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ASY

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251

Freitag, 15. Mai 2009, 19:40

Der Mythos Gandhi

Heut bin ich im Stress - darum lese ich mehr und schreibe fast nix. Zu Gandhi hatte ich eine Kritik in Erinnerung, die glaube ich ganz gut passt.

Zitat

Die Entzauberung eines Symbols

Millionen von Menschen haben den Film "Gandhi" gesehen, Millionen von Menschen sehen Gandhi seit den sechziger Jahren als eine Leitfigur für Frieden und gewaltlosen Widerstand. Doch was steckt hinter diesem Mythos?

Mit dem wahren Gandhi hat der Film wenig zu tun. Als Hindu lehnte Gandhi Gewalt sogar gegen Tiere ab und war darum Vegetarier. Gewaltlosigkeit war für ihn dennoch nur Mittel zum Zweck und kein Selbstzweck. "Wenn nur die Wahl zwischen Feigheit und Gewalt besteht, dann bin ich für Gewalt". Diesen Grundsatz verfolgte er ein Leben lang. Er kämpfte auf Seite der Briten in Südafrika und befehligte eine Sanitäter-Kolonne im Kampf gegen sogenannte aufständische Zulustämme.

Während des ersten Weltkriegs führte er eine Kampagne für den Eintritt von Indern in die Kolonialarmee. So zogen 1,2 Millionen Inder, größtenteils unfreiwillig, in den Krieg...... http://www.sozialismus.net/zeitung/mr15/ghandi.html

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252

Freitag, 15. Mai 2009, 19:43

Widerstand gegen Unrecht ist nicht der Fingerzeig gegen vermeintlich Schuldige oder die Forderung an jene ihr Unrecht zu ändern.
Und wie ist Widerstand gegen Unrecht?
:) :) :)

Nun stilisieren Sie aber etwas hier hoch :) :) :)

Ihre Scharmützel über Relativitätstheorie , persönliches Unbill, etc ähnelt eher dem Scharmützel in Liliput über das berühmte mechanische Problem des Ei-Aufschlagens.

Und wer seinen Widerstand gegen die Meinungshoheit mit der Person Gandhi verknüpft hat den Unterschied einer politischen Dimension und einer persönlichen Auseinandersetzung nicht verstanden oder nutzt einmalig auf sprießende Lorbeerblätter zu Unrecht zu seiner moralischen Rechtfertigung. Einen Siegerkranz kann er sich daraus nicht flechten.

:) :) :)

Also nicht abheben , nur steter arbeitsamer Trophen höhlt den Stein der Unweisheit in wissenschaftlichen Gefilden :) :)

Zitat ausgebessert, ASY
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253

Freitag, 15. Mai 2009, 19:52

@athletist

das sich dieser Satz nicht mehr auf Gandhi bezieht (weil ich mangels Wissen darüber keine Auskünfte geben könnte) wurde bereits geklärt.

Aber ich bin der Meinung, dass man einen Ort auf vielerlei Wegen erreichen kann. Und das Thema "Widerstand gegen Unrecht" ist für mich ein großer Bestandteil dieses Thread's. Also worauf Gründet sich deine Kritik im Speziellen?
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

254

Freitag, 15. Mai 2009, 20:09

Widerstand gegen Unrecht ist ...

.... die völlige Verantwortung zu übernehmen, für alles was man anstrebt.
.... das erkennen des Unrechts in all seinen Auswirkungen.
.... den Wunsch der Beseitigung, und nicht die Schöpfung eines Neuen.
.... Standhaft, auch wenn man der Einzige ist.
.... etwas, dass täglich gelebt wird. Dort wirkt es am "lautesten".
.... , was keinen Unterschied zwischen Hautfarbe, Religion, sexueller Neigung, usw. macht.
.... etwas, dass Grenzen überschreiten darf - so schon der Widerstand eine "Grenzbruch" ist.


Ich sehe hier keinen Widerstand gegen Unrecht. Widerstand setzt eine Handlung voraus.
Hier sind keine Handlungen vorhanden.
Ich würde sagen, es sind Auffassungen. Oder?

255

Freitag, 15. Mai 2009, 20:21

RE: Der Mythos Gandhi

Heut bin ich im Stress - darum lese ich mehr und schreibe fast nix. Zu Gandhi hatte ich eine Kritik in Erinnerung, die glaube ich ganz gut passt.

Zitat

Die Entzauberung eines Symbols

Millionen von Menschen haben den Film "Gandhi" gesehen, Millionen von Menschen sehen Gandhi seit den sechziger Jahren als eine Leitfigur für Frieden und gewaltlosen Widerstand. Doch was steckt hinter diesem Mythos?


Ich kenne mich auch nicht mit Gandhi aus und habe den Film auch nicht gesehen.

Ich habe nur den Namen Gandhi in der Diskussion als konkretes Beispiel für die Einleitung durch Menschen eines gesellschaftlichen Veränderungsprozesses genannt, weil dieses Beispiel allgemein bekannt ist und sich daher als Diskussionsbasis eignet.

