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Samstag, 6. Juni 2009, 14:17

Zitat

Du interessierst dich ja noch nicht einmal für die Gründe, warum das so ist.

Ich will dir das mal an einem Beispiel aufzeigen:

Zement wird gebraucht um die Häuser für den sozialen Wohnungsbau zu bauen. Wohl das größte Bauprojekt das in ganz Venezuela stattfindet. Die Zementindustrie in der Hand privater Geschäftsleute, die Chavez nicht wohlgesonnen sind. Zement ist Mangelware in Venezuela und wird lieber exportiert um Chavez zu schaden. Ihm blieb nichts anderes übrig, wie die Zementindustrie zu verstaatlichen. Das war letztes Jahr.

So sieht es in vielen Bereichen aus, deswegen findet jetzt gerade eine erneute Verstaatlichungswelle statt.

Und nun beantworte die Frage: Warum ist Venezuela der größte Handelspartner der USA? Nocheinmal


was du immer für blödsinn quatscht

"Führer im venezolanischen Zementmarkt ist mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent die mexikanische Cemex. Eine wichtige Rolle spielen auch der Konzern Holcim aus der Schweiz und die französische Firma Lafarge."

http://www.n-tv.de/politik/Chvez-verstaa…ticle13717.html

also das hat mit den usa wenig zu tun. ausserdem erklärts auch nicht das der erzfeind usa der grösste importeur von waren ist.

Ach ja?

http://www.welt.de/wirtschaft/article186…tindustrie.html

Zitat

Venezuela verstaatlicht Zementindustrie
(10) 4. April 2008, 10:57 Uhr
Präsident Hugo Chávez hat die Verstaatlichung der Zementfirmen seines Landes angeordnet. In Venezuela herrsche Zementmangel, weil die Unternehmen des Sektors wegen „neoliberaler Firmenprozesse" zu exportorientiert seien, polterte der Linkspopulist im Staatsfernsehen.
Venezuelas linksnationalistischer Staatschef Hugo Chávez hat im Zuge seiner Nationalisierungspolitik die Verstaatlichung der in- und ausländischen Zementfabriken des Landes angeordnet. In Venezuela herrsche Zementmangel, weil die Unternehmen des Sektors wegen „neoliberaler Firmenprozesse“ zu exportorientiert seien, erklärte der umstrittene Staatschef in Caracas.

Führer im venezolanischen Zementmarkt ist mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent die mexikanische Cemex. Eine wichtige Rolle spielen auch der Konzern Holcim aus der Schweiz und die französische Firma Lafarge. „Diese Unternehmen exportieren Zement, das ist Kapitalismus. Daher muss nationalisiert werden“,


und die Mexikaner waren wohl mal die Marktführer in Venezuela:

http://www.welt.de/wirtschaft/article232…mentfabrik.html

Zitat

Chavez enteignet mexikanische Zementfabrik
(39) 19. August 2008, 07:44 Uhr
Venezuelas Präsident Hugo Chavez setzt die Verstaatlichung von Unternehmen fort. Punkt Mitternacht setzte Chavez Truppen in Marsch, um die Fabrik des mexikanischen Baukonzerns Cemex zu besetzen. Die Enteignung der Zementfirma ist laut Chavez ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Sozialismus.


Also, wer quatscht jetzt hier immer Blödsinn? Willst du mir was erzählen was ich selber vor Ort mitbekommen habe?

Und was für die Zementbranche gilt, gibt ebenso für alle anderen Branchen. Da sitzen Kapitalisten die gezielt ins Ausland exportieren, damit in Venezuela Mangel herrscht und so das Volk unzufrieden machen wollen. Ist auch immer ein Argument der Chavez-Basher, dass die Supermarktregale leer wären und Chavez dran schuld.
das hab ich doch alles selbst zitiert. nur was hat das alles mit den usa zu tun? oder passt das nicht so sehr ins bild wenns nicht us-kapitalisten sind sondern französische, schweizer, oder lateinamerikaner???
wieso die usa für venezuela noch immer hauptimporteur ist hast du mir bis jetzt auch nicht erklärt.
sollte man dann nicht waren eher von woanders kaufen???

das ganze is augenauswischerei, chavez braucht die usa genauso wie die usa venezuela braucht. im gegensatz zu den usa kann aber chavez nicht auf die usa verzichten.
der mann betreibt billige polemik und die usa lassens ihm durchgehen, weil er unter der hand nichts verändert. zumindest für die usa.

