjournalismus gründen und spült tausende wahre Akten darüber hinein, die zeigen dass die XY-Co. komplett von Korruption durchzogen ist.
Für die Presse und Polizei unterer Ebene ein gefundenes Fressen. Damit wäre der XY-Co.-Skandal wohl zur Gänze aufgeklärt und die Gerechtigkeit hat gesiegt.
Oder? :kopfkratz:
Außerdem schärft es auf langsame, kontrollierte Art das Bewusstsein der Bevölkerung für Verschwörung und Manipulation hinter den Kulissen, sodass dann mehr und mehr kontrolliert auf die vorgesehene "Die Matrix"/"Sie leben"/"Fightclub"-Art "aufwachen" und dann die ihnen unter die Nase geriebene Story glauben


wir profitieren, weil endlich mal ein kleiner david assenge aufsteht und die schleuder wirft und zeigt...hey....wir koennen die hegemonier doch wirklich treffen

durch die trasparentmachung zieht sich letztlich die us-hegemonie selbst durch den caffee....ist schwer angeschossen...und das ganze neoliberale system beginnt zu wackeln, angesichts der bevorstehenden veroeffentlichung ueber die finanzindustrie und die ethik der banker


Funktioniert ja anscheinend wie geschmiert.

39

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 00:05

Retourkutsche Washingtons
Amazon schmeißt Wikileaks raus
01. Dezember 2010, 21:36
Senator Lieberman: Aufdeckerseite darf Amazon-Server nicht mehr nutzen

Washington - Das US-Internetunternehmen Amazon beherbergt nicht länger die Webseite des Enthüllungsportals Wikileaks. Wie der unabhängige US-Senator Joe Lieberman am Mittwoch in Washington mitteilte, informierte Amazon sein Büro am Morgen, dass Wikileaks nicht länger seine Server nutzen dürfe. Die schwedische Internetfirma Bahnhof, die einen Teil von Wikileaks beherbergt, hatte am Dienstag erklärt, der größere Teil des Portals laufe von Amazon-Servern in Seattle. Amazon wollte dies gegenüber der Nachrichtenagentur AFP nicht bestätigen.

"Ich hätte mir gewünscht, dass Amazon diese Maßnahme früher ergreift angesichts der vorherigen Veröffentlichungen klassifizierter Informationen durch Wikileaks", erklärte Lieberman. Das Abwenden des Unternehmens von Wikileaks solle anderen Unternehmen als Beispiel im Umgang mit dem Enthüllungsportal dienen, sagte der Senator. Keine verantwortungsbewusste Firma in den USA oder anderswo sollte Wikileaks helfen, die gestohlenen Informationen zu verbreiten, welche "die nationale Sicherheit aufs Spiel setzen und Leben rund um die Welt gefährden".
ohne worte.....

und hier seine geschichte
Portraet-Ich-bin-Journalist-Publizist-und-Erfinder
um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.

40

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 01:17

wir profitieren, weil endlich mal ein kleiner david assenge aufsteht und die schleuder wirft und zeigt...hey....wir koennen die hegemonier doch wirklich treffen
Ich sehe nicht, wie wir davon profitieren könnten. Nehmen wir doch als Beispiel den letzten Irak-Krieg. Man wusste dass gelogen wurde was das Zeug hält, dass die Kriegsgründe alle miteinander nicht stimmten. Man erfuhr, dass gefoltert wurde (und wahrscheinlich noch wird).

Und hat sich dann etwas geändert??? Haben wir dann davon profitiert???

Nein, effektiv nicht! Die USA und EU ließen sich nicht von ihren aufgedeckten Kriegslügen beirren und bereiten den nächsten Krieg gegen den Iran nahtlos an die alten Lügen vor.

durch die trasparentmachung zieht sich letztlich die us-hegemonie selbst durch den caffee....ist schwer angeschossen...und das ganze neoliberale system beginnt zu wackeln, angesichts der bevorstehenden veroeffentlichung ueber die finanzindustrie und die ethik der banker
Wo sind die USA schwer angeschossen? Wir leben nicht in einer Welt wo jener siegt der moralisch Recht hat, sondern wer die besten Waffen das meiste Geld hat.

So, nun stehen neue Bekanntmachungen an ... nämlich über die Finanzindustrie. Na mal schauen was darüber berichtet wird, was nicht vor 2 Jahren (große Finanzkrise und geändert hat sich nix) auch schon berichtet wurde.

