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341

Montag, 25. Mai 2009, 09:17

Die herrschende Gesetzeslage in Deutschland, Österreich und in baldiger Folge auf der ganzen Welt bestimmt, dass ich erst offen zu zweifeln beginnen darf, wenn ich alle Archive durchforstet und widerlegt habe.


Hallo ASY,

hier ist noch ein Punkt, den ich ansprechen wollte: Das Wörtchen "alle". Nein, Du brauchst gewiss nicht alle Archive zu durchforsten. Es wird genügen, eine repräsentative Teilmenge auszuwählen. Hier kannst Du natürlich einwänden, wie man das macht, aber ich würde vorschlagen, einfach mal anzufangen: Wähle mal je eine Quelle beider Seiten aus und lese diese durch. Und idealerweise noch je eine zweite Quelle beider Seiten und lese diese auch durch. Das sind dann also 4 Quellen; Du kannst Dich dabei durchaus von meiner obigen Auswahl leiten lassen:

Als nächstes kommt ebenfalls sehr wichtig die Frage hinzu, auf welche Quellen Du Dich abstützen möchtest, da Du das ja nicht selber miterlebt hast.

Untersuchst Du Quellen, die

- das schreiben, was Du lesen möchtest ?
- die der offiziellen Darstellung widersprechen ?
- die der offiziellen Darstellung entsprechen und diese auch kritisch anhand der historischen Datenlage überprüfen ?
- die aus langweilige Daten bestehen und in historischen Archiven liegen ?
- die irgendwelche von Geheimdiensten beeinflusste regierungstreue Propaganda verbreiten ?


Du kannst z.B. von den ersten 4 je eine Quelle auswählen und durchlesen; das kommt in etwa auf dasselbe hinaus wie bei meiner vereinfachten "Pro- und Contra"-Darstellung.

Du kannst Dir auch eine einfache Frage stellen (die brauchst Du gar nicht öffentlich zu beantworten): Du hast ja schon öfter "kritische" Meinungen geschrieben. In wievielen Fällen hast Du wenigstens eine die offizielle Meinung vertretende Quelle durchgelesen ? Falls diese Zahl klein sein sollte, weisst Du also, wo Du ansetzen kannst ! Übrigens sind in den Quellen oftmals noch weitere Quellen genannt, die ebenfalls aufschlussreiche Informationen bieten können. Es kann sich also auch lohnen, hier weitere Quellen zu besorgen, pass aber dabei auf, dass der Überblick nicht verloren geht - ich selber lese nie mehr als 10 Quellen gleichzeitig durch; wenn das aufgrund der Komplexität des Themas nicht möglich ist, muss man eben die Fragestellung weiter aufteilen. Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass es sich meistens lohnt, wenigstens zwei zusätzliche, in den Quellen referenzierte Quellen, beizuziehen; das hilft sehr, den Blickwinkel etwas zu erweitern. Wenn Du also zusätzlich zu den o.g. 4 Quellen noch auf jeder Seite (Pro- und Contra) je zwei referenzierte Quellen beiziehst, so kommst Du auf 8 durchzulesende Quellen; das ist meistens ein sehr guter Ausgangspunkt !


Freundliche Grüsse, Ralf

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ASY

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342

Montag, 25. Mai 2009, 19:09

Servus Ralf,
Des weiteren fällt mir in Deiner Argumentation das Wort "böse" auf; man hätte diese Auflistung auch ergänzen können: nach dem 2.Weltkrieg waren sicherlich auch viele der Ansicht, dass "Deutsche böse sind" und dass "Russen böse sind", um zwei Beispiele zu nennen. Dennoch gehst Du mit mir vermutlich einig, dass die überwiegenden Mehrheit der Juden, der Moslems, der Deutschen und der Russen nicht böse sind und ich bin auch überzeugt, dass die überwältigende Mehrheit der Moslems die Anschläge des 11.September 2001 zutiefst entsetzt und betroffen hat.