das chavez vieles gemacht hat, is auch unbestritten, schulsystem gefördert usw. trotzdem herrscht in venzuela noch immer ein zwei-klassen schulsystem, das private und das öffentliche. genau dasselbe gilt für andere bereiche. chavez bedient die sehr arme clientel, und das is auch gut so, der messias is er aber weiss gott nicht.
seit seinem amtsantritt haben sich bsp korruption und verbrechen fast verdoppelt etc.
zig millarden geht für militärtechnik drauf die ihm im ernstfall rein gar nichts bringen.


früher oder später wird sich venezuela wieder in eine globale welt eingleidern.

chavez versucht mit morales eine art zweiten fedel-che kult aufzubauen. das wird aber in der heutigen zeit nicht funktionieren.
er is eben einer dieser eintgsfliegen, die kurzeitig viel verändern, aber auf lange sicht wahrscheinlich nicht all zu viel bringen.

ausserdem bin ich wie der asy der meinung , und da muss ich ihm ausnahmsweise mal recht geben, nicht mal sicher ob chavez selbst nicht einer der schlimmsten ist. zumindest was die freunderlwirtschaft betrifft spielt er ganz oben mit.

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32

Samstag, 6. Juni 2009, 15:05

das hab ich doch alles selbst zitiert. nur was hat das alles mit den usa zu tun? oder passt das nicht so sehr ins bild wenns nicht us-kapitalisten sind sondern französische, schweizer, oder lateinamerikaner???
wieso die usa für venezuela noch immer hauptimporteur ist hast du mir bis jetzt auch nicht erklärt.
sollte man dann nicht waren eher von woanders kaufen???

Verstehendes Lesen ist nicht gerade deine Stärke Lulu.

Natürlich hast du das alles selbst zitiert und behauptet, mexikanische Firmen wären Marktführer. Wie ich dir gezeigt habe, war das mal und enteignet wurde aus dem Grund, dass diese Firmen den in Venezuela benötigten Zement lieber exportierten. Wohin sie exportierten ist dabei egal. Die Aussage um die es geht ist, dass diese Firmen sowie alle anderen Unternehmen die Waren mit Absicht exportieren um Chavez zu schaden. Ein Großteil der Exporte geht in die USA, wo Abnehmer sitzen die ebenfalls ein Interesse daran haben, Chavez zu schaden.

Chavez könnte nun natürlich Gesetze beschließen, die den Export in die USA verbieten. Aber er tut es nicht. Er überläßt die Entscheidung den Unternehmern selbst und sofern sie dafür sorgen, dass erst der venezuelanische Bedarf gedeckt ist und nur was nicht benötigt wird exportiert wird, bekommt auch kein Unternehmer Ärger. Wer sich aber nicht dran hält und mit Absicht exportiert, der wird eben enteignet. Das dauert ein wenig, nimmt aber immer größere Ausmaße an.

Es ist keine Staatssache, dass die USA der größte Handelspartner Venezuelas sind, sondern es sind die privaten Unternehmen dafür verantwortlich, an wen sie verkaufen. Chavez mischt sich da nicht viel ein, solange es im Land selber stimmt.

Was du ausdrücken willst ist aber, dass Chavez einerseits auf die US-Imperialisten schimpft und andererseits mit ihnen Geschäfte macht. Und das ist eben nicht wahr. Es sind die Kapitalisten in Venezuela, die nicht an der Regierung sind, die mit den USA die Geschäfte machen.

Anders sieht es mit den Ölexporten aus. Da existieren Verträge an die Chavez sich hält. Da das venezuelanische Öl Jahrzehnte in Händen von US-Konzernen war, bekamen diese neue Verträge vorgelegt, die bessere Konditionen für Venezuela enthielten. Wer sich damit abfand und unterschrieb, macht heute noch seine Geschäfte mit dem Öl und Chavez hält sich an die Verträge. Wer nicht unterzeichnen wollte, durfte das Land verlassen. Würde Chavez kein Öl mehr in die USA liefern, wäre dies ein Grund für eine Kriegserklärung.

das ganze is augenauswischerei, chavez braucht die usa genauso wie die usa venezuela braucht. im gegensatz zu den usa kann aber chavez nicht auf die usa verzichten.
der mann betreibt billige polemik und die usa lassens ihm durchgehen, weil er unter der hand nichts verändert. zumindest für die usa.


Das ist ebenfalls komplett falsch. Chavez ist für die USA und ihre imperialistischen Pläne in ganz Südamerika die größte Gefahr, die es jemals gegeben hat. Chavez braucht die USA nicht. Die USA braucht Chavez nicht. Die würden es am Liebsten sehen, wenn es ihn nie gegeben hätte. Die USA braucht Venezuela zum Ausbeuten, was Chavez jetzt erfolgreich verhindert hat und was denen ganz gewaltig stinkt. Den USA sind nämlich die Venezuelaner ganz egal, dem Chavez aber nicht.

