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Mittwoch, 22. Juli 2009, 08:54

Kolloidales Silber

Der beste Schutz gegen H1N1 ist kolloidales Silber und Vitamine um das Immunsystem zu stärken, Atemmasken und andere übliche Vorsichtsmaßnahmen.

Natürlich hat keine Regierung in der westlichen Welt Vorräte an kolloidalem Silber angelegt oder andere, einfach durchzuführende Schutzmaßnahmen getroffen.

Zitat

An investigation into this international corporate crime syndicate has to be conducted in every country because it has its tentacles in every country, and to try to initiate this in the USA, I filed charges with the FBI against WHO and the UN among other defendants in June. I included President Obama among the defendants because I believe the time has come to identify and isolate the core members of this international corporate criminal group which has annexed high government office in the USA, and put them in prison once and for all, and there are reports that Obama has direct financial links with Baxter that need to be investigated by law enforcement.
Thema herausgelöst und gekürzt von ASY! Geplanter Massenmord mit Schweinegrippevirus (deutsche Übersetzung)
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2

Mittwoch, 22. Juli 2009, 14:44

Kolloidales Silber? Autsch.

Wieso nicht gleich Quecksilber? Wurde früher auch als Wundermittel angesehen.
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Sir Bernard Ingham

3

Mittwoch, 22. Juli 2009, 15:02

Kolloidales Silber? Autsch.

Wieso nicht gleich Quecksilber? Wurde früher auch als Wundermittel angesehen.

Ganz einfach deswegen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kol…-silber-pi.html

Zitat



Lange vor den Erfindungen der pharmazeutischen Industrie gab es schon ein Mittel gegen "böswillige" Bakterien, Viren und Pilze: Kolloides Silber, auch kolloidales Silber genannt. Es kann etwa 650 verschiedene Krankheitserreger innerhalb von sechs Minuten abtöten, ohne dabei lebensnotwendige Bakterien im Körper anzugreifen.
Viren, Epidemien, Pandemien

Viren, Bakterien und Pilze greifen das menschliche Immunsystem an und führen im schlimmsten Fall zu Epidemien und Pandemien. Die Geschichte ist voll davon. Im elften Jahrhundert gab es den "Ergotismus", im zwölften Jahrhundert die Pocken- und Blatternepidemien, im dreizehnten Jahrhundert gab es die Lepra, im vierzehnten die Pest, im fünfzehnten die Syphilis, im sechzehnten die Ruhr, im siebzehnten die Tuberkulose , im achtzehnten den Typhus, im neunzehnten die Cholera.

Im 20. Jahrhundert kamen Krebs, Ebola, Hanta, Milzbrand, Spanische Grippe, Vogelgrippe. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts verbreitet die Schweinegrippe neue Angst. Obwohl es seit dem 20. Jahrhundert Antibiotika gibt. Doch durch die exzessive Anwendung von Antibiotika wurden immer mehr Erreger immun gegen Antibiotika. Auch deshalb wurde in neuer Zeit das Silber als Heilmittel wieder entdeckt. Denn es kann sogar Bakterien abtöten, die gegen die modernen Antibiotika immun geworden sind.


Aber da die Pharmaindustrie lieber ihr Tamiflu verkauft, muß das natürlich als Schwachsinn in den Medien propagiert werden. Nur weiß das sogar Debunker-Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kolloidales_Silber

Zitat

Verwendung als Antiinfektivum [Bearbeiten]

Kolloidales Silber hat die Fähigkeit, im Reagenzglas (in-vitro) silberempfindliche Bakterien, Viren und Pilze nach ausreichend langer Einwirkzeit sowie bei ausreichend hoher Silberkonzentration zu inaktivieren. Bei sehr hoher Konzentration kann es auch zur Abtötung mancher Erreger kommen. Kleine Mengen an Silberkationen haben eine schädigende Wirkung auf lebende Zellen und können den Stoffwechsel mancher Bakterien stören. Die durch Silberionen induzierte antimikrobielle Wirkung tritt am schnellsten ein, wenn die wirksame Oberfläche sehr groß ist, was bei Silberkolloiden der Fall ist. Dieser auch als oligodynamischer Effekt bezeichnete Wirkmechanismus ist nicht nur Silber zueigen, sondern wird auch bei anderen Metallen beobachtet (z.B. bei Quecksilber, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, Bismut und Gold). Bakterien sind sehr unterschiedlich silberempfindlich. In manchen In-vitro-Untersuchungen musste bei einigen Erregern dabei eine bereits toxische Konzentration von 1.400 ppm (= 1,4 g/l) gewählt werden, um eine Wirkung zu erzielen, bei anderen genügten dagegen relativ niedrige Konzentrationen. Die höchsten Silberkonzentrationen, die von resistenten Bakterien toleriert wurden, lagen bei 10.000 ppm (= 10 g/l).


