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ASY

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21

Freitag, 5. Juni 2009, 11:52

Kein Problem - du willst recht haben, doch importiertes Zeug erst recht die Abhängigkeit erzeugt. In meiner Argumentation steckte mehr dahinter:

Zitat

Die Regierung von Venezuela will ein Billig-Handy auf den Markt zu bringen. Das Gerät soll im Rahmen einer Technologie- und Finanzzusammenarbeit in China entwickelt werden und rund 11 Euro kosten. Das kündigte jetzt der venezolanische Staatschef Hugo Chavez an.
http://www.silicon.de/mobile/wireless/0,…s+venezuela.htm
Westliche undurchschaubare Technik geht doch, während du meinst, sie würden die normalsten Dinge nicht können - ich halte deine Einstellung für widerlegt.

Ich habe nur die Frage: ist Chavez ein Herrscher, in dem er auch Unterschiede installiert - oder ein Reformer, indem er gleiche Chancen vorantreibt?

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22

Freitag, 5. Juni 2009, 12:16

Kein Problem - du willst recht haben, doch importiertes Zeug erst recht die Abhängigkeit erzeugt. In meiner Argumentation steckte mehr dahinter:

Zitat

Die Regierung von Venezuela will ein Billig-Handy auf den Markt zu bringen. Das Gerät soll im Rahmen einer Technologie- und Finanzzusammenarbeit in China entwickelt werden und rund 11 Euro kosten. Das kündigte jetzt der venezolanische Staatschef Hugo Chavez an.
http://www.silicon.de/mobile/wireless/0,…s+venezuela.htm
Westliche undurchschaubare Technik geht doch, während du meinst, sie würden die normalsten Dinge nicht können - ich halte deine Einstellung für widerlegt.

Ich habe nur die Frage: ist Chavez ein Herrscher, in dem er auch Unterschiede installiert - oder ein Reformer, indem er gleiche Chancen vorantreibt?

Dann war mein Gedankengang mit der totalen Unabhängigkeit etwas zu kompliziert. Technologie- und Finanzzusammenarbeit mit China, Russland oder anderen Ländern ist natürlich eine gute Möglichkeit und auf jeden Fall besser, wie alles alleine zu machen. Es wird aber ohne importiertes Zeug nicht ganz gehen. Warum auch? Venezuela will ja auch exportieren und Chavez steht mehr für Cooperation mit der Welt.

Ich wollte auch nicht sagen, dass sie die normalsten Dinge nicht können. Auch in Venezuela gibt es Experten für Alles, nur halt noch zuwenige. Die Bildung hat schon einen hohen Standard, ist aber erst durch Chavez aufgebaut worden und der ist noch nicht so lange an der Regierung. Mehr wollte ich damit nicht ausdrücken. Es geht da jedenfalls aufwärts, was bei uns abwärts geht.

Chavez ist kein Herrscher, er ist Demokrat. Er versucht sein Volk zu motivieren, aktiv an der Politik teilzunehmen und er schafft die Unterschiede ab, indem er gleiche Chancen für alle zu schaffen versucht. Ob es ihm gelingt wird die Zukunft zeigen. Schließlich hat er mächtige Gegener.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

23

Freitag, 5. Juni 2009, 14:58

es ist übrigens überaus interessant das die usa für venzuela, dessen dikatator so viel gift gegen die usa versprüht, haupthandelspartner nummer 1 ist.
26 prozent, und damit den weit aus höchsten anteil an einfuhren stammen aus den USA.
danach kommen mit 10,5 prozent weit angeschlagen erst einfuhren aus kolumbien.

dazu exportiert venzuela 53 prozent seiner erzeugnisse an die usa.

ein sehr typischer widerspruch. zwar den satanischen kapitalismus öffentlich überall anprangern, aber dann ihn zum beliebtestens handelspartner erwählen.

ohne die usa würde venezula wahrscheinlich ind er versenkung verschwinden.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

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24

Freitag, 5. Juni 2009, 15:16

Wenn du dir solche Einwürfe ...
zwar den satanischen kapitalismus öffentlich überall anprangern, aber dann ihn zum beliebtestens handelspartner erwählen.

ohne die usa würde venezula wahrscheinlich ind er versenkung verschwinden.
... ersparen würdest, dann hätte ich mehr Lust zur Diskussion mit dir.

Auch ich bin der Meinung, obgleich ich Chavez noch nicht abgeschrieben habe, dass die Widersprüche für Glaubwürdigkeit zu groß sind. Nur will ich nicht ständig mit Vorwürfen konfrontiert werden, die ich nicht zu verantworten habe. Ich habe bewiesene Gründe den Kapitalismus als Schafspelz-Betrug zu begreifen und meine Auffassungsgabe sagt mir, dass bei Betrügern mit Offenheit nix zu erreichen ist.

