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122

Mittwoch, 17. Februar 2010, 17:25

Völlig unlogisch.

Mir scheint der Täter ist gut beraten worden, aber es überzeugt mich überhaupt nicht. Wie man daraus eine fahrlässige Tötung machen kann wird nicht von viele Juristen nachvollziehbar sein. Er hat vorsätzlich auf den Verdächtigen gezielt und auch abgedrückt. Wer nun in diesem Moment wegsieht, nimmt zumindest billigend in Kauf (bedingter Vorsatz) den Menschen zu töten. Welche Stelle ist nun fahrlässig ?
Kein Gedanke ist so gut , dass er nicht auch von mir sein könnte. :frieden:

123

Mittwoch, 17. Februar 2010, 21:12

Kann bei allen Instruktionen plötzlich so ein hirnloser Langzeitbeamter ordentliche Leumundszeugnisse präsentieren? Also Chancen rechnenen hat irgendwie immer tendenziell lange Aufschub. Das leider für Yedis unseres Rechtssystems Colts offenbar komplett mit Entsicherung ergriffen richtig wummen ... :schulter:

ASY

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124

Samstag, 20. Februar 2010, 09:59

Fall Krems und Polizist "Rambo"

Zitat

Fall Krems: Bedrohte Polizist Frau mit Waffe?
Jener Polizist, der den Todesschuss im Supermarkt abgab, soll eine Frau mit seiner Dienstwaffe eingeschüchtert haben.


Hartnäckig hält sich seit längerer Zeit das Gerücht: Polizist K., der am 5. August des Vorjahres in einem Kremser Supermarkt den 16-jährigen Einbrecher Florian P. erschossen hat, werde von seinen Kollegen "Rambo" gerufen. Er soll vor Jahren mit seiner Dienstwaffe eine Frau bedroht haben, was ihm eine vorübergehende Suspendierung eingebracht habe.

Der Korneuburger Richter Manfred Hohenecker, der ab 10. März den Prozess gegen den 43-Jährigen wegen "fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen" leitet, will es jetzt genau wissen. Er hat die Beischaffung des polizeiinternen Personalaktes veranlasst, in dem auch alle disziplinären Vorkommnisse sowie die Konsequenzen aufscheinen müssen.
[....]
Der Korneuburger Richter Manfred Hohenecker hat den Grazer Sachverständigen Roland Bugram mit der Erstellung des Gutachtens beauftragt. Bugram ist Leiter der klinisch-psychologischen Ambulanz im Militärspital der Grazer Belgier-Kaserne und hat Erfahrung mit der Behandlung von Stress-Symptomen, zum Beispiel bei Soldaten. Der Richter ist mit dem Auftrag dem Verteidiger des Polizisten, Rainer Rienmüller, zuvor gekommen, der ansonsten einen Antrag auf Beiziehung eines psychologischen Sachverständigen gestellt hätte.

Es geht vor allem um eine Erklärung der Widersprüche zwischen den Angaben des Polizisten über die Schussabgabe und den Ergebnissen des Schieß-Sachverständigen sowie des Gerichtsmediziners. Während der Beamte in der Einvernahme angab, er habe den Schuss knieend abgegeben, attestierten die Gutachter eine stehende Position des Schützen. Auch die Angaben über die Lichtverhältnisse und die Entfernung zwischen dem Polizisten und dem 16-Jährigen divergierten erheblich.

http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/1979150.php
Faszinierend, welcher Abschaum sich bei der Polizei tummelt und permanent geschützt wird. Hätte sich diese Tragik in Krems nicht zugetragen, würden wir nix von diesem Polizisten-Rambo wissen und er könnte weiterhin, voll gedeckt nach Krähenmanier, Menschen quälen.

Aber nicht nur das. Nun wird/wurde auch noch massig gelogen - auch wieder voll gedeckt - dennoch darf Polizist "Rambo" lediglich mit maximal 3 Jahren Haft rechnen.

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ASY

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125

Mittwoch, 10. März 2010, 12:15

Heute ging der Prozess los, der letztendlich mit einem Freispruch enden wird.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass der Polizist auf den Kopf gezielt hat, weshalb er auch lügen musste und behauptete, er hätte im Knien geschossen. Diese Lüge wurde eindeutig widerlegt.

Dazu verweise ich nochmals auf meine Zeichnung >> Polizei erschießt unbewaffneten 14-Jährigen Einbrecherbub

Eine Mordanklage wäre die richtige Konsequenz gewesen.

ASY

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126

Mittwoch, 10. März 2010, 12:28

So, nun steht eindeutig fest, dass diese Medien-Brut mit der Justiz unter einer Decke steckt.

Mein Beitrag wurde gelöscht:

http://diepresse.com/home/panorama/oeste…545377/index.do
»ASY« hat folgendes Bild angehängt:
  • Fall Krems: "Tod wäre zu vermeiden gewesen" « DiePresse.com_1268220324903.jpg

127

Mittwoch, 10. März 2010, 15:50

Zitat

Die Staatsanwältin gestand dem Angeklagten in ihrem Eröffnungsvortrag zu, sich "erneut angegriffen" gefühlt zu haben: "Er hat sich entschlossen, einen tiefen Schuss abzugeben." Der Beamte habe auf die Beine gezielt, sich jedoch von einem Geräusch ablenken lassen und so einen "beträchtlichen Fehlschuss" getätigt.

http://diepresse.com/home/panorama/oeste…545377/index.do
Wofür braucht der Polizist noch einen Anwalt, wenn ihm doch die Staatsanwaltschaft sehr wohlwollend gesinnt ist? Mehr kann der Anwalt auch nicht bringen aber "glaubwürdiger" ist halt schon wenn's von der Staatsanwaltschaft kommt.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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128

Mittwoch, 10. März 2010, 16:50

Nun habe ich eine tolle Antwort auf das Kopfschuss-Argument erhalten, die ich hier zum Besten geben möchte.