und deswegen natürlich:

Zitat

Kolloidales Silber ist nicht als Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel zugelassen [6], nicht verschreibungsfähig und kann daher nur als "Hausmittel" angesehen werden.


Dann ist für BIG PHARMA alles wieder in Ordnung. Die wollen ja auch genügend alte Heilkräuter verbieten lassen, weil die Menschen angeblich zunehmend 'allergisch' darauf reagieren...

Übrigens gehen die Edelmetallpreise in Punkto Silber in letzter Zeit ziemlich nach oben und der Silberverbrauch für Desinfektionszwecke auch.
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4

Mittwoch, 22. Juli 2009, 15:15

Du kannst auch mit Quecksilber desinfizieren. Es funktioniert sogar. Und damit sind wir bei den Haken, die das kolloidale Silber hat.
a) es ist nicht selektiv, wirkt also ungezielt sowohl gegen pathogene, als auch gegen physiologische Keime
b) es wirkt innerlich nur, wenn es in hohen Konzentrationen verabreicht wird, die widerum toxisch auf den menschlichen Körper wirken
c) die Wirkung gerade gegen Viren dürfte bei anwendbaren Konzentrationen gegen Null gehen
d) es erzeugt wie Antibiotika Resistenzen, das heisst die oft empfohlene vorbeugende Langzeit-Einnahme ist mehr als kontraproduktiv
und
e) ist die Silberindustrie bestimmt in Zionistenhand ;)
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Sir Bernard Ingham

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5

Mittwoch, 22. Juli 2009, 20:26

Du kannst auch mit Quecksilber desinfizieren. Es funktioniert sogar. Und damit sind wir bei den Haken, die das kolloidale Silber hat.
a) es ist nicht selektiv, wirkt also ungezielt sowohl gegen pathogene, als auch gegen physiologische Keime
b) es wirkt innerlich nur, wenn es in hohen Konzentrationen verabreicht wird, die widerum toxisch auf den menschlichen Körper wirken
c) die Wirkung gerade gegen Viren dürfte bei anwendbaren Konzentrationen gegen Null gehen
d) es erzeugt wie Antibiotika Resistenzen, das heisst die oft empfohlene vorbeugende Langzeit-Einnahme ist mehr als kontraproduktiv
und
e) ist die Silberindustrie bestimmt in Zionistenhand ;)

Ich bin etwas verwundert darüber, dass ausgerechnet du versuchst das Silber ins Lächerliche zu ziehen, wo du doch vom Fach bist und es besser wissen müßtest. :suspect:

http://www.fraunhofer.de/archiv/magazin-…ag1-2003-62.pdf
Die Fraunhofer-Forscher setzen also auf Silber und Nanotechnologie...

Und Sanosil als Desinfektionsmittel sollte dir auch bekannt sein.

Als ich mich für Edelmetalle interessierte, war die Erklärung für einen Preisanstieg beim Silber die, dass jedes Jahr mehr Silber verbraucht wird, wie gefördert wird, weil es im medizinischen Bereich sehr viel benötigt wird und auch in der Holzindustrie. Das Wenigste wird für Schmuck verarbeitet.

