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1

Donnerstag, 2. Juli 2009, 01:07

USA - die Maske fällt

Zitat

US-Botschafter will von Berlin mehr Geld oder Zehntausende Soldaten
© ZEIT ONLINE, Tagesspiegel 1.7.2009 - 21:15 Uhr

Harsche Worte an die Bundesregierung: Die US-Regierung verlangt mehr Engagement in Afghanistan, zwei Milliarden Dollar statt 50 Millionen Euro – oder 135.000 Soldaten. Ivo Daalder, US-Botschafter bei der Nato, sagte am Mittwoch in Berlin, die Deutschen sollten die zur Verstärkung für die Wahlen am 20. August in Afghanistan vorgesehenen Soldaten nicht wieder abziehen, sondern dauerhaft stationieren. Deutschland will 600 zusätzliche Soldaten schicken, 200 davon als Wahlverstärkung für einige Monate. "Es gibt im Moment keine andere Position", hieß es dazu aus dem Verteidigungsministerium. Daalder ließ durchblicken, dass die USA von Berlin auch mehr Geld für den Trust-Fund zum Aufbau der afghanischen Armee erwarten. "50 Millionen Euro von Deutschland sind großartig. Wir brauchen zwei Milliarden Dollar." Er fügte hinzu: "Sie können zwei Milliarden zahlen, um 135.000 Soldaten auszubilden, oder sie verlegen 135.000 eigene Soldaten. So einfach ist das.“ Der Afghanistan-Einsatz hat den deutschen Steuerzahler bis Ende 2008 drei Milliarden Euro gekostet. Minister Franz Josef Jung (CDU) rechnet mit einem Ende des Einsatzes "in fünf bis zehn Jahren", wollte dies aber nicht als Abzugstermin verstanden wissen. Quelle


KRIEG IST FRIEDEN

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ASY

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2

Donnerstag, 2. Juli 2009, 08:03

Geld oder Kampfkraft - wenn das nicht hilft, wird die Hochfinanz noch mehr Druck ausüben - vielleicht auch noch ein Hartz5 oder 6 oder 7 einführen.

Österreich hat für sich selbst nur 6500 Soldaten - wir könnten nur Sanitäter und Feuerwehrmänner schicken.

3

Donnerstag, 2. Juli 2009, 13:29

RE: USA - die Maske fällt

US-Botschafter will von Berlin mehr Geld oder Zehntausende Soldaten
© ZEIT ONLINE, Tagesspiegel 1.7.2009 - 21:15 Uhr ....



Wessen Maske soll gefallen sein?
Die USA kann mit totalitären Strukturen nicht umgehen.
Sie können damit nicht verhandeln, keine Geschäfte abwickeln, ihre Interessen nicht wahren.
Deshalb wollen sie das verändern, eben Demokratisieren, wenn nötig auch mit Gewalt, damit daraus ein umgänglicher Partner wird.
Alleine schaffen sie das nicht, deshalb erwarten sie sich Hilfe von denen, die sich unentwegt als ihre Freunde bezeichnen.
Das ist ein völlig normaler Vorgang, und es ist auch völlig normal einem Freund zu antworten, dass man damit nicht einverstanden ist.
Wer macht sich lächerlich? Der Fordernde, der seine Interessen vertritt oder der Aufgeforderte, der ohne Widerspruch hinterherhechelt?

also

4

Donnerstag, 2. Juli 2009, 13:39

Wessen Maske soll gefallen sein?

Die - heiliger Obama - ich mache alle Ungerechtigkeiten rückgängig - Change - Maske war hier gemeint.

Einen Angriffskrieg zu beenden ist mit noch mehr Soldaten nicht möglich, das ist die falsche Richtung, falsches Signal. Die Nato muss da schnellstmöglich raus und an Irak und Afghanistan Reparationen zahlen! Die toten kann man nicht mehr lebendig machen, eine Entschuldigung ist aber nie fehl am Platz.

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5

Donnerstag, 2. Juli 2009, 14:16

Wessen Maske soll gefallen sein?

Die - heiliger Obama - ich mache alle Ungerechtigkeiten rückgängig - Change - Maske war hier gemeint.

