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ASY

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1

Sonntag, 19. Juli 2009, 08:59

Erbe, Hortung, Eigentum, Miete, Zins, Geld usw

So sehr wir uns auch bemühen den Kopf der Gangster zu finden, wir werden dabei kaum erfolgreich sein können. Wir kennen jedoch das Werkzeug sehr genau, nämlich das Schuldengeld. Wer nun das meiste Werkzeug angehäuft hat, die meisten Konzerne, Länderein und Immobilien besitzt, muss der Kopf der Bande und der Haupttäter sein.

Wohin streben die Mächtigen, wessen Ideale werden ständig erfüllt, wer hat den größten Einfluss, wer bricht alle Regeln der Menschlichkeit?

Ein riesiger Schritt in Richtung Gerechtigkeit wäre, wenn weltweit das Erben von Eigentum verboten würde - somit wären automatisch die Werkzeuge eliminiert, denn alles vererbte Eigentum ist die bleibende Not anderer.

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2

Sonntag, 19. Juli 2009, 11:08

Erbe, Hortung, Eigentum, Miete, Zins, Geld usw

So sehr wir uns auch bemühen den Kopf der Gangster zu finden, wir werden dabei kaum erfolgreich sein können. Wir kennen jedoch das Werkzeug sehr genau, nämlich das Schuldengeld. Wer nun das meiste Werkzeug angehäuft hat, die meisten Konzerne, Länderein und Immobilien besitzt, muss der Kopf der Bande und der Haupttäter sein.

Wohin streben die Mächtigen, wessen Ideale werden ständig erfüllt, wer hat den größten Einfluss, wer bricht alle Regeln der Menschlichkeit?

Es ist tatsächlich egal, wer der Kopf ist. Die Namen sind austauschbar, die Rolle bleibt dieselbe. Jeder der deren Möglichkeiten hätte, würde so handeln wie sie. Es hat einen gewissen Automatismus. Wer die Möglichkeiten hat und anders handelt, lebt nicht lange. So sitzt in unserer Zeit immer der Schlimmste ganz oben. Wir werden das nicht dadurch ändern können, dass wir neue Köpfe nach oben bringen. Auch aussterben werden diese Leute nicht.

Solange die Menschen dumm, verantwortungslos oder charakterschwach sind, wird es solche Leute geben.

Ein riesiger Schritt in Richtung Gerechtigkeit wäre, wenn weltweit das Erben von Eigentum verboten würde - somit wären automatisch die Werkzeuge eliminiert, denn alles vererbte Eigentum ist die bleibende Not anderer.

Nein, wäre es nicht. Wenn weltweit das Erben von Eigentum verboten wäre, dann hätten die kleinen Leute, der Mittelstand und die kleinen Reichen gar nichts mehr und die Welt wäre noch ungerechter. Die Superreichen würden immer einen Weg finden, wie sie ihr Vermögen erhalten und an ihre Erben weitergeben.

Also, am Erben von Eigentum liegt es nicht. Es ist das System und es nützt nichts, an Einzelheiten des Systems herumzubasteln und hier und da ein Gesetzt zu ändern. Wir brauchen etwas grundlegend anderes. Ein System, dass nicht auf Geld aufbaut.

Zitat

Macht ist, im Unterschied zu Führung, die den besseren Weg zum gemeinsamen angestrebten Ziel weisen würde, das Vermögen, das Verhalten anderer Menschen zu beeinflussen, sie "zu führen, wohin sie nicht wollen". Zum Beispiel in eine Wirtschaftskrise (die ja wohl nicht vom Himmel fällt - oder glauben Sie das immer noch?).

