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111

Mittwoch, 29. Juli 2009, 00:30

Ob der Iran die Hisbollah unterstützt, hast du noch nicht belegt. Wie jedoch USrael manipulierend eingreift, ist überall zu erkennen.

[...] so die Hisbollah überhaupt vom Iran unterstützt wird, was du noch nicht belegt hast [...]

Also jetzt wirst du albern. Summen wird man da kaum finden, aber die engen Verbindungen sind bestens belegt. Ziel der Hisbollah ist immerhin ein Libanon nach iranischem Vorbild. Als ersten Anhaltspunkt empfehle ich mal diesen Artikel.

PS: Das ist nicht wertend gemeint. Einflussnahme auf die politischen Gruppen und selektive Unterstützung von Regierungs- oder Oppositionsgruppen sind nunmal auf allen Seiten gang und gäbe.
„Many journalists have fallen for the conspiracy theory of government. I do assure you that they would produce more accurate work if they adhered to the cock-up theory.“
Sir Bernard Ingham

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112

Mittwoch, 29. Juli 2009, 06:46

Also jetzt wirst du albern. Summen wird man da kaum finden, aber die engen Verbindungen sind bestens belegt. Ziel der Hisbollah ist immerhin ein Libanon nach iranischem Vorbild. Als ersten Anhaltspunkt empfehle ich mal diesen Artikel.
Aber aus diesem Bericht geht für mich hervor, dass Persien der Strohmann für die imperialistischen USRAEL-Mächte ist, was meinen Verdacht verstärkt, dass Ahmadinejad als auch Moussavi schon längst installierte Statthalter für die Imperialisten sind - ergo - neoliberale Kollaborateure. Der Iran soll mit der Wahl von "Pest und Cholera" von innen zerstört werden, das funktioniert gut, wenn man zwei gegnerische Kandidaten anbietet, die letztendlich dieselben Ziele für die internationalen Kriegstreiber verfolgen.

Ahmadinejads Jargon lässt nix Gutes vermuten, was nicht bedeutet, er würde nicht die Wahrheit sagen, sondern für mich bedeuten seine Sager, dass damit auch die Kontroverse im Ausland angekurbelt werden soll - so wie es in den Foren und Blogs passiert. Die Parallelen zum 2.WK-Jargon Hitlers sind für mich unverkennbar.

Nebenbei bemerkt, halte ich die Hisbollah hingegen für antiimperialistisch. Die iranische Unterstützung der Hisbollah lässt den Schluss zu, dass die persische Führung USRAEL-treu ist.

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Mittwoch, 29. Juli 2009, 07:06


Nebenbei bemerkt, halte ich die Hisbollah hingegen für antiimperialistisch. Die iranische Unterstützung der Hisbollah lässt den Schluss zu, dass die persische Führung USRAEL-treu ist.
Höh? Geht das nur mir so, oder ist das völlig widersprüchlich?
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Sir Bernard Ingham

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Mittwoch, 29. Juli 2009, 09:38

Der Widerspruch bei den imperialistischen Machenschaften ist Kalkül.

Tatsächlich fehlen uns einfach die Beweise - ich bemühe mich hauptsächlich dem Mainstreamglauben ein Gegengewicht anzuhängen.

ASY

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115

Freitag, 31. Juli 2009, 02:50

Internationale Politik Zur Lage im Iran

Zitat

DIE LINKE.Hamburg
29. Juni 2009 Internationale Politik Zur Lage im Iran

„Wir sind Zeugen eines emanzipatorischen Ereignisses, und auch wenn es dem Regime gelingt, die Proteste niederzuschlagen, wird nichts mehr sein wie zuvor“ (Slavoj Zizek, FAZ 28. 6. 09)

