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1

Dienstag, 31. Mai 2005, 10:09

Missbrauch von Schutzbefohlenen

Das höchste Gericht hebt ein Urteil gegen das Urteil des Bezirksgericht auf.

Ein Heute 47-jähriger Mann hat in der Zeit von 1984 bis 2002 mehre Kinder genötigt und sexuell Missbraucht. Er war als Lehrer in einem Kinderheim angestellt. Das Bezirksgericht hat diesen Mann in 175 Fällen verurteilt. Gegen den sexuellen Missbrauch hat er nun beim höchsten Gericht berufung eingereicht. Dieses Gericht hat nun das Urteil aufgehoben und den Mann für diesen Vorwurf freigesprochen und den Antrag zurückgewiesen an das Bezirksgericht, da angeblich der Vorwurf der Nötigung erfüllt ist aber der daraus entstanden sexuelle Missbrauch sei nicht zu beweisen.

Als ich diesen Bericht heute in der Zeitung gelesen habe musste ich mich fast übergeben. Es stieg eine unsägliche Wut in mir auf. Es ist bekannt, dass in den Jahren von ca. 1950 bis ins Jahr 2000 in Kinderheimen hier in der Schweiz, es zur Tagesordnung gehörte Kinder mittels Prügel zu bestrafen, zu Nötigen und zu Missbrauchen. Die Opfer wurden immer wieder belächelt, wenn sie mal etwas sagten. Bis im August 2002 jemand ein Knabenheim anzündende. Danach wurde ein Bekennerschreiben in Umlauf gesetzt das eben mit solchen Vorwürfen die Presse informierte. Da haben sich ehemalige Insassen von dem abgefakelten Heim gemeldet, Es wurde eine grosse Untersuchung gestartet die, denn ehemaligen Zöglingen recht gaben und die Vorwürfe bestägtigtgen die gegen die ehemaligen Heimleiter gemacht wurden. Aber es schweigen immer noch unzälige Opfer weil sie Angst vor Reprasalien haben.

Ja, nun kommt ein Gericht daher und hebt ein solches Urteil auf. Somit werden diese Opfer in ihrer Glaubwürdigkeit untergraben. Es ist in meinen Augen eine riesengrosse Schweinerei von Richtern. Aber die waren ja eh vermutlich alle befangen.
:krank
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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Maria

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2

Dienstag, 31. Mai 2005, 10:12

weniger befangen....sondern eher auch mißbraucher!
und das gesocks hält ja immer zusammen.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

3

Dienstag, 31. Mai 2005, 10:25

Zitat von »"Maria"«

weniger befangen....sondern eher auch mißbraucher!
und das gesocks hält ja immer zusammen.


Ja, leider. Habe soeben wieder eine solche Schande gelesen.

Ein junger Mann wollte sich Koks besorgen und hat bei einer Tür geläutet, die er vermeintlich für die Wohnung hielt eines Kollegen. Eine 77-jährige Dame öffnete aber die Tür mit ihrem 4-jährigen Enkerl. Unvermittelt schlug dieser Mann die Dame auf brutale Weise nieder und vergewaltigte die 4-jährige auf brutalste Art und Weise. Ein Gericht verurteilt diesen Mann zu einer Haftstrafe und psychiatrischer Verwahrung eine Massnahme die das Obergericht nun aufgehoben hat. Zitat der Oberrichterin: "Es ist ein grausames Verschulden, doch die 7 Jahre Zuchthaus sind eine angemessene Strafe."

Das Gericht begündetet diesen Entscheid mit der Aussicht auf einen möglichen Therapie-Erfolg. So die Richterin. Da kommt mir das Kotzen ab solchen Urteilen.

Ganz anders sieht dies die Staatsanwaltschaft: "Das psychiatrische Gutachten sagt klar aus, dass der Mann sehr gewalttätigt und nicht
therapierbar ist."

Das Schockierende an diesem Urteil ist, dass es von einer Richterin gesprochen wurde. Im übrigen handelt es sich um einen 22-jährigen Brasilianer der diese abscheuliche Tat begannen hat. Der erhält nun einen Freipass um weitere solche abscheuliche Taten zu vollbringen. Hier wurde dem Opfer eigentlich gar nicht geholfen.

Da soll noch einer Sagen die Gerichte sind gerecht. :schüt:
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4

Dienstag, 31. Mai 2005, 14:12

Unfassbar, dass es Menschen (??) gibt, die immer wieder Kinder missbrauchen!!
Noch unfassbarer aber ist, dass unsere Gesetze diesen Bestien eine Art "Freibrief" ausstellen; weil sie entweder gar nicht oder nur bedingt bestraft werden.
Bei solchen Urteilen darf sich niemand mehr wundern, warum die Opfer schweigen....sie fühlen sich nicht verstanden; ihnen kommt keinerlei Hilfe und Unterstützung zugute;
Täter werden auf Kosten der Steuerzahler therapiert (sowieso sinnlos bei den meisten)...die Opfer müssen ihre Therapie selbst bezahlen.

Solche Täter müsste öffentlich angeprangert werden; wenn diese aus einer Haft entlassen werden, müssen sie unter Beobachtung gestellt werden....und die Nachbarschaft in der dieser Täter dann wohnt, müsste informiert werden über seine Neigung.