Im Grunde läuft Macht immer darauf hinaus, andere Menschen in einer Mangelsituation, in Not und Elend zu halten und ihnen glaubhaft zu versichern, man könne einzelne von ihnen, bei Wohlverhalten etwas besser als die anderen stellen. Die Not braucht nicht nur die materielle zu sein, es funktioniert auch mit anderen Nöten, psychischen, sexuellen, mit Minderwertigkeitskomplexen etc. Aber die materielle Not, drohender Hunger, Kälte etc. ist die verläßlichste, die massenwirksamste und die preiswerteste. Ohne Not und die Angst davor ist Machtausübung unmöglich. Ohne sie gibt es Zusammenarbeit, gibt es Führung, aber keine Herrschaft. Macht ist immer die Möglichkeit, andere nach Belieben in Not halten und Einzelne bei entsprechender Gegenleistung etwas darüber hinaus heben zu können.
http://www.spatzseite.de/
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ASY

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3

Sonntag, 19. Juli 2009, 11:38

Solange die Menschen dumm, verantwortungslos oder charakterschwach sind, wird es solche Leute geben.
Das klingt wie eine Selbstbepinkelung. Bist du etwas dumm, verantwortungslos und charkterschwach?
Nein, wäre es nicht. Wenn weltweit das Erben von Eigentum verboten wäre, dann hätten die kleinen Leute, der Mittelstand und die kleinen Reichen gar nichts mehr und die Welt wäre noch ungerechter. Die Superreichen würden immer einen Weg finden, wie sie ihr Vermögen erhalten und an ihre Erben weitergeben.
Dieser Teil ist sehr unüberlegt, denn woher kommt denn die Basis mit keiner Leistung zu einem Einkommen zu kommen? Für mich ist völlig unverständlich, dass du gleiche Chancen für alle Menschen ablehnst und weiterhin das Erbe propagierst, welches erst den Vorsprung für noch mehr Vorsprung schafft.
Also, am Erben von Eigentum liegt es nicht. Es ist das System und es nützt nichts, an Einzelheiten des Systems herumzubasteln und hier und da ein Gesetzt zu ändern. Wir brauchen etwas grundlegend anderes. Ein System, dass nicht auf Geld aufbaut.
Allein dieser Satz erweckt in mir den Verdacht, dass du nicht mal einen kleinen Teil vom System verstanden hast. Ein System ohne Geld ist doch nicht durchführbar und das Geld ist doch überhaupt nicht schlecht. Wir haben das doch ausführlich besprochen - nur das Schuldgeld ist verwerflich. Geld, welches auf Wertschöpfung basiert ist sehr willkommen und eine menschenfreundliche Hilfe.

In diesem Thema geht es um Macht. Wenn du mehr Eigentum erbst als du besitzen kannst, so erbst du unverdiente Macht. Somit bleibt eindeutig das Erbe ein Schlüsselverbrechen an der Menschheit, weil der Erbende im Plus und der Nichterbende im Minus (=in der Schuld) anfängt, die er dem Erbenden zahlen muss.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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4

Sonntag, 19. Juli 2009, 11:53

So sehr wir uns auch bemühen den Kopf der Gangster zu finden, wir werden dabei kaum erfolgreich sein können. Wir kennen jedoch das Werkzeug sehr genau, nämlich das Schuldengeld. Wer nun das meiste Werkzeug angehäuft hat, die meisten Konzerne, Länderein und Immobilien besitzt, muss der Kopf der Bande und der Haupttäter sein.
Das denke ich nicht! Ich denke es gibt einen Deal, denn bei allen Recherchen stoße ich immer wieder darauf, dass es ums GOLD geht. Geld hat keinen Wert - aber das Gold verschwindet immer wieder und es wird versucht auch beim vom Volk es abzuschöpfen. Hier sind 2 Kräfte am Werk mMn.

Na dann verschenke ich mein Hab und Gut halt vorher meinen Kindern, wenn man nicht mehr erben darf!

Und ISS hat es sicher nur "mehrzahlmäßig" gemeint. Nicht alle Menschen sind so.

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Sonntag, 19. Juli 2009, 12:20

Geld hat keinen Wert
Das Geld hat keinen Wert, doch was damit zum Eigentum verwandelt wird hat einen Wert. Darum schreibe ich doch immer vom Werkzeug.

