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1

Donnerstag, 16. Juli 2009, 11:08

Bundesagentur spekulierte mit Milliarden od. Fachleute und Experten verspekulierten Milliarden

Blinder Expertenglauben =|= realistische Einschätzung des Wissensstandes.
9/11 - Eine absichtliche kontrollierte Sprengung!

Soso!???

Zitat

Rechnungshof-Kritik
Bundesagentur spekulierte mit Milliarden
15. Juli 2009, 17:36
Schaden laut Rechnungshof: 377 Millionen Euro - Finanzierungsagentur streitet Verluste ab
Der Rechnungshof kritisiert in seinem jüngsten Bericht die Spekulationsgeschäfte der dem Finanzministerium unterstellten Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA). Diese habe im Jahr 2007 bis knapp die Hälfte des Bargeldbestandes der Republik in wenig transparente, aber hochverzinste Wertpapiere gesteckt - der Höchststand waren 10,8 Milliarden Euro. Mit dem Platzen der Spekulationsblase sei die Republik zwar zu einem großen Teil ausgestiegen, derzeit seien aber noch immer rund 617 Millionen Euro in solchen Asset-backed-Securities veranlagt. Davon seien 377 Millionen Euro abzuschreiben, so der Rechnungshof.

Auch die Republik wollte bei den toll verzinsten Papieren mitverdienen, verlor damit aber wie alle anderen viel Geld.
http://derstandard.at/fs/1246542219196/R…-mit-Milliarden

Wie wahr, wie wahr! Und es gibt noch solche, die diesen Mist Unterstützen! :pillepalle:

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ASY

33.333 Beiträge sind genug

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2

Donnerstag, 16. Juli 2009, 11:31

Jetzt wäre es Zeit, dass das Parlament in ein großes Zuchthaus umgewandelt wird. Nicht zu fassen, was sich unser Gesetzgeber ungestraft erlaubt.

3

Donnerstag, 16. Juli 2009, 12:28

Da muss ich euch ausnahmsweise mal zustimmen: Solange öffentliche "Investoren" nicht für Fehler haftbar gemacht werden können, wird es auch kein Verantwortungsbewusstsein geben.
„Many journalists have fallen for the conspiracy theory of government. I do assure you that they would produce more accurate work if they adhered to the cock-up theory.“
Sir Bernard Ingham

4

Donnerstag, 16. Juli 2009, 20:24

Da werdet ihr in Ö warscheinlich genau die selben Probleme haben wie wir.
Die Politiker können sich hinter ihrer politischen Immunität verstecken, damit haben sie fast Narrenfreiheit.
Rankommen kann man nicht mehr an die Personen, wenn nicht eine Krähe der anderen ein Auge aushackt.

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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5

Donnerstag, 16. Juli 2009, 20:33

Da muss ich euch ausnahmsweise mal zustimmen: Solange öffentliche "Investoren" nicht für Fehler haftbar gemacht werden können, wird es auch kein Verantwortungsbewusstsein geben.


Unsere Politiker stellen es an und wollen noch mehr!

Totale Rechtsunsicherheit bezüglich Einlagensicherung? Es geht auch um IHR Geld!

6

Samstag, 18. Juli 2009, 12:52

und weiter gehts mit den Fachmännern und Experten!

Zitat

Zeitung: EU-Posten für Molterer wackelt
Der ehemalige Finanzminister Wilhelm Molterer (ÖVP), dem gute Chancen eingeräumt worden sind, der nächste EU-Kommissar Österreichs zu sein, gerät wegen der bekanntgewordenen Spekulationen mit Steuergeldern während seiner Amtszeit unter Druck, berichtet die Online-Ausgabe des "Kurier" gestern.
Der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda erklärte, verspekulierte Steuergelder würden in Brüssel nicht gerne gesehen. "Sicherlich verändert das die Lage." Er würde "absolut" die SPÖ-Regierungsmitglieder drängen, Molterer nicht als EU-Kommissar zu nominieren, sollte sich herausstellen, dass dieser eine Mitverantwortung bei den Spekulationsverlusten des Bundes habe. "Österreich kann es sich nicht leisten, dass der vorgeschlagene Kommissar vom EU-Parlament abgelehnt wird."
[...]
Die Finanzierungsagentur solle damit höhere Einnahmen erreichen, mutmaßt der Rechnungshof. Fast die Hälfte davon war in US-Wertpapiere ("Asset Backed Securities") investiert. Das widerspricht jeder Veranlagungsstrategie. In Banken würde eine solche Verteilung nur Anlegern vorgeschlagen, die besonders risikofreudig investieren wollen.
Molterer stimmte laut dem Bericht im Sommer 2007 zu, in voller Höhe in den Geschäften investiert zu bleiben. Damals lag der drohende Verlust sogar bei 690 Millionen Euro. Um ihn zu vermeiden (und ein Durchschlagen aufs Budget), wurden sogar 74,3 Millionen Euro von der Bundesfinanzierungsagentur nachgeschossen.
http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww…r%2F334907.html

Wo bleiben die Kommentare?

