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21

29.07.2009, 22:15

Da gehts aber nur um die Verteilung der Anteile bei der Gründung der BIZ. Wie die Verteilung jetzt aussieht, da ja zumindest die ehemals privat gehaltenen Anteile irgendwie "verteilt" worden sein werden, weiss ich nicht. Wenn jemand verlässliche Infos über die momentanen Anteile der Zentralbanken hätte, wäre das das einzige, was uns hier über Spekulationen über die Machtverteilung hinausbringen könnte.

Das wollte ich gerade antworten.

Die machen so ein Geheimnis draus und wollen auch gar nicht so oft in den Medien erwähnt werden. Verschleiern und Vertuschen. Am Anfan waren es 10 Zentralbanken mit gleichen Anteilen, wobei 3 davon amerikanisch waren und davon eine amerikanische Bank im Besitz des Vatikan. Aktuell sind es 55 Zentralbanken. Irgendwie müssen die ja die Aktien aufgeteilt haben.

Nach allem was ich bisher über Banker gelesen habe, sind das ganz schöne Junkies und alle rechts bis total faschistisch. Allen gemein ist wohl ihre Ideologie und das Streben nach Macht. Dafür arbeiten sie eng zusammen und weniger gegeneinander. Wenn sie gegeneinander arbeiten dann nur, wenn einer von denen aus der Reihe tanzt, weil er eine Schweinerei nicht mitmachen will.
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22

29.07.2009, 22:21

Ich hab jetzt den Namen des Privatmannes gefunden, der noch Anteile an der BIZ besitzt:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,111068,00.html

Zitat

Diese Herren und diese Banken sind für einen der größten Skandale der Wirtschaftsgeschichte verantwortlich" ­ das behauptet zumindest der US-Anwalt und Goldanalyst Reginald Howe....

Als Instrument der "Konspiration" macht Howe die BIZ in Basel aus. Dort pflegen die Chefs der wichtigsten Notenbanken enge Bande im Stile eines Herrenclubs. Howe ist einer der wenigen freien Aktionäre der BIZ ­ die überwiegende Mehrheit halten die Zentralbanken ­ und als Unruhestifter schon bekannt.
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23

30.07.2009, 08:50

Der einzig verblieben Privatmann, der BIZ-Aktien hält, warf der BIZ vor massiv den Goldpreis zu manipulieren.
Da gibt es noch eine andere mir sehr einleuchtende vom selben Blogger oben

Zitat

Greenspan mit BIZ wegen Goldpreismanipulationen angeklagt
Im Jahr 2001 war in den USA ein Verfahren gegen Greenspan und die BIZ wegen des Verdachts der Goldpreismanipulation anhängig, das ohne Konsequenzen für den Banker verlief.

[b][/b]GATA deckt Goldmanipulation auf

>>>Originalartikel

Die amerikanische Gruppierung GATA (‚Gold Anti-Trust Action Committee') reichte im Februar 2002 beim Distriktgericht in Boston eine Klage gegen das US-Schatzamt, die US-Notenbank und verschiedene Großbanken ein. Der Vorwurf: Die US-Regierung habe sich seit 1994 mit führenden Banken verschworen, den Goldpreis auf niedrigem Niveau stabil zu halten. Den Banken gehe es dabei um immense Profite, während die Regierung der ganzen Welt einen starken Dollar vorgaukeln könne, der längst nicht mehr existiere.

"Diese Manipulation scheint drei Ziele zu verfolgen", führt die Klageschrift weiter aus: "




  1. "Der Goldpreis darf nicht steigen, weil dies einem Warnzeichen für die Inflation der amerikanischen Währung gleichkäme.
  2. "Der Goldpreis darf nicht steigen, weil dies die internationale Schwäche des Dollars verraten würde.
  3. "Banken und andere Geldinstitute, die sich selbst mit niedrig verzinsten Goldanleihen finanzierten und deshalb über zuwenig Gold verfügen, sollen keine schweren Verluste erleiden. Das wird aber unweigerlich eintreten, wenn der Goldpreis ansteigt."