6

Sonntag, 19. Juli 2009, 15:59

Das klingt wie eine Selbstbepinkelung. Bist du etwas dumm, verantwortungslos und charkterschwach?

Nein, bin ich nicht.

Mir bedeutet Geld und Reichtum nicht wirklich was. Ich sehe mir an was in der Welt geschieht und die 'große Bühne' langweilt mich. Seit hunderten von Jahren ist es immer wieder dasselbe. Es wird wohl nie anders sein?

Jeden Tag die 'ehrenwerten Herren' und Führer der Menschheit ganz oben zu sehen, ihre Unwürdigkeit, ihre Fehlgeleitetheit, ihre falschen Ziele, ihre Gier, ihre Massenmorde, ihre Dummheit ihre Raffgier und zu sehen wie sie verhindern, dass andere auf diesen Posten kommen, die wirklich das Richtige tun würden, zu sehen wie unserer Planet bei deren wahnsinnigem Spiel dabei zu Grunde geht. Jeden Tag sehen, wie die größten Verbrecher straffrei ausgehen und die von ihnen Geschädigten keine Gerechtigkeit erfahren. Jeden Tag sehen, wie immer und immer wieder das Gleiche passiert. Es langweilt dermaßen, dass ich mich frage was das Universum eigentlich davon abhält, die Menschheit unter Muster ohne Wert zu entsorgen.

So z.B. heute wieder Asse: http://www.greenpeace.de/themen/atomkraf…uerzahler_ab-1/
Damals hat jemand die Entscheidung getroffen, dass Bergwerksrecht gilt und nicht Atomrecht. Jetzt verseucht dieses Lager alles rundherum, radioaktive Sole tritt aus. Der damals Verantwortliche wird mit Sicherheit nicht verurteilt. Nur ein Beispiel für die Dummheit und Verantwortungslosigkeit der Mächtigen. Selbst deren schlimmste Verbrechen bleiben ungesühnt.

Dieser Teil ist sehr unüberlegt, denn woher kommt denn die Basis mit keiner Leistung zu einem Einkommen zu kommen? Für mich ist völlig unverständlich, dass du gleiche Chancen für alle Menschen ablehnst und weiterhin das Erbe propagierst, welches erst den Vorsprung für noch mehr Vorsprung schafft.

Sollen denn Kinder aus dem Elternhaus rausmüssen, wenn z.B. die Eltern gestorben sind, weil vererben nicht geht und das Haus ihnen dann nicht mehr gehört, oder sollen sie dann Miete zahlen müssen? Dürfen sie den Schmuck der Mutter und das Auto des Vaters nicht behalten, weil Erben ja Verboten ist?

Deine Forderung das Erben abzuschaffen scheinen mir sehr unüberlegt. Zumindest hast du sehr vieles nicht durchdacht.
Allein dieser Satz erweckt in mir den Verdacht, dass du nicht mal einen kleinen Teil vom System verstanden hast. Ein System ohne Geld ist doch nicht durchführbar und das Geld ist doch überhaupt nicht schlecht. Wir haben das doch ausführlich besprochen - nur das Schuldgeld ist verwerflich. Geld, welches auf Wertschöpfung basiert ist sehr willkommen und eine menschenfreundliche Hilfe.

Ein System ohne Geld ist also für dich nicht durchführbar? Dir fällt natürlich auch keines ein, dass ohne Geld funktioniert?

Schau dir einen Ameisenstaat oder ein Bienenvolk an. Da arbeiten alle und alle sorgen gleichermaßen nach ihrem Können für den Fortbestand des Volkes. Was motiviert die Ameisen? Wie viel Geld bekommen Arbeitsbienen? Streiken die mal oder faulenzen, machen die Urlaub? Warum nicht? Was treibt die Bienen und Ameisen an, wo die doch Geld gar nicht kennen? Warum funktioniert das bei den Tieren?