Obwohl die Teilnahme der Bevölkerung an Demonstrationen unterbrochen ist und der Widerstand mit brutalem Einsatz der Polizei und der Paramilitärische Organisation Bazidschi niedergeschlagen wurde, sinddie Ereignisse im Iran immer noch beherrschendes Thema aller Medien. Sie unterstellen den Millionen Menschen, die jeweils in Teheran und in allen anderen Städten Irans demonstrieren, bloß Anhänger des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten, des Helden der westlichen Medien, des Islamisten Mir Hussein Mussawi zu sein und ihre Wut auf die Straße zu tragen, weil sie bitter enttäuscht sind, dass sie betrogen wurden, weil er nicht ihr Präsident wurde. Bestimmt finden sich unter den Protestierenden viele Menschen, die sich erneut der Illusion hingeben, dass die Islamische Republik durch einen Personalwechsel reformierbar sei. Sie haben die Versprechungen von Ex-Präsident Khatami und die Zerschlagung der Studentenbewegung nach seiner Wahl vor zehn Jahren vergessen und nun leidenschaftlich für Mussawi gekämpft. Für den Mann also, der während seiner achtjährigen Amtszeit (1981-1988) als Ministerpräsident u. a.
  • zehntausende politische Gefangene hinrichten ließ,
  • die islamische Kulturrevolution durchführte, was die Ermordung Tausende Studentinnen und Studenten zur Folge hatte,
  • die Kleiderordnung erlassen,
  • die Rechtstaatlichkeit offiziell abgeschafft und die islamische Rechtsprechung eingeführt hat.
Parallel dazu versuchen die westlichen Medien den unterlegenen Kandidaten als „Reformer“ und „Demokraten“ zu verkaufen. Wieso war die Stimme dieses „Demokraten“ nicht zu hören, als unter den 470 Personen, die für das Amt des Präsidenten kandidierten – darunter auch 20 Frauen – nur er und drei weitere übrig blieben, die systemkonform genug waren, um kandidieren zu dürfen?
Als internationalistische Linke erinnern wir uns in dieser Situation an drei Grundsätze, geboren aus langer Erfahrung:
  • Die bürgerlichen Medien, die uns umgeben, berichten aus anderen Staaten und betrachten deren Entwicklung nach bürgerlichen Maßstäben
  • Umbrüche, auch tiefe Umwälzungen und revolutionäre Entwicklungen, müssen vor allem in den jeweiligen Völkern selbst ausgetragen werden
  • So lange ein reaktionäres System und die kapitalistische Ordnung in einem Land fortbestehen, so lange werden Unterdrückung (auch der Frauen) und Ausbeutung fortbestehen, mal heftiger, mal sanfter, je nachdem, welche der herrschenden Strömungen die Oberhand hat.
Im Iran geht es konkret um den Machtkampf zweier islamistischer Lager unter den im Iran Herrschenden. Die Wahlmanipulationen sind nur der Anlass für die Demonstrationen, deren tiefere Ursache aber die breite Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Situation und der sozialen Lage im Iran ist:
  • * Über 20 Millionen Menschen leben unter der Armutsgrenze, während allein in der Amtszeit Ahmadinejads über 274 Milliarden Euro nur durch Öl-Exporte in die Regierungstaschen geflossen sind.
  • * 13 Millionen Menschen arbeiten als Tagelöhner unter prekären Arbeitsbedingungen. Millionen von Lohnabhängigen bekommen ihre Löhne mit bis zu 14 Monaten Verspätung.
  • Die offizielle Arbeitslosigkeitsrate beträgt 18 %, die Inflationsrate beträgt 29 %.
    Allein im letzten Jahr gab es über 2000 Arbeitskämpfe, obwohl jeglicher Versuch zur Gründung von Gewerkschaften und Arbeiterorganisationen brutal niedergeschlagen wird und Dutzende von Arbeiteraktivisten seit 3 Jahren in den Gefängnissen sitzen.
  • Die Situation der Frauen ist grausam. Einige Beispiele: Nach dem Grundgesetz zählen sie als halbe Menschen. Das Leben eine Frau ist halb so viel Wert, wie das leben eines Mannes; wird eine Frau durch ein Mann umgebracht, darf die Familie der Frau den Mann unzwar umbringen, muss aber die hälfte des Blutgeldes an die Familie des Mannes zahlen.
  • Ohne Erlaubnis ihrer Männer dürfen sie nicht verreisen, nicht arbeiten, haben kein Sorgerecht für ihre Kinder und kein Scheidungsrecht. Allein in Teheran prostituieren sich Tausende Von Frauen mit wissen ihre Ehemänner, um ihre Familie zu unterhalten.
  • Die Jugend, die über zwei Drittel der Bevölkerung ausmacht, lebt größtenteils in Perspektivlosigkeit. Daher sind sie bei allen Protesten in den letzten Jahren als maßgebende Kraft aufgetreten. Die Zahl der Drogensüchtigen im Iran, ist in der Welt auf der ersten Stelle.
  • Religiöse Minderheiten - wie etwa Christen, Juden und selbst andere islamische Strömungen - oder ethnische Minderheiten - wie etwa die Bevölkerung Iranisch-Kurdistans, deren Wahlbeteiligung bei unter 10% lag - werden permanent unterdrückt, vertrieben und sogar bombardiert.
Der unterlegene Kandidat und seine Hintermänner versuchen, die Proteste, die sich an den Wahlmanipulationen entzündeten, für ihre Zwecke auszunützen. Noch ist nicht entschieden, ob eine dieser islamistischen Strömungen die Macht an sich reißen wird oder ob die Bevölkerung Irans das Islamistische Regime insgesamt zerschlagen wird. Ob die politische Krise zugunsten eines der reaktionären Lager entschieden wird oder ob die Protestbewegung sich im Laufe der Proteste radikalisiert und beide Lager hinter sich lässt. Das wird die Zukunft zeigen.