256

Freitag, 15. Mai 2009, 21:37

Eine Form der Überheblichkeit- besser gesagt der vorauseilenden Siegelsgewissheit :) :) zeigt sich so:http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=27530

Leider reichen die intellektuellen Fähigkeit der FGH - Leute nur zum ersten Baum, dem ein Kreuz eingeritzt wurde, um das Bein zum Pinklen zu erheben, Zum zweiten Baum, wo ein Zettel dran befestigt ist,, der zeigt, dass sie die Grundlage anpinkeln, auf denen sie auch stehen ,reicht es schon nicht. Geschweige denn dass sie den dritten oder vierten Baum in der Allee sehen.... :) :)

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257

Freitag, 15. Mai 2009, 21:43


@athletist

das sich dieser Satz nicht mehr auf Gandhi bezieht (weil ich mangels Wissen darüber keine Auskünfte geben könnte) wurde bereits geklärt.

Aber ich bin der Meinung, dass man einen Ort auf vielerlei Wegen erreichen kann. Und das Thema "Widerstand gegen Unrecht" ist für mich ein großer Bestandteil dieses Thread's. Also worauf Gründet sich deine Kritik im Speziellen?
Widerspruch. Hier geht es nicht um Widerstand gegen Unrecht. ..

kann es nicht gehen..

Sie können das Tableau "Widerstand gegen Unrecht" nicht abdecken, nicht ansatweise anreißen Sie könne nur Clooney in seiner Opreration W anschauen. Machen Sie aus IHREM Widerstand das Beste für sich. Wer, wann ,wo, wie, warum Widerstand leisten muss, üblerlasen Sie bitte den Erkenntnistheoretischen Möglichkeiten eines jeden mündigen Bürgers.

Zitat ausgebessert, ASY
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258

Samstag, 16. Mai 2009, 09:14


@athletist

das sich dieser Satz nicht mehr auf Gandhi bezieht (weil ich mangels Wissen darüber keine Auskünfte geben könnte) wurde bereits geklärt.

Aber ich bin der Meinung, dass man einen Ort auf vielerlei Wegen erreichen kann. Und das Thema "Widerstand gegen Unrecht" ist für mich ein großer Bestandteil dieses Thread's. Also worauf Gründet sich deine Kritik im Speziellen?
Widerspruch. Hier geht es nicht um Widerstand gegen Unrecht. ..

kann es nicht gehen..



Hier ging darum grob zusammengefasst, wie man bewirken kann, dass bestimmte Umstände in einer Gesellschaft sich ändern.
Kratzbürste vertrat grob zusammengefasst die These, man könne die Andere nicht ändern, man kann sich nur selbst ändern.

Ich habe den Einwand gebracht (über das Beispiel Gandhi): Beim Vorhandensein eines Unrechts haut diese These nicht hin. Sie führt nämlich zur Passivität, zur Resignation und zur Akzeptanz des Unrechts. Oder?

259

Samstag, 16. Mai 2009, 09:35


Das Wort "Wahrheit" wird ein Wissenschaftler in dieser Diskussion (und in diesem speziellen Zusammenhang) wohl kaum verwenden. Es geht in den Naturwissenschaften um modellhafte Beschreibungen von Naturphänomenen, also um theoretische Annäherungen an die "Wahrheit" bzw. Realität. Da Du hier schon Popper zitiert hast, wirst Du wissen, dass ein wichtiges Kriterium für eine wissenschaftliche Theorie ihre Falsifizierbarkeit ist, eine Theorie muss überprüfbare Aussagen machen, anhand derer sie sich bewähren kann oder verworfen wird. Salopp formuliert: Eine Theorie muss kritisierbar sein. Das gilt auch für die Relativitätstheorie. Das darf jeder, da darf jeder Bücher drüber schreiben, im Internet Foren eröffnen usw. Was man aber nicht erwarten sollte, ist mit unqualifizierter Kritik ernst genommen zu werden. Wer nicht über die physikalischen, mathematischen und wissenschaftsmethodischen Grundlagen verfügt, ist schlichtweg nicht qualifiziert, die Relativitätstheorie zu widerlegen.


In diesem Zusammenhang zitiere ich noch einmal Popper aus einem Interview mit der Zeitung DIE WELT veröffentlicht als Taschenbuch Unter dem Titel „Ich weiß, dass ich nichts weiß – und kaum das“, siehe: Karl Popper: Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr.


Zitat


Popper: Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr. Wir bilden uns viel ein - wir wissen nicht, wie wenig wir wissen. Und wir Intellektuellen sind nicht nur anmaßend, sondern auch bestechlich.

WELT: Materiell bestechlich?