    Gold wäre nämlich noch immer ein zuverlässiges Barometer für die Währungsinflation, würde man seinen Preis nicht künstlich drücken. Denn ein hoher Goldpreis deutet immer auf instabile Währungen hin. Wenn also die amerikanische Regierung den Goldpreis kontrollieren kann, argumentierten die GATA-Anwälte, so kann sie damit auch fälschlicherweise den Wert des Dollar kontrollieren. Gold ist und bleibt vorerst ein politisches Metall.


    Die beklagten Großbanken hingegen machen bei dieser ‚Goldverschwörung' um des schnöden Mammons willen mit. Dabei läßt sich das komplizierte Spiel einfach erklären: Auf dem Papier leihen sich die Geldinstitute von den nationalen Zentralbanken Gold zu extrem niedrigen Zinssätzen (ca. 1%). Dieses geliehene Gold verkaufen sie anschließend auf dem offenen Markt. Der Erlös wird dann in Staatspapieren oder gar in hochspekulativen Derivatgeschäften investiert, weil dort am meisten Profit zu machen ist. Gemäß Wall Street-Analysten steckten die Großbanken Billionenbeträge ins unsichere Börsenkasino. Im Jahr 2003 besaß allein die Investmentbank ‚J. P. Morgan' 25 Billionen Dollar an Derivaten.

    Geht alles gut, streichen die Banken Traumgewinne in Milliardenhöhe ein. Sollte indes die Börse zusammenbrechen oder auch nur schon der Goldpreis deutlich ansteigen, so würden Finanzinstitute wie ‚J. P. Morgan', die Gold für Milliardenbeträge geliehen haben, bald vor dem Bankrott stehen, warnen Experten. Sie könnten nämlich die Zinsen auf dem gestiegenen Goldpreis plötzlich nicht mehr bezahlen.

    Die GATA-Klageschrift machte unter anderem geltend, daß in den Jahren zwischen 1998 und 2001 die Nachfrage für Gold deutlich größer war als die jährlichen Fördermengen, was automatisch zu einem höheren Goldpreis hätte führen müssen.

    Doch das ist nicht geschehen. Der zu niedrige Goldpreis schwächt nicht zuletzt jene afrikanischen Nationen, wo Gold in großem Stil gefördert wird. Deshalb begründete GATA ihren Entschluß zur Klage mit "Schäden, die durch eine Manipulation des Goldmarktes entstanden sind".

    Am 26. März 2002 wies das Gericht die Klage jedoch ab, weil die Kläger keinen persönlich erlittenen Schaden geltend machen könnten. Dank diesem Kunstgriff mußte das Gericht nicht zur hochbrisanten Beweisführung in der Klageschrift Stellung nehmen, deutete jedoch an, daß ein berechtigter Kläger - beispielsweise eine Goldmine - mit besseren Chancen rechnen könnte. Bedenkt man, wer die Beklagten waren, so spricht bereits diese Bemerkung für den Mut des Richters.

    Die ELITE der Finanzwelt saß auf der Anklagebank

    GATA klagte nämlich Politiker wie den ehemaligen US-Finanzminister Lawrence Summers und Ex-Präsident Bill Clinton ebenso an wie Alan Greenspan, Chef der amerikanischen Notenbank, und diverse Großbanken, darunter die ‚Bank für Internationalen Zahlungsausgleich' (BIZ), ‚J. P. Morgan', ‚Chase Manhattan', ‚Citigroup', ‚Goldman Sachs und die ‚Deutsche Bank AG'.

    Das größte amerikanische Unternehmen im Goldeinzelhandel - ‚Blanchard and Co'. - nahm sich die Urteilsbegründung des Bostoner Gerichts zu Herzen und klagte ein Jahr später im Namen aller privaten Goldinvestoren gegen die Investmentbank ‚J. P. Morgan' und die größte kanadische Goldminengesellschaft ‚Barrick Gold Mining Corp'.