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25

Freitag, 5. Juni 2009, 17:16

Zitat

Auch ich bin der Meinung, obgleich ich Chavez noch nicht abgeschrieben habe, dass die Widersprüche für Glaubwürdigkeit zu groß sind. Nur will ich nicht ständig mit Vorwürfen konfrontiert werden, die ich nicht zu verantworten habe. Ich habe bewiesene Gründe den Kapitalismus als Schafspelz-Betrug zu begreifen und meine Auffassungsgabe sagt mir, dass bei Betrügern mit Offenheit nix zu erreichen ist.


das war ja keine kritik an dir, sondern ein typisches bsp für die verlogenheit eines chavez.
kommt es dir nicht auch wenig komisch vor, wenn jemand den kapitalismus so verdammt wie chavez, auf der kritik eigentlich seine macht zementiert, und gleichzeitig der grösste nutznieser dieses kapitalismus ist. mir ihm geschäfte macht etc.
die usa können im notfall auf den import aus venzuella verzichten, wenns denn umbedingt sein muss, ob venzuella auf einen exporteinbruch von mehr als 50 prozent verzichten kann, glaub ich weniger.

26

Freitag, 5. Juni 2009, 18:16

Ich denke auch,

dass Chavez ein ganz ernsthafter Klotz ist, den die USA aus dem Weg räumen wollen, weil er taktisch sehr geschickt (er steht wohl auch in engem Kontakt mit Russland und Putin) das Eigenleben Südamerikas und die Abkoppelung von allen US-dominierten Organisationen betreibt.
Nein, Asy, ich glaube so einfach ist es nicht, dass jemand einfach ein Vernezuela schaffen kann, ohne auch seinen Nachbarn zu helfen sich zu befreien.

Chavez alleine lebt nicht ewig, so oder so, aber eine einmal initiierte südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung ist für die USA gefährlich und die Barter-Systeme , der Sucre, die Schaffung einer südamerikanischen Bank nimmt dem Dollar seine Macht genauso wie die Entwicklungen, die gerade zwischen Russland/China /Iran laufen.

Je weniger Länder darauf angewiesen sind, Dollars zu haben , um zu importiren, umso schwächer wird die FED-USA-Position.

MAn sollte auch nicht unterschätzen, dass die USA Chavez JEDEN nur denkbaren Stein in den Weg legen, wenn er versucht Geschäfte , Exporterlöse zu erzielen. Es genügt nicht , die Rohstoffe zu haben, wenn ein Verbrecher Dich daran hindert , diese frei zu verkaufen.

Ich wäre dankbar, wenn wir wenigstens in irgendeinem Land in Europa eine solche Volksbewegung gegen den US-Terrorismus und _Totalitarismus hinbekämen, wenn irgendwo mal ein paar Leute begreifen würden, dass wir dringend einen Chavez bräuchten, dass selsbt eine Quasi-Diktatur - geleitet von den Interessen des Landes tausendmal besser ist als eine scheinheilige "Demokratie"

Aber hier hat jeder Politiker nur die Hosen gestrichen voll und übt sich in Demut vor dem US_Heiland.

Wir alle sind Mitglied einer Verbrecherbande, solange wir nicht ereicht haben, dass alle Beziehungen zum US-ISRAEL-Verbrecherkartell abgebrochen sind

27

Freitag, 5. Juni 2009, 18:49

jaja, alles is besser als die usa :kopfkratz:

28

Samstag, 6. Juni 2009, 11:23

es ist übrigens überaus interessant das die usa für venzuela, dessen dikatator so viel gift gegen die usa versprüht, haupthandelspartner nummer 1 ist.
26 prozent, und damit den weit aus höchsten anteil an einfuhren stammen aus den USA.
danach kommen mit 10,5 prozent weit angeschlagen erst einfuhren aus kolumbien.

dazu exportiert venzuela 53 prozent seiner erzeugnisse an die usa.

ein sehr typischer widerspruch. zwar den satanischen kapitalismus öffentlich überall anprangern, aber dann ihn zum beliebtestens handelspartner erwählen.

ohne die usa würde venezula wahrscheinlich ind er versenkung verschwinden.

Du interessierst dich ja noch nicht einmal für die Gründe, warum das so ist.

Ich will dir das mal an einem Beispiel aufzeigen:

Zement wird gebraucht um die Häuser für den sozialen Wohnungsbau zu bauen. Wohl das größte Bauprojekt das in ganz Venezuela stattfindet. Die Zementindustrie in der Hand privater Geschäftsleute, die Chavez nicht wohlgesonnen sind. Zement ist Mangelware in Venezuela und wird lieber exportiert um Chavez zu schaden. Ihm blieb nichts anderes übrig, wie die Zementindustrie zu verstaatlichen. Das war letztes Jahr.

So sieht es in vielen Bereichen aus, deswegen findet jetzt gerade eine erneute Verstaatlichungswelle statt.

Und nun beantworte die Frage: Warum ist Venezuela der größte Handelspartner der USA? Nocheinmal.
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29

Samstag, 6. Juni 2009, 12:10

Zitat

Du interessierst dich ja noch nicht einmal für die Gründe, warum das so ist.

