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311

Dienstag, 19. Mai 2009, 10:05

Liebe Jocelyne,

mit großem Erstaunen habe ich heute zur Kenntnis nehmen müssen, dass Du mich in Deinem Blog zitierst. Ich kann mich nicht erinnern, Dir dazu eine Genehmigung erteilt zu haben. Mach das bitte weg!


Du hast Dich zwar hier mit anderen unregistrierten Benutzern sehr über die Übernahme eines Zitats von Dir in meinem Blog über die Forderung der Falsifizierbarkeit Poppers echauffiert – ohne ersichtlichen Grund - dafür hast Du aber bis jetzt keine sachliche Stellungnahme zu meiner diesbezüglichen Replik genommen. Schade. :sad:

Dafür hat unser Austausch über die Forderung der Falsifizierbarkeit Poppers woanders im Internet einen sehr seltsamen Kommentar ausgelöst, von Herrn Thilo Kuessner in der Diskussion in seinem Blog Einstein und die Cranks:


Zitat

Thilo Kuessner• 16.05.09 • 11:18 Uhr

So deutlich liest man das selten. Das wäre auch mal ein Thema für unseren Philosophieblog.

Wobei meine persönliche Vermutung ja ist, daß es Leuten, die wissenschaftliche Theoreme mit Dogmen und Glaubensbekenntnissen gleichsetzen, eigentlich um etwas anderes geht: nicht nur die Naturwissenschaft, sondern auch die Geschichtsschreibung als glaubens-und meinungs-abhängig zu relativieren. Es wird dann eben zur reinen Glaubensfrage, ob physikalische Theorien richtig sind oder ob historische Ereignisse sich so abgespielt haben, wie sie sich abgespielt haben.


Verstehst Du diesen Kommentar?? Wo sieht denn Deiner Meinung nach Herr Thilo Kuessner in unserem Austausch einen „so deutlichen“ Zusammenhang zwischen der Forderung der Falsifizierbarkeit Poppers in der Wissenschaft und der Gleichsetzung der "Geschichtsschreibung als glaubens- und meinungsabhängig", d. h. "ob historische Ereignisse sich so abgespielt haben, wie sie sich abgespielt haben“ (wobei hier die Geschichte des III. Reiches offensichtlich gemeint ist).

Wir waren beide doch in diesem Austausch darüber einig, dass Popper die Forderung der Falsifizierbarkeit als Kriterium für die Wissenschaftlichkeit einer Theorie gestellt hat (im Gegensatz zu Glaubenfragen, die grundsätzlich nicht falsifizierbar sind).

Ich habe den Einwand gebracht, dass die Spezielle Relativitätstheorie eben nicht falsifizierbar sei, weil sie Scheineffekte beschreibt, die sich materiell in der Natur nicht auswirken (siehe Dr. Markus Pössel über die nicht-materielle Natur der relativistischen Längenkontraktion).

Kommst Du auch wie Thilo Kuessner aufgrund unseres Austausches auf die seltsame Folgerung, dass wir also hier die „Geschichtschreibung als glaubens- und meinungsabhängig“ machen??? Was hat die Geschichtsschreibung mit der physikalischen Tatsache zu tun, dass die Längenkontraktion nicht materiell ist und deswegen nicht falsifizierbar im Sinne Poppers ist???

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jocelyne Lopez« (19. Mai 2009, 10:27)


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312

Dienstag, 19. Mai 2009, 14:01


Wenn der eine eitle Hanhn den andern hackt, der Psychater sich an die Stirne packt. :) :) :)
So ist es - und ich sah/sehe keinen Grund noch mehr Trinkwasser in den ohnehin vergifteten Brunnen zu schütten.

Die Zeitwort-ist-braun-Theorie ist doch eindeutig:

Zeitwort ist ein braunes Forum, wer dies bezweifelt oder sogar bestreitet, ist ein Brauner. Eine fast nicht mögliche Rehabilitierung wird zwar in Aussicht gestellt, kann aber nur erreicht werden, wenn man sich selbst als Brauner outet, was wiederum die Reha. verunmöglicht.

Eine sogenannte win-win Situation für die x-ist-braun-Theorie, die nicht zu widerlegen ist, wodurch sie immer mehr Beweiskraft bekommt. Wenn man die Geschichte der x-ist-braun-Theorie verfolgt, so ist verdeutlicht, dass damit schon sehr viel für x-ist-braun-Theoretiker erreicht wurde, was die x-ist-braun-Theorie erhärtet.