Er baut eine eigene Handelsorganisation als Gegenstück zur WTO auf und seine Bank des Südens ist ein Gegenstück zur Weltbank. Die USA haben ein riesiges Budget für Südamerika aufgestellt um politischen Einfluss auszuüben.Jedes Land das von den Imperialisten unabhängig werden will und es aus eigener Kraft nicht schafft, ist herzlich willkommen. Und Chavez nutzt dazu die Einnahmen aus dem Öl. Chavez ist für die Menschen und den Imperialisten bedeuten Menschen gar nichts. Für die zählt nur der Profit, den sie mit den Rohstoffen fremder Länder machen können und an dem sie die Menschen nicht teilhaben lassen, weshalb es in Venezuela zu der Revolution gekommen ist, die Chavez an die Regierung brachte.

das chavez vieles gemacht hat, is auch unbestritten, schulsystem gefördert usw. trotzdem herrscht in venzuela noch immer ein zwei-klassen schulsystem, das private und das öffentliche. genau dasselbe gilt für andere bereiche. chavez bedient die sehr arme clientel, und das is auch gut so, der messias is er aber weiss gott nicht.
seit seinem amtsantritt haben sich bsp korruption und verbrechen fast verdoppelt etc.
zig millarden geht für militärtechnik drauf die ihm im ernstfall rein gar nichts bringen.


Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Und klar gibt es noch ein Zweiklassensystem. Nur vorher gab es gar keine Schulen für die Kinder der Armen. Soweit mir bekannt, hat er auch nie den Anspruch gehabt, der Messias zu sein. Er lebt nur vor, was echte Demokratie ist und wie man als Präsident für das Volk regiert und nicht als Präsident für die Wirtschaft.

Ein Beispiel für echte Demokratie ist, wie er mit dem TV-Sender RCTV umgegangen ist. Dieser Sender hatte damals zum Putsch gegen Chavez aufgerufen. RCTV lies auch keine Gelegenheit aus, gegen den Präsidenten zu hetzen. Würde das bei uns passieren, wäre so ein Sender sofort als verfassungsfeindlich geschlossen worden und die Betreiber säßen im Knast. Chavez hat gar nichts getan. Er hat den Sender nicht geschlossen und auch die Lizenz nicht entzogen. Also jedoch die Lizenz ausgelaufen war und eine neue hätte beantragt werden müssen, hat er keine neue Lizenz erteilt. Aber auch das bedeutet nicht das Ende von RCTV, denn die können via Satellit weiter senden und wer Satelliten-TV hat, kann sich den Hetz-Sender noch jeden Tag anschauen. Sowas nenne ich demokratisch.

früher oder später wird sich venezuela wieder in eine globale welt eingleidern.

chavez versucht mit morales eine art zweiten fedel-che kult aufzubauen. das wird aber in der heutigen zeit nicht funktionieren.
er is eben einer dieser eintgsfliegen, die kurzeitig viel verändern, aber auf lange sicht wahrscheinlich nicht all zu viel bringen.

ausserdem bin ich wie der asy der meinung , und da muss ich ihm ausnahmsweise mal recht geben, nicht mal sicher ob chavez selbst nicht einer der schlimmsten ist. zumindest was die freunderlwirtschaft betrifft spielt er ganz oben mit.

Nein, Chavez versucht mit ganz Südamerika eine lebenswerte Welt für alle Bewohner aufzubauen. Neben Morales in Bolivien gibt es auch noch Correa in Ecuador und auch in anderen Ländern Regierungen, die das unterstützen. So sind auch in Nicaragua, Honduras und im nselstaat Dominica, St. Vincent und die Grenadinen, Kuba Veränderungen zu bemerken. Ziel ist es, in Lateinamerika und der Karibik durch wirtschaftliche Kooperation zwischen den Ländern der Region unabhängiger von den USA und Europa zu werden.

Und was dem Vorwurf der Frenderlwirtschaft betrifft, so hat Chavez viele Gegner. Sein Leben ist ständig bedroht. Es gibt nicht Viele, denen er vertrauen kann. Die Auswahl ist nicht groß und Bestechlichkeit bei Menschen normal. Die USA stellen jedes Jahr durch die NED (National Endowment for Democracy) Milliarden Dollar zur Verfügung um sich Unterstützer zu kaufen. Ich würde bei so einer empfindlichen Demokratie auch lieber Ämter an Leute vergeben, bei denen ich mir sicher sein kann dass sie nicht mit dem 'Feind' zusammenarbeiten.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

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