Angenommen A ist Mafiapate und besitzt drei Firmen mit den dortigen CEOs B, C und D.
Jeder dieser ebenfalls mafiosen CEOs hat Subfirmen, z.B. C hat die XY-Co., eine Sicherheitsfirma, und noch genügend weitere.

Jetzt lässt A durch Mitarbeiter verschiedenster Subfirmen (nicht nur XY-Co.) einige Gegner ausschalten und begeht dabei noch ein Haufen betrügerischer Finanzdelikte, die damit im Zusammenhang stehen.
Die Presse und Polizei, von denen zwar die Schaltstellen auf As Gehaltsliste stehen (durch Subfirmen), werden trotzdem durch ein paar sehr engagierte Unterleute langsam aufdringlich in ihren Ermittlungen.
Also lässt A durch B die Subfirma WL für Aufdeckungsjournalismus gründen und spült tausende wahre Akten darüber hinein, die zeigen dass die XY-Co. komplett von Korruption durchzogen ist.
Für die Presse und Polizei unterer Ebene ein gefundenes Fressen. Damit wäre der XY-Co.-Skandal wohl zur Gänze aufgeklärt und die Gerechtigkeit hat gesiegt.
Oder? :kopfkratz:
Genau so stelle ich mir das vor.

Ich würde erstmal so sagen, demjenigen, der die Informationen
am besten verkaufen/vermarkten kann.
Denn jede Geschichte hat 2 Seiten, einmal die des Betroffenen und einmal die des Berichtenden.
Wohl auch klar, das bestimmte Medien Schadensbegrenzung versuchen,
und die Dokumente als nicht relevant herunterzuspielen.
Zuerst einmal die Frage, was hängen bleibt. Ich behaupte mal, dass sich der überragende Teil der Menschen von den TV- und Printmedien ihre Informationen ziehen. Und worüber wurde dort ständig berichtet?

- Westerwelle ist eitel (na net)
- Merkel ist wenig kreativ (zu erkennen an ihren Hosenanzügen)
- Berlusconi ist inkompetent (ganz überraschend)
- Putin ein Alpha (ein Omega wir er wohl kaum sein)
- Assange wird per Interpol gesucht (ist bei einem Kapitalverbrechen durchaus üblich, wenn der Gesuchte außer Landes vermutet wird)
- Agenten sind in Gefahr (sinds eh immer)
- Iran-Anrainerstaaten fühlen sich vom Iran bedroht (naja, da können lange gehegte und gepflegte Kriegsträume doch in Erfüllung gehen)

Wer ist am besten im vermarkten?

Zitat

WikiLeaks: Peinlich, aber beruhigend

THOMAS SEIFERT (Die Presse)

Dass US-Geheimdepeschen durchgesickert sind, ist zwar peinlich. Aber das Material zeigt auch, dass die US-Außenpolitik zuweilen klug agiert.

akistan, Nordkorea und der Iran: Das Who's who der Krisenherde findet sich in den bisher durchgesickerten WikiLeaks-Depeschen und -Dossiers. Die Dokumente sind interessantes Futter für Geschichtswissenschaftler und den Berufsstand der Historiker der Gegenwart – Journalisten. Zwar bergen die Dokumente bisher keine wirklichen Sensationen, aber aus den auf wikileaks.org lagernden Geheimdokumenten lässt sich ein schärferes Bild der außenpolitischen Lage zeichnen. Das Erfreuliche für die interessierte Öffentlichkeit: Normalerweise werden derartige Dokumente erst nach 25 Jahren öffentlich.

Die Enthüllungen sind für die US-Diplomatie zwar peinlich, aber auch nicht mehr – zumindest derzeit. Manches von dem, was da durchgesickert ist, ist nachgerade beruhigend: Die USA ließen sich trotz massiven Drucks Israels und einiger arabischer Länder nicht zu einem Iran-Abenteuer hinreißen und schmiedeten stattdessen kluge Allianzen, um härtere Sanktionen gegen Teheran durchzusetzen. Andere Depeschen wie über den Besuch des tschetschenischen Präsidenten bei einer Hochzeit in Dagestan haben literarische Qualitäten. WikiLeaks hat den Autoren nun ein wohlverdientes Publikum verschafft.
http://diepresse.com/home/meinung/kommen…o&direct=613945
Ich kann beim besten Willen nirgends erkennen, wo die USA angeschossen wäre. Im Gegenteil, es werden schon Ruhmeslieder geblasen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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