    Der Vorwurf lautete erneut auf ungesetzliche Manipulation des Goldpreises. Seit 1987 habe das Kartell auf diese Weise einen unlauteren Profit von 42 Milliarden Dollar gemacht. Im selben Jahr übernahm Alan Greenspan übrigens das Steuer der ‚Federal Reserve', jenem privaten Bankenkonsortium, dem der amerikanische Dollar gehört.

    Die beklagte ‚Barrick Gold Mining Corp.' verfügt ihrerseits über enge wirtschaftliche Bande mit dem Bush-Clan. ‚Barrick' spendete ansehnliche Summen für die politischen Wahlkämpfe der Bushs und holte Bush senior nach seiner Vertreibung aus dem Weißen Haus an Bord des Unternehmens.

    Leider wurde die ‚Blanchard'-Klage in New Orleans, Mississippi, eingereicht - in jenem amerikanischen Bundesstaat, der laut US-Statistik die korruptesten Richter aufweist - obwohl man ehrlicherweise sagen muß, daß auch jedes andere amerikanische Gericht es kaum wagen würde, in ein solches Wespennest zu stechen.

    Wie vorauszusehen war, schmetterte die Richterin in New Orleans am 3. September 2003 die Klage ab, "weil es der Klägerin nicht gelungen ist, ein Klagebegehren vorzutragen, dem hätte entsprochen werden können". Wenig später warnte Michael Bolser von GATA: "Wir stehen jetzt vor einer Situation, die Sir Eddie George, der Präsident der ‚Bank von England', als Abgrund bezeichnete. Er sprach nicht von einem vorübergehenden Abgrund; er sprach von der dauerhaften Wertzerstörung des amerikanischen Dollars."

    Wege aus der Krise


    Gerade zu anrüchig klingt der Artikel im Handelsblatt vom 19.10.08 "Wege aus der Krise: Von Roosevelt lernen". Darin wird Rossevelts Beschäftigungsprogramm als grundlegendes Management aus der Depression von 1929 - 1933 angepriesen. Ganz vergessen ist der Zweite Weltkrieg, der die ganze Welt sehr viel Geld kostete und mit Reparationsforderungen gegen Deutschland ausgeglichen wurden. Natürlich ist das ein unpopulärer Gedanke, aber der Zweite und auch der Erste Weltkrieg machten Finanztechniken den Weg frei, die Staaten zu entschulden. (Ich will hier Deutschland nicht von seinen politischen und menschlichenVerfehlung aus dem Dritten Reich freisprechen). Doch der Versailler Vertrag war ein Finanzierungsprojekt übernommen aus dem Ersten Weltkrieg für die ganze Welt. Die Wirtschaftskrise verschärfte sich 1933 auch, weil Deutschland seine Schulden aus diesem Vertrag nicht mehr nach kommen konnte. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand die BIS, die heute als höchste Bank im Finanzsystem gilt und über der EZB und der FED steht - ist ist der Wächter unseres Geldsystem, um das die Politik heute mit so vielen Steuerschuldverschreibungen kämpft.

    Der Faden der Finanzgeschichte ist ROT - BLUTROT. Angetrieben von der Gier der Banker, die niemals auf Zinsen und Rückzahlung verzichteten. Die Finanzwirtschaft unserer Zivilisation war schon immer der Motor für Krieg und die Ausbeutung.

    Wir werden sehen, was die Finanzkrise dieses Mal bringt. Kriege und Verfolgung von vermeintlich Schuldigen oder tatsächlich eine psychologische Kur für alle Beteiligten wie im Lösungsszenario von Roosevelt aus dem Jahr 1933.

