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Montag, 29. Juni 2009, 01:36

es ist bezeichnend für unsere "demokratie", die freie meinungsäußerung in diesem punkt zu unterbinden. wäre der staat redlich gesinnt, er würde

1. jedem seine meinung lassen, auch öffentlich
2. aufklärung betreiben, soweit sie historisch abgesichert ist
3. historische unwahrheiten revidieren, sofern diese sich als solche erweisen.

ad 1: wer öffentlich - bewuss oder unbewusst - falschmeldungen verbreitet, kann und muss in einer funktionierenden demokratie ARGUMENTATIV der unwahrheit überführt werden. gehen dem konsensualen standpunkt die argumente aus, sollte dieser standpunkt hinterfragt, nicht mit verboten geantwortet werden. alles andere beweist die schwäche der beweisführung und die nähe zur diktatur.

ad 2: die geschichte wird immer vom sieger geschrieben. gottlob hat damals nicht hitler gewonnen, sonst wären wir heute alle blond und blauäugig und blöd. blöd sind wir so aber auch, bloß anders blöd. der personifizierte luzifer wird im vergangenen gesucht, das licht der welt leuchtet heute. das liegt im nicht vorhandenen verständnis, dass es global keine "sieger" geben kann, außer das menschengeschlecht siegt. das würde bedeuten, man lebt in frieden miteinander. dies ist so nicht angedacht, schließlich fließt am meisten geld in die rüstungsindustrie, auf zivilem weg weg vom individuum - hin in die banken, die den menschen zwecks seiner arbeitskraft versklaven. fazit: "historische wahrheit" gibt es nicht, nur fakten, deren ganzes sich der einzelne selbst zusammensetzen muss. dies passiert deshalb nicht, weil uns die "repräsentative demokratie" das denken abnimmt, die unterhaltungsindustrie das denken gänzlich verlernen lässt.

ad 3: zu allen zeiten hat es revidierende erkenntnisse gegeben. immer wurde dem menschen erklärt, seine artgenossen wurden in vergangenen zeiten grob verarscht, geschändet, ausgebeutet, getäuscht. immer. das stimmt ja auch. bloß heute, da leben wir in einer zeit, in der das nicht mehr so ist. dass es in ein paar jahrzehnten anders aussehen wird, wissen auch die mächtigen, und die mächtigen vergangener zeiten haben das zumeist auch gewusst. aber dann sind es ja andere, die den menschen das erklären, und die können dann nichts dafür und sind die wahrheitsträger ihrer zeit. und so weiter und so fort. popper hatte zutiefst recht: "aus der geschichte lernen wir, dass wir nichts aus ihr lernen"
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

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12

Dienstag, 20. Juli 2010, 14:36

Ein weiterer Prozess läuft gerade gegen ihn

Zitat

Honsik: "Auf deutschem Boden keine Gaskammern"

20.07.2010 | 10:50 | (DiePresse.com)

Holocaust-Leugner Gerd Honsik muss sich wieder wegen NS-Wiederbetätigung vor Gericht verantworten. Dabei reitet er Attacken gegen Simon Wiesenthal und leugnet Gaskammern. Er sei ein Nelson Mandela.

Schreiduelle und heftige Wortgefechte zwischen Richter Andreas Böhm und Strafverteidiger Herbert Schaller standen am Beginn eines neuerlichen Prozesses gegen Holocaust-Leugner Gerd Honsik, der am Dienstag am Wiener Straflandesgericht über die Bühne gegangen ist. Der 68-Jährige muss sich neuerlich wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verantworten.

Die Anklagebehörde machte zwei Bücher Honsiks zum Prozessgegenstand, weil das Wiener Oberlandesgericht (OLG) vor vier Monaten die aufgrund von 1997 bis 2003 von Honsik veröffentlichten Ausgaben der Zeitschrift "Halt!" verhängte Strafe von fünf auf vier Jahre Haft reduziert hat.

"Geschichtsfälscher", "Blender", "Propagandamaschine"
Während die Staatsanwaltschaft den Angeklagten als "Blender", "Geschichtsfälscher" und "Propagandamaschine" bezeichnete, dessen bisher 21 Verurteilungen eine "bedeutende Verbrecherkarriere" darstelle, attestierte Verteidiger Herbert Schaller seinem Mandanten, er sei "kein asoziales Element".