Alleine der Mensch hat das Geld erfunden und hält sich damit für schlau.

Wieso geht es nicht ohne? Wo es doch inzwischen auch mit Geld nicht funktioniert. Weil wir noch nie darüber nachgedacht haben? Weil wir unfähig sind? Eine Welt ohne Geld ist kein Thema. Vielleicht weil die Menschheit einfach zu unreif ist.

Wir wissen, dass die Erde für Alle genug zu bieten hat, damit Alle ein gutes Leben führen können. Wir haben Maschinen und keiner müßte mehr schwer arbeiten. Wir haben Intelligenz und könnten Alles so organisieren, dass die Erde ein Urlaubsplanet für Alle sein könnte - ein Paradies.

In diesem Thema geht es um Macht. Wenn du mehr Eigentum erbst als du besitzen kannst, so erbst du unverdiente Macht. Somit bleibt eindeutig das Erbe ein Schlüsselverbrechen an der Menschheit, weil der Erbende im Plus und der Nichterbende im Minus (=in der Schuld) anfängt, die er dem Erbenden zahlen muss.

So einfach ist das ja auch nicht. Es gab immer wieder Versuche, Monopole und zuviel Reichtum zu verhindern - alleine es gelang niemals. Die Reichen sind schon mit ein bischen Reichtum in der Lage, sich die Politik zu kaufen und Gesetze so zu gestalten, dass sie dadurch immer reicher werden. Es hält sie dabei keiner auf weil sie die Politiker einfach kaufen. Noch nie in der bekannten Geschichte ist es gelungen, das zu verhindern und auch das Erbrecht abzuschaffen, würde das nicht verhindern.

Und wie du selbst schreibst, 'ein' Schlüsselverbrechen. Damit, ein Detail zu ändern, beseitigst du das Grundproblem nicht. Du bringst eher die Mächtigen auf eine neue Idee, das Erbrecht für die Kleinen abzuschaffen, um sich daran auch noch zu bereichern.

Wenn uns nun tatsächlich etwas einfallen würde, wie wir die Superreichen entmachten können um danach etwas Neues zu schaffen, dann brauchen wir ein ganzes Konzept, dass an alle möglichen Schlüsselverbrechen gleichzeitig denkt. Fällt dir ein solches Konzept ein?

Mir scheint, du bist selber so in dieses System verstrickt, dass du dir ein System ohne Geld gar nicht vorstellen kannst. Ist aber normal - das kann wahrscheinlich fast Niemand - schon aus reiner Gewohnheit nicht. Alle würden nur ein klein wenig daran herumdoktern und hier und da ein wenig verändern, sodass es ihnen persönlich damit ein bischen besser geht.

Die Bankster machen es wohl richtig: Für ihre Zwecke drucken sie einfach Falschgeld und kaufen sich damit was sie wollen und für die Belange der normalen Menschen wird niemals Geld gedruckt werden.
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7

Sonntag, 19. Juli 2009, 16:53

Um Himmels willen, du investierst an Haufen Arbeit in Texte, die mir kundtun, dass du nix, aber schon gar nix, verstanden hast.
Sollen denn Kinder aus dem Elternhaus rausmüssen, wenn z.B. die Eltern gestorben sind, weil vererben nicht geht und das Haus ihnen dann nicht mehr gehört, oder sollen sie dann Miete zahlen müssen? Dürfen sie den Schmuck der Mutter und das Auto des Vaters nicht behalten, weil Erben ja Verboten ist?

Deine Forderung das Erben abzuschaffen scheinen mir sehr unüberlegt. Zumindest hast du sehr vieles nicht durchdacht.
Niemand muss ausziehen, weil was er besitzen kann, er auch als Eigentum haben darf. Wer mehr Eigentum hat als er besitzen kann, sodass er es gegen Zins vermietet, ist nicht besser als ein Investor, der sich die Wohnungs-, Arbeits- Nahrunsnot usw. anderer zum Gewinn wandelt.