Dieser Machtkampf wird im Iran entschieden werden. Unsere Solidarität gilt der protestierenden Bevölkerung, den aktiven Frauen, Arbeitern, Busfahrern, Lehrern, Studenten. Schon deshalb müssen wir gegen die Ausübung jeder Gewalt gegen die Opposition sein, gegen die Verhaftungen und Mißhandlungen. Wir erinnern daran, dass seit Jahren im Iran Gewerkschafter, linke StudentInnen und Frauen verfolgt werden, ohne dass es eine Resonanz in unseren Medien gefunden hätte, und dass es in den 80ger Jahren unter Mussawi als langjährigem Ministerpräsidenten eine Hinrichtungswelle und den Iran-Irak-Krieg gab.

Dennoch kann die Linke nicht an einer außeren Einmischung interessiert sein: Der Iran ist zu eng mit allen Nah-Ost-Konlikten verbunden. Er wird Verhandlungspartner bei der Lösung der Nah-Ost-Konflikte sein müssen, wozu nach den Prinzipien der friedlichen Koexistenz alle Möglichkeiten der Diplomatie und der Verhandlungen ausgeschöpft werden müssen. Die neuerlichen Umbrüche und sozialen Spannungen im Iran zu lösen aber ist vor allem Sache des iranischen Volkes.

Nicht zuletzt müssen wir die Scheinheiligkeit Angela Merkels zurückweisen: Wer für den Iran fordert, „friedliche Demonstrationen zuzulassen“ und „keine Gewalt gegen Demonstranten anzuwenden“, aber selber im eigenen Land beim letzten NATO-Gipfel in Kehl/Strassburg das Recht auf freie Meinungsäußerung unterbunden und unverhältnismäßig brutale Polizeigewalt gegen Demonstranten ausgeübt hat, hat jedes Recht verloren, andere da zu kritiseren und ist zutiefst unglaubwürdig. Dann sollte sie lieber den Mund halten.

Autor/inn/en: Zaman Masudi (Landessprecherin DIE LINKE), Horst Bethge (Mitglied des Landesvors
Quelle: http://www.die-linke-hh.de/politik/disku…ge-im-iran.html
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ASY

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Sonntag, 31. Januar 2010, 12:15