Richter verliert die Contenance

Honsik habe "immer in Arbeit gestanden" und eine Familie gegründet. Seine drei Kinder sowie seine acht Enkel seien allesamt "anständige Menschen" und "gut erzogen". Als Schaller dann auch noch viele Jahre zurückreichende Verurteilungen zu zerpflücken begann, die nicht Verhandlungsgegenstand waren, platzte Richter Böhm erstmals der Kragen. Lautstark forderte er den Verteidiger auf, "endlich zur Sache zu sprechen". Eineinhalb Stunden und etliche Schreiduelle später verhängte Böhm etwas entnervt die erste Verhandlungspause. Zuvor war Schaller selbst haarscharf an Aussagen vorbeigeschrammt, die ihm als Wiederbetätigung angelastet hätten werden können. Auf die wiederholte Frage, ob er, Schaller, selbst behaupte, es hätte keine Gaskammern gegeben, wich der Strafverteidiger immer wieder aus. Als einer "Anhänger" Honsiks im Zuschauerbereich den Ausführungen Schallers auch noch applaudierte, wurde er des Saales verwiesen.
Attacken gegen Wiesenthal

"Ich haben in diesen zwei Büchern nur Wahrheiten gesagt." Das waren nach knapp zwei Stunden Verhandlung die ersten Worte von Gerd Honsik beim Prozess am Dienstag im Wiener Straflandesgericht. Auch er lieferte sich - wenn auch wesentlich unaufgeregter - zahlreiche Rededuelle mit dem Richter, der ihn bezüglich seiner Wortwahl regelmäßig warnte: "Sie bewegen sich auf dünnem Eis." Honsik ließ sich davon aber nicht beeindrucken und ritt wilde Attacken gegen den bereits verstorbenen jüdischen Publizisten Simon Wiesenthal.


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"Verfolgt wie Mandela"

Er, Honsik, habe den Begriff Holocaust nur deshalb unter Anführungszeichen gesetzt, weil "ich empört bin, dass man diesen Völkermord nach einem Hollywood-Propaganda-Film benennt. Das finde ich geschmacklos." Überdies habe Wiesenthal "individuelle Verbrechen erfunden". Und als Draufgabe: "Es gab auf großdeutschem Boden keine einzige Gaskammer, dabei bleibe ich. Hier endet die 65-jährige Lüge von den Gaskammern in Mauthausen und Dachau - und ich wurde 25 Jahre lang verfolgt, wie Nelson Mandela." Die Gaskammern in Mauthausen seien übrigens im Nachhinein eingebaut worden, so Honsik.
"Einseitige Geschichtsschreibung bei Nürnberger Prozessen"

Auf die Frage des Richters nach etwaigen Schlüsselerlebnissen, die Honsik "so werden" ließen, berichtete der 68-Jährige, dass ihn einst ein Jugendlager-Kommandant an das Bekenntnis zum "alten Österreich" sowie zur "alten Hymne" erinnert habe. Weiters sprach Honsik von "einseitiger Geschichtsschreibung bei den Nürnberger Prozessen", was ihm abermals den Hinweis des Richters bescherte, damit würde er gegen das Verbotsgesetz verstoßen.

Honsik vertrat die These, dass in den Plan von der Vernichtung der Juden lediglich 200 Menschen eingeweiht worden waren und dieser strengster Geheimhaltung unterlag. "Ich leugne die in der Öffentlichkeit verübten Verbrechen, die durch den Staat (das Dritte Reich, Anmerkung) nicht gedeckt waren", sagte Honsik. Und weiter: "Sechs Millionen Deutsche werden uns unterschlagen und ich werde als Lügenonkel dargestellt."

Zweimal musste der Richter die Verhandlung unterbrechen, weil sich der zweite Verteidiger Honsiks unaufgefordert zu Wort meldete.
http://diepresse.com/home/politik/innenp…=/home/index.do




Was ist wahr, wass ist unwahr?

Was ist mit dem Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung?

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Dienstag, 20. Juli 2010, 14:53

Wir werden von Statthaltern der Kriegsgewinner regiert und der letzte Abschaum Österreichs fand so den Weg in die Politik, Verwaltung und sonstige Schlüsselstellen.

Der Richter als auch der STA sind arm dran, weil sie tun müssen, was weiterhin ihr Einkommen sichert. Mit Rückgrat hätten sie diesen Job nie annehmen dürfen.

Naja, für die alliierte Verbrecherbande muss man schon mal alle menschenfreundlichen Augen zudrücken. Ich könnte das nicht, dass ich jemanden für Gesagtes jahrelang in den Kerker sperre, schon gar nicht in einem Land, wo zur Naziherrschaft der elterliche Betrieb der Innenminsterin mit Zwangsarbeitern "bestraft" wurde.

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14

Dienstag, 20. Juli 2010, 17:25

Der Richter als auch der STA sind arm dran, weil sie tun müssen, was weiterhin ihr Einkommen sichert. Mit Rückgrat hätten sie diesen Job nie annehmen dürfen.
Niemand ist verpflichtet Unkorrektheiten durchzuführen, anzuordnen oder zuzulassen!