Das Erbe abzuschaffen ist sehrwohl durchdacht und effektiv. Es gibt überhaupt keinen Nachteil für die gewöhnliche Mehrheit, nur Vorteile, und es wäre verheerend für die kapitalstischen Schmarotzer, weil sich eben kein Generationskapital aufbauen kann, welches erst den druck auf die leidende Mehrheit erzeugt.

Jeder Mensch soll keine Miete an einen Anderen zahlen müssen! Was ist da für dich verkehrt? :kopfkratz: Falls doch, dann lebst du ohnehin jetzt in der richtigen Zeit. :schulter:
Ein System ohne Geld ist also für dich nicht durchführbar? Dir fällt natürlich auch keines ein, dass ohne Geld funktioniert?
Nö - das haben wir aber schon lang und ausführlich besprochen und nun erkenne ich, dass auch du das Zinsgeld nicht verstehst. Ich rede von Tausch- oder Freigeld, welches überhaupt nicht verwerflich ist. Es bringt den Vorteil des Gegenwertes.

Bitte informiere dich oder frage nach, weil sonst ist jede Diskussion umsonst. Außerdem ignorierst du gelegentlich Argumente. Ich meinte, dir sei das Zinsgeld und das Zins nehmen für Eigentum irgendwie verinnerlicht.

8

Sonntag, 19. Juli 2009, 18:36

Um Himmels willen, du investierst an Haufen Arbeit in Texte, die mir kundtun, dass du nix, aber schon gar nix, verstanden hast. Niemand muss ausziehen, weil was er besitzen kann, er auch als Eigentum haben darf. Wer mehr Eigentum hat als er besitzen kann, sodass er es gegen Zins vermietet, ist nicht besser als ein Investor, der sich die Wohnungs-, Arbeits- Nahrunsnot usw. anderer zum Gewinn wandelt.

Das Erbe abzuschaffen ist sehrwohl durchdacht und effektiv. Es gibt überhaupt keinen Nachteil für die gewöhnliche Mehrheit, nur Vorteile, und es wäre verheerend für die kapitalstischen Schmarotzer, weil sich eben kein Generationskapital aufbauen kann, welches erst den druck auf die leidende Mehrheit erzeugt.

Jeder Mensch soll keine Miete an einen Anderen zahlen müssen! Was ist da für dich verkehrt? :kopfkratz: Falls doch, dann lebst du ohnehin jetzt in der richtigen Zeit. :schulter:

Nö - das haben wir aber schon lang und ausführlich besprochen und nun erkenne ich, dass auch du das Zinsgeld nicht verstehst. Ich rede von Tausch- oder Freigeld, welches überhaupt nicht verwerflich ist. Es bringt den Vorteil des Gegenwertes.

Bitte informiere dich oder frage nach, weil sonst ist jede Diskussion umsonst. Außerdem ignorierst du gelegentlich Argumente. Ich meinte, dir sei das Zinsgeld und das Zins nehmen für Eigentum irgendwie verinnerlicht.

Nein, du missverstehst mich. :schulter:

Ich kann in einer Welt ohne Geld leben und ich kann mir eine Welt ohne Geld auch vorstellen. Während man also von mir aus das Geld total abschaffen kann, versuchst du dich damit zu arangieren und das eigentlich eh schon totkranke System zu verbessern.

Das System wurde schon ettliche Male verbessert in den letzten 5000 Jahren und doch hat es immer und immer wieder zum selben Ergebnis geführt:

Zitat

Traditionell wurde unter 'Wucher' jeder aus dem Verleihen von Geld gezogene Gewinn verstanden. Über 1800 Jahre lang hatte die Kirche dogmatisch die Auffassung vertreten, das Erheben von Zinsen für einen verliehenen Geldbetrag verstoße gegen göttliches Gesetz und sei daher unzulässig. Das Wucherverbot wurde auf mehreren Kichenkonzilien erneuert und bestätigt: In Ales (314), Nicäa (325), Karthago (345), Aix (789), Lateran (1139) - auf diesem Konzil wurde über Wucherer die Sanktion der Exkommunizierung verhängt. Obgleich das Wuchern in den weltlichen Rechtssystemen vieler Länder in neuerer Zeit legalisiert wurde, blieb es nach Kirchenrecht verpönt - bis 1830. Seither geschieht das Erheben von Zinsen mit dem Segen der Kirche, und unter Wucher versteht man nur noch das Kassieren stark überhöhter Zinsen.