Wer Silberkolloid einnehmen möchte, wird das auch bestimmt nicht langzeitmäßig tun. :?
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6

Mittwoch, 22. Juli 2009, 20:59

Ich versuch es nicht ins Lächerliche zu ziehen. Mit dem letzten Punkt zielte ich eher auf gewisse Leute, als aufs Silber. :frieden:

Ich versuche nur die Schwachpunkte von Silber aufzuzeigen. Wenn du den Bericht vom Fraunhofer-Institut genau liest, wirst du einige auch dort wiederfinden, vor allem dass das Silber eben NICHT kolloidal vorliegt und NICHT "eingenommen" wird.
Als feste, nicht in den Körper gelangende Beschichtung für Wundauflagen ist es seit längerem bekannt. Allerdings "funktionieren" da auch andere Metalle, in der Mikrobiologie ist z.B. simple Aluminiumfolie zur Abdeckung von Lösungen und Nährböden ein guter Schutz vor bakterieller Verunreinigung.
Wenn Silber in "kolloidaler" Form, egal ob als Suspension von elementarem Silber oder als Lösung von Silbersalzen oder silberhaltigen Proteinen, eingenommen wird, reichert es sich im Körper an und wird afaik nicht verstoffwechselt. Und das führt bei den relativ hohen Konzentrationen, die für eine bakterizide Wirkung benötigt werden, zu Vergiftungserscheinungen, die denen einer Blei- oder anderen Schwermetallvergiftung ähneln (Nervenleiden, Nieren-, Leber-, Haut- und Schleimhautschäden). In diversen "alternativen" Kreisen wird die Langzeiteinnahme von kolloidalem Silber trotzdem nach wie vor auch vorbeugend und ohne Vorliegen einer Krankheit propagiert.
Während die Wirkung von Silberbeschichtungen gegen Bakterien und Pilze, wenn auch mit schwankenden Ergebnissen, halbwegs belegt ist, gibts afaik keinen Nachweis für die Wirkung gegen Viren. Auf Anhieb fiele mir da auch kein plausibler Wirkmechanismus ein, was allerdings nichts heissen muss.
Nun nochmal zurück zur belegten Wirkung: Sie ist wie gesagt nicht selektiv, d.h. du beeinträchtigst sowohl die krankmachenden als auch die physiologischen Keime, also die nützlichen Keime der Normalflora. Damit machst du genau das, was beim unreflektierten Einsatz von Breitbandantibiotika zurecht kritisiert wird.
Ausserdem förderst du durch Selektion wieder die Bildung von Resistenzen, genau wie bei den Antibiotika.

Kurz: Anwendung in an Oberflächen gebundener Form zur Desinfektion ja. Innerliche Anwendung durch Einnahme nein.

@ASY: Sorry fürs Abschweifen vom Thema, wenn du dich langweilst, kannst du daraus ja gerne nochmal ein eigenes Thema machen. :oops:
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7

Mittwoch, 22. Juli 2009, 22:19

Ich versuch es nicht ins Lächerliche zu ziehen. Mit dem letzten Punkt zielte ich eher auf gewisse Leute, als aufs Silber. :frieden:

Ich hatte den letzten Punkt absichtlich ignoriert und meine Antwort bezog sich nur auf die anderen Punkte.
Ich versuche nur die Schwachpunkte von Silber aufzuzeigen.

Und ich versuchte, die Wirksamkeit von Silber gegen Viren und Bakterien aufzuzeigen.
Wenn du den Bericht vom Fraunhofer-Institut genau liest, wirst du einige auch dort wiederfinden, vor allem dass das Silber eben NICHT kolloidal vorliegt und NICHT "eingenommen" wird.

Im Artikel von Jane Burgermeister steht nur, dass kein kolloidales Silber bevorratet wird, obwohl dies sinnvoll wäre. Nirgendwo steht etwas von 'einnehmen'.
Als feste, nicht in den Körper gelangende Beschichtung für Wundauflagen ist es seit längerem bekannt. Allerdings "funktionieren" da auch andere Metalle, in der Mikrobiologie ist z.B. simple Aluminiumfolie zur Abdeckung von Lösungen und Nährböden ein guter Schutz vor bakterieller Verunreinigung.
Wenn Silber in "kolloidaler" Form, egal ob als Suspension von elementarem Silber oder als Lösung von Silbersalzen oder silberhaltigen Proteinen, eingenommen wird, reichert es sich im Körper an und wird afaik nicht verstoffwechselt. Und das führt bei den relativ hohen Konzentrationen, die für eine bakterizide Wirkung benötigt werden, zu Vergiftungserscheinungen, die denen einer Blei- oder anderen Schwermetallvergiftung ähneln (Nervenleiden, Nieren-, Leber-, Haut- und Schleimhautschäden). In diversen "alternativen" Kreisen wird die Langzeiteinnahme von kolloidalem Silber trotzdem nach wie vor auch vorbeugend und ohne Vorliegen einer Krankheit propagiert.

