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ASY

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1

Mittwoch, 5. August 2009, 13:56

Polizei erschießt unbewaffneten 14-Jährigen Einbrecherbub

Zitat

Ein Teenager wurde bei einem Einbruch in Krems von einem Polizisten erschossen, sein Komplize verletzt. Der Schusswaffengebrauch wird jetzt genau untersucht.

Die Burschen haben keine Schusswaffe, aber eine Spitzhacke und einen Schraubenzieher als Einbruchswerkzeug dabei gehabt, sagte Friedrich Kutschera von der Staatsanwaltschaft Krems.

Beide Polizisten hätten Schüsse abgegeben. Ein 14-jähriger Einbrecher wurde in der Brust getroffen und tödlich verletzt. Er starb im Spital. Der zweite Bub, 16 Jahre alt, erlitt einen Durchschuss durch beide Oberschenkel. Wie oft die Polizisten geschossen haben, sei noch Gegenstand von Ermittlungen, so Kutschera.

http://www.kurier.at/nachrichten/niedero…ich/1928440.php
Das ist keine Verhältnismäßigkeit mehr. :schüt:

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2

Mittwoch, 5. August 2009, 13:59

Solange über den Hergang nix bekannt ist, sollte man sich mit Beurteilungen lieber zurückhalten. :schulter:
„Many journalists have fallen for the conspiracy theory of government. I do assure you that they would produce more accurate work if they adhered to the cock-up theory.“
Sir Bernard Ingham

3

Mittwoch, 5. August 2009, 14:11

sollte man sich mit Beurteilungen lieber zurückhalten.


und darum wird gleich geschossen?! :oooch:

4

Mittwoch, 5. August 2009, 14:23

was wär verhältnissmässig gewesen?? sich mitten in der nacht selbst spitzhacke, schraubenzieher und sturmaske zu besorgen, vorausgesetzt man überlebt den angriff, und zum merkur zurückzukehren um "mit den selben mitteln zurückzuschlagen"???

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5

Mittwoch, 5. August 2009, 14:28

was wär verhältnissmässig gewesen?? sich mitten in der nacht selbst spitzhacke, schraubenzieher und sturmaske zu besorgen, vorausgesetzt man überlebt den angriff, und zum merkur zurückzukehren um "mit den selben mitteln zurückzuschlagen"???

stell dir vor, dann hätten die Beamten auch Gratis- Lebensmittel erhalten! :schulter:
Jetzt schaust! :kopfkratz:

6

Mittwoch, 5. August 2009, 14:32

ich glaub in so kleinen ortschaften kriegens das teilweise unter hand auch so.zumindest wenns nichts mehr zu fressen haben. da muss ma sich ned gleich mit spitzhacke und schraubenzieher mit ihnen, mitten in der nacht, "anfreunden".

7

Mittwoch, 5. August 2009, 23:51

orf.at meldet, dass die zentralen fragen, etwa, wer die todesschüsse abgegeben habe oder ob der schusswaffengebrauch der beamten gerechtfertigt gewesen sei, noch offen wären.

meine meinung dazu: auch eine polizeiinterne untersuchung wird nichts ergeben, wie immer. ich wage aber zu behaupten, dass hier kein pauschalurteil über machtmissbrauch von seiten der polizei gefällt werden darf. ich glaube nicht, dass ein polizist gerne jemanden erschießt. ich kann mir auch vorstellen, dass im halbdunkel eine gartenhaue oder ein schraubenzieher wie eine schusswaffe wirken kann, vor allem in anbetracht der anspannung, in der ein beamter in dieser situation stehen muss. und schließlich geht sein eigenes leben immer noch vor, und dieses muss er als gefährdet sehen.
das soll bitte keine rechtfertigung für diesen katastrophalen ausgang sein. ich versuche nur, mir die situation vor augen zu halten und stelle mir vor, wie ich als polizist handeln würde. und eben das kann ich nicht, kann wahrscheinlich kein mensch und kein polizeibeamter, der es nicht erlebt hat. dass die beamten unter schock stünden, kann ich dagegen ganz gut nachvollziehen. wer kann unter einer sturmhaube, noch dazu im dunkeln, schon einen vierzehnjährigen als solchen erkennen? alleine das alter sollte also nicht erschwerend einbezogen werden.
dass er das projektil in den rücken verpasst bekam, macht natürlich hellhörig. vielleicht hat derjenige aus purer angst geschossen. dann sollte er schleunigst aus dem polizeidienst scheiden. menschlich aber ist das allemal. wir wollen ja menschen und keine exekutivroboter. vielleicht hat sich der jugendliche auch in dem moment herumgedreht, als der polizist schon (millisekundenentscheidung) beschlossen hat, dass er schießen wird. vielleicht hat er auf den anderen gezielt und war ein miserabler schütze oder die dunkelheit war der grund. was wissen wir schon?