Die pauschale Qualifizierung einer Gruppe als "böse" (übrigens auch umgekehrt als "gut") erscheint mir also eher propagandistischer Natur zu sein und wenig mit der Realität übereinzustimmen.
mit dem "Böse" erschuf ich eine unglückliche, minimalistische Beschreibung, die zu denken ich freilich auch abstoßend empfinde. Ich muss "böse" präzisieren.

Mein Weltbild vor 5-6 Jahren war sehr einfach und ich verabsäumte es zu hinterfragen. Wie schon oberflächlich erwähnt, ärgerte mich Saddam Hussein, das muslimische Kopftuch, die tatsächliche Enklavenbildung von Immigranten, 9/11, die Selbstmordattentäter, die Zwangsehe, die Ehrenmorde, die Arbeitsplatzbedrohung und alle bekannten Klischees über Muslime, die noch dazu überwiegend Antisemiten seien. Pfuiteifl, dachte ich, dagegen muss ich mich sofort auflehnen und war damit "erfolgreich".

Moslems waren für mich druchschnittlich böse, auch wenn die Mehrheit friedilich ist, lässt sie dennoch den Wahnsinn zu. (Mitgehangen, mitgefangen!) Selbes galt vorher für Deutsche/Österreicher/Christen, nachher für Juden und letztendlich wäre die ganze Menschheit böse gewesen, auch ich.

Diese Denke ist natürlich falsch, ganz gleich welcher Kultur/Nation gegenüber, denn jede ist von ihrer Adminstration bestimmt.

Alle Bösen sind Menschen > stimmt
Alle Menschen sind böse > stimmt nicht.
hier ist noch ein Punkt, den ich ansprechen wollte: Das Wörtchen "alle". Nein, Du brauchst gewiss nicht alle Archive zu durchforsten. Es wird genügen, eine repräsentative Teilmenge auszuwählen.
Die Inhalte aus den Archiven sind doch bekannt - ich weiß jetzt nicht worauf du gerne hinauswillst. Wo kann ich die Inhalte der Revisionisten veri- oder falsifizieren? Meine beiden gebrachten Beispiele beschreiben Unmöglichkeiten der offiziellen Darstellung - ein Archiv wäre hier wohl kaum zielführend, denn von dort kommt ja der Widerspruch her.
Untersuchst Du Quellen, die

- das schreiben, was Du lesen möchtest ?
- die der offiziellen Darstellung widersprechen ?
- die der offiziellen Darstellung entsprechen und diese auch kritisch anhand der historischen Datenlage überprüfen ?
- die aus langweilige Daten bestehen und in historischen Archiven liegen ?
- die irgendwelche von Geheimdiensten beeinflusste regierungstreue Propaganda verbreiten ?
Ich untersuche ausdrücklich Quellen gegen meine Überzeugung und meine Überzeugungsänderungen sind doch der Beweis, dass ich mich mit in die gegnerische Meinung reinfühle, sie respektvoll akzeptiere und ggf., bei Widerspruchslosigkeit, annehme.

Gut, um an oben wieder anzuschließen, stehe ich nun da und habe gute Menschen, die böses Handeln von Menschen zulassen resp. nicht verhindern können.

Was machma mit diesem Resultat meiner Überzeugung, die du hoffentlich teilst?

ASY

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343

Montag, 25. Mai 2009, 19:22

Warum glaubst du, dass es salvatorische Klausel heißt ? Könntest du dem heilenden Gedanken, der in diesem Begriff die Prägung gibt ,nichts abgewinnen. Oder ist dir Zahn um Zahn Auge um Auge lieber ?
Die Salvatorische Klausel in diesem Fall wortwörtlich erdrückend, wenn sie das Prüfen anderer Themenpunkte, bei Androhung des Entzugs der Bürgerrechte, verhindert. Nicht alle Heugabeln werden zum Heu gabeln genommen, manche nützt man auch um Menschen zu erstechen.