Womit du andeuten willst, dass es sich um Aberglauben handelt. :poptuschi:
Wenn es Sinn macht, kolloidales Silber einzunehmen, wer spricht dann von einem längeren Zeitraum und von Anreicherung im Körper bis zur Vergiftung?
Während die Wirkung von Silberbeschichtungen gegen Bakterien und Pilze, wenn auch mit schwankenden Ergebnissen, halbwegs belegt ist, gibts afaik keinen Nachweis für die Wirkung gegen Viren. Auf Anhieb fiele mir da auch kein plausibler Wirkmechanismus ein, was allerdings nichts heissen muss.

Nach Allem was ich darüber gelesen habe, ist das nicht nur 'halbweg belegt' sondern 100%ig belegt und schon seit sehr alten Zeiten bekannt und genutzt. Ausserdem ist es verdächtig, dass es angeblich 'keinen Nachweis für die Wirkung gegen Viren' geben soll, wo dieser Nachweis sehr einfach und ohne viel Aufwand erbracht werden kann. Das scheint etwas zu sein, was man nicht wissen will.
Nun nochmal zurück zur belegten Wirkung: Sie ist wie gesagt nicht selektiv, d.h. du beeinträchtigst sowohl die krankmachenden als auch die physiologischen Keime, also die nützlichen Keime der Normalflora. Damit machst du genau das, was beim unreflektierten Einsatz von Breitbandantibiotika zurecht kritisiert wird.

Das geschieht massenweise auch bei der Chemotherapie gegen Krebs und ist in ungefähr dasselbe, wie wenn man Wermuttee trinkt. Nur kann ich mir vorstellen, dass Wermuttee und kolloidales Silber weniger gesundheitsschädlich sind, wie Chemotherapie-Gifte. Und bei jedem Gift kommt es wohl auf die Dosis an.

Und wenn dieses 'Virus' so gefährlich ist, dann würde ich das Absterben der physiologischen Keime lieber in Kauf nehmen anstatt eine Impfung zu riskieren. Die physiologischen Keime kommen mit Sicherheit bald wieder.
Ausserdem förderst du durch Selektion wieder die Bildung von Resistenzen, genau wie bei den Antibiotika.

Naja, so oft gibt es ja keine 'Pandemie'. Eine Resistenz wäre zu unbedeutend. Und so oft wie wir Antibiotika zu uns nehmen, ist das eh nicht zu toppen. Wenn man daran denkt, wie viel davon schon in unserem Essen ist. Ich darf keine Antibiotika mehr nehmen, weil ich hochgradig allergisch dagegen bin. Auch Hühnerfleisch und Eier darf ich nicht essen.
Kurz: Anwendung in an Oberflächen gebundener Form zur Desinfektion ja. Innerliche Anwendung durch Einnahme nein.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker... :D
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8

Mittwoch, 22. Juli 2009, 22:50

Wenn du den Bericht vom Fraunhofer-Institut genau liest, wirst du einige auch dort wiederfinden, vor allem dass das Silber eben NICHT kolloidal vorliegt und NICHT "eingenommen" wird.
Im Artikel von Jane Burgermeister steht nur, dass kein kolloidales Silber bevorratet wird, obwohl dies sinnvoll wäre. Nirgendwo steht etwas von 'einnehmen'.
Öhm, wie, wenn nicht durch einnehmen, würdest du es denn anwenden wollen?