    http://politikprofiler.blogspot.com/2008_10_01_archive.html
Mir ist klar, seit ich das gelesen habe, warum der Goldpreis NICHT über 1000 USD/Unze steigt, obwohl es weit mehr wert sein müsste schon längst - Das andere lasse ich nur zur Ergänzung hier.
In meinem Buch - Im Namen Gottes? - bin ich jetzt schon zur Hälfte durch. Da steht drin, dass die Zentralbank des Vatikan die einzige Bank ist, die bei der BIZ nicht verschuldet ist.
Tja wenn ich mir das da im Jahrebericht bei der ÖNB durchlese und darüber nachdenke
New Arrangements to Borrow(NAB) im Gegenwert von 450.758 Tsd EUR Nachschussverpfl ichtung von 35.481 Tsd EUR auf die mit 8.564 Stück Aktien zu je 5.000 SZR bestehende Beteiligung an der Bank für Internationalensausgleich (BIZ),Basel
gehören die BIZ-Anteile mMn nicht mehr der ÖNB! Da steht schon wieder irgendein Finanzkonstrukt (SIV?) dahinter. Und da von SZR die Rede ist kommt mir der IWF darin wieder vor. Klar ist auch, da da von "Nachschusspflicht" steht in nicht unbeträchtlicher Höhe, muss da ein Spekulationsprodukt dahinter stehen, was in die Hose gegangen ist. DIE ÖNB als ZOCKER!

Das schreit nach einer Aufklärung und parlamentarischer Anfrage wie hier! Bundesagentur spekulierte mit Milliarden od. Fachleute und Experten verspekulierten Milliarden

24

30.07.2009, 09:24

Tja wenn ich mir das da im Jahrebericht bei der ÖNB durchlese und darüber nachdenke
New Arrangements to Borrow(NAB) im Gegenwert von 450.758 Tsd EUR Nachschussverpfl ichtung von 35.481 Tsd EUR auf die mit 8.564 Stück Aktien zu je 5.000 SZR bestehende Beteiligung an der Bank für Internationalensausgleich (BIZ),Basel
gehören die BIZ-Anteile mMn nicht mehr der ÖNB! Da steht schon wieder irgendein Finanzkonstrukt (SIV?) dahinter. Und da von SZR die Rede ist kommt mir der IWF darin wieder vor. Klar ist auch, da da von "Nachschusspflicht" steht in nicht unbeträchtlicher Höhe, muss da ein Spekulationsprodukt dahinter stehen, was in die Hose gegangen ist. DIE ÖNB als ZOCKER!

Das schreit nach einer Aufklärung und parlamentarischer Anfrage wie hier! Bundesagentur spekulierte mit Milliarden od. Fachleute und Experten verspekulierten Milliarden

GATA lese ich mir auch öfters durch.

Das mit der Nachschusspflicht habe ich noch nie gehört. Ich denke darüber nach, was dass überhaupt bedeuten soll. Wenn Ö 8.564 Stück Aktienanteile der BIZ besitzt und muss auf jede Aktie 35.481 Tsd Euro draufzahlen, dann wären das 30,3 Milliarden Euro. :oooch: :shock: :frag:
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30.07.2009, 09:39

Vielleicht suchst du nach "New Arrangements to Borrow(NAB)" - das könnte der Name des Konstrukt sein!

Ich denke, das ist schon für alle 8564 Aktien der BIZ , die je 5000 SZR gleich zu setzen sind = 4.282.000 SZR`s . Das ist mE nur eine Umrechnungseinheit vom IWF

Aber ca. 35,5 Millionen EUR ist auch nicht ohne! in ATS ca. 490 Millionen!

Der Anteil der 8564 Aktien der BIZ ist ca. 1,4% wenn ich richtig gerechnet habe

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26

30.07.2009, 10:04

"New Arrangements to Borrow(NAB)"
Ich habe was gefunden

Das ist eine freiwillige Kreditverpflichtung der ÖNB an den IWF!

Zitat



Regierungsvorlage




Bundesgesetz über die Beteiligung Österreichs an den Neuen Kreditvereinbarungen (New


Arrangements to Borrow, NAB) mit dem Internationalen Währungsfonds



Der Nationalrat hat beschlossen:

§ 1. Die Oesterreichische Nationalbank wird ermächtigt, im Namen der Republik dem Internationalen
Währungsfonds im Rahmen der Neuen Kreditvereinbarungen (New Arrangements to
Borrow, NAB) einen Kredit von höchstens 412 Millionen SZR zu gewähren.