Freilich bin ich für Auge um Auge und Zahn um Zahn; wer es nicht ist, der steht ja zwangsweise für Auge um Zahn und Zahn um Auge, was ich völlig unkorrekt empfinde.
Handelt es sich hier um die Theorie, die hinter diesem thread und seiner Ueberschrift steckt?

Denn sehet, ihr zeigt auf den Splitter im Auge des anderen und werdet nicht gewahr der Nazikeule im eigenen.. :D
Dies wurde schon besprochen - du musst halt nachlesen, falls dich das Thema sehr brennend interessiert. :danke:

344

Montag, 25. Mai 2009, 20:44

mit dem "Böse" erschuf ich eine unglückliche, minimalistische Beschreibung, die zu denken ich freilich auch abstoßend empfinde. Ich muss "böse" präzisieren.

Hallo ASY,

das macht ja nichts, deswegen ist ja so ein Forum da, um das näher zu diskutieren. So schlecht wie Du es jetzt tust empfand ich Deine Beschreibung übrigens gar nicht; ich empfand sie lediglich als unvollständig.

Mein Weltbild vor 5-6 Jahren war sehr einfach und ich verabsäumte es zu hinterfragen. Wie schon oberflächlich erwähnt, ärgerte mich Saddam Hussein, das muslimische Kopftuch, die tatsächliche Enklavenbildung von Immigranten, 9/11, die Selbstmordattentäter, die Zwangsehe, die Ehrenmorde, die Arbeitsplatzbedrohung und alle bekannten Klischees über Muslime, die noch dazu überwiegend Antisemiten seien. Pfuiteifl, dachte ich, dagegen muss ich mich sofort auflehnen und war damit "erfolgreich".

Moslems waren für mich druchschnittlich böse, auch wenn die Mehrheit friedilich ist, lässt sie dennoch den Wahnsinn zu. (Mitgehangen, mitgefangen!) Selbes galt vorher für Deutsche/Österreicher/Christen, nachher für Juden und letztendlich wäre die ganze Menschheit böse gewesen, auch ich.

Diese Denke ist natürlich falsch, ganz gleich welcher Kultur/Nation gegenüber, denn jede ist von ihrer Adminstration bestimmt.

Auch wenn ich fast immer was zu meckern habe, so würde ich dieser Beschreibung von Dir zustimmen. Vielleicht sollte ich noch ergänzen: Die meisten dieser Menschen sind auch liebenswert. Das meine ich jetzt aber nicht sexuell, sondern ganz einfach "nächstenliebenswert".

Und wenn man sich in einen von ihnen verliebt und diese Liebe gegenseitig ist, dann natürlich auch sexuell.

Untersuchst Du Quellen, die

- das schreiben, was Du lesen möchtest ?
- die der offiziellen Darstellung widersprechen ?
- die der offiziellen Darstellung entsprechen und diese auch kritisch anhand der historischen Datenlage überprüfen ?
- die aus langweilige Daten bestehen und in historischen Archiven liegen ?
- die irgendwelche von Geheimdiensten beeinflusste regierungstreue Propaganda verbreiten ?
Ich untersuche ausdrücklich Quellen gegen meine Überzeugung und meine Überzeugungsänderungen sind doch der Beweis, dass ich mich mit in die gegnerische Meinung reinfühle, sie respektvoll akzeptiere und ggf., bei Widerspruchslosigkeit, annehme.

Gut, um an oben wieder anzuschließen, stehe ich nun da und habe gute Menschen, die böses Handeln von Menschen zulassen resp. nicht verhindern können.

Was machma mit diesem Resultat meiner Überzeugung, die du hoffentlich teilst?

Ja, was machma jetzt ? Meine Idee war, nicht nur Quellen heranzuziehen, die das schreiben, was Du lesen willst. Aber ganz gewiss auch nicht nur solche, die das Gegenteil von dem, was Du lesen möchtest, beinhalten. Sondern beides und bei einer ersten Annäherung an die Thematik paritätisch.