Zitat

Als feste, nicht in den Körper gelangende Beschichtung für Wundauflagen ist es seit längerem bekannt. Allerdings "funktionieren" da auch andere Metalle, in der Mikrobiologie ist z.B. simple Aluminiumfolie zur Abdeckung von Lösungen und Nährböden ein guter Schutz vor bakterieller Verunreinigung.
Wenn Silber in "kolloidaler" Form, egal ob als Suspension von elementarem Silber oder als Lösung von Silbersalzen oder silberhaltigen Proteinen, eingenommen wird, reichert es sich im Körper an und wird afaik nicht verstoffwechselt. Und das führt bei den relativ hohen Konzentrationen, die für eine bakterizide Wirkung benötigt werden, zu Vergiftungserscheinungen, die denen einer Blei- oder anderen Schwermetallvergiftung ähneln (Nervenleiden, Nieren-, Leber-, Haut- und Schleimhautschäden). In diversen "alternativen" Kreisen wird die Langzeiteinnahme von kolloidalem Silber trotzdem nach wie vor auch vorbeugend und ohne Vorliegen einer Krankheit propagiert.

Womit du andeuten willst, dass es sich um Aberglauben handelt. :poptuschi:
Wenn es Sinn macht, kolloidales Silber einzunehmen, wer spricht dann von einem längeren Zeitraum und von Anreicherung im Körper bis zur Vergiftung?
Es macht eben keinen Sinn. Es macht nur Sinn als Beschichtung für Wundverbände, Endoprothesen, chirurgischen Instrumenten und so weite. Überall dort, wo es nicht in den Organismus aufgenommen wird.

Zitat

Während die Wirkung von Silberbeschichtungen gegen Bakterien und Pilze, wenn auch mit schwankenden Ergebnissen, halbwegs belegt ist, gibts afaik keinen Nachweis für die Wirkung gegen Viren. Auf Anhieb fiele mir da auch kein plausibler Wirkmechanismus ein, was allerdings nichts heissen muss.

Nach Allem was ich darüber gelesen habe, ist das nicht nur 'halbweg belegt' sondern 100%ig belegt und schon seit sehr alten Zeiten bekannt und genutzt. Ausserdem ist es verdächtig, dass es angeblich 'keinen Nachweis für die Wirkung gegen Viren' geben soll, wo dieser Nachweis sehr einfach und ohne viel Aufwand erbracht werden kann. Das scheint etwas zu sein, was man nicht wissen will.
Ich hatte kurz die Hoffnung, hier eine normale Diskussion führen zu können, also dreh mir doch nicht die Worte im Mund rum. Mit "halbwegs belegt" meine ich, dass in verschiedenen Studien sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt wurden. Ich tendiere dabei aber zu den erfolgreicheren, da auch andere Metallionen gegen Bakterien Wirksamkeit bewiesen haben. Allerdings eben wieder nur bei direktem Kontakt. Beispielsweise werden in Kliniken inzwischen viele Türklinken und -knäufe, die altbekannte Vektoren für Krankenhauskeime sind, aus Kupfer oder Messing gefertigt.

Zitat

Nun nochmal zurück zur belegten Wirkung: Sie ist wie gesagt nicht selektiv, d.h. du beeinträchtigst sowohl die krankmachenden als auch die physiologischen Keime, also die nützlichen Keime der Normalflora. Damit machst du genau das, was beim unreflektierten Einsatz von Breitbandantibiotika zurecht kritisiert wird.

Das geschieht massenweise auch bei der Chemotherapie gegen Krebs und ist in ungefähr dasselbe, wie wenn man Wermuttee trinkt. Nur kann ich mir vorstellen, dass Wermuttee und kolloidales Silber weniger gesundheitsschädlich sind, wie Chemotherapie-Gifte. Und bei jedem Gift kommt es wohl auf die Dosis an.
Von Chemotherapie kann ich leider ein oder zwei Liedchen singen. Allerdings kann man diese kaum mit antibiotischen Mitteln vergleichen, da sie ja bestimmungsgemäß gegen Zellen des eigenen Körpers giftig wirken müssen. Klar, wenn ich mit Silber Krebs heilen könnte, würde ich sämtliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Aber vorbeugend gegen die Influenza? Nichtmal Frau Burgermeister geht ja so weit, zu behaupten, dass kolloidales Silber eine einmal ausgebrochene Infektion heilen könnte.

Zitat

Und wenn dieses 'Virus' so gefährlich ist, dann würde ich das Absterben der physiologischen Keime lieber in Kauf nehmen anstatt eine Impfung zu riskieren. Die physiologischen Keime kommen mit Sicherheit bald wieder.
Ausserdem förderst du durch Selektion wieder die Bildung von Resistenzen, genau wie bei den Antibiotika.