Einen Angriffskrieg zu beenden ist mit noch mehr Soldaten nicht möglich, das ist die falsche Richtung, falsches Signal. Die Nato muss da schnellstmöglich raus und an Irak und Afghanistan Reparationen zahlen! Die toten kann man nicht mehr lebendig machen, eine Entschuldigung ist aber nie fehl am Platz.


Ich sehe das anders, ohne damit auf Richtigkeit bestehen zu wollen.
Es wird kein Angriffskrieg beendet, sondern eine Besatzung installiert, die die Macht hat eine Demokratie militärisch duchzusetzen.
Daraus entsteht ein Partner, der es als völlig unpassend empfindet, auf Reparationszahlungen, Wiedergutmachung, etc. zu bestehen.
Wer soll dem Demokratiebringer etwas vorwerfen?
Doch nicht nur das. Daraus entsteht auch ein Handelspartner der bereit ist seine natürlichen Resourcen gegen Dollars zu verkaufen.
Solche Demokratieinstallationen füllen auch unsere Bäuche und wir sollten nicht so tun, als ob wir abseits stehen würden.
Selbst dieses kleine Land Ö. verdient gut daran, auch schon zur Zeit.
Ob dieser Vorgang als Plündern bezeichnet werden kann, das wage ich nicht zu beurteilen, aber entscheiden sollte man sich schon,
nämlich zwischen Menschlichkeit oder für unsere westliche Art zu leben. Die Aufrechterhaltung unserer Demokratie kostet viel und ist kein Geschenk.
Ich bin für das Öffnen neuer Märkte, wenn nötig auch mit - nennen wir es "intensive Unterstützung zur Abschaffung sperriger Strukturen".

also

6

Donnerstag, 2. Juli 2009, 14:28

schön umformulierter artikel. es wird gefordert das sich deutschland mehr angagiert. das is alles. wenn deutschland bei seinen läppischen paar hundert soldaten,in einer quasi total ungefährlichen region,in der sie fast kein risiko eingehn, obwohl es den krieg selbst mitbegann bleibt ,dann will man zumindest geld für die ausbildung der inländischer sicherheitskräfte. und ich denke das eine normale und berechtigte forderung.
ich kann nicht sagen "hurra krieg, wir sind dabei" komm dann nachdem die erste drecksarbeit von den amis erledigt wurde mit 200 soldaten dort an, profitier, oder der staat von den wideraufbauarbeiten, mach den kriegskumpanen nebenbei auch noch schlecht, während ich selbst dutzende milliarden am aufbau verdien (was natürlich in dem artikel verschwiegen wird, da is nur von kosten die rede) aber nicht bereit bin auch was für die sicherheit zu leisten. etc

also vollkommen berechtigte forderung der us-regeriung oder besser des us-gesandten bei der nato.

mich wundert übrigens auch das in den deutschen medien so ganz ganz wenig über den grossen grad stattfindenden teilabzug der amis aus dem irak berichtet wird.

ASY

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7

Donnerstag, 2. Juli 2009, 14:44

Solche Demokratieinstallationen füllen auch unsere Bäuche und wir sollten nicht so tun, als ob wir abseits stehen würden.
Selbst dieses kleine Land Ö. verdient gut daran, auch schon zur Zeit.
Ob dieser Vorgang als Plündern bezeichnet werden kann, das wage ich nicht zu beurteilen, aber entscheiden sollte man sich schon,
nämlich zwischen Menschlichkeit oder für unsere westliche Art zu leben. Die Aufrechterhaltung unserer Demokratie kostet viel und ist kein Geschenk.
Ich bin für das Öffnen neuer Märkte, wenn nötig auch mit - nennen wir es "intensive Unterstützung zur Abschaffung sperriger Strukturen".
Meine Rede, dass Österreich sich genau so verhält, weil es tut, was die US-Verbrecher verlangen. Das wurde uns 1955 auferlegt und eindrücklich von 1938 - 1945 mit Gewalt gezeigt. Von 1945 - 1955 hat man Kollaborateure gesucht, die als US-treue Statthalter Österreich verraten. Bis heute hält sich diese Inzest-Brut, die sich selbst ausbildet, einstellt, kontrolliert usw.