Lass es mich 2+2mal2-Modell nennen: 2 Quellen, die die Pro-Seite vertreten, 2 Quellen, die die Contra-Seite vertreten und zu jeder Seite je zwei zusätzliche referenzierte Quellen. Natürlich sind diese Zahlen nich tin Stein gemeisselt, sondern sollen nur einen Richtwert darstellen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bei mehr als 10 Quellen rasch die Übersicht verliere, d.h. ich teile dann die Thematik in Unter-Themen auf, die ich einzeln betrachte.


Freundliche Grüsse, Ralf

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345

Montag, 25. Mai 2009, 21:47

Auch wenn ich fast immer was zu meckern habe, so würde ich dieser Beschreibung von Dir zustimmen. Vielleicht sollte ich noch ergänzen: Die meisten dieser Menschen sind auch liebenswert. Das meine ich jetzt aber nicht sexuell, sondern ganz einfach "nächstenliebenswert".
Meckern ist gut! Es mag jetzt wie Selbstlob "riechen" - das ekelhafteste an mir ist meine Selbstbemeckerung; ich mag es nicht, wenn ich meine Zahnpastatube nicht ordentlich ausdrücke, weil ich mir damit den ganzen Tag versauen könnte. :P
Nächstenliebe:
Du beweist, dass die Nächstenliebe auch sympathisch ausgedrückt werden kann. Wir haben hier im Forum den debunkerischen HerrAbisZ, der die Nächstenliebe "grauslich" (=christlich) ausdrückt und damit in mir viel Unmut erzeugt.

Liebe ist erstrangig die Sorge um ein anderes Sein.
Ja, was machma jetzt ? Meine Idee war, nicht nur Quellen heranzuziehen, die das schreiben, was Du lesen willst. Aber ganz gewiss auch nicht nur solche, die das Gegenteil von dem, was Du lesen möchtest, beinhalten. Sondern beides und bei einer ersten Annäherung an die Thematik paritätisch.

Lass es mich 2+2mal2-Modell nennen: 2 Quellen, die die Pro-Seite vertreten, 2 Quellen, die die Contra-Seite vertreten und zu jeder Seite je zwei zusätzliche referenzierte Quellen. Natürlich sind diese Zahlen nich tin Stein gemeisselt, sondern sollen nur einen Richtwert darstellen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bei mehr als 10 Quellen rasch die Übersicht verliere, d.h. ich teile dann die Thematik in Unter-Themen auf, die ich einzeln betrachte.
Meine Quellen sind hauptsächlich das Leben, die Medien, die Menschen, das Sein usw. , die ich dann versuche gegenzuprüfen. Ehrlich gesagt habe ich damit so unendlich viel Arbeit, dass ich auf festgefahrene und behauptete Ursprungsquellen verzichten darf und ggf. auch muss.

Vielleicht schaffe ich es ja doch noch dir meine Simplifikation auf unser herrschendes und darauf ziemlich alles aufbauende Geldsystem "schmackhaft" zu machen.

Ein Versuch und ein ganz neues Beispiel, weil ich dich nicht mehr auf andere Darstellungen verweisen will, bei welchem ich hoffe, es geht nicht in die Hose. :oops:

Stelle dir vor wir leben in einem Gott-System

  • Prämisse 1: Gott schuf, wie auch immer, Protonen auf der ständigen Suche/Sucht nach Elektronen, weil man mit Elektronen Neutronen kaufen und so zum Eigentum machen kann.
  • Prämisse 2: Nur Gott kann auch Elektronen erschaffen.
  • Prämisse 3: Protonen leben auf von Gott erschaffenen Neutronen.
  • Prämisse 4: Gott verlangt für Elektronen x% Zins pro Jahr.
  • Prämisse 5: Gott verlangt für nicht bezahlte Zinsen wiederum x% Zins.
  • Prämisse 6: Gott nimmt für nicht zu bezahlten Zins Neutronen weg.


Erkennst du an diesem Beispiel ein mathematisches Problem? Was werden die Protonen tun und wie wird diese Sache enden müssen?