Naja, so oft gibt es ja keine 'Pandemie'. Eine Resistenz wäre zu unbedeutend. Und so oft wie wir Antibiotika zu uns nehmen, ist das eh nicht zu toppen. Wenn man daran denkt, wie viel davon schon in unserem Essen ist. Ich darf keine Antibiotika mehr nehmen, weil ich hochgradig allergisch dagegen bin. Auch Hühnerfleisch und Eier darf ich nicht essen.
Die Resistenzen würden sich ja naturgemäß nicht nur bei den Influenzaviren bilden, sondern auch bei allen anderen Keimen, die so in uns rumfleuchen. Egal ob pathogen oder physiologisch. Und einmal ausgebildete Resistenzen werden durch Plasmid- und Gentransfer auf andere Mikroorganismen weitergegeben. Belies dich mal über ESBL, MRSA, multiresistente Pseudomonaden, MDR-TB ... in den letzten Jahren und Jahrzehnten wird das zu einem der größten medizinischen Probleme.

Zitat

Kurz: Anwendung in an Oberflächen gebundener Form zur Desinfektion ja. Innerliche Anwendung durch Einnahme nein.

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Oder Quacksalber ...
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9

Mittwoch, 22. Juli 2009, 23:12

Öhm, wie, wenn nicht durch einnehmen, würdest du es denn anwenden wollen?

Es macht eben keinen Sinn. Es macht nur Sinn als Beschichtung für Wundverbände, Endoprothesen, chirurgischen Instrumenten und so weite. Überall dort, wo es nicht in den Organismus aufgenommen wird.

Dann macht es auch überall dort Sinn, wo viele Menschen sind.
Ich hatte kurz die Hoffnung, hier eine normale Diskussion führen zu können, also dreh mir doch nicht die Worte im Mund rum. Mit "halbwegs belegt" meine ich, dass in verschiedenen Studien sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt wurden. Ich tendiere dabei aber zu den erfolgreicheren, da auch andere Metallionen gegen Bakterien Wirksamkeit bewiesen haben. Allerdings eben wieder nur bei direktem Kontakt. Beispielsweise werden in Kliniken inzwischen viele Türklinken und -knäufe, die altbekannte Vektoren für Krankenhauskeime sind, aus Kupfer oder Messing gefertigt.

Du schriebst aber: 'keinen Nachweis für die Wirkung gegen Viren' und nicht nur "halbwegs belegt".

Aus dem Bereich der Quantenphysik gesehen, ergeben sich da schon wieder Schlußfolgerungen, die von Physikern nicht beachtet werden...
Von Chemotherapie kann ich leider ein oder zwei Liedchen singen. Allerdings kann man diese kaum mit antibiotischen Mitteln vergleichen, da sie ja bestimmungsgemäß gegen Zellen des eigenen Körpers giftig wirken müssen. Klar, wenn ich mit Silber Krebs heilen könnte, würde ich sämtliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Aber vorbeugend gegen die Influenza? Nichtmal Frau Burgermeister geht ja so weit, zu behaupten, dass kolloidales Silber eine einmal ausgebrochene Infektion heilen könnte.

Hab ich ja auch nicht behauptet. Ich hab noch nicht mal "vorbeugend" behauptet. Wenn, dann könnte ich mir eher vorstellen dass man es verabreicht, wenn jemand hochgradig bereits erkrankt ist.
Die Resistenzen würden sich ja naturgemäß nicht nur bei den Influenzaviren bilden, sondern auch bei allen anderen Keimen, die so in uns rumfleuchen. Egal ob pathogen oder physiologisch. Und einmal ausgebildete Resistenzen werden durch Plasmid- und Gentransfer auf andere Mikroorganismen weitergegeben. Belies dich mal über ESBL, MRSA, multiresistente Pseudomonaden, MDR-TB ... in den letzten Jahren und Jahrzehnten wird das zu einem der größten medizinischen Probleme.