Gegen den Iran USA beschleunigen Aufbau von Raketen-Schild

Zitat

31. Jänner 2010, 09:25
Entsendung von Spezialschiffen vor die iranische Küste
Washington - Die USA beschleunigen einem Zeitungsbericht zufolge angesichts des festgefahrenen Streits um das iranische Atomprogramm den Aufbau ihres Anti-Raketen-Schildes im Persischen Golf. Dazu zählten die Entsendung von Spezialschiffen vor die iranische Küste und die Lieferungen von Raketen-Abfangsysteme an mindestens vier arabische Staaten, berichtete die "New York Times"am Samstag. Präsident Barack Obama hatte erst in seiner Rede zur Lage der Nation am Mittwoch Teheran erneut mit "Konsequenzen" gedroht, sollte der Iran weiterhin nicht zum Einlenken bereit sein.
"Unserer erstes Ziel ist, die Iraner abzuschrecken", sagte ein ranghoher Regierungsbeamter der Zeitung. Zum einen solle durch den beschleunigten Aufbau Teheran von vorneherein von einer Eskalation des Konflikts abgehalten werden, sollte der Westen schärfere Sanktionen verhängen. Zum anderen wolle man verhindern, dass Israel einen militärischen Alleingang gegen den Iran unternimmt.
Den Angaben zufolge wurden Anti-Raketen-Systeme vom Typ "Patriot" an Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait geliefert. Der für die Region zuständige US-Oberbefehlshaber General David Petraeus hatte vor wenigen Tagen in einer Rede erläutert, dass die USA zudem nun permanent "Aegis"-Kreuzer im Persischen Golf patrouillieren ließen. Die Schiffe sind mit Spezialradar ausgestattet und sind in der Lage, Mittelstrecken-Raketen abzufangen. Der Aufbau des Abwehrschildes im Persischen Golf hatte dem Zeitungsbericht noch unter Obamas Vorgänger George W. Bush begonnen. (APA)

http://derstandard.at/1263706369864/Gege…-Raketen-Schild

Wenn ich von der Entfernung sehe, dass jemand umarmt wird, dann weiß ich nicht, ob dieser Jemand bekuschelt oder erdrückt wird.

Worum geht's beim Thema Iran?

Der Iran mag sein Erdöl nimma in USD handeln, darum werden nun Kriegsgründe aufgebaut. Der Iran hält sich auch nicht an die Lieferbeschränkungen, weshalb der Rohölpreis abzustürzen droht, was der Wallstreet überhaupt nicht passt.

Es geht wieder mal ums Erdöl, jedoch nicht um Erdöl zu stehlen, sondern um eine Überschwemmung des Marktes zu vereiteln. Das ist wie bei der "Befreiung" Iraks - das Barrel kostete damals 25 USD, was bislang 1,5 Mio Irakern das Leben kostete.

Nachtrag: Dieses Posting habe ich auch im Standard geschrieben, doch es wurde noch nicht freigeschaltet, während ein anderer Beitrag schon online ging. Es wird wohl wieder gewartet, bis meine Stellungnahme zeitlich ganz nach hinten rutscht, damit es nicht zu viele Leute lesen. :schulter:

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117

Sonntag, 31. Januar 2010, 15:12

Die Vorgehensweise gegen den Iran ist doch die gleiche wie gegen den Irak. Im Irak ging es um sogenannte Massenvernichtungswaffen und man verwies stets darauf, dass Hussein nicht zum Einlenken bereit wäre und keine Inspektionen durchführen lassen will. Es wurde also das Bild vermittelt, dass Hussein nicht verhandlungsbereit war obwohl er ständige Kontrollen zulies und mehr als ausziehen kann man sich eben nicht. Aber eben, in unseren Medien wurde die Sachlage ganz anders dargestellt. Letzen Endes waren zwar viele Menschen in Europa gegen diesen Krieg, doch gleichzeitig glaubte eine überwiegende Mehrheit, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hat.

Und nun ist der Iran dran. Man hat das Land schon längstens umzingelt und auch hier geht es angeblich um Massenvernichtungswaffen (Atombombe). Viele Medien stellen die Sachlage so dar, dass auch der Iran nicht verhandeln will. Aber woher sollen wir das wissen, sind wir doch um Informationen zu bekommen fast nur auf die Berichte der Nachrichtenagenturen "angewiesen". Um also eine Lage in Ansätzen bewerten zu können, bleibt mir nichts anderes übrig und Erfahrungen aus der jüngsten Vergangenheit revue passieren zu lassen.