warten wir ab, bevor wir urteilen. wenn wieder nichts herauskommt und unsere politgrößen große maßnahmen versprechen, ohne in wahrheit was zu tun, wissen wir, dass wir längst den zustand haben, den sie wollen. hier und zu diesem zeitpunkt tue ich mir aber wirklich schwer, der polizei etwas anzulasten. dazu gibts an anderer stelle mehr gelegenheit.
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

ASY

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8

Donnerstag, 6. August 2009, 00:19

Ich will einfach mal aufmerksam machen, dass ein Merkurmarkt ein Lebensmittelmarkt ist

http://www.merkurmarkt.at/

Tragisch wäre, wenn die Buben lediglich Essen stehlen wollten, denn dann hätte der Polizist in einen leeren Magen geschossen und eventuell Hunger beendet.

Hier das letzte Flugblatt. http://merkur.i-magazine.de/swf/rDPLpnX9C1

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9

Donnerstag, 6. August 2009, 00:57

natürlich ist das bei besonnener betrachtung ein trauriger umstand. dass es wohl kaum um geld ging, dass kein gewaltverbrechen vorlag. aber als polizist, der zufällig gerade dort ist, hast du vermutlich nicht die zeit, das so zu sehen. du siehst zwei (könnten auch mehr sein) maskierte leute, die ganz offensichtlich wissen, dass sie in eine kriminelle aktion eingestiegen sind und sich daher vielleicht dementsprechend bewaffnet haben. du musst mit allem rechnen. ich bin kein polizist, kann nur mutmaßen. vielleicht könnte man angehenden polizisten das verhältnismäßige einschreiten in extremsituationen in ihrer ausbildung besser vermitteln, vielleicht könnte man intensivere schulungen der bestehenden beamten betreiben, und womöglich - ganz sicher sogar - sind diese nicht zuletzt aufgrund von einsparungen überarbeitet. "überwachung" ist ja viel viel wichtiger geworden als kompetenz bei den sicherheitskräften auf der straße. der globale "terror" zeigt es ja. darum gibt es "ihn" ja.
angeblich leidet jeder dritte wiener streifenpolizist unter massiven stresssymptomen. ein problem der großstadt. lehrer, krankenhausbedienstete, die ganz normalen einwohner fühlen sich überfordert. darum lebe ich auf dem land und bin froh darum. mit der ländlichen einfalt kann ich besser umgehen als mit der städtischen zwietracht. und die kommt nicht von ungefähr. ein sicherheitsbedürfnis kann nur aus unsicherheitsempfinden wachsen, und das generiert die notwendige angst, die den wähler sein kreuzerl hinmalen lässt. wohin auch immer. hauptsache, es verspricht jemand besserung.

ich sehe ein großes problem in richtung rechtswähler bei der nächsten wahl. das wird womöglich der nächste schritt sein, die verfassung zu destabilisieren. da der druck von außen wie innen gleichermaßen wächst, fällt er als solcher nicht auf. nur das dazwischen wird ausgelaugt.
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

Baumfällt

unregistriert

10

Donnerstag, 6. August 2009, 16:35

...

Jetzt ist es sowieso schon vorbei und wir werden nie die Wahrheit erfahren.

In dem Österreich, an das man nämlich als naives Bubi glaubt, wenn man aufwachst, da hätten sie einfach nach 2 Stunden berichtet was passiert ist.

Jetzt basteln sie schon 2 Tage an der "Wahrheit".

Eh scho wissen.

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