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ASY

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1

Montag, 23. März 2009, 20:29

AUA - Ein Staatsbetrieb hinterzieht Steuern

Zitat

Verdacht gegen AUA: Gewinne blieben zum Teil auf Kanal-Insel
23.03.2009 | 15:13 | (DiePresse.com)
Die AUA soll über eine Briefkasten-Firma im Steuerparadies Guernsey mit überhöhten Leasingraten ihren Gewinn gedrückt haben. Die AUA bezeichnet die Vorwürfe als "völlig haltlos".

Blieben Gewinne auf der Insel?

Die fraglichen Transaktionen sollen nach der Darstellung von Pilz so funktioniert haben:
  • Boeing verkaufe Flugzeuge an eine Gesellschaft auf den Cayman Islands, die "SPV"
  • Diese SPV verleast die Maschinen an die "Austrian Airlines Lease and Finance Company Limited" (A.L.F.), einer Tochter der AUA
  • Die AUA wiederum least die Flugzeuge von A.L.F. - allerdings teurer, als die A.L.F. von der SPV.
Die ALF habe dadurch die Möglichkeit, über Leasingraten, die deutlich über den Leasingraten liegen die sie an die SPV zu überweisen hat, den Gewinn des Mutterunternehmens AUA zu verringern.
53,54 Millionen Euro Steuer "vermieden"

Lest weiter, was diese Verbrecherbande anstellt.......
Wir werden tatsächlich von der Mafia regiert.

Rege ich mich da jetzt zu künstlich auf, oder platzt euch auch bald der Kragen?

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2

Montag, 23. März 2009, 20:57

Wenn ich daran denke, dass ich noch Molterer im Ohr habe, dass eine Steuererleichterung im Umfang von 2 Millarden Euro für das österreichische Volk etwas ist, dass schon mal Jahre dauern kann.

Dass aber jährlich 4 MRD Euro in die ÖBB gestopft werden, verursacht bei mir ein leichtes anschwellen meiner Halsadern - da kann ich nur sagen :pfui:

Wird derzeit nicht der AUA-Vertrag mit der LUFTHANSA noch von der EU überprüft. Mal neugierig, ob diese "Verdächtigungen" unseres Herrn Pilz mit einbezogen werden.
Eines muss man ihm lassen .... etwas wahres war immer an seinen Entdeckungen.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

3

Montag, 23. März 2009, 21:00

hab ich heut auch gelesen, allerdings beim giftzwerg pils...scheint so, dass er (wieder mal) als einziger sowas an die oeffentlichkeit bringt: http://www.peterpilz.at/ in seinem tagebucheintrag von heute, montag, 23.03.2009...er liefert auch einige pdf-files dazu...

ich sag mal: ein themenbereich, der mich seit jahren heftigst interessiert, und wo vielen gar nicht klar ist, in welchen dimensionen sich das ganze abspielt...

das ganze muss man ja netzwerktechnisch sehen....die karibik- uns kanalinseln sind nur ein part davon....zentalstellen sind und bleiben die vom edlen bankgeheimnis geschuetzten lenker in der schweiz, liechtenstein, (oesterreich?)...also treuhänder und privatbanken mit ihren beratungsstellen in den anderen europäischen ländern

dass letztlich viele grossaktionaere die AG`s, an denen sie mehrheiten halten, so auspressen ist schon laenger bekannt ( da kann man sich z.B. im fall metro stundenlang einlesen), dass aber sogar unter staatsmehrheit so agiert wird, war mir bisher nicht bekannt

ansonsten sind solche modelle natuerlich auch fuer schwargeldabzweigungen, geldwaesche und sonstige "kavalliersdelikte" massgeschneidert...je nach gesetzeslage sind diese modelle (von bankern entworfen) flexibel umgestaltbar...nur: ist halt leider erst ab gewissen vermoegensbetraegen rentabel, wegen der hohen anlaufskosten...also nix fuer die pfuscher ;(

4

Dienstag, 24. März 2009, 12:35

Dank dir Surok, du hast mich an eine mir sehr liebe, aber in der letzten Zeit vergessene Seite erinnert - www.peterpilz.at

Hier der für mich wirklich schöne Punkt in seinen Aufzählungen:

Zitat

Kapitel 7: Pröll

Eines ist jedenfalls klar: Die Steueroasen, die Finanzminister Pröll in Brüssel engagiert verfolgt, blühen unter seiner eigenen Nase. AUA-Vorstandschef Ötsch und AUA-Aufsichtsratschef Michaelis haben die Republik um mehr als 50 Millionen Euro gebracht.

Zuerst werden Steuern vermieden, dann wird das Unternehmen fahrlässig an den Rand des Konkurses geführt und zum Schluss will man noch 500 Millionen Steuergelder kassieren. Für diese Zumutung verlangen die Herren dann noch Millionengagen und Millionenabfertigungen.

Es reicht. Der Finanzminister muss jetzt die Trennung von Ötsch in eine fristlose Entlassung umwandeln lassen und Michaelis selbst fristlos entlassen. Wenn er das nicht kann oder darf, soll er selbst den Hut nehmen.