Freilich profitieren wir auch vom Billigpreis Hofer/Lidl, doch nur solange, bis jede Konkurrenz ausgeschaltet ist. Du willst doch nicht etwas meinen, dass Monopolschutz Schrott sei?

Warum, lieber also, sollte dann in deinen Augen einen Bellizistenmonopol gut sein? Kannst du mir das a bissal erklären?

8

Donnerstag, 2. Juli 2009, 17:25

Solche Demokratieinstallationen füllen auch unsere Bäuche und wir sollten nicht so tun, als ob wir abseits stehen würden.
Selbst dieses kleine Land Ö. verdient gut daran, auch schon zur Zeit.
Ob dieser Vorgang als Plündern bezeichnet werden kann, das wage ich nicht zu beurteilen, aber entscheiden sollte man sich schon,
nämlich zwischen Menschlichkeit oder für unsere westliche Art zu leben. Die Aufrechterhaltung unserer Demokratie kostet viel und ist kein Geschenk.
Ich bin für das Öffnen neuer Märkte, wenn nötig auch mit - nennen wir es "intensive Unterstützung zur Abschaffung sperriger Strukturen".
Meine Rede, dass Österreich sich genau so verhält, weil es tut, was die US-Verbrecher verlangen. Das wurde uns 1955 auferlegt und eindrücklich von 1938 - 1945 mit Gewalt gezeigt. Von 1945 - 1955 hat man Kollaborateure gesucht, die als US-treue Statthalter Österreich verraten. Bis heute hält sich diese Inzest-Brut, die sich selbst ausbildet, einstellt, kontrolliert usw.

Freilich profitieren wir auch vom Billigpreis Hofer/Lidl, doch nur solange, bis jede Konkurrenz ausgeschaltet ist. Du willst doch nicht etwas meinen, dass Monopolschutz Schrott sei?

Warum, lieber also, sollte dann in deinen Augen einen Bellizistenmonopol gut sein? Kannst du mir das a bissal erklären?


Du nennst es Bellizistenmonopol, ich nenne es Demokratieerhaltung. Natürlich ist das eine Angelegenheit der Sichtweise.

Was wir erleben dürfen, das ist ein Optimalzustand, ein Zusammenfinden von Frieden, sozialer Struktur und vollen Bäuchen.
Wenn man die Geschichte genauer betrachtet - seitdem die Geschichtsschreibung eben funktioniert - dann hat es einen solchen Optimalzustand noch nie gegeben.
Entweder gab es Hungersnöte, Kriege oder ärgste Verwahrlosung. Nahezu jede Generation mußte es miterleben.
Uns blieb all das bisher erspart, aber man sollte wissen, dass nichts, und auch schon gar nichts als Geschenk vom Himmel fällt.
Wir müssen dafür hart arbeiten, sonst holt uns die Geschichte ein. Ich weiß nicht, ob das überhaupt allen bewußt ist.
Dieser Zustand, in dem wir leben, ist ein zartes Gebilde, das sich verzahnt mit Macht, sozialem Denken und natürlich dem wirtschaftlichen Erfolg.
Wenn ein Zahn bricht, dann läßt sich dieser Zustand nicht mehr aufrecht erhalten. Obendrein darf man davon ausgehen,
dass in einem solchen Fall Dritte den verbleibenden Rest auch noch abholen.

Aus diesen Gründen bin ich der Meinung, dass die Aufrechterhaltung dieses Zustandes nicht nur unsere Pflicht ist, sondern auch unser Recht,
ja selbst dann, wenn dabei manche Träne fließt oder das Recht anderer nicht immer gewahrt wird. Wir leben in paradiesischen Zeiten,
und das soll auch so bleiben.

also

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9

Donnerstag, 2. Juli 2009, 20:55

Du nennst es Bellizistenmonopol, ich nenne es Demokratieerhaltung. Natürlich ist das eine Angelegenheit der Sichtweise.