Und auch die Nachbarn und Mitmenschen müssen Augen und Ohren offenhalten und beim geringsten Verdacht auf Misshandlung oder/und Missbrauch sofort einschreiten um den Kindern zu helfen!!

Unsere Gesetze sind nicht gerecht; sie sind Menschenverachtend...denn ein "kleiner Einbrecher" sitzt heut schon länger im Knast, als einer, der durch Missbrauch eine Kinderseele zerstört.

Liebe Grüße
Fuxerl

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ASY

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5

Dienstag, 31. Mai 2005, 16:45

Zitat von »"fidelio777"«

Da soll noch einer Sagen die Gerichte sind gerecht. :schüt:


Recht und Gerechtigkeit haben völlig andere Ziele. Während Gerechtigkeit eine Tugend ist, bleibt Recht ein Instrument des ungefähren (unfähigen) Ausgleichs (Wiedergutmachung). Bei Missbrauch, Gewalt, Tötung gibt es in keinem Fall Gerechtigkeit, weil der Ausgleich wegfällt. Lebenszeit ist durch nichts zu ersetzen.

6

Mittwoch, 1. Juni 2005, 11:33

Zitat von »"Fuxerl"«

Unfassbar, dass es Menschen (??) gibt, die immer wieder Kinder missbrauchen!!
Noch unfassbarer aber ist, dass unsere Gesetze diesen Bestien eine Art "Freibrief" ausstellen; weil sie entweder gar nicht oder nur bedingt bestraft werden.
Bei solchen Urteilen darf sich niemand mehr wundern, warum die Opfer schweigen....sie fühlen sich nicht verstanden; ihnen kommt keinerlei Hilfe und Unterstützung zugute;
Täter werden auf Kosten der Steuerzahler therapiert (sowieso sinnlos bei den meisten)...die Opfer müssen ihre Therapie selbst bezahlen.

Solche Täter müsste öffentlich angeprangert werden; wenn diese aus einer Haft entlassen werden, müssen sie unter Beobachtung gestellt werden....und die Nachbarschaft in der dieser Täter dann wohnt, müsste informiert werden über seine Neigung.

Und auch die Nachbarn und Mitmenschen müssen Augen und Ohren offenhalten und beim geringsten Verdacht auf Misshandlung oder/und Missbrauch sofort einschreiten um den Kindern zu helfen!!

Unsere Gesetze sind nicht gerecht; sie sind Menschenverachtend...denn ein "kleiner Einbrecher" sitzt heut schon länger im Knast, als einer, der durch Missbrauch eine Kinderseele zerstört.

Liebe Grüße
Fuxerl


@Fuxerl

Was mich an diesem ganzen Fall enorm aufgeregt hat, ist dieser Umstand, dass eine Richterin ein solches Urteil fällt. In meinen Augen hat die überhaupt kein Verständnis für ein Opfer. Beim nächsten Fall der ähnlich gelagert ist, wird sie vielleicht diesen freisprechen, da er ja therapierbar ist. Egal was er alles schon angerichtet hat.

Die Tatsache, dass einer der ein Einbruch verübt hat, länger in den Häfn kommmt als einer der ein Kind auf das Schändlichste missbraucht hat, sollte eigentlich einen Aufruhr mit siche bringen. Solche Richterinnen und Richter gehören selbst in den Häfen.

Nein die Rechtssprechung geht bei Missbrauch von Kindern an der Realität vorbei. Wer den Schaden ein Lebenlang mit sich tragen kann ist ja nicht der Täter oder der Richter sondern das Opfer. Und denen wird eh schon zuwenig geholfen. Die Therapien für die Täter werden durch die Steuerzahler bezahlt, während für die Opfer niemand zuständig sein will. aussgenommen es gibt Opferhilfe stellen wo man sich melden kann. Aber auch die helfen nur beschränkt.

Das solche Täter in Verwahrung gebracht werden sollten, sollte eigentlich ganz normal sein. Dann müsste man, wie du eben schreibst, die Bevölkerung über diesen Täter genauestens Informieren und mitteilen wo er sich überall aufhält.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

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7

Mittwoch, 1. Juni 2005, 11:40

Zitat von »"ASY"«

Zitat von »"fidelio777"«

Da soll noch einer Sagen die Gerichte sind gerecht. :schüt:


Recht und Gerechtigkeit haben völlig andere Ziele. Während Gerechtigkeit eine Tugend ist, bleibt Recht ein Instrument des ungefähren (unfähigen) Ausgleichs (Wiedergutmachung). Bei Missbrauch, Gewalt, Tötung gibt es in keinem Fall Gerechtigkeit, weil der Ausgleich wegfällt. Lebenszeit ist durch nichts zu ersetzen.



Leider ist dem so. Die Opfer bleiben aber auf der Strecke. Dem Täter wird geholfen, dem Opfer wird nicht immer geholfen. Dass die Lebenszeit durch nichts zu ersetzen ist, ist leider den Gerichten in solchen Fällen nicht bewusst oder sie wollen es nicht wahrhaben.
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