Da wäre bspw:

Die angeblichen KZs im Kosovo die es nicht gab aber als Krieggrund deklaiert wurden sowie
die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak.

Diese beiden Beispiel - und es gäbe sicher noch zahlreiche andere - reichen mir aus um zu wissen, dass man nun bezüglich des Irans wieder lügt.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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118

Sonntag, 31. Januar 2010, 16:22

Diese beiden Beispiel - und es gäbe sicher noch zahlreiche andere - reichen mir aus um zu wissen, dass man nun bezüglich des Irans wieder lügt.
Wer mehrmals lügt, dem glaubt man sehr und hilft ihm mit dem Bundesheer!

(c)ASY

119

Sonntag, 31. Januar 2010, 18:17

Wer mehrmals lügt, dem glaubt man sehr und hilft ihm mit dem Bundesheer!
Eben! Warum sollte sich das Völkchen bei internationalen Lügen anders verhalten als bei nationalen. Wir sehen dieses Phänomen doch bei jeder Wahl. 4 Jahre lang werden vorher aufgestellten Versprechungen gebrochen doch bei der nächsten Wahl - nachdem man ein oder zwei Köpfe austauschte - kommte man mit einem völlig neuen Konzept daher und die Leute schlucken es sehr willig. Man muss dazu nicht erwähnen, dass gar nicht probiert wird das "neue Konzept" umzusetzen.

Ganz gleich verhält es sich eben bei Kriegen, Lügen über Lügen aber offenbar zieht die Masche prächtig. Und als Sahnehäubchen zur Untermauerung der neuen Glaubwürdigkeit lässt man dieses mal einen Friedennobelpreisträger den Krieg ausrufen.
Die glücklichen Sklaven
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Marie von Ebner-Eschenbach

120

Dienstag, 9. Februar 2010, 22:17

Zitat

Iran: Ruf nach scharfen Strafmaßnahmen wird lauter

09.02.2010 | 18:33 | (Die Presse)

Nachdem der Iran mit Uran-Anreicherung begonnen hat, sagen selbst die Russen: „Es gibt für alles Grenzen.“ Frankreich und die USA haben informelle Papiere ausgearbeitet, in denen neue Sanktionsmaßnahmen aufgelistet sind.
...

Franzosen und Amerikaner denken an folgende neue Sanktionsmaßnahmen:

•Die iranische Zentralbank und mehrere der größten Banken des Landes sollen auf eine schwarze Liste gesetzt werden, weil sie bei der Finanzierung des Nuklear- und Raketenprogramms mithelfen.

•Neue Strafmaßnahmen (Reiseverbote, Einfrieren von Konten) würden sich insbesondere gegen Angehörige der Revolutionsgarden und die von ihnen kontrollierten Firmen richten. Die Revolutionsgarden haben die Oberaufsicht über den militärischen Teil des Atomprogramms.

•Das bestehende UN-Verbot für Waffenkäufe aus dem Iran soll auch auf Waffenverkäufe an den Iran ausgeweitet werden.

•Irans Energiesektor würde nach französischen Vorstellungen bei den Strafmaßnahmen mit ins Visier genommen werden.

•Mehrere iranische Reedereien sollen auf eine schwarze Liste.

http://diepresse.com/home/politik/aussen…=/home/index.do

Wohgemerkt, das sind nur neue Vorschläge zu den bereits existierenden Sanktionen. Es wird erwähnt, dass der Iran sein Uran auf 20% anreichern will und dieser Umstand wohl für neue Sanktionen ausreichen muss. In manchen Artikel wird zwar gelegentlich darauf hingewiesen, dass es für eine A-Bombe gut 85% angereichertes Uran braucht nur gehen diese Hinweise in den täglichen Drohungen usw. unter.

Die Sanktionen werden weiterhin dazu beitragen, dass sich der Iran - in dieser Region ein sehr stabiles Land - kaum entwickeln kann und eine naturgemäße Unzufriedenheit steigen wird. Folglich wird es immer mehr Demonstrationen im Iran geben über die der Westen dann berichten darf und die Stimmung gegen den Iran weiter aufheizt.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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Iran, Krieg, Persien, Sanktionen, USRAEL

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