Somit ist es erst seit 121 Jahren möglich, solch übertriebenen Geschäfte zu machen. Wie weit wir in 121 Jahren gekommen sind, sieht man am derzeitigen Weltfinanzbetrug.

Glaubst du nicht, dass nicht schon alles durchdacht wurde? Die Verbrecher finden immer wieder einen Weg, solche Gebote abzuschaffen. Da half den Menschen selbst die Verankerung im Glauben nichts. 5000 Jahre Geldgeschichte und immer noch nichts dazugelernt?

Ich habe das mit dem Zins und dem Zinseszins schon vor Jahren verstanden und ich verstehe auch, was du mit Miete und Eigentum meinst. Nur sind alle Dinge die du aufzählst nur die Symptome ein und derselben Krankheit, die es in der Welt, so wie ich sie mir vorstellen kann und gerne hätte, nicht gibt.

Meine Vorstellung scheitert an der Masse der Menschen, die sich nicht für ihre Verantwortung interessieren und sich lieber von Verbrechern beherrschen lassen.

Edit: Die einzigen, die sich immer noch an diese alten und wichtigen Gesetze halten, sind die Moslems - und dafür wird an ihnen in der Milliardärslügenpresse Rufmord begangen und sie werden ständig mit Krieg bedroht.
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Sonntag, 19. Juli 2009, 19:31

Nein, du missverstehst mich. :schulter:

Ich kann in einer Welt ohne Geld leben und ich kann mir eine Welt ohne Geld auch vorstellen.
Nein, ich missverstehe dich überhaupt nicht. Denn du brauchst kein Geld um Kapitalismus zu betreiben. Es genügt, wenn du eine Wohnung oder ein Haus vermietest, dann bist du schon Kapitalist und bedienst den Zinswucher. Wenn du dir für den Zins immer wieder Häuser und Wohnung kaufst und diese an deine Nachkommen vererbst, dann bleibt für jene, die (Miet)Zins zahlen müssen, bald kein Platz mehr - ergo, sie und ihre Nachkommen zahlen ewig Miete.

Kannst du mir bis hierher folgen?

Das Zitat aus dem Buch entspricht doch nicht der Wahrheit. Schon das römische Reich ist unter dem Kapitalismus zugrunde gegangen und warum glaubst du gab es das römische Imperium? Doch nur, weil die Bedingung des Kapitalismus die Ausdehnung ist.

In Rom fielen Häuser zusammen, wie heute, weil aufgrund der Zinseszinses immer mehr rationalisiert werden musste. Es wurde das Kolosseum gebaut, damit der Mittelstand beruhigt war, während die Mehrheit verhungerte und versklavt wurde.

Sogar in der Bibel - so man diese Geschichte glauben mag - hatte Jesus die Wuchertische im Gotteshaus abgeräumt, was auch angeblich der Grund seiner Kreuzigung war, die von seinen jüdischen Glaubensbrüdern forciert wurde.

Und:

Die Moslems wollen sich an die Gesetze halten, können aber nicht, weil eben der Lebensraum immer enger wird. Allein wenn sie auswandern, unterwerfen sie sich den Gesetzen des Zinses.

Geld ist nicht schlecht, sondern gut - wenn es nicht positiv verzinst wird. Die positive Verzinsung bewirkt das Horten von unverderblichen Geld, genauso wie ein Haus-, Wohnungs- oder Landeigentümer dieselben hortet, damit er damit arbeits- und leistungsloses Einkommen lukrieren kann.