Was wir erleben dürfen, das ist ein Optimalzustand, ein Zusammenfinden von Frieden, sozialer Struktur und vollen Bäuchen.
Wenn man die Geschichte genauer betrachtet - seitdem die Geschichtsschreibung eben funktioniert - dann hat es einen solchen Optimalzustand noch nie gegeben.
Entweder gab es Hungersnöte, Kriege oder ärgste Verwahrlosung. Nahezu jede Generation mußte es miterleben.
Uns blieb all das bisher erspart, aber man sollte wissen, dass nichts, und auch schon gar nichts als Geschenk vom Himmel fällt.
Wir müssen dafür hart arbeiten, sonst holt uns die Geschichte ein. Ich weiß nicht, ob das überhaupt allen bewußt ist.
Dieser Zustand, in dem wir leben, ist ein zartes Gebilde, das sich verzahnt mit Macht, sozialem Denken und natürlich dem wirtschaftlichen Erfolg.
Wenn ein Zahn bricht, dann läßt sich dieser Zustand nicht mehr aufrecht erhalten. Obendrein darf man davon ausgehen,
dass in einem solchen Fall Dritte den verbleibenden Rest auch noch abholen.

Aus diesen Gründen bin ich der Meinung, dass die Aufrechterhaltung dieses Zustandes nicht nur unsere Pflicht ist, sondern auch unser Recht,
ja selbst dann, wenn dabei manche Träne fließt oder das Recht anderer nicht immer gewahrt wird. Wir leben in paradiesischen Zeiten,
und das soll auch so bleiben.

also




Wo leben wir in einem Paradies. Wo ehrliche Arbeit weniger wert ist, als sich seinen Hintern in einem Ledersessel abzuwischen.
Und wenn du nicht zu den richtigen Leuten in unserer Gesellschaft gehöhrst, hast du eh keine chance, und das fängt schon in der Schule an.
Und erzähl mir nichts über einen Vergleich mit irgenteinem Negerstaat, denn was gross anderes ist das hier auch nicht, wo wir leben.
Auf grund von Gütern einem zu erklären, das das paradische Zustände sind.
Und jetzt schon geht diese Rechnung nicht auf, ging sie noch nie richtig, das System ist schon lange am kollabieren.
Wie das zu anderen Zeiten war, kann keiner genau sagen, solange er es nicht selbst erlebt hat.
Wie und was war vor 200-4000 Jahren kann niemand gernau sagen, ob die Leute zufrieden waren, oder es schwer hatten,
es stimmt nämlich nicht alles, was die BILD zu druckt, wie alles war.

Und warscheinlich wissen die im Irak garnicht, auf was für einen Unsinn sie sich da gerade einlassen, aber mit genügend gemachter Gier
bekommt man ja bekanntlich alle Menschen dazu, das zu machen, was man gerade will.

Und klar fällt die Maske der Scheinheiligkeit, umsonst hat er ja den Singsang nicht aufgeführt, wie gut doch Deutschland ist.

10

Donnerstag, 2. Juli 2009, 21:15

Zitat

Der US-alliierte Krieg gegen den Irak 1991
Das Verhältnis der US-Alliierten zu Diktaturen bestimmt sich nicht nach deren Grausamkeit, sondern nach deren Nützlichkeit.
Am 2.8.1991 marschierten irakische Truppen in den Kuwait ein. Was anfangs wie ein regionaler, inner-arabischer Konflikt aussah, entwickelte sich in den folgenden Monaten zum ersten US-alliierten Krieg[1] in der Golfregion nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Gründe für die offenen Kriegsdrohungen der USA gegen den Irak variierten, je nach Zielgruppe und Geschmack: Mal war es die Besetzung des Kuwaits, ein anderes Mal die Behauptung, der Irak stünde kurz vor dem Besitz einsatzfähiger Atomwaffen. Dazwischen waren auch weniger edle Kriegsgründe, schlicht ökonomische und strategische Interessen der USA, vernehmbar. Diese bekamen die Soldaten in Saudi-Arabien zu hören, denen der damalige US-Präsident Georg Bush im November 1990 einen Besuch abstattete: Die »wirtschaftliche Lebensader der Welt«[2] sei bedroht. Iraks Staatschef Saddam Hussein beginge »den Fehler seines Lebens, wenn er Zurückhaltung und Geduld mit Mangel an Entschlusskraft und dem Fehlen von Lösungen verwechselt.«[3]
Hier zum weiterlesen....


Hoffentlich kommt da nicht noch mehr Schrott an.

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