:thumbsup:

es geht doch nicht allein um den Verbraunungsmeschanismus, der ist teil der üblen Diskussionskultur in Deutschland all über all und über alle Themen. Wer sich nicht verstanden fühlt , verbräunt den anderen, wer seine Anliegen nicht durchbekommt; verbräunt den anderen. Die Nutzung von Selbstbräunern wird natürlich strikt vernneint :) :)

Es geht darum, dass einige vermeintliche Meinungs- Flaggschiff- Bootsmänner sich der Aldi -Methode ( All die anderen sind doof ) bedienen.

Die klauen sich ihren Nick bei den Ärzten statt selber mal hinzugehen........ :) :)

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313

Dienstag, 19. Mai 2009, 14:24

Wer sich nicht verstanden fühlt , verbräunt den anderen, wer seine Anliegen nicht durchbekommt; verbräunt den anderen.
Stimmt.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • »ASY« ist der Autor dieses Themas
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314

Dienstag, 19. Mai 2009, 15:22

Wer sich nicht verstanden fühlt , verbräunt den anderen, wer seine Anliegen nicht durchbekommt; verbräunt den anderen.
Stimmt.
Du versuchst da eine misserfolgliche Ursachenumkehr, welche ich auch sonst bei Dogmatikern erkenne, die sich selbst alles erlauben was sie anderen verbieten.

Aber da hole ich mir immer gleich den Popper raus, der mir immer mit folgender Weisheit hilft - ich habe ihn sogar in diesem Thread gebraucht.
Als Zeuge einer schweren
Gewalttat können sie entweder gewaltfrei reagieren und so den Tod des
Opfers riskieren, oder Gewalt anwenden und damit selbst normenwidrig
handeln.
Und man kann nicht vorgeben gegen Faschisten zu sein und gleichzeitig mit faschistischen Mitteln agieren.
Auf diese Auslegung habe ich schon gewartet - ich halte mich da eher schon sehr lange an Popper, welcher meint, dass normenwidriges Handeln ggf. auch mit normenwidrigen Mitteln bekämpft werden darf und notfalls muss.

Jessas - wo kämen wir denn da hin, wenn der erste Faschist nur mit Wattebauscherl bekehrt/gebremst werden dürfte? Du hast wohl deinen Einwand eher provokant und nicht ernst gemeint, oder?
Frage: Ist Notwehr gegen Faschismus mit faschistischen Mitteln normenwidrig? :kopfkratz:

315

Dienstag, 19. Mai 2009, 16:15

Wer sich nicht verstanden fühlt , verbräunt den anderen, wer seine Anliegen nicht durchbekommt; verbräunt den anderen.
Stimmt.


hmm... Also kein Kommentar von Dir über meinen Einwand der Nicht-Falsifizierbarkeit der Speziellen Relativitätstheorie im Sinne Poppers und über den seltsamen Kommentar von Thilo Kuessner darüber... Schade. :sad:

Bekomme ich dann zumindest vielleicht ein Kommentar von Dir über das Interview Poppers mit der Zeitung "DIE WELT", das ich auch zur Diskussion gestellt habe ?

Karl Popper: Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr.

Was meinst Du darüber?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

316

Dienstag, 19. Mai 2009, 16:21

Frage: Ist Notwehr gegen Faschismus mit faschistischen Mitteln normenwidrig? :kopfkratz:

Hallo ASY,

nein; auch bei der Aufklärung gegen Faschismus sind stets demokratisch-rechtstaatlich konforme Mittel anzuwenden !

Die gestellte Frage suggeriert also, dass die Internet-Aufklärung faschistische Mittel anwenden würde. Da sie das nicht tut, wird der Begriff "faschistisch" kurzerhand neu definiert, so dass der Begriff "fachliche Widerlegung" eben als "faschistisch" angesehen wird; vielleicht nicht beim ersten Mal, aber wenn nach immer und immer wiederholender Erkenntnisresistenz und wörtlich erneuter Platzierung der längst als unzutreffend erkannten angeblichen "Fehler" ein ungeduldiger Tonfall bzw. Schreibstil in die fachliche Widerlegung einfliesst, dann glaubt der Kritiker oder die Kritikerin, berechtigt zu sein, von "faschistischen Methoden" zu sprechen.

