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EJ9.Freak

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1

24.06.2009, 02:55

Idee! Selbstversorger Dorf

Ich hab ne Idee! :thumbup:

Warum gründen die Zeitwort-User nicht ein kleines Dorf in dem man sich ausschliesslich selbst versorgt?

Dann wäre man vom Papi Staat unabhängig und hätte, äh, wahrscheinlich noch mehr Probleme. :P

Schreibt mir:
  • Was ihr davon halten würdet
  • Welche Probleme ihr sehen würdet
  • Was euch noch dazu einfällt


mfg
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

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ASY

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2

24.06.2009, 08:57

Zuerst habe ich die Überschrift ergänzt - "Idee" alleine sagt nix aus, so wie eine Idee noch kein Dorf macht. :)

Zuerst scheitert die Sache schon am Land, weil dafür Gebühren an den Staat fällig werden, die wiederum zur Arbeit für den Staat verpflichten. So wie überhaupt alles vom Staat abhängig wäre. Bildung, Gesundheit, Bauvorschriften, Steuern usw. würden vorgegeben bleiben - was einen Wertschöpfungsabfluss bedeutet.

Dann stellt sich die Frage, mit wem überhaupt ein Dorf zu machen wäre - die meisten Menschen sind nicht auf Leben sondern auf Gelebtwerden eingestellt.

Ich hatte mal eine ETW in einem 48 Parteien Hochhaus und wollte die Eigentümer gegen den völlig verbrecherisch wirtschaftenden Hausverwalter (LAWOG) organisieren. In dieser Zeit habe ich viel über die Falschheit der Menschen lernen dürfen - ein kleiner Vorteil und sie verraten das ganze Projekt.

3

29.06.2009, 08:41

Mal die Frage einfach so in den Raum geschmissen: Warum sollte man in so etwas wie ein Selbstversorger-Dorf wollen ?
Ich persönlich bin nämlich ganz froh darüber, nicht darum hoffen zu müssen, dass die Ernte gut ausgeht, damit ich nicht verhungere.

4

29.06.2009, 13:34

Mal die Frage einfach so in den Raum geschmissen: Warum sollte man in so etwas wie ein Selbstversorger-Dorf wollen ?
Ich persönlich bin nämlich ganz froh darüber, nicht darum hoffen zu müssen, dass die Ernte gut ausgeht, damit ich nicht verhungere.

Wenn du dein Essen selber anbaust, dann weißt du was drin ist. Da kannst du dir sicher sein, keine gentechnisch veränderten Nahrungsmittel essen zu müssen, die krank machen.

Und eine Frage: Was machst du wenn die Krise sich ausweitet und die Regale in deinem Supermarkt monatelang leer bleiben oder aber die Preise für ein einziges Brot dein Budget übersteigen? Die paar kleinen Bauern die es bei uns noch gibt, können sich dann bewaffnet an ihren Feldern postieren, weil die Städter nachts kommen um zu stehlen. So war das nach dem 2. WK bei uns. Da wurden dann sogar die Saatkartoffeln ausgerissen.

Heute ist alles so spezialisiert, dass fast keiner mehr weiß wie man was wann anpflanzt und pflegt und dann die Ernte einkocht um im Winter auch noch was zu haben. Es gibt die großen Agrarkonzerne und diese haben so viel Macht, dass sie einen Großteil der Bevölkerung verhungern lassen können.

So ein Selbstversorger-Dorf könnte überleben und vielen Anderen dabei helfen, wenn die Krise schlimmer wird.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

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5

29.06.2009, 21:27

Ich lebe in einem "Dorf" in dem es vor Bauern nur so wimmelt und mein Essen kommt zu 90% von denen, ich persönlich weiss was in meinem Essen drin ist.

So etwas wie leere Supermärkte wird es nicht geben, höchstens die Rückkehr der Tanteemma Läden weil ein par große zumachen.
Essen wird immer genug da sein, die Bauern haben ja jetzt schon Überproduktion und irgend jemand kauft ihnen das immer ab um es an uns zu verkaufen. Und Aldi wird im übrigen ewig leben.

Das Beispiel mit dem 2. Weltkrieg hinkt, denn zu der Zeit war Deutschland zerbombt und hatte nur sehr wenig Männer welche arbeiten konnten.
Hitler musste ja schon Kinder in den Krieg schicken, weil ihm die Männer ausgingen. Keine Männer = keine Arbeit = kein Geld = keine Arbeit - Ein Teufelskreis. ;)

6

29.06.2009, 21:46

Ich lebe in einem "Dorf" in dem es vor Bauern nur so wimmelt und mein Essen kommt zu 90% von denen, ich persönlich weiss was in meinem Essen drin ist.

So etwas wie leere Supermärkte wird es nicht geben, höchstens die Rückkehr der Tanteemma Läden weil ein par große zumachen.
Essen wird immer genug da sein, die Bauern haben ja jetzt schon Überproduktion und irgend jemand kauft ihnen das immer ab um es an uns zu verkaufen. Und Aldi wird im übrigen ewig leben.

Das Beispiel mit dem 2. Weltkrieg hinkt, denn zu der Zeit war Deutschland zerbombt und hatte nur sehr wenig Männer welche arbeiten konnten.
Hitler musste ja schon Kinder in den Krieg schicken, weil ihm die Männer ausgingen. Keine Männer = keine Arbeit = kein Geld = keine Arbeit - Ein Teufelskreis. ;)

Nach unserer Presse leben heute die meißten Menschen in den Städten.

