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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »woolfi« (14.06.2010, 20:45)
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Die Genderforschung wendet sich gegen eine klassisch deterministische Sichtweise, wonach das Gehirn angeboren ist und unveränderbar bleibt. Hier muss die Plastizität diskutiert werden. Ich kann einem erwachsenen Gehirn nicht ansehen, welche Strukturen angeboren sind und welche erlernt wurden. Weder die eine noch die andere Theorie kann ich anhand des Hirnbildes beweisen.
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Es ist erfreulich, dass beide Regierungsparteien den
Mut aufgebracht haben, die Wahrheit auszusprechen: Dass Österreich
wegen der steigenden Lebenserwartung und der geringen Geburtenrate
ohne qualifizierte Zuwanderer wirtschaftlich nicht überleben kann.
Natürlich wissen das auch die Spitzen von FPÖ und BZÖ, sofern sie
eins und eins zusammenzählen können, wovon wir ausgehen. Wenn die
Rechten dennoch reflexartig gegen "Massenzuwanderung" protestieren,
tun sie das politisch wohl kalkuliert. Sie spielen mit den Ängsten
vieler Österreicher, die nicht mehr Ausländer im Land haben wollen,
weil es mit denen, die schon hier sind, eine Reihe ungelöster
Probleme gibt.
Besonders betroffen sind die Nachkommen der Gastarbeiter. Da
klappt die Integration zu wenig. Vergleichsweise viele Jugendliche
schaffen bestenfalls einen Pflichtschulabschluss und finden nachher
keinen Job.
Daran sind natürlich nicht nur die jetzt und früher Regierenden
schuld. Sie haben aber zu wenig getan, um gegenzusteuern - etwa im
Schulsystem.
Wenn die Koalition künftig vermehrt neue, qualifizierte
Zuwanderer anwerben will, ist das gut. Sie darf aber nicht auf jene
vergessen, die schon hier sind.
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Rund 11.000 Kinder leben nicht bei ihren Eltern
10.659 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben nicht bei ihren Eltern, sondern sind bei Pflegeeltern (4.371) oder in Heimen, in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften, Kinderdörfern oder sonstigen Einrichtungen untergebracht.
Betreuung durch Sozialarbeiter
27.261 Minderjährige erhielten laut Statistik des Familienministeriums im Vorjahr "Unterstützung der Erziehung". Das bedeutet, dass das betroffene Kind in seiner Familie bleibt und die Familienmitglieder mit einem Sozialarbeiter zusammenarbeiten, um die "Erziehung durch die Eltern und die Entwicklung des Kindes zu fördern beziehungsweise zu sichern".
Die Zahl der auf diese Weise betreuten Kinder und Jugendlichen ist im Vergleich zu 2008 um 3,8 Prozent gestiegen, die Zahl der Unterstützungen um fünf Prozent. Einen leichten Zuwachs um 0,9 Prozent gab es auch bei jenen, die fremduntergebracht werden mussten.
Viele bleiben länger als fünf Jahre
40 Prozent der Pflegekinder bleiben länger als fünf Jahre in ihrer neuen Familie.
Anders verhält es sich bei der Unterbringung in sozialpädagogischen Einrichtungen: Dort bleiben nur 12,3 Prozent länger als fünf Jahre. Institutionelle Betreuung wurde bei der Hälfte der Betroffenen nach weniger als zwölf Monaten wieder beendet.
Fremdunterbringung "letztes Mittel"
Fremdunterbringung sei immer das "letzte Mittel der Wahl", sagte die Wiener Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits. Laut Jugendwohlfahrtsgesetz müssen zuerst alle Ressourcen ausgeschöpft werden, bevor man ein Kind aus der Familie nimmt.
Gewalt in 70 Prozent aller Familien
Gewalt in Familien kommt öfter vor, als man vermuten mag, nämlich in 70 Prozent aller Familien, meinte Pinterits. Dazu zählten hin und wieder eine "Watsch'n", psychische und physische Gewalt genauso wie andere lächerlich zu machen. Lediglich 30 Prozent der Kinder erfahren demnach eine völlig gewaltfreie Erziehung.
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Ämter und Familien - ein leidiges Themaabsolution, vor 15 MinutenDas System "Familie" ist nicht eine Erfindung von schwarz-blau oder irgend eines anderen vergänglichen Vereins. Familien haben sich schon vor vielen tausend Jahren und mittlerweile auf allen Kontinenten durchgesetzt.
Arbeitsteilung in einer Gemeinschaft hat immerhin zur Spezialisierung innerhalb des Verbundes geführt und damit zu mehr Produktivität und Ertrag.
In Österreich gibt es unzählige Institutionen, die mit Steuergeldern von Bund, Land und Gemeinde sehr viel und hart daran arbeiten, Familien zu zerstören.
Diese Industrie erhält sich in erster Linie mit selbst geschaffener Arbeit am Leben, bezahlt vom Steuerzahler und manchmal auch von unschuldigen Scheidungsopfern.
Erstaunlich, dass die Pinterits 11000 Kinder nicht einmal bei den Eltern leben läßt!
Erschreckend ist aber auch, dass Jugendämter nicht einmal eine Definition von "Kindeswohl" parat haben.
Wo bleibt denn die Verankerung der Kinderrechtskonvention in der österreichischen Verfassung?
Wo bleibt das Recht des Kindes bei Kindesentführung (siehe "Fall Evangelos" in Linz/Leonding: Mutter entführt Kind nach Österreich)
Die Pinterits ist genau so ein Profiteur des Systems wie ihre Handlanger. Verlierer sind immer die Kinder und die Steuerzahler!
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Med-Uni Innsbruck: Wieder weniger Frauen
Bei den Aufnahmetests für das Medizin-Studium ist die Frauen-Erfolgsquote unverändert niedrig. 54 Prozent der TeilnehmerInnen waren Frauen. Zugelassen wurden aber nur 44 Prozent. Ähnlich ist es in Wien und Graz.
Wenig Erfolg trotz unterschiedlicher Tests
Die Frauen-Erfolgsquote ist an allen drei Unis etwa gleich gering, obwohl unterschiedliche Multiple-Choice-Testverfahren angewendet wurden. Die Med-Unis Innsbruck und Wien verwenden den "Eignungstest für das Medizinstudium", der räumliches Vorstellungsvermögen und Umgang mit Zahlen abfragt.
Die Medizin-Uni Graz setzt dagegen auf einen Wissenstest in den Grundlagenfächern Biologie, Chemie, Physik und Mathematik sowie auf Textverständnis. Erstmals wurde in Graz heuer außerdem die Sozialkompetenz erhoben, die zu zehn Prozent zum Gesamtergebnis beitrug.
Ursachenforschung an den Schulen
An der Medizin-Uni Innsbruck sagt Pressesprecherin Amelie Döbele, eine Antwort auf die Frage nach der Ursache sei schwierig zu geben. Es liege möglicherweise am System der österreichischen Schulen, dass Frauen schlechter abschneiden, so Döbele im Gespräch mit dem ORF Tirol. Aber das sei nur eine Vermutung. Die Med-Uni Innsbruck will, wie die Med-Uni Wien jetzt Befragungen an den Mittelschulen durchführen.