Ist mir glaube ich zuviel, mich da in alles reinzudenken. Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass es bei Metallen was total anderes ist, wie bei Antibiotika.
Wo doch noch nicht mal "Ein Nachweis für die Wirkung gegen Viren" vorhanden ist. Da kann eine Resistenz doch erst recht nicht nachgewiesen sein? :D
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10

Mittwoch, 22. Juli 2009, 23:38

Öhm, wie, wenn nicht durch einnehmen, würdest du es denn anwenden wollen?

Es macht eben keinen Sinn. Es macht nur Sinn als Beschichtung für Wundverbände, Endoprothesen, chirurgischen Instrumenten und so weite. Überall dort, wo es nicht in den Organismus aufgenommen wird.

Dann macht es auch überall dort Sinn, wo viele Menschen sind.
Auf jeden Fall. Da stimme ich mit dir überein, auch wenn es da primär gegen pathogene Bakterien Wirkung zeigen würde.

Zitat

Ich hatte kurz die Hoffnung, hier eine normale Diskussion führen zu können, also dreh mir doch nicht die Worte im Mund rum. Mit "halbwegs belegt" meine ich, dass in verschiedenen Studien sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt wurden. Ich tendiere dabei aber zu den erfolgreicheren, da auch andere Metallionen gegen Bakterien Wirksamkeit bewiesen haben. Allerdings eben wieder nur bei direktem Kontakt. Beispielsweise werden in Kliniken inzwischen viele Türklinken und -knäufe, die altbekannte Vektoren für Krankenhauskeime sind, aus Kupfer oder Messing gefertigt.

Du schriebst aber: 'keinen Nachweis für die Wirkung gegen Viren' und nicht nur "halbwegs belegt".
Ja, denn ich kenne wie gesagt keine einzige Studie, die die Wirksamkeit gegen Viren beweisen oder zumindest andeuten würde. Zugegeben ist die Beweisführung bei Viren auch um einiges schwieriger, da Viren in vitro schwerer zu vermehren und damit schwerer "Modelle" der Wirksamkeit im Körper zu erstellen sind.

Zitat

Die Resistenzen würden sich ja naturgemäß nicht nur bei den Influenzaviren bilden, sondern auch bei allen anderen Keimen, die so in uns rumfleuchen. Egal ob pathogen oder physiologisch. Und einmal ausgebildete Resistenzen werden durch Plasmid- und Gentransfer auf andere Mikroorganismen weitergegeben. Belies dich mal über ESBL, MRSA, multiresistente Pseudomonaden, MDR-TB ... in den letzten Jahren und Jahrzehnten wird das zu einem der größten medizinischen Probleme.

Ist mir glaube ich zuviel, mich da in alles reinzudenken. Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass es bei Metallen was total anderes ist, wie bei Antibiotika.
Wo doch noch nicht mal "Ein Nachweis für die Wirkung gegen Viren" vorhanden ist. Da kann eine Resistenz doch erst recht nicht nachgewiesen sein? :D
Deshalb rede ich ja auch von Bakterien. Noachmal langsam: wenn ich Silber einem Patienten verabreiche, stellen sich Resistenzen nicht nur bei dem krankmachenden Organismus (in unserem Falle also den Influenzaviren), sondern bei allen im Körper zirkulierenden Organismen ein. Alleine im Darm sind das hunderte bis tausende Bakterienspezies. Und jede von denen kann die erworbenen Resistenzen weitergeben. Problem erkannt?

Um mal endgültig vom Thema abzukommen ... besitzt oder benutzt jemand von euch ein Silberpräparat und könnte mir davon eine Probe zukommen lassen? Ich bin grade wieder aus dem Bett gekrabbelt, weil ihr mich neugierig gemacht habt. Im Labor hab ich ja zumindest die Möglichkeit, die Wirksamkeit gegen verschiedene Bakterien und Pilze zu überprüfen, tausende von "Patientenstämmen", also echten Krankmachern aus der Praxis hab ich ja auch zur Verfügung. Aus eigenem Interesse würde ich gerne mal eine mehr oder weniger umfangreiche Testreihe machen, mit Positivkontrollen in Form von verschiedenen Antibiotika, Negativkontrolle in Form von Aqua dest und ausführlicher Dokumentation. Jemand Interesse?
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