Popper: Ich meine nicht nur mit Geld, sondern auch bestechlich durch Ansehen, Macht, Einfluß und so weiter. Das ist leider so. Man müßte auch hier eine neue Mode schaffen. Ich hoffe, daß es für Intellektuelle einmal modern werden wird, bescheiden zu sein. Das ginge schon. Natürlich bin ich nicht der beste Mann, um eine neue Mode zu kreieren.

WELT: Welchen “Modetrend” erkennen Sie heute bei den Intellektuellen?

Popper: Sie machen aus Theorien Ideologien. Selbst in der Physik und in der Biologie gibt es leider viele Ideologien. [...] Überall, auch in diesen Fachbereichen, gibt es einen Dogmatismus, gegen den es schwierig ist, sich durchzusetzen. [...] Die Intellektuellen sind unkritisch und gehen mit den Moden, und es gibt einen starken Druck. Das heißt: Wer nicht mit der Mode geht, der steht bald außerhalb des Kreises derer, die ernst genommen werden.

WELT: Würden Sie so weit gehen und sagen daß durch diesen Anpassungsdruck die Wissenschaft gefährdet ist?

Popper: Ich bin ein begeisterter Anhänger der Wissenschaft. Physik und Biologie sind für mich großartige Wissenschaften, und ich halte die meisten Physiker und Biologen für sehr gescheit und gewissenhaft. Aber: Sie stehen unter Druck. Diesen Druck gibt es erst seit dem zweiten Weltkrieg, seitdem so viel Geld für die Wissenschaft ausgegeben wird.


Was meinst Du darüber?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

260

Samstag, 16. Mai 2009, 12:21


Zwar bin ich nicht gefragt, gebe dennoch meine Überlegung kund.
Stimmst Du mit mir überein, dass man aus der Gleichung a*b=0 nicht folgern kann, dass a=0 ist, da beispielsweise a=5 und b=0, also 5*0, ebenfalls 0 ergibt, ohne dass a=0 ist ?

Ich stimme dir da voll zu - logisch hast du eindeutig recht.
Wenn ich in einer Gleichung etwas nicht verwende, es also mit 0 multipliziere, dann kann a fast unendlich groß sein und es hätte in der Gleichung keine Auswirkung. So wie, wenn ich sage, ich kaufe mir fast unendlich oft kein Auto.



Ich möchte auf diesen Nebenpunkt kurz zurückkommen, um die gängigen Methoden aus diesem Mobber-Kreis zu veranschaulichen, wobei mir z.B. der Stalker Ralf Kannenberg eine Aussage zuschreibt, die ich nie getätigt habe, und womit er seit 2006 in die Forenlandschaft penetrant hausieren geht und die sich sogar auch in der Lopez-Seite, die aus diesem Kreis über mich in der Verleumdungsseite ESOWATCH eingerichtet wurde, sich wiederfindet: http://esowatch.com/index.php?title=Jocelyne_Lopez

Zitat

Berühmt ist ihre Aussage: 10.000*0 = 10.000


Ich habe nie eine solche Aussage gemacht. Ralf Kannenberg verdreht hier bewusst Aussagen von mir aus einer Diskussion im Forum von Ekkehard Friebe, wo er sich auch beteiligte: Mathematische Betrachtungen

und die auf meine persönlichen Überlegungen sich bezogen, dass die Zahlen 0 und 1 keine Zahlen sind – womit Ralf Kannenberg übrigens übereinstimmte:


Zitat

Zitat Ralf Kannenberg: http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforu…d=2568#post2568

Hallo Jocelyne, ich finde es hochinteressant, dass Du - mit einem ganz anderen Ansatz - auf Resultate kommst, die sich aus meiner - von der Fachwelt leider völlig ignorierten Theorie - ebenfalls ergeben:

- die 0 ist keineswegs im Mittelpunkt des Zahlenstrahls
- die natürlichen Zahlen fangen mit der Zahl 2 an


Zitat

Zitat Jocelyne Lopez: http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforu…d=2573#post2573

Ich meine aber, dass man auch merken kann, dass die Zahlen 0 und 1 keine Zahlen sind, weil sie bei den Grundrechtarten auch mathematisch nichts bewirken:

Multiplikationen, Additionen, Divisionen und Subtraktionen mit 0 bewirken quantitativ nichts, sie beschreiben auch keine Veränderung des Zustandes der Realität.


Dass aus dieser Aussage, die ich weiterhin vertrete, (sie deckt sich übrigens mit Deiner Aussage: "Wenn ich in einer Gleichung etwas nicht verwende, es also mit 0 multipliziere, [...] es hätte in der Gleichung keine Auswirkung", der Herr Ralf Kannenberg daraus die Aussage 10.000*0 = 10.000 mir zuschreibt und seit Jahren damit in die Forenlandschaft hausieren geht, zeugt nur von seiner notorischen Besessenheit, mir durch Verdrehung von Aussagen und Herausreißen aus einem Kontext Fehler zuzuschreiben, die ich nicht gemacht habe, und mich zu diskreditieren.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

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