Ist es aber dennoch nicht: Auch ungeduldig vorgetragene fachliche Widerlegungen sind keine faschistischen Methoden !


Freundliche Grüsse, Ralf

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317

Dienstag, 19. Mai 2009, 16:28

Bekomme ich dann zumindest vielleicht ein Kommentar von Dir über das Interview Poppers mit der Zeitung "DIE WELT", das ich auch zur Diskussion gestellt habe ?
Nein.

318

Dienstag, 19. Mai 2009, 16:47

Bekomme ich dann zumindest vielleicht ein Kommentar von Dir über das Interview Poppers mit der Zeitung "DIE WELT", das ich auch zur Diskussion gestellt habe ?
Nein.
Du bist ja ein ganz übler Faschist. Und wennde ihr geantwordet hättescht, wärst ein noch schlimmerer :ggg:

319

Dienstag, 19. Mai 2009, 17:43

Bekomme ich dann zumindest vielleicht ein Kommentar von Dir über das Interview Poppers mit der Zeitung "DIE WELT", das ich auch zur Diskussion gestellt habe ?
Nein.


Das ist schade... :sad:

Wir hatten ja ein Teilkonsens über die Forderung der Falsifizierbarkeit einer Theorie nach Popper erreicht, der sowohl von den Relativisten als von den Kritikern annerkannt wird.

Ein wichtiger Kritikpunkt ist hier seit 100 Jahren, dass die Spezielle Relativitätstheorie nicht falsifizierbar sei, weil sie Scheineffekte beschreibt, die also weder meßbar sind, noch sich in der Natur physikalisch auswirken können (siehe Dr. Markus Pössel über die nicht-materielle Natur der relativistischen Längenkontraktion von bewegten Objekten).

Die Relativisten weigern sich, diesen wichtigen Einwand zu behandeln und argumentativ auszuräumen - und beharren krampfhaft auf politische Umstände in Deutschland unter der Naziherrschaft... Als ob politische Umstände in Deutschland unter der Nazi-Herrschaft bewirken könnten, dass ein Objekt in der Natur sich bei Bewegung materiell verkürzt odermateriell nicht verkürzt... :roll: Kannst Du das verstehen?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

320

Dienstag, 19. Mai 2009, 18:14

Wer sich nicht verstanden fühlt , verbräunt den anderen, wer seine Anliegen nicht durchbekommt; verbräunt den anderen.
Stimmt.
Du versuchst da eine misserfolgliche Ursachenumkehr, welche ich auch sonst bei Dogmatikern erkenne, die sich selbst alles erlauben was sie anderen verbieten.

Aber da hole ich mir immer gleich den Popper raus, der mir immer mit folgender Weisheit hilft - ich habe ihn sogar in diesem Thread gebraucht.
Als Zeuge einer schweren
Gewalttat können sie entweder gewaltfrei reagieren und so den Tod des
Opfers riskieren, oder Gewalt anwenden und damit selbst normenwidrig
handeln.
Und man kann nicht vorgeben gegen Faschisten zu sein und gleichzeitig mit faschistischen Mitteln agieren.
Auf diese Auslegung habe ich schon gewartet - ich halte mich da eher schon sehr lange an Popper, welcher meint, dass normenwidriges Handeln ggf. auch mit normenwidrigen Mitteln bekämpft werden darf und notfalls muss.

Jessas - wo kämen wir denn da hin, wenn der erste Faschist nur mit Wattebauscherl bekehrt/gebremst werden dürfte? Du hast wohl deinen Einwand eher provokant und nicht ernst gemeint, oder?
Frage: Ist Notwehr gegen Faschismus mit faschistischen Mitteln normenwidrig? :kopfkratz:


Diese Frage ist nicht ziélführend, weil sie 2 Dinge verkennt.

a) Faschismus kann nur mit antifaschistischen Mittel bekämpft werden. Alles andere wäre eine unlogische Deutung des Handelns und den daraus abzuleitenden Begriffen. Die unterstellte Handlung mit Gewaltkomponente ist ein Zeiechen vieler -ismen und nicht nur faschistisch.

b) Notwehr kann nie normwirdrig oder normativ sein, dies kann nur Ausnahme sein. Somit ist sie nicht als eine Handlung in dem hier genannten Kontext als vorgelegte Norm zu verstehen. Alles andere wäre eine unlogische Deutung des Begriffes Notwehr.

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