Bei uns im Ort gibt es noch 2 Bauern - für 45.000 Einwohner etwas wenig.

Das Beispiel mit dem 2. Weltkrieg hinkt nicht, denn es war ja erst der zweite.
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ASY

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7

29.06.2009, 23:08

Keine Männer = keine Arbeit = kein Geld = keine Arbeit - Ein Teufelskreis. ;)

Zitat

Statt uns mit dem Größten zu befassen, haben wir uns in dem Versuch verfangen, die tierischen Probleme – Essen, Schlafen, Verteidigung und Sexualität – zu lösen. Diese kleinen Probleme lösen sich von selbst. Sogar Tiere genießen Sexualität, Schlafen, Essen und Verteidigung. Es ist für alles gesorgt. Diese Bedürfnisse des Körpers sind keine echten Probleme, doch wir haben sie zu Problemen gemacht. Man soll sich über die Erfüllung dieser Bedürfnisse nicht den Kopf zerbrechen, denn dafür ist in jeder Lebensform gesorgt. Vielmehr sollten wir versuchen herauszufinden, was der Ursprung all dieser Manifestationen ist. Die menschliche Lebensform ist nicht dafür bestimmt, sich mit der Lösung materieller Probleme abzumühen, die selbst ein Schwein, ein Kotfresser, lösen kann. Das Schwein gilt als das niedrigste Tier, aber trotzdem hat es genug zu fressen, es hat die Möglichkeit sich zu vermehren, es hat seinen Platz zum Schlafen und kann sich verteidigen. Selbst wenn wir uns nicht um diese Dinge bemühen, werden wir sie bekommen. Statt um dieser Dinge willen Anstrengungen zu unternehmen, sollte der Mensch herausfinden, wo sie herkommen, was ihr Ursprung ist.

Aus dem Buch "Bewusste Freude" Seite 28, 29
[book]0892130628[/book]
Mit der Definition des Schweines bin ich nicht ganz einverstanden, doch mit dem Kern der Aussage sehrwohl.

8

29.06.2009, 23:54

as bei diesen ganzen theorien immer wieder vergessen und nie beachtet wird ist die natur des menschen. is es denn so schwer zu begreifen das es immer wieder menschen geben wir und gab, die mehr wollen als andere??? das mein ich aber im bösen sinne. gabs nicht in zeiten der selbstversorgung in der der mensch wirklich noch von dem lebte was ihm die natur gab,in der alle gemütlich auskommen hätten können welche die mehr wollten, anderen was wegnahmen oder aufgrund eines sack rübens den anderen einfach mit der keule umhackten.
deswegen scheitern diese theorien leider immer schon am ansatz.

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9

30.06.2009, 01:10

Mehr zu wollen ist überhaupt kein Verbrechen, wenn ich mir den Mehrwunsch NICHT von anderer Mühseligkeit nehme.

In einem anderen Thread sprichst du vom Fortschritt - und nun muss ich annehmen, dass das Nehmen anderer Aufwände für dich ein Fortschritt ist.

Es ist wie es ist - was bedeutet - es ist genug für alle da, doch nicht genug, für die Gier.

Ich gönne dir und allen alles, wenn sie nur die Finger von anderer Wertschöpfung lassen.

Sind wir uns bis hierher einig?

10

30.06.2009, 01:24

Mehr zu wollen ist überhaupt kein Verbrechen, wenn ich mir den Mehrwunsch NICHT von anderer Mühseligkeit nehme.

In einem anderen Thread sprichst du vom Fortschritt - und nun muss ich annehmen, dass das Nehmen anderer Aufwände für dich ein Fortschritt ist.

Es ist wie es ist - was bedeutet - es ist genug für alle da, doch nicht genug, für die Gier.

Ich gönne dir und allen alles, wenn sie nur die Finger von anderer Wertschöpfung lassen.

Sind wir uns bis hierher einig?


nein eben nicht weil ich dir grade begreifbar zu machen versuche das es eben sehr gierige menschen gibt. anderen was wegzunehmen, gibt demjenigen der nun mehr hat macht über andere die weniger haben.das ist nicht nur im kapiatlismus so. das is klar. das wirst du nicht stoppen können, egal welches system du benutzt und wenns ein selbstversoorgerdorf ist.
es sind nicht die systeme die schlecht oder gut sind, es ist die gier des menschen die jedes noch so gut durchdachte system zum scheitern verurteilen lassen.
wir bräuchten keine selbstversorgerdörfer, es muss sich die gesinnung der menschen ändern. dafür is aber noch nicht zeit. deswegen ist das kapitalistische von allen zumindest das ehrlichste, da es die gier nach reichtum und macht nweigstens zugibt.
ich hab dir den new yorker versuch der quasi selbstversorgerläden ja schon mal geschildert. sowas geht immer eine zeit lang gut, bis dann wiederum ein paar meinen es stünde ihnen aufgrund irgendwelcher scheinheiligen gründe mehr zu als anderen. führt zu streiterein und binnen kürzester zeit wird aus dem sozialen selbstversorgerdorf eine zerstrittene gemeinde.
aus dem grund brechen und brachen ja auch fast alle sozial gut gemeinten kommunen zusammen.
ich hab so einenen totalzusammenbruch einen sozial kommune mit 6 leute mal live miterlebt. zwar nie dort selbst gelebt aber oft zu besuch. wie diese streiterein beginnen.

mit fortschritt meinte ich zuvor technologischen fortschritt.

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