346

Dienstag, 26. Mai 2009, 12:01

Protonenentstehung

Stelle dir vor wir leben in einem Gott-System

  • Prämisse 1: Gott schuf, wie auch immer, Protonen auf der ständigen Suche/Sucht nach Elektronen, weil man mit Elektronen Neutronen kaufen und so zum Eigentum machen kann.
  • Prämisse 2: Nur Gott kann auch Elektronen erschaffen.
  • Prämisse 3: Protonen leben auf von Gott erschaffenen Neutronen.
  • Prämisse 4: Gott verlangt für Elektronen x% Zins pro Jahr.
  • Prämisse 5: Gott verlangt für nicht bezahlte Zinsen wiederum x% Zins.
  • Prämisse 6: Gott nimmt für nicht zu bezahlten Zins Neutronen weg.


Erkennst du an diesem Beispiel ein mathematisches Problem? Was werden die Protonen tun und wie wird diese Sache enden müssen?

Eine Theorie:

Zuerst so vorstellen: Ein Raum, angefüllt mit lauter klitzekleinen, elektrisch geladenen Teilchen, die nur 2,1 Millisekunden existent sind, bevor sie mit ihren Antiteilchen zusammentreffen und wieder neu entstehen. Sieht ungefähr so aus wie der Schnee im Fernseher ohne Empfang - nur Geflimmer. Die hellen Punkte sind die Teilchen, die gerade mit ihren Antiteilchen zusammentreffen und die dunklen Punkte sind die gerade neu entstehenden Teilchen.

Es ist eine verrückte Teilchenwelt und die Teilchen unterschiedlichster Größe entstehen und vergehen wieder. Sie nehmen auch mal Restenergie von anderen Teilchen auf und verändern sich ständig. Eine kleine Energieaufnahme oder Abgabe und schon erwischt einen das Antiteilchen nicht so schnell - verlängert das Leben geringfügig um den Bruchteil von Millisekunden...

Das Proton ist das wichtigste Teilchen in der Zusammensetzung von Materie. Seine Entstehung hilft uns die Entstehung anderer Partikel zu verstehen, die weit weniger stabil sind und nur für Millisekunden existieren. Die Umstände der Protonentstehung sind faszinierend und die Konditionen die zu seiner Stabilität führen etwas Einzigartiges. Entgegengesetzt zum allgemeinen Glauben muß auch das Proton eine begrenzte Lebensdauer haben und sein Zerfall von sofortiger Wiederentstehung gefolgt sein, was dann so aussieht als würde es ewig existieren. Beim Elektron ist es dasselbe aber wir folgern aus der Messung seiner Lebenszeit dass es durch Barrieren 'tunneln' kann. Dabei zerfällt es und entsteht einfach auf der anderen Seite sofort wieder neu.

Das Leben des Protons beginnt im virtuellen System der Muonen, die überall im Raum vorhanden sind. Das Muon gehört zur Familie der Leptonen und liegt zwischen dem Taon und dem Elektron. Es zerfällt um das Elektron zu bilden aber es kann, zusammen mit anderen Muonen, beide Partikel bilden - das Taon und das Proton und wenn so ein Proton entsteht, bleibt es beständig.

Einmal entstanden bleibt das Proton stabil, aufgrund seiner Eigenschaft sich mit anderen Protonen von identischer Form zu verbinden aber es kann, zusammen mit anderen Partikeln wild aneinandergeraten wenn ein Muon oder Dimuon zu nahe kommt. Dann wird die Energie z in Form einer Ladung +e abgegeben und das Muon oder Dimuon bleibt unversehrt und hinterläßt eine neutrale Einheit. Der Partikel mit der Energie z hat einen unabhängigen Ursprung und wenn die Ursache seiner Entstehung geklärt ist, ist das Geheimnis um die Entstehung des Protons gelüftet.