§ 2. Die Gewährung dieses Kredites wird vom Bundesminister für Finanzen nach Anhörung der Öesterreichischen Nationalbank beschlossen.[b]§ 3. Die Oesterreichische Nationalbank ist berechtigt, ihre aus diesem Kredit entstehende




Forderung als Deckung des Gesamtumlaufes gemäß § 62 Abs. 1 Z 3 des Nationalbankgesetzes 1984,





BGBl. Nr. 50, in der geltenden Fassung in ihre Aktiven einzustellen.[b]§ 4. Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist der Bundesminister für Finanzen betraut.
.....
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XX/I/I_…name_139945.pdf
[/b]

[b]
[/b]
[/b]

Es geht um bis zu 7,1 Milliarden!



Also doch kein Veranlagungsprodukt - Aber wie kann die ÖNB Kredite vergeben, wenn Österreich kein Geld hat! Wo kommt das Geld her?


DAS MUSS EINGESTELLT WERDEN! NOCH DAZU vergibt dann der IWF Kredite an Österreich!??! :kopfkratz: :oooch: :schüt:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HerrAbisZ« (30.07.2009, 10:22)


ASY

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27

30.07.2009, 10:18

Das mit der Nachschusspflicht habe ich noch nie gehört.
Die Nachschusspflicht gibt es auch im normalen Geschäftsleben.

Beispiel:

Man gründet eine Gmbh und lässt sich im Gesellschaftsvertrag eine Nachschusspflicht fixieren, damit bspw. die Körperschaft liquid bleibt. Meist ist das ein Trick, um jene Gesellschaftseigner in die Enge zu treiben, die durch Realleistungen mehr Anteile haben/bekommen, jedoch über keine weiteren Geldressourcen verfügen - quasi ein Enteignungstrick, auf den schon viele, die sich selbstständig machen, reingefallen sind.

Jemand hat ein Gebäude, eine Idee, jedoch wenig Eigenkapital für Maschinen und Rohstoffe. Er sucht sich 2 weitere Gesellschafter, die mit je 24,5% beteiligt werden. Die Sache beginnt zu laufen und plötzlich gibt es einen größeren Auftrag und die Bank verlangt für den Kredit eine höhere Stammeinlage. Nun greift die Nachschusspflicht und der Anteil des Idee- und Gebäudelieferanten sinkt prozentuell, was ihm die Entscheidungskraft oder ein Vetorecht raubt, weil er seiner Nachschusspflicht nicth nachkommen kann.

Natürlich wird da viel mit Druck und Verlockungen gearbeitet, aber so ähnlich werden von Beteiligungsgesellschaften ganze Familien enteignet.

28

30.07.2009, 12:20


Natürlich wird da viel mit Druck und Verlockungen gearbeitet, aber so ähnlich werden von Beteiligungsgesellschaften ganze Familien enteignet.

Und so wie es aussieht bei der BIZ ganze Nationalstaaten, die an ihren Zentralbanken noch zum Teil Anteile haben.

Die anderen Zentralbanken müssten dann doch auch ihrer Nachschußpflicht nachkommen?
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29

30.07.2009, 12:48

Zitat



Die EZB hält 3 211 Aktien an der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die zu den Anschaffungskosten von 41,8 Mio € ausgewiesen sind.



Das sind ca. 0,5%

Das ist aber ein kleinerer Anteil als bei der ÖNB? Wer wird da wohl den Löwenanteil haben?

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30

30.07.2009, 12:54

Zitat


Die Beteiligung an der BIZ, Basel, beträgt zum Jahresende 2008 unverändert 50 Mio 3; die Bundesbank
hält 50 100 Aktien.

Seite 149 http://www.bundesbank.de/download/volksw…/2008gb_bbk.pdf


Das sind ca. 8,4%

Da gibt es auch eine unterschiedliche Anschaffungs- und Bewertungshöhe. siehe oben

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