Mit Äpfel oder Nahrung kannst du das nicht machen, weil sie dir verderben. Es geht um das Horten nicht um das Geld oder Land, Wenn deiner Meinung nach Geld schlecht wäre und du könntest dir ein Welt ohne Geld vorstellen, dann musst du dir auch eine Welt ohne Land vorstellen können.


Jetzt klarer? Du kannst mir vertrauen, es gibt nicht viele, die das System des Kapitalismus durch und durch kapiert haben.

10

Sonntag, 19. Juli 2009, 22:49

Nein, ich missverstehe dich überhaupt nicht. Denn du brauchst kein Geld um Kapitalismus zu betreiben. Es genügt, wenn du eine Wohnung oder ein Haus vermietest, dann bist du schon Kapitalist und bedienst den Zinswucher. Wenn du dir für den Zins immer wieder Häuser und Wohnung kaufst und diese an deine Nachkommen vererbst, dann bleibt für jene, die (Miet)Zins zahlen müssen, bald kein Platz mehr - ergo, sie und ihre Nachkommen zahlen ewig Miete.

Kannst du mir bis hierher folgen?

Das Zitat aus dem Buch entspricht doch nicht der Wahrheit. Schon das römische Reich ist unter dem Kapitalismus zugrunde gegangen und warum glaubst du gab es das römische Imperium? Doch nur, weil die Bedingung des Kapitalismus die Ausdehnung ist.

In Rom fielen Häuser zusammen, wie heute, weil aufgrund der Zinseszinses immer mehr rationalisiert werden musste. Es wurde das Kolosseum gebaut, damit der Mittelstand beruhigt war, während die Mehrheit verhungerte und versklavt wurde.

Sogar in der Bibel - so man diese Geschichte glauben mag - hatte Jesus die Wuchertische im Gotteshaus abgeräumt, was auch angeblich der Grund seiner Kreuzigung war, die von seinen jüdischen Glaubensbrüdern forciert wurde.

Und:

Die Moslems wollen sich an die Gesetze halten, können aber nicht, weil eben der Lebensraum immer enger wird. Allein wenn sie auswandern, unterwerfen sie sich den Gesetzen des Zinses.

Geld ist nicht schlecht, sondern gut
- wenn es nicht positiv verzinst wird. Die positive Verzinsung bewirkt das Horten von unverderblichen Geld, genauso wie ein Haus-, Wohnungs- oder Landeigentümer dieselben hortet, damit er damit arbeits- und leistungsloses Einkommen lukrieren kann.

Mit Äpfel oder Nahrung kannst du das nicht machen, weil sie dir verderben. Es geht um das Horten nicht um das Geld oder Land, Wenn deiner Meinung nach Geld schlecht wäre und du könntest dir ein Welt ohne Geld vorstellen, dann musst du dir auch eine Welt ohne Land vorstellen können.


Jetzt klarer? Du kannst mir vertrauen, es gibt nicht viele, die das System des Kapitalismus durch und durch kapiert haben.

Eigentlich will ich doch gar keine Wohnung vermieten. :kopfkratz:

Die Welt die ich gerne hätte sieht so aus:

Zitat

Sie sehen kleine Dorfgemeinschaften, die sich vollkommen harmonisch in die Landschaft einfügen - fast wie Perlen. Alles grünt und blüht, Bienen summen über die Wiesen und sind eifrig bemüht, die Menschen mit köstlichem Honig zu versorgen. Da gibt es kristallklare Quellen, Bäche und Seen, die vor Lebensenergie nur so strotzen. Überall phantastisch angelegte Gemüse-, Kräuter- und Obstplantagen, die anmutig, fast schon künstlerisch ineinander verwoben sind - alles ist gesund und kräftig. Die Obstbäume lächeln förmlich und können es gar nicht erwarten, den Menschen ihre Früchte zu schenken.