Ein Dimuon ist die Kombination zweier Muonen, eins mit Ladung +e und eines mit -e, deren Energie ohne Verlust in einer neutralen Kombination gespeichert wird, wobei die gegenseitig wirkende Coulomb Energie exakt die Energie der zweiten Ladung ausgleicht. Dimuonen entstehen ständig im neutralen System flüchtiger Teilchen.

Wenn bei einer Muonenkombination eines der beiden Teilchen Energie abgibt und so zu z wird, erreicht die Kombination den Minimumenergiestatus. Es ergibt sich dann ein neutrales Partikel das zum Angriffsziel einer Anzahl von Muonen wird, die die z-Komponente herauslösen um sich mit dem z-Partikel zu einem Proton umzuwandeln.

Der Wert von z = 0,2247 (2µ) z ist ebenfalls 0,0505(P) und P= 8,899(µ)

Bei dieser Theorie ist P (P steht für die Energie des Protons) der dominierende Faktor und nicht das Dimuon. Es sind 7 Muonen notwendig, um ein Proton entstehen zu lassen.

So entsteht einer der dominierenden Partikel der Schöpfung. Das Elektron ist ähnlich geläufig aber seine Existenz ist eher mit dem einzigartigen universellen Rhythmus der Zeit verbunden, infolge seiner relativ kleinen Restmassenenergie, die es von der Frequenz des Äthers (der kosmischen Hintergrundstrahlung) multipliziert mit Plancks Konstante h bekommt.

Physiker werden nun sagen, dass dem Neutron eine ähnliche Rolle zusteht wie dem Proton und dem Elektron, aber dem ist nicht so. Das Neutron wurde nur als kurzlebige Partikelform entdeckt, die in ein Proton und ein Elektron zerfällt. Die Vorstellung seiner Existenz im Atomkern basiert lediglich auf einer Theorie, die die Existenz eines Äthers verweigert und so damit versucht, die Balance zwischen Masse und Ladung wiederherzustellen, die den Mathematikern in ihrer Rechnung ohne Äther fehlt.

Ein Atomkern hat n Einheiten von Ladung und N Einheiten von Masse und besteht aus n Protonen und N-n Neutronen. Wenn man nun die Rolle des Äthers (der überall vorhandenen, unsichtbaren Partikel) beim Atomkern mit einbezieht, dann haben wir Ladungen die mit denen des Raums verschmelzen und eine Gitterstruktur bilden und man kann sich vorstellen dass Atomkerne n Protonen und N-n Antiprotonen haben aber die Antiprotonen jeweils ein Quon (das sind wieder andere Teilchen...) von seinem Platz im Raumgitter verdrängen.

Die Masseenergie des Protons hat den Wert von 8,899 mal den des virtuellen Muon oder, mathematisch präzise 8,898979486 mal.

Nicht unbedingt wissenschaftlich korrekt aber es vermittelt vielleicht einfach erklärt Nichtphysikern eine kleine Vorstellung von der Quantenunterwelt, was sich da so tut und was wir mit unseren Augen nicht sehen können.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

347

Dienstag, 26. Mai 2009, 12:36

Eine Theorie:
(...)
Nicht unbedingt wissenschaftlich korrekt aber es vermittelt vielleicht einfach erklärt Nichtphysikern eine kleine Vorstellung von der Quantenunterwelt, was sich da so tut und was wir mit unseren Augen nicht sehen können.

Hallo ISS,

ich hoffe Du erwartest nicht, dass ich dazu irgendwelche Kommentare abgebe. Nur soviel: Um dem ganzen wenigstens einen minimalen wissenschaftlichen Touch zu geben, solltest Du das Wort "Millisekunde" durch "10^(-20) Sekunden" ersetzen. Und vielleicht noch "Taon" durch "Tauon" oder "Tau-Lepton". Und dann als nächstes überlegen, warum Du die identisch gleiche Überlegung (allenfalls mit anderen Faktoren bezüglich des Massenverhältnisses zum Proton) bezüglich des Myons nicht auch für Elektronen und für Tauonen durchgeführt hast.