7

Samstag, 25. Juli 2009, 11:52

"Keine Spekulation"

Zitat

Pröll verteidigt Arbeit der Finanzierungsagentur
Finanzminister Josef Pröll hat am Donnerstag erneut die Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) verteidigt. "Es ging in keiner Phase um Spekulationen", erklärte Pröll im Bundesrat im Zuge der Beantwortung einer Dringlichen Anfrage durch die Grünen und das BZÖ. Es sei nur in "bestgeratete Anlagen" investiert worden, schob Pröll die Verantwortung auf die Ratingagenturen. Eine Sondersitzung des Nationalrates zu den drohenden Spekulationsverlusten ist allerdings auch nach dem Auftritt des Finanzministers sowohl für die Grünen als auch für das BZÖ nicht vom Tisch.

Pröll ließ es sich bei der Beantwortung der Dringlichen Anfrage nicht nehmen, ausführlich aus einem Bericht des Rechnungshofes (RH) zu zitieren, um die Erfolge der Finanzierungsagentur zu betonen: Die ÖBFA habe in den vergangenen Jahren rund 3,3 Milliarden Euro an Vorteilen erwirtschaftet, dies sei ein "ausgezeichnetes" Ergebnis. "Wir blicken mit den Erfahrungen der Finanzkrise zurück auf die Zeit davor", verlangte der Finanzminister, "fair zu bleiben".
[...]
Pröll im Dezember von Verlusten informiert
Informiert über die möglichen Verluste durch die Spekulationen der ÖBFA wurde Pröll nach eigenen Angaben während seiner ersten Sitzung als Finanzminister mit den Sektionschefs des Finanzministeriums am 4. Dezember des Vorjahres. Er habe unverzüglich zwei Fragen gestellt: Wie darauf reagiert wurde, beziehungsweise ob es einen Stopp gab und dass er eine Prüfung der Vorgänge durch den RH wünsche. Beide Forderungen seien zu diesem Zeitpunkt bereits erfüllt gewesen.
[...]
http://www.krone.at/krone/S32/object_id_…xcms/index.html

Für mich schauts so aus , als würden die Fachleute und Experten (vorallem Hr. Pröll) statt Spekulation, am liebsten eine Verschwörungstherorie nennen!
Die er auch noch vehement verteidigt! Aber darüber wird halt nicht gemeckert, da es ja Fachleute und Experten sind, :kopfkratz: !
Leider kann ich nicht darüber lachen, :oooch: !

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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8

Samstag, 25. Juli 2009, 12:31

Mich würde genau interessieren über welchen Zeitraum die 3,3 Mrd. Gewinn zustande gekommen sind?! Bei einem Volumen von bis zu 52 Mrd. erscheint das sehr wenig zu sein.

Hier mal die dringliche Anfrage http://www.gruene.at/skandale/artikel/lesen/46989/ oder im Anhang

Und die genaue Antwort auf all die Punkte hier fehlen ja noch.

Das Protokoll der Sitzung

Zitat


....

Darf ein Finanzminister tun, was etwa ein Fondsmanager dürfe, laute die Frage, die Schennach klar verneinte. Auch wenn keine Verluste eingetreten seien, gehe es nicht an, Steuergelder hochriskant zu veranlagen. "Kindliches Vertrauen" in Ratingagenturen liefere dafür keine Rechtfertigung, denn die Agenturen würden nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn ihre Empfehlungen zu Finanzkrisen führten. Minister Pröll habe intern rechtzeitig gehandelt, räumte Schennach ein, aber er habe das Parlament nicht rechtzeitig informiert. Tatsächlich abzuschätzen sei der Schaden erst nach acht bis 15 Jahren, daher könne man heute nicht sagen, es sei nichts passiert. Wie im "System Elsner" sei auch in diesem Fall mit hochriskanten Papieren spekuliert worden. Was bei der BAWAG falsch gewesen sei, könne bei der ÖBFA nicht richtig sein, sagte Schennach und erteilte jeder Finanzspekulation eine Absage. Die ÖBFA habe nicht Risiko gestreut, sondern hochriskant veranlagt und eben nicht konservativ, wie behauptet wurde. "Die Finanzschuldenmanager müssen veranlagen können, aber sicher nicht auf den Ceyman-Islands", schloss Schennach.

....

http://www.parlinkom.gv.at/PG/PR/JAHR_20…96/PK0696.shtml
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9

Sonntag, 26. Juli 2009, 16:43

http://www.faz.net/print/Finanzen/Barcla…itderivate-Chef


in diesem und anderen artikeln wird eigentlich klar deutlich, dass z.b. die beiden caymaner golden key und mailsail schon im sommer 2007 von suptrupi AAA auf junk abgewertet wurden, ...trotzdem erfaehrt man erst heute davon?

also selbst das einzigste argument von blabla grasser hat ueberhaupt keine berechtigung

hat der grasser die neue frisur vom (beinahe)cousin und comanager bei der oebfa



obwohl, naaa der karlheinz is scho noch a spur fescher und trendsettiger

10

Sonntag, 26. Juli 2009, 17:11

http://www.ftd.de/politik/europa/:Finanz…ten/543378.html


heir ein artikel der financal times deutschland, der zeigt, dass es nicht unbedingt tagesordnung ist, dass staaten und staatliche agenturen auf karibik machen...zumindest faellt oesterreich schon auf in der weltoeffentlichkeit

interessant darin auch der satz

Zitat

"Der schöne KHG" hatte es der Agentur per Gesetzesänderung ermöglicht,
im großen Stil Kredite für kurzfristige Finanzgeschäfte aufzunehmen und
das Geld in der Karibik zu parken

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