Die Menschen wohnen in wunderschönen flachen Häusern, geschwungene, verspielte, individuelle Formen wohin man blickt. Keine Mauer und kein Zaun stört das Gesamtbild, alles fließt und wogt ineinander über. Seltsame kleine Apparate, die durch eine unerschöpfliche kosmische Quelle gespeist werden, versorgen alles mit Energie. Natur und ausgefeilteste Technik sind aufs Genialste miteinander verbunden und harmonieren perfekt. Überall lachen die Menschen, machen Musik, singen säen ernten und bereiten die köstlichsten Speisen füreinander. Allabendlich trifft sich alles in der Dorfmitte, dort werden Feuerzauber entfacht, traumhafte Melodien erklingen, überall Leckereien und Köstlichkeiten und die Kinder lauschen mit großen, glänzenden Augen dem Geschichtenerzähler, der von Sternenwesen, Engeln, Kometengeistern und Sonnenkönigen zu berichten weiß. Auch wird viel bei Jung und Alt gespielt, wobei es sich hier um wirkliches Spielen handelt - Spiele, bei denen es keine Verlierer gibt, sondern alle, die am Spiel teilnehmen, gewinnen, lachen und amüsieren sich göttlich.

Die Natur wird rege bewandert, und man besucht mystische Orte, wo es vor Spannung und Geheimnissen förmlich knistert. Kristallgrotten, die beim Betreten das Bewusstsein zu höheren Sphären aufschwingen lassen und unterirdische Labyrinthe, die mit den seltsamsten Wesen und Lichterscheinungen ihre Aufwartung machen. Auch haben die Menschen sehr engen Kontakt zur Tierwelt, die keinerlei Scheu zeigt, denn die Tiere wissen, dass die Menschen sie als Seelengefährten begreifen und dementsprechend achten.

Alle sind beschäftigt, aber niemand muß arbeiten. Jeder tut das, was er kann gerne, fröhlich und für die anderen. Es gibt weder Müll noch Umweltbelastung, alles ist so organisiert und konzipiert, dass solch negative Dinge nicht in Erscheinung treten. Rohstoffe kommen in einen hundertprozentigen Wiederverwertungskreislauf, der Erde wird nichts genommen, was nicht unbedingt nötig ist. Die Menschen wissen alle, dass Mutter Erde ein bewusstes Lebewesen ist, dass sie die ihr anvertrauten Geschöpfe versorgt, verwöhnt und liebt. Und dieselbe Liebe bekommt sie auch von allen Menschen jeden Tag geschenkt. Es gibt keine Stürme, Dürren oder Überschwemmungen, Mutter Erde sorgt perfekt bis ins kleinste Detail für ihre Kinder, ihr gehorchen die Kräfte der Natur, sie kann das - denn sie ist bewusst und mächtig.

Das wäre eine schöne Welt, nicht wahr? - So eine Welt hätten Sie wohl gerne?

Und ich sage jetzt in aller Deutlichkeit: Es ist alles da, um so eine Welt zu realisieren!

Sie glauben das nicht?

Nun, dann unterschätzen Sie die Fähigkeiten, die dem Phänomen Mensch von Natur aus gegeben sind, gewaltig. Eigentlich müsste es im vorangegangenen Satz heißen 'die dem NATURMENSCHEN gegeben sind, denn das, was Sie und ich darstellen, ist vom ursprünglichen NATURMENSCHEN ein ganzes Stück weit entfernt. Wir haben keine telepatischen Fähigkeiten mehr und durch unsere Hände fließt, von einigen Ausnahmen abgesehen, keinerlei Heilkraft - wir haben Telefon, Skalpell und Pillen.


Die wollen da von Kapitalismus und Zinsen nichts wissen und von Geld ist da auch nicht die Rede. Es wäre der Zustand, den die Menschen erreichen könnten, würden sie nicht ständig Geld als was Gutes betrachten. :pillepalle:
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