"Hübsch" wäre übrigens auch noch ein Bezug zum Neutron (besteht aus denselben Quark-Typen wie das Proton, aber anders kombiniert) einerseits und zu den Neutrinos (sind ja auch Leptonen) andererseits; insbesondere auch die Frage, ob Du die beobachtete Neutrino-Oszillation mit Deiner Theorie erklären kannst.

Alles andere aber überlasse ich den Peer-Revisoren Deiner Publikation zu dieser Thematik, ich möchte mich da wirklich nicht aufdrängen.


Freundliche Grüsse, Ralf

348

Dienstag, 26. Mai 2009, 12:42

Hallo ISS,

ich hoffe Du erwartest nicht, dass ich dazu irgendwelche Kommentare abgebe.


Nicht wirklich.

Nur soviel: Um dem ganzen wenigstens einen minimalen wissenschaftlichen Touch zu geben, solltest Du das Wort "Millisekunde" durch "10^(-20) Sekunden" ersetzen.


Und wer hier würde verstehen, was mit "10^(-20) Sekunden" gemeint ist? Da ist Millisekunde doch viel verständlicher.

[Und vielleicht noch "Taon" durch "Tauon" oder "Tau-Lepton". Und dann als nächstes überlegen, warum Du die identisch gleiche Überlegung (allenfalls mit anderen Faktoren bezüglich des Massenverhältnisses zum Proton) bezüglich des Myons nicht auch für Elektronen und für Tauonen durchgeführt hast.


Weil ich nunmal englische Physik-Bücher lese. ;)

"Hübsch" wäre übrigens auch noch ein Bezug zum Neutron (besteht aus denselben Quark-Typen wie das Proton, aber anders kombiniert) einerseits und zu den Neutrinos (sind ja auch Leptonen) andererseits; insbesondere auch die Frage, ob Du die beobachtete Neutrino-Oszillation mit Deiner Theorie erklären kannst.


Mir ging es aber jetzt nur um die Protonen. Quarks sind nicht mein Ding. Wir hatten das ja schonmal beim annormalen g-Faktor des Elektrons...

Alles andere aber überlasse ich den Peer-Revisoren Deiner Publikation zu dieser Thematik, ich möchte mich da wirklich nicht aufdrängen.


Freundliche Grüsse, Ralf


Nix für ungut Ralf.
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349

Dienstag, 26. Mai 2009, 14:39

Nur soviel: Um dem ganzen wenigstens einen minimalen wissenschaftlichen Touch zu geben, solltest Du das Wort "Millisekunde" durch "10^(-20) Sekunden" ersetzen.


Und wer hier würde verstehen, was mit "10^(-20) Sekunden" gemeint ist? Da ist Millisekunde doch viel verständlicher.

Hallo ISS,

Verständlichkeit ist gewiss ein hohes Gut, aber dennoch würde es Dir vermutlich nicht in den Sinn kommen, aus Gründen der Verständlichkeit zu schreiben, dass die nächsten Fixsterne von uns ein paar hundert Meter entfernt seien ... - ist beides rund 14 Zehnerpotenzen "daneben". Auch qualitativ ist die Forumulierung *Millisekunden" missverständlich, denn das stellt in der Elementarteilchenphysik eine sehr lange Lebensdauer dar, während es sich bei Quantenfluktuationen um extrem kurze Lebensdauern handelt.


Freundliche Grüsse, Ralf

350

Dienstag, 26. Mai 2009, 15:48

Ralf,

mit den Millisekunden wollte ich nur eine sehr kleine Zeitspanne ausdrücken, die sich bei normalen Menschen gerade noch vorstellen läßt. Ich wollte ja keinen wissenschaftlichen Fachartikel schreiben sondern lediglich eine kurze Erklärung zur Erweiterung des Vorstellungsvermögens von Nichtphysikern.

Aber trotzdem Danke für den Hinweis.

mfg
ISS
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who lie to themselves have forgotten where they put it.

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