Zilk. Die alte Zilk-Affäre wird aufgewärmt. Dabei werden die wichtigsten Fragen nicht gestellt:
(hab ich gleich an der richtigen Stelle gepostet, nachzulesen unter .... Im Zentrum: Helmut Zilk Skandal - Dagmar Kollers Dummdreistigkeit


Vizekanzler und Finanzminister Pröll, bitte vorstellig zu werden zum :poptuschi:
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5

Donnerstag, 26. März 2009, 17:46

tagebucheintrag mittwoch, 25. maerz, peter pilz zur AUA

Zitat



Mario Rehulka war von 1993 bis 2001 Vorstandsdirektor der AUA. Er
bestätigt mit seinem "heiteren" Text die Steuervermeidung der AUA auf
Guernsey, die bis heute unter der Nase des Finanzministers betrieben
wird. Was der AUA-Vorstand für eine lustige Geschichte hält, beginnt
jetzt für das Unternehmen ernst zu werden.



Seit gestern liegen mir zahlreiche Dokumente aus Guernsey vor. Sie belegen:



• Die Briefkastenfirma A.L.F. – Austrian Airlines Lease and Finance Ltd. – wird von Credit Suisse geführt.



• Der Helvetia Court, in dem der A.L.F.-Briefkasten eingerichtet ist, ist der Sitz von Credit Suisse.



Im Rahmen des Briefkastensystems ist keine eigenen Geschäftstätigkeit
erkennbar. Der Briefkasten in Guernsey dienen offensichtlich nur einem
Zweck: der Steuervermeidung. Damit liegt der Verdacht nahe, dass es
sich hier um Steuerhinterziehung handelt. Daher bereiten wir eine
Sachverhaltsdarstellung vor.



Das ist die strafrechtlich relevante Seite der Affäre. Etwas anderes
ist mir allerdings wichtiger. Die Reaktionen einzelner
Wirtschafsjournalisten haben mich stutzig gemacht. "Aber das machen doch alle. Das ist doch ganz normal!"



Genau das ist das Problem. Organisierte Steuervermeidung bis hin zur
Steuerhinterziehung wird von den meisten Insidern für den Normalfall
gehalten. Für sie ist es normal, dass mit den Arbeitnehmern die Opfer
der Krise auch die Folgen zu bezahlen haben und Täter und Mittäter in
der Sicherheit von Steuerfluchtländern und Steueroasen bleiben.



Es geht um Gerechtigkeit. Es geht darum, dass es sich von der AUA bis
zu den Banken nicht alle richten können, während normale Arbeitnehmer
bis auf den letzten Cent ihre Steuern zu zahlen haben.



A.L.F. hat mindestens 300 Millionen Gewinn gemacht. Hunderte Millionen
liegen laut Rechnungshof als "Ausschüttungsreserve" der AUA auf
Guernsey. Bevor AUA und Lufthansa weitere 500 Millionen an
Steuergeldern nachgeworfen werden, soll die Republik als Eigentümerin
die AUA zwingen, das Geld zurückzuholen.
man beachte: die credite suisse als drahtzieher...siehe dazu auch wikileaks

fall julius baer vs. rudolf elmer http://wikileaks.org/wiki/Bank_Julius_Ba…e_Cayman_Inseln

ob ich das mit meiner ich-AG auch machen kann? :kopfkratz:

ASY

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6

Donnerstag, 26. März 2009, 18:16

Zitat

Es geht um Gerechtigkeit. Es geht darum, dass es sich von der AUA bis zu den Banken nicht alle richten können, während normale Arbeitnehmer bis auf den letzten Cent ihre Steuern zu zahlen haben.
Nicht nur das, der Wertschöpfer muss die Steuer im Voraus zahlen und kann es sich später wieder zurückholen. Er ist außerdem immer in der Vor- oder Mehrleistung. Zuerst muss er ein Monat Arbeitsleid investieren, damit er mal seinen Lohn bekommt.

Das komplette Leben der Mehrheit ist dauerkreditfinanziert und die Steuer hinterziehenden Schmarotzer leben dann köstlich von diesem Arbeiterblut.

Wir brauchen unbedingt eine SoZo - Sozialisierungszone für unbelehrbare Schmarotzer!

7

Donnerstag, 26. März 2009, 21:08

nettes gedankenspiel mit der SoZo :)

nur setzt das ganze ja mal ein komplettes umschmeissen des bisherigen voraus...denn die norm waere ja dann nicht mehr der raubtierkapitalismus, sondern das gemeinwohl....

die SOZO dann quasi eine art zwangslehrinstitution fuer unbelehrbare, um auch denen die sozialistischen normwerte beizubringen


du redest quasi vom paradies, das du mit der SoZo installieren willst, obwohl letztere ersteres als voraussetzung bedarf

aber mal eine paedagogisch sehr wertvolle massnahme in sachen strafvollzug!!

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