Ich will dir das mal an einem Beispiel aufzeigen:

Zement wird gebraucht um die Häuser für den sozialen Wohnungsbau zu bauen. Wohl das größte Bauprojekt das in ganz Venezuela stattfindet. Die Zementindustrie in der Hand privater Geschäftsleute, die Chavez nicht wohlgesonnen sind. Zement ist Mangelware in Venezuela und wird lieber exportiert um Chavez zu schaden. Ihm blieb nichts anderes übrig, wie die Zementindustrie zu verstaatlichen. Das war letztes Jahr.

So sieht es in vielen Bereichen aus, deswegen findet jetzt gerade eine erneute Verstaatlichungswelle statt.

Und nun beantworte die Frage: Warum ist Venezuela der größte Handelspartner der USA? Nocheinmal


was du immer für blödsinn quatscht

"Führer im venezolanischen Zementmarkt ist mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent die mexikanische Cemex. Eine wichtige Rolle spielen auch der Konzern Holcim aus der Schweiz und die französische Firma Lafarge."

http://www.n-tv.de/politik/Chvez-verstaa…ticle13717.html

also das hat mit den usa wenig zu tun. ausserdem erklärts auch nicht das der erzfeind usa der grösste importeur von waren ist.

30

Samstag, 6. Juni 2009, 13:59

Zitat

Du interessierst dich ja noch nicht einmal für die Gründe, warum das so ist.

Ich will dir das mal an einem Beispiel aufzeigen:

Zement wird gebraucht um die Häuser für den sozialen Wohnungsbau zu bauen. Wohl das größte Bauprojekt das in ganz Venezuela stattfindet. Die Zementindustrie in der Hand privater Geschäftsleute, die Chavez nicht wohlgesonnen sind. Zement ist Mangelware in Venezuela und wird lieber exportiert um Chavez zu schaden. Ihm blieb nichts anderes übrig, wie die Zementindustrie zu verstaatlichen. Das war letztes Jahr.

So sieht es in vielen Bereichen aus, deswegen findet jetzt gerade eine erneute Verstaatlichungswelle statt.

Und nun beantworte die Frage: Warum ist Venezuela der größte Handelspartner der USA? Nocheinmal


was du immer für blödsinn quatscht

"Führer im venezolanischen Zementmarkt ist mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent die mexikanische Cemex. Eine wichtige Rolle spielen auch der Konzern Holcim aus der Schweiz und die französische Firma Lafarge."

http://www.n-tv.de/politik/Chvez-verstaa…ticle13717.html

also das hat mit den usa wenig zu tun. ausserdem erklärts auch nicht das der erzfeind usa der grösste importeur von waren ist.

Ach ja?

http://www.welt.de/wirtschaft/article186…tindustrie.html

Zitat

Venezuela verstaatlicht Zementindustrie
(10) 4. April 2008, 10:57 Uhr
Präsident Hugo Chávez hat die Verstaatlichung der Zementfirmen seines Landes angeordnet. In Venezuela herrsche Zementmangel, weil die Unternehmen des Sektors wegen „neoliberaler Firmenprozesse" zu exportorientiert seien, polterte der Linkspopulist im Staatsfernsehen.
Venezuelas linksnationalistischer Staatschef Hugo Chávez hat im Zuge seiner Nationalisierungspolitik die Verstaatlichung der in- und ausländischen Zementfabriken des Landes angeordnet. In Venezuela herrsche Zementmangel, weil die Unternehmen des Sektors wegen „neoliberaler Firmenprozesse“ zu exportorientiert seien, erklärte der umstrittene Staatschef in Caracas.

Führer im venezolanischen Zementmarkt ist mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent die mexikanische Cemex. Eine wichtige Rolle spielen auch der Konzern Holcim aus der Schweiz und die französische Firma Lafarge. „Diese Unternehmen exportieren Zement, das ist Kapitalismus. Daher muss nationalisiert werden“,


und die Mexikaner waren wohl mal die Marktführer in Venezuela:

http://www.welt.de/wirtschaft/article232…mentfabrik.html

Zitat

Chavez enteignet mexikanische Zementfabrik
(39) 19. August 2008, 07:44 Uhr
Venezuelas Präsident Hugo Chavez setzt die Verstaatlichung von Unternehmen fort. Punkt Mitternacht setzte Chavez Truppen in Marsch, um die Fabrik des mexikanischen Baukonzerns Cemex zu besetzen. Die Enteignung der Zementfirma ist laut Chavez ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Sozialismus.


Also, wer quatscht jetzt hier immer Blödsinn? Willst du mir was erzählen was ich selber vor Ort mitbekommen habe?

Und was für die Zementbranche gilt, gibt ebenso für alle anderen Branchen. Da sitzen Kapitalisten die gezielt ins Ausland exportieren, damit in Venezuela Mangel herrscht und so das Volk unzufrieden machen wollen. Ist auch immer ein Argument der Chavez-Basher, dass die Supermarktregale leer wären und Chavez dran schuld.
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