Letztendlich wird es wieder auf einem selbst wieder zurück fallen!

15

Dienstag, 20. Juli 2010, 21:41

Dieses System wird nicht ewig überleben, das hat die Geschichte gezeigt.
Wenn es fällt, dann werden diejenigen hängen, die noch nicht rechtzeitig
nach Israel abgehauen sind und auch dort werden sie nicht sicher sein.

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Dienstag, 20. Juli 2010, 22:11

Die wirklich Verantwortlichen kamen und kommen immer wieder davon. Es hängen nur die oberen Mitläufer; nachher werden die massig gefangenen Männer so lange in den Gulags gelassen, bis die Familien daheim alle brav umerzogen wurden und diese verachtenswerte Hirnscheiße unterstützen.

Unsere Gesellschaft ist das Resultat, die jemanden ob seiner Meinung einkerkert.

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Dienstag, 20. Juli 2010, 22:18

Korrektur: Sie kerkert Herrn Honsik nicht wegen seiner Meinung ein, sondern wegen öffentlicher Verbreitung selbiger. Er kann gerne ein Idiot sein, da hat niemand etwas dagegen. Aber er darf es nicht rausposaunen.

Disclaimer: Ich halte die deutsche wie die österreichische Gesetzgebung in dieser Frage für falsch aufgestellt. Das ändert allerdings nichts an der Strafbarkeit.

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18

Dienstag, 20. Juli 2010, 22:48

Das ändert allerdings nichts an der Strafbarkeit.
Habe das gelesen:

"Wer Frieden findet durch einen Irrtum , dessen Irrtum ist Wahrheit. Wer ein "guter" Mensch wird durch einen Irrtum, dessen Irrtum ist Wahrheit. Wer aber ein "friedloser", "böser" Mensch wird, selbst durch eine von allen Menschen anerkannte Wahrheit, dessen Wahrheit ist Lüge."


Ein trauriger Frieden, wenn über Gesetze nur gültig ist, was der Herrschaft gefällt und wovon sie profitiert.

HerrAbisZ

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19

Mittwoch, 21. Juli 2010, 16:42

Disclaimer: Ich halte die deutsche wie die österreichische Gesetzgebung in dieser Frage für falsch aufgestellt. Das ändert allerdings nichts an der Strafbarkeit.
Meinst du das hier?

Zitat


Wiener Akademikerbund: Verbotsgesetz "eine Schande"
15. April 2010, 12:53

Kritik an Rolle als "Mitschuldige und Verursacher" der NS-Verbrechen
Wien - Der Wiener Akademikerbund hat von der Debatte um das NS-Verbotsgesetz noch nicht genug. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag legte der mittlerweile abgesetzte Vorstand noch nach. Landesobmann Josef Müller forderte neuerlich die Aufhebung des Verbotsgesetzes und untermauerte seine Ansichten mit teils eigenwilligen Vergleichen und sprach sogar von "Schande". Überhaupt ist Müller der Meinung, dass es nach 70 Jahren genug sei mit der Rolle Österreichs als "Mitschuldigen und Verursacher" der NS-Verbrechen.

Müller erkennt Amtsenthebung nicht an

Die Amtsenthebung durch den Österreichischen Akademikerbund (AB) erkennen die Entmachteten nicht an und wollen weitermachen. Am Arbeitsprogramm stehen als nächstes islamische "Gefahren", "Parallelgesellschaften", EU-Kritisches und anderes, das an Themen der FPÖ erinnert.
Im Mittelpunkt der langen Ansprache Müllers stand heute aber das Verbotsgesetz. Die Zuhörerschaft bestand aus applaudierenden Sympathisanten im fortgeschrittenen Alter, das Medieninteresse war hingegen minimal. Müller verglich das Verbotsgesetz mit dem "tragenden Element" des NS-Regimes, dem Verbot der freien Meinungsäußerung. Mit dem Verbotsgesetz bediene man sich der "gleichen Waffen" wie die Nazis, meinte er und sprach von "einer Schande".

"ÖVP von Linksliberalen unterwandert"

Das ebenfalls aus dem Österreichischen Akademikerbund ausgeschlossene Wiener Vorstandsmitglied Christian Zeitz schoss sich auf die ÖVP ein. Diese sei von Linksliberalen unterwandert. Es finde eine "Säuberung" der Konservativen und Christen statt.
....
http://derstandard.at/1269449730319/Wien…tz-eine-Schande


http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&postID=167208#post167208

Zitat

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

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Mittwoch, 21. Juli 2010, 17:16

Nö, das mein ich nicht direkt. Ich finde die Gesetzgebung einfach nur kontraproduktiv. Idioten entlarvt man am einfachsten dadurch, dass man sie reden lässt, nicht dadurch, dass man ihnen den Mund verbietet.

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