Zitat

War-Lord, 10. 03. '10 15:40

Re: Es war ein versuchter Kopfschuss
Mit lachendem Auge habe ich auf deiner obigen Seite die Beiträge gelesen... seien wir wirklich froh dass wir in Österreich wohnen... hättest du das in Russland publiziert hätte es dir passieren können, dass du über Nacht abgeholt worden wärst und nächsten Morgen selber mit einem Kopfschuss aufgefunden worden wärst *gg ... ob versuchter Kopfschuss hin oder her, nachdenklich stimmt mich vielmehr, dass überhaupt die Polizei ausrückt, wenn ein Einbruch ist... vielleicht wäre da die Feuerwehr dafür zuständig oder Leute wie du *gg Ich kann nur nochmal sagen, gut dass ich nicht zu diesem Einsatz gerufen wurde, weil sonst gebe es jetzt 3 Tote! Die beiden Einbrecher und die Kollegin als mögliche belastenden Augenzeugin *gg
http://www.news.at/articles/1010/6/26390…geklagter-nicht
Meine Antwort:

Zitat

Interessant Ihre Antwort. Ich hoffe, diese wird nicht gelöscht, damit immer mehr Leute wissen, welche Grenzgänger mit Waffen und Polizeimacht ausgestattet werden. Ich nehme aufgrund Ihres Textes an, Sie sind Polizist, oder? Weiter würde ich gerne persönlich feststellen, ob Sie wirklich so gut sind. Ich glaube nämlich, dass Ihr überhebliches Zetern einem Buben gleicht, der gegen die Angst in der Finsternis ganz laut pfeift. Sperren wir uns doch gemeinsam in einen Stahlkäfig und warten ab, wer rausgeht und wer rausgetragen wird. Mein Impressum haben Sie ja – freilich können Sie mir auch in den Rücken schießen … dass Sie dazu fähig sind, haben Sie hinreichend kundgetan.
Schaun'S lieber Warlord – Ihre Eingabe, welche auf eine Respektlosigkeit ggü. Leben schließen lässt, ist u.a. auch ein Grund dafür, warum vor kurzem der Serbe den Polizisten angeschossen und schwer verletzt hat. Helfen Sie doch bitte mit Ihrem erbärmlichen Gehabe nicht mit, dass solche Verbrechen sich häufen und seien Sie sich bewusst, dass Nicht-Polizisten letztendlich, wenn's drauf ankommt, doch in der Mehrheit sind.
Sogar die persische Armee hat dazumal den Schah Reza vor dem Volk nicht schützen können, so Sie verstehen was ich damit meine – wenn nicht, dann lesen Sie den Vorfall nach!
Frohes Weitergrinsen und gute Besserung!

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ASY

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129

Mittwoch, 10. März 2010, 19:23

Wofür braucht der Polizist noch einen Anwalt, wenn ihm doch die Staatsanwaltschaft sehr wohlwollend gesinnt ist? Mehr kann der Anwalt auch nicht bringen aber "glaubwürdiger" ist halt schon wenn's von der Staatsanwaltschaft kommt.
Hier liegt auch der Kern der ganzen Show, welche ich schnell erkläre.

Der Richter kann nicht mehr Strafe aussprechen als die Staatsanwaltschaft fordert.

Das ist der ganze Schmäh oder die "Verschwörung ohne Absprache". Denn es kann schon sein, dass der Richter dies auch so begreift und darum eine besonders harte Verhandlung führt, damit er den Täter wenigstens im Strafandrohungsausmaß befriedigen kann.

Mir ist jedoch nicht bekannt, ob der Richter eine Verhandlung an die STA zurückweisen kann, damit eine andere Anklage (Mord, Totschlag) gebastelt wird.

ASY

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130

Mittwoch, 10. März 2010, 19:32

Krems - Kinderkiller!

Zum Thema selbst und den Reaktionen:

Es kommt sogar vor, dass bei einem Raub lediglich 20 Euro erbeutet werden und das Opfer auch noch getötet wird. Bei solchen Fällen reagieren jene, die sich jetzt so für den Kinderkiller einsetzen, mit Empörung und fragen sich, wie man denn wegen 20 Euro einen Menschen töten kann. Dass der Kinderkiller ebenfalls wegen ein paar Euro getötet hat, können diese Lahmhirne nicht in ihren Kopf einbauen.

Ergänzung: Einfach köstlich, wenn Dummheit zu kochen beginnt:



Ich schreibe:
Allein die Anklage ist ein Freispruch!
Jede Strafe über 3 Jahre wird kategorisch ausgeschlossen. Am besten wäre, dass gleich die ganze Farce-Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft kommt.

Dann die Antwort eines Gastes:
darf ich bei dir auch einbrechen? passiert tut mir eh nix ...

Hier noch meine Antwort:
Was A über B sagt, sagt mehr über A als über B aus!
Ihre Frage ist eine falsche und lässt den Schluss zu, dass Sie kein Einbrecher sind, nur weil Sie eine Strafe erwarten. Nicht jedoch, weil Sie Respekt vor fremden Eigentum hätten.


Ist das